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Neues am Hochzeiger – Jerzens

Paar Bilder von gestern und vorgestern vom Stand der Baustelle. Seil bereits gespannt.

Zoom von der Talstation, gut zu sehen altes Trassee vs neues
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Das war mit gar nicht bewusst, dass die neue Trasse so weit von der alten abweicht.
Aber so entstehen noch mal mehr Abfahrtsmöglichkeiten, obwohl an der 4KSB ja schon viele Abfahrten zur Verfügung standen.
Was aber schade ist, ist, dass es mit der neuen Bahn am SL mit der Ruhe vorbei sein wird. Das war immer so schön relaxed und ruhig dort.
 
Das war auch mein erster Gedanke, hatte das zwar schon so auf dem Pistenplan gesehen, der ja am Hochzeiger schon gut die Realität abbildet. Aber in Natura wird einem der Grad der Verschwenkung noch mehr bewusst.

Danke für die Bilder!
 
Vielen Dank für die Bilder. In der Realität sieht es nochmal weiter nach rechts gerückt aus, als auf dem Pistenplan zu erkennen.

Positiv: Es fällt das Kanonenrohr weg. Fand ich immer ein ziemlich nervigen Ziehweg und man müsste direkt auf die Skiroute kommen. Ich hoffe das diese erhalten bleibt und nicht zu einer Piste ausgebaut wird.

Negativ: Es dürfte jetzt ein ziemlicher Ziehweg zurück zu den Hauptpisten entstehen. Weiß also nicht, ob ich die Verschiebung der Bergstation als so positiv empfinde.
 
Dede schrieb:
Negativ: Es dürfte jetzt ein ziemlicher Ziehweg zurück zu den Hauptpisten entstehen. Weiß also nicht, ob ich die Verschiebung der Bergstation als so positiv empfinde.
Aufgrund des Aufnahmestandortes erkennt man auch nicht, wie breit der Weg zurück angelegt ist bzw. welche Möglichkeiten für einen breiten Weg überhaupt vorhanden waren/sind. Wenn so breit wie der Weg vom alten Bergstationsstandort weg, dann wäre es ja noch okay. Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass bei einer 8 KSB der Weg schmäler dimensioniert ist. Das wäre in der Tat sehr schlecht in Kombination mit der Länge.
 
Dede schrieb:
Positiv: Es fällt das Kanonenrohr weg. Fand ich immer ein ziemlich nervigen Ziehweg und man müsste direkt auf die Skiroute kommen. Ich hoffe das diese erhalten bleibt und nicht zu einer Piste ausgebaut wird.

Ich finde das Kanonenrohr immer witzig zu fahren. Durch die schwarze Kennzeichnung hat es auch bestimmt so einige abgehalten in den Bereich rüber zu queren und ich habe es eigentlich immer recht leer erlebt.
Auf das Gewusel am Ausstieg bei Vollauslastung bin ich gespannt. Ich glaube das gibt nix Gescheites und einen ziemlichen Tragödienflaschenhals.
Das war der Vorteil am Standort der alten BS: Die Leute haben sich sofort auf die verschiedensten Pisten verteilt.
 
Die neue Rotmoosbahn ist eine echte Aufwertung! Zum einen natürlich besserer Komfort und höhere Förderleistung, zum anderen ist der neue Standort der Bergstation tatsächlich besser. Mit einer optimal geneigten blauen Abfahrt kommt jeder in wenigen Sekunden zur alten Bergstation und wer offpiste fährt hat an der neuen Station einen deutlich besseren Ausgangspunkt.

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Talstation
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Fast gesamte Trasse
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Trasse durch Wald
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Trasse mittlerer Bereich
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Blick zur alten Bergstation
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Trasse auf bisher unerschlossenenem Geleände
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Einfahrt Bergstation
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In der Bergstation
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Bergstation von außen
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Einfahrt Stützen
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Die neue Piste geht ohne Anschieben aber auch jeder Anfänger kommt problemlos runter. Sollte problemlos die volle Seilbahn Kapazität aushalten.
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Die alte Bergstation mit Blick zur neuen Bergstation im Hintergrund. Die Seilbahntechnik ist noch vorhanden.
 
Das Atelier Gstrein hat ein Förderband namens Hahntennen und eine Rodelbahn samt Pistenadaptierungen am Sechszeiger eingereicht.
 
Und so führt man still und heimlich eine Preiserhöhung von einundzwanzig Prozent für den Tagesskipass ein (47 auf 57).
Die spinnen alle! :wall:
 
Aber dennoch ist das das einzige dynamische Preissystem, dass ich noch akzeptiere.
Man nimmt die Maximalpreise als allgemeinen Preis an und sehr häufig gibt es Preisabschläge (bis zu 30%). Somit kann es nicht teurer werden aber oft günstiger und die 20% Preisaufschlag sind nur bezogen auf die Höchstpreise relevant.
Wenn man 4 Tage vorher bucht gibt es immer niedrigere Preise als den Maximalpreis. Somit ist das Preissystem vor allem für Urlauber mit fest im Voraus gebuchten Unterkünften und Aufenthalten vorteilhaft aber eher weniger für den spontanreisenden Tagesgast.
 
Der Tagesgast der Spontan bei schönem Wetter an Spitzen Tagen kommt ist halt auch der, von dem man vor Ort am wenigsten hat. Der lässt kein Geld für Übernachtungen oder Abendessen da, die Hütten haben an den Tagen eh genug zu tun und man vergrault vielleicht noch Wochengäste mit längeren Wartezeiten. Also irgendwie ist das schon nachvollziehbar, wenn man von denen am meisten nimmt.
 
Wie kann man so eine Preiserhöhung gutheißen? Außerdem interessiert es doch die Bergbahn nicht, ob du Geld in einem Hotel lässt. Tagesgäste bringen dennoch die, pro Tag betrachtet, größten Einnahmen.
 
be4ski schrieb:
Wie kann man so eine Preiserhöhung gutheißen? Außerdem interessiert es doch die Bergbahn nicht, ob du Geld in einem Hotel lässt. Tagesgäste bringen dennoch die, pro Tag betrachtet, größten Einnahmen.
Was hier (deinerseits) völlig unerwähnt blieb, ist die Einordnung des alten Tageskartenpreises im österreichischen Vergleich. 47€ Tageskarte für dieses Skigebiet war das wohl beste Preis/Leistungsverhältnis in ganz Österreich.

Sich nur beschweren ist halt im Alpinforum nicht. Wenn wir schon hier im Infra Topic über Preise reden, suchen wir nach Gründen weshalb die BB dies getan haben. Das Preiserhöhungen für den Kunden nicht schön sind, ist quasi Trival. Darüber brauchen wir nicht diskutieren.
 
Geb ich dir recht. Der Preis war einmalig. Aber offensichtlich ausreichend für schwarze Zahlen über Jahre hinweg. Es kann keine Begründung (außer Profitgier) geben warum innerhalb eines Jahres die Preise um 21% steigen müssen, um den Gewinn konstant zu halten.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Der Tagesgast der Spontan bei schönem Wetter an Spitzen Tagen kommt ist halt auch der, von dem man vor Ort am wenigsten hat. Der lässt kein Geld für Übernachtungen oder Abendessen da, die Hütten haben an den Tagen eh genug zu tun und man vergrault vielleicht noch Wochengäste mit längeren Wartezeiten. Also irgendwie ist das schon nachvollziehbar, wenn man von denen am meisten nimmt.

Nicht zu vergessen es gibt noch etwas wo man beim Tagesgasten am wenigsten von hat, nämlich Aufwand.
Er nimmt außer der Straße die nicht zum Skigebiet gehört, dem Lift und der Piste nichts in Anspruch. Insbesondere auch keinen kostenlosen Skibus oder sonstiges. Dazu lässt er wohl ziemlich sicher Geld im Restaurant liegen, während von den Urlaubern wohl nicht alle 7 Tage am Stück jeden Mittag im Skigebiet selbst essen, sonder eher mal im Ort. Davon hat aber das Skigebiet nichts. Nimmt man das ganze Resort zusammen, bringt der Urlauber wohl mehr. Rein aufs Skigebiet bezogen, verdient man sich an Tagesgästen wohl ne goldene Nase. Immerhin kosten Tageskarten schnell 30% mehr als ein 10 Tagespass. Wenn das Skigebiet jeden Tag mit reinen Tagesgästen voll ausgelastet ist, ist das wohl der beste verdienst den man haben kann. Die Pisten richtet man eh nur einmal am Tag, unabhängig davon wie stark sie beansprucht werden.
 
Jetzt schaust du dir mal an wem die Bergbahnen Hochzeiger gehören, und dann denk nochmal über deine Argumente nach: FirmenABC

Der Tagesgast sorgt im Schnitt für den meisten Autoverkehr und benötigt die meisten Parkplätze. Er verpestet das Tal auch am meisten mit seinen Abgasen, denn mit dem E-Auto kommen die wenigsten (vom ÖV fang ich gar nicht erst an). Der Verkehr ist der Hauptgrund für die sinkende Tourismusgesinnung in Tirol, die Einheimischen haben einfach keinen Bock mehr auf Dauerstau (dass sie kräftig selbst dazu beitragen ignorieren sie natürlich).
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Jetzt schaust du dir mal an wem die Bergbahnen Hochzeiger gehören, und dann denk nochmal über deine Argumente nach: FirmenABC

Der Tagesgast sorgt im Schnitt für den meisten Autoverkehr und benötigt die meisten Parkplätze. Er verpestet das Tal auch am meisten mit seinen Abgasen, denn mit dem E-Auto kommen die wenigsten (vom ÖV fang ich gar nicht erst an). Der Verkehr ist der Hauptgrund für die sinkende Tourismusgesinnung in Tirol, die Einheimischen haben einfach keinen Bock mehr auf Dauerstau (dass sie kräftig selbst dazu beitragen ignorieren sie natürlich).
Da hast du vielleicht recht, aber das gilt natürlich auch für alle Saison- bzw. TSC kartenbesitzer, die fahren auch grossteils mit eigenen PKW an. Und noch was... sag mir bitte was passiert wenn in ein Skigebiet die Tagesgäste total ausbleiben. Ich glaub nicht das irgend einer dann noch überleben kann ohne die Preise nochmal massiv zu erhöhen.
 
Um das beurteilen zu können müsste man die gesamten Finanzstrukturen der Bergbahnen kennen.
Es geht aber gar nicht darum, dass keine Tagesgäste mehr kommen, es geht darum, ob man die an den Tagen an denen eh schon voll ist auch noch zu den gleichen Preisen fahren lässt wie an einem nebeligen Samstag bei - 15 °C Mitte Jänner.
 
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