Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Willkommen im neuen Alpinforum!
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen.
Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder
Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Na ja, wie man das hinbekommen will, ohne das vordere Pitztal rund um Arzl, Wald und Leins landschaftsmäßig allzu stark zu beeinträchtigen, ist doch sehr fraglich. Zumal gerade die Orte vor Jerzens wie Leins und Wald gerade Touristen wegen ihrer landschaftlichen reizvollen Lage (ganzjährig) anziehen. Und neue Skipisten würde die Bahn als reiner Zubringer auch nicht erschließen.
Und so schlecht ist die Hochzeiger-Talstation nach meinen Erfahrungen nicht zu erreichen. Selbst im Hochwinter ist sowohl die Straße über Wenns als auch der Weg über Leins fast immer gut befahrbar, gleiches gilt für die Serpentinen hoch zur Talstation. Und es gibt auch eine sehr gute Skibusverbindung, sowohl von Arzl als auch von Jerzens. Ich war oft in Wald (einem Ortsteil von Arzl) mit der Familie in Urlaub und habe in der ganzen Zeit nur einmal erlebt, dass die Straße zum Hochzeiger eher schwierig zu befahren war. Und das war eher ein Ausnahmetag, da es binnen eines Tages fast 40cm geschneit hatte und diejenigen, die ohne Schneeketten in Arzl, Wenns oder Jerzens waren, kamen aufgrund der Schneekettenpflicht nicht mehr weg. Aber man sollte ohnehin nicht im Januar oder Februar ohne Schneeketten und mit einem nicht wintertauglichen Fahrzeug ins Pitztal fahren.
Ich halte daher die Realisierungsaussichten des Objekts für überschaubar.
Was ist denn der Grund für die Verzögerungen beim Bau der Rotmoosbahn? Mich freut es ja das es momentan so kommt. Ich finde die derzeitlige Erschließung völlig ausreichend und eine 8KSB überdimensioniert an dieser Stelle.
Zubringer EUB: Da sehe ich den Nutzen auch nicht so recht. So schlecht ist die Zufahrtstrasse nach Jerzen und zur Talstation der EUB doch auch wieder nicht.
Eine EUB würde wohl auch sehr teuer kommen, da es eine recht lange Bahn würde, wenn sie zur Talstation der jetzigen EUB gebaut würde.
Eine kürze Variante via Wald zur Talstation der Zirbenbahn würde aber auch nicht viel Sinn machen da die Bergstation dann auch irgenwie ab von Schuss liegt.
Also ich find die Fahrerei zur EUB-Talstation schon recht nervig. Haufenweise Kehren, relativ eng, zwei endlose Orte (Wenns und dann Jerzens), und vom Parkplatz muss man zur EUB auch ein schönes Stück gehen. Und im Winter, bei Schneefall, möchte ich die Straße auch nicht rauffahren wollen. In Summe find ich die Straße von Axams rauf zur Lizum wesentlich angenehmer als von Arzl oder Wenns zur Hochzeiger-Talstation...
Da ich immer von Wald aus gefahren bin, war das wohl angenehmer als ganz von unten im Tal. Von Wald ist man ja in gut 10 Minuten oben an der EUB wenn man zügig fährt.
Sehe das so wie Mt. Cervino, auch eine Zubringerlösung zur Talstation der Zirbenbahn ist wenig sinnvoll, da in diesem Fall durch den (schönen und naturbelassenen) Wald unterhalb der Talstation der Zirbenbahn eine Schneise geschlagen werden müsste. Dies wäre auch aus Naturschutzgründen nicht durchsetzbar.
Was den Ausbau der Rotmoosbahn angeht, ist das -neben dem Ersatz des Zollberglifts, der aber letztlich kaum eigene Pisten erschließt - der Bereich, wo ohne Eingriffe in die Natur die Kapazität des Skigebiets erweitert werden kann.
Also ich kann dem Projekt durchaus Positives abgewinnen, wenn es auch eine entsprechende Piste zur Mittelstation geben wird. Sicher spiel auch ein großes Stück Eigeninteresse von Arzl mit, einfach eine direkte Liftverbindung zum Hochzeiger zu bekommen. Wenn man sich dadurch das Gekurve (was durchaus Spaß bringt) nach Liss spart, immer gerne. Und wenn man schon nicht Richtung Wennerberg erweitern durfte, dann eben in die andere Richtung
Bei einer derartigen Trassenführung (ich war bislang eher von einer Zubringerbahn zur Talstation in Liss ausgegangen) kann ich dem Projekt auch viel Positives abgewinnen. Zwar wird für das Projekt nicht wenig Wald geopfert, so dass es mit Sicherheit Widerstand geben wird. Mit der Zubringerbahn können aber zumindest bis Leins ein oder zwei schneesichere, nordwestausgerichtete und zum Teil durch Wald führende Pisten hinzugewonnen werden. Die Attraktivität des Skigebiets Hochzeiger würde weiter gesteigert. Auch die Möglichkeit einer Anbindung der Fraktion Wald eröffnet sich zukünftig, was einen Nordhang mitsamt der Galtwiese erschließt (und den Galtwiesenlift in das Skigebiet bringen würde).
Während Leins und Wald ja schon wegen der Nähe zum Hochzeiger touristisch ausgerichtet sind, würde das Projekt dem Wintertourismus in Arzl einen gewaltigen Schub verleihen, rückt der Ort doch gewissermaßen direkt an das Skigebiet. Und aus Arzler Sicht ist dies allemal besser als die (letztlich gescheiterte) Erschließung des Wennerbergs.
Eine ca. 5 km lange Zubringer EUB finde ich für so ein kleines Skigebiet doch ein wenig übertrieben, auch wenn auf den oberen 2 km vielleicht eine Waldpiste entstehen kann. Finanziell wird sich das auch nie rechnen.
Um die Zirbenbahn nicht zu kreuzen, kommt nur der Gipfelbereich des Sechszeiger (Leiner Kögele) neben der Bergstation der Zirbenbahn in Betracht. Bleibt man ausschließlich auf Arzler Gebiet, müsste man zudem vom Gipfel etwas nach Norden abweichen.
im Ergebnis würden neue Pisten - sofern keine zukünftige zusätzliche Erschließung über Wald erfolgt - von der Talstation der Zirbenbahn und von der Panoramaabfahrt vor Beginn des Ziehwegs jeweils bis zur Mittelstation in Leins entstehen.
Diskussion über zwei mögliche Talzubringer-Varianten: vom Talgrund bei Jerzens oder ab Arzl via Leins.
Meine persönliche Meinung dazu: Ich habe am Hochzeiger mit die meisten meiner Skitage zugebracht und ich fand die Zufahrtsstraße nie ein Problem (hab meist in Wenns gewohnt). Von daher ist meiner Meinung nach eine Zubringerbahn überflüssig, neue Pisten könnte man eh kaum damit erschließen. Viel wichtiger wäre der schon vor 6 Jahren von der Geschäftsleitung groß angekündigte Ersatz der Rotmoos 4er CLD durch eine 8er CLD-B und ein weiterer Versuch, das Gelände um Wennerberg und Murmentenkar skitauglich zu erschließen (das wäre hier problemlos ohne große Eingriffe in die Landschaft möglich, und man hätte ruckzuck das Skigebiet um ca. 20 Pistenkilometer vergrößert!)!
Doch die Lösung scheidet die Geister: Soll ein neuer Zubringer vom Tal aus kommen oder von Wenns aus – oder gar aus Arzl, wenn nicht gar aus dem Inntal herauf.
Och ... letzteres hätte doch auch was, hab ich mir schon oft gedacht, wenn man von Imst auf die Bergstation der Zirbenbahn sieht oder die Panoramaabfahrt fährt und auf Imst blickt.
Habe soeben Post bekommen vom Hochzeiger. Auf dem neuen Pistenplan habe ich festgestellt, dass der Snowpark künftig nicht mehr auf der Talabfahrt ist, sondern zwischen der Familienabfahrt 1a und 1b sein wird.
Das ist auch sinnvoll. Letztes Jahr wurde der Park aufgrund von warmen Temperaturen bzw Schneemangels meines Wissens gar nicht geöffnet.
Gerade in einem Familienskigebiet ist es doch sehr von Vorteil, wenn man den Heranwachsenden (und auch den Schulklasse) einen Snowpark bieten kann.
Hab noch was vom Hochzeiger, was bislang hier noch nicht kommuniziert wurde:
Die Rotmoosbahn hat schwarze Komfortpolsterung erhalten. Ob das jetzt erst zu dieser Saison realisiert wurde, oder schon vor ein paar Jahren, kann ich nicht in Erfahrung bringen, weil ich seit 2013 nicht mehr dort war.
Damit scheint ein zeitnaher Ersatz der Rotmoosbahn wohl erst mal vom Tisch.
Als nächstes sollte dann wohl die Zubringerbahn in Angriff genommen werden. Hoffe mal, dass man sich auf einen Talstationsstandort einigen kann. Wobei ich da die Variante von Wald/Leins zur Zirbenbahn favorisieren würde...
Ich habe auch nicht wirklich verstanden, warum man die Rotmoosbahn unbedingt ersetzen wollte. Die Liftsituation am Hochzeiger ist wirklich in Ordnung, lediglich der angesprochene Talzubringer wäre noch wünschenswert, da die Anfahrt mit Bus/Auto bei Schnee doch schnell zum Abenteuer wird.