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Neues am Katrin – Bad Ischl

Ich persönlich fände diese Variante übrigens sinnvoller. Hab den Vorschlag auch ans Forum geschickt, mal schauen, was die davon halten. Persönlich halte ich diese Lösung für leichter durchsetzbar.

katrinwinter-1.jpg
 
ich glaub nicht dass eine änderung der trasse möglich wäre - damit müsste man berg- und talstation komplett erneuern, komplett neu schlägern, neue stützenfundamente etc. - halte ich für schlicht völlig unrealistisch und auch nicht erforderlich.

eine mittelstation wäre für mich tatsächlich die sinnvollste lösung, käme auch dem sommerbetrieb zugute - für wanderer und mountainbiker; im winter wäre die talfahrt bei schlechter schneelage zudem von der mittelstation möglich und nicht nur von der bergstation. eigenartig, dass das bislang im katrin-forum nicht diskutiert wurde ...
 
Hmm, also ne neue Bahn ist sicher ganz nett, aber so wie das klang wollens halt die alte Bahn erhalten....

Vernünftiger wäre das Thema Neue Bahn mit natürlich Mittelstation schon.
 
Salzprinz schrieb:
ich glaub nicht dass eine änderung der trasse möglich wäre - damit müsste man berg- und talstation komplett erneuern, komplett neu schlägern, neue stützenfundamente etc. - halte ich für schlicht völlig unrealistisch und auch nicht erforderlich. /quote]

Für 2 neue Sesselbahnen braucht man auch neue Stationen, neue Trassen und neue Fundamente!

Ich denke, dass diese Lösung billiger und sinnvoller wäre?!
 
gerrit schrieb:
Also ein interessantes und auf jeden Fall begrüßenswertes Detail an dem Luftbild ist der "Skitourenweg", weil damit die ja schon des öfteren diskutierte Problematik mit den aufsteigenden Tourengehern entschärft würde.

Ein kleiner Erfahrungsbericht zu so einem Skitourenweg: auf der Muttereralm haben sie einen eingerichtet. Kleines Problem am Rande der Piste: es gibt Tourengeher, die sich partôut daran halten wollen, die latschen einfach die Piste hoch, auch wenn daneben der Tourenweg ist. Darum nützt es nichts, einen Tourenweg zu bauen, er muss auch angenommen werden.

MFG Dachstein
 
soweit ich das beim letzten mal beurteilen konnte, halten sich die meisten schon an den skitourenweg - vor allem weil er viel reizvoller ist als die monotone piste. ein paar schwarze schafe gibt es aber immer und da hab ich auch keine skrupel, "zufällig" ziemlich nahe ranzufahren ...

wegen der neuen EUB: ich bin mir sicher, dass zumindest teile der stationen erhalten blieben, ebenso können die fundamente weiterverwendet werden. und was die sesselbahnen betrifft: diese wären ja bei einer mittelstation überflüssig.
 
Salzprinz schrieb:
wegen der neuen EUB: ich bin mir sicher, dass zumindest teile der stationen erhalten blieben, ebenso können die fundamente weiterverwendet werden. und was die sesselbahnen betrifft: diese wären ja bei einer mittelstation überflüssig.

Das ist die Frage, inwiefern die die EUB erneuern/umbauen wollen. Die ganze Stationstechnik ist ja bei einer Renovierung im Prinzip zu verschmeißen, genauso Gondeln und Seil. Die Fundamente musst ebenfalls instandsetzen, und höchstwahrscheinlich wird´s nicht bei einer 4er-EUB bleiben -> vermutlich neue Stützen auch noch?! Außerdem finde ich ohnehin eine Uni-G schöner als die alte Katrinbahn :wink:

Also mein Vorschlag nochmals zusammengefasst: 8-EUB Rosenkogel I+II, Vollbeschneiung zumindest auf einer Piste, Flutlichtanlage auf einer Piste. Und basta. Meine Gesamtlösung - davon bin ich überzeugt - ist wohl billiger als die der Katrinfreunde. Und obendrein sinnvoller. Nur bin halt ich wieder nicht der, der zu entscheiden hat :wink:
 
Offensichtlich wird man jetzt größenwahnsinnig:

> Gipfellift (via Osthang wie 1982 vom ORF projektiert und in der Wanderkarte Freytag&Berndt Höllengebierge Traunsee von 1995 eingezeichnet)
> Übungslift Elferkogel und Mittagskar

mapplanung.jpg


^^(aktualisierte) Grafik wieder von www.prokatrinbadischl.at
 
Salzprinz schrieb:
wegen der neuen EUB: ich bin mir sicher, dass zumindest teile der stationen erhalten blieben, ebenso können die fundamente weiterverwendet werden.


Vergiss es. Die Fundamente einer 4EUB, die seit Jahrzehnten steht lässt dir kein Statiker durchgehen. Und ne alte Station abreissen und ne UNI-G hinbauen ist auch und einiges billiger als ne Alte Station entkernen und was reinbasteln. Vom Platz her passt ähnlich wie in Kitz wahrscheinlich nur ne 6EUB rein, und das kannst dann ja grad vergessen.
 
frage mich was das soll - damit nimmt sich die initiative die chance, ernst genommen zu werden - völlig utopisch!
 
Ganz deiner Meinung, man sollte lieber etwas kleineres, aber dafür realisierbares bauen. Ich würde mit einem Ersatz der alten Gondel anfangen und einigen anderen Verbesserungen (Beschneiung, Pistenveränderungen, ewentuell Flutlicht). Wenns dann gut läuft, kann man immer noch weitermachen.
 
hmm, also wegen der uni-g: ich kann mir nicht vorstellen, dass man so etwas in kaltenbach hinstellt, zumindest sollte man die station umbauen oder einen teil der bisherigen stehen lassen. das wäre zugegebenermaßen auch möglich, wenn man die ausfahrt etwas schwenkt.

aber wenn wir schon im land der träume sind: jedes mal wenn ich durch lauffen fahre (für nicht-ischler: ein kleiner ort ca. 5 km richtung bad goisern), stelle ich fest, dass hier das gelände für eine skiabfahrt von der katrin deutlich sanfter und deshalb geeigneter wäre. ich möchte deshalb eine solche abfahrt inklusive 8 EUB im plan ergänzt haben! :lol:
 
Salzprinz schrieb:
stelle ich fest, dass hier das gelände für eine skiabfahrt von der katrin deutlich sanfter und deshalb geeigneter wäre. ich möchte deshalb eine solche abfahrt inklusive 8 EUB im plan ergänzt haben! :lol:

:D: Meinst du damit von der Bergstation Richtung Bad Goisern runter oder?! Prinzipiell gute Idee, allerdings Sonnenhang auf 600 m -> hat wohl keinen Sinn :roll:
 
Es kommt wohl so wie von mir erwartet:

Eine Finanzspritze von 700.000 Euro will das Land OÖ. langfristig zuschießen um den Seilbahnbetrieb auf den Katrin auch in den kommenden Jahren aufrecht erhalten zu können. Das gaben heute LH Pühringer und Bad Ischls Bürgermeister Hass bekannt. Ein Tourismuskonzept wie es der Chef der Bürgerinitiative "Pro Katrin Bad Ischl" fordert dürfte dabei jedoch nicht realisierbar sein.
 
Hier ein Bericht vom ORF zur Finanzierung:

KRITIK AN "NOTLÖSUNG": Finanzspritze für Ischler Hausberg "Katrin"

Schon seit Jahren schwebt über der Katrin, dem Hausberg der Ischler, das Gespenst des Zusperrens. Der Seilbahnbetrieb rentiere sich nicht mehr. Das Land greift der Stadt unter die Arme und wird noch einmal Geld zuschießen.

Der Winterbetrieb sei damit in den kommenden Jahren gesichert sein, versprechen Landes- und Stadtpolitiker. Viele Ischler - allen voran eine neue Bürgerinitiative - glauben das allerdings nicht. Sie fordern umfassende Tourismuskonzepte.

Neue Skilifte, Mountainbikewege, Reitwege
Der Ischler Arzt Thomas Huemer ist der Chef der Bürgerinitiative "Pro Katrin Bad Ischl". Gut 60 Leute, auch Prominenz aus der Wirtschaft, stehen hinter der Bürgerinitiative. Neue Skilifte, Mountainbikewege und Reitwege sollen die Katrin am Leben erhalten.

Und das ist fast wörtlich zu nehmen. Denn bis Dienstagnachmittag war nicht sicher, ob es nach dieser Wintersaison überhaupt weitergeht. Das Land springt jetzt noch einmal in die Presche und wird langfristig 700.000 Euro zuschießen, sagt Finanzreferent Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP). Der Ischler Bürgermeister Helmut Haas (SPÖ) ist damit zufrieden.

"Nur kurzfristige Notlösung"
Doch für Thomas Huemer von der Bürgerinitiative ist das Ergebnis eine Notlösung: "Das ist eine kurzfristige, leider dringend notwendige Notlösung. In unseren Augen ist dies aber leider keine Dauerlösung, denn wir sind überzeugt, dass für die dauernde Sanierung des Berges und der Region wirklich fantasievolle, konstruktive und sehr gescheite Konzepte notwendig sind."

"Tourismuskonzept nicht finanzierbar"
Doch solch ein Tourismuskonzept wie von der Bürgerinitiative vorgestellt, sei - zumal die Gemeindekasse leer ist - einfach nicht finanzierbar, so Bad Ischls Bürgermeister Haas: "Von der Gemeinde sind keine finanziellen Mittel in dieser Richtung zu erwarten."

Auch das Land steht dem Konzept eher skeptisch gegenüber. Die Bürgerinitiative will sich dennoch nicht geschlagen geben. Jetzt wartet man erst einmal auf ein Gespräch mit dem Landeshauptmann, das in den kommenden Tagen stattfinden soll.
 
sehr schade - aber wie hier schon mal andiskutiert, hat sich die Initiative selbst zuzuschreiben, dass deren utopischen Projekte wohl nicht wirklich in die Überlegungen der Geldgeber einfließen. Die bei weitem effizienteste Variante - Modernisierung der Bahn mit Einbau der Mittelstation ohne jegliche weitere Liftneubauten wurde ja nicht einmal vorgeschlagen. Ohne den Herren Huemer, Peter, Zauner und Co. nahetreten zu wollen, aber sie sind halt keine ernstzunehmenden Skigebietsplaner, wollen sich mit ihren Ideen wohl eher profilieren. Davon einmal abgesehen sollte es doch möglich, die eine oder andere sinnvolle Innovation zu realisieren (Mountainbike-Erschließung, Absprungrampe für Paragleiter etc.) - das kostet nicht die Welt und ist für den Tourismus in Ischl sicher zuträglicher als 3 Verkehrskonzepte in Auftrag zu geben, die dann doch nicht umgesetzt werden. Würde ich so "arbeiten" wie unsere Gemeindeväter, wäre ich meinen Job schon lange los ...
 
Tja, damit ist´s wohl vorbei mit dem Projekt Katrin-Neu. Als letzten Ausweg sehe ich nur noch Investitionen aus der Privatwirtschaft (Salinen AG,...) - da könnte ich mir durchaus schon vorstellen, dass da (mit entsprechenden Landesförderungen) etwas geht... Große Chancen gib ich dem Hueber allerdings nicht, nachdem ihn mit diesem Konzept wohl jeder auslachen wird :roll:
 
Die Sache scheint wohl gestorben - das Land OÖ ist nicht gewillt, in die Katrin zu investieren - mehr dazu hier
 
Hmm, naja, aber irgendwann sollte die alte EUB halt ersetzt werden. Wenn die Katrin stirbt, dann ist das für Bad Ischl ein grosser Schlag.

Ne EUB mit Mittelstation, die gleichzeitig die DSB ersetzt, spart Betriebskosten, und die Erschliessung des Skigebeits ist gesichert.
 
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