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Neues am Kaunertaler Gletscher

Interresant...
Da steht doch sonst der snowpark??
Soll der weichen für die fun slope oder kommt die fun slope zusätzlich um das Angebot für Kinder zu erweitern?
 
Das KTO wird ab der Saison 2024/2025 nicht mehr im Herbst sondern im Frühjahr stattfinden:

38. KTO – Kaunertal Opening
10. – 12. November 2023
The last KTO as you know it!
Der Titel ist Programm!
Wir feiern gemeinsam mit euch 37. Jahre KTO Geschichte und packen ein “best of” ins allerletzte KTO in der Art!
Noch einmal wild, laut und verrückt die Eröffnung des Snowpark Kaunertal feiern, noch einmal bis spät in die Nacht beim Club Circle feiern und am nächsten Morgen trotzdem “first line” am Berg.
Sei dabei bei der großen “farewell” Party des KTO – Kaunertal Opening!

Dieses KTO soll als letztes KTO wie wir es kannten in die Geschichte eingehen. Sei also fix dabei beim Grande Finale und dem 38. KTO am 10. – 12. November 2023. Was für eine Geschichte hier am Kaunertaler Gletscher rund um das Thema Snowboarden und Freeski passiert ist einzigartig. Legenden wie Terje Håkonsen, Peter Bauer oder Martin Freinademetz und viele mehr waren am Kaunertaler Gletscher und haben dazu beigetragen, dass Snowboarden heute eine Trendsportart ist. Das ist Grund zum feiern. Und wir haben haben defitiv vor zu feiern als gäbe es kein morgen und hoffen ihr habt alle Bock auf diese große „farewell“ Party, auf die wohl größte „farewell“ Party der Alpen 2023.

Das traditionelle Kaunartal Opening wird sich danach neu ausrichten und in abgeänderter Form ins Frühjahr verlegt. Zu dieser Jahreszeit kann mit wesentlich geringerem Aufwand als im Herbst den Snowpark Kaunertal anbieten und man verfolgt somit weiterhin einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit Ressrourcen und Energieeffizienz.
Als Teil der DNA des Kaunertaler Gletschers bleibt der Snowpark Kaunertal also auch weiterhin bestehen und verschiebt sich mit ins Frühjahr!

Heuer wird aber nochmals das „Grande Finale“ bzw. die große Abschlussparty ausgerufen und wünschen uns nichts anderes als euch alle mit dabei zu haben. Grabt die alten Sachen eurer Eltern oder der letzten “bad taste” Party aus, bringt sie mit hoch und feiert 2 Tage das 38. KTO 2023 mit all euren Freunden der Snowboard- und Freeskiszene.
https://www.snowpark-kaunertal.tirol/kto-2023/

D. h. in Zukunft dann wohl noch spätere Öffnung oder zumindest schleppendere Eröffnung weiterer Lifte nach dem ersten Öffnen weil man keinen Druck mehr vom KTO hat...
 
Mt. Cervino schrieb:
Das KTO wird ab der Saison 2024/2025 nicht mehr im Herbst sondern im Frühjahr stattfinden:

38. KTO – Kaunertal Opening
10. – 12. November 2023
The last KTO as you know it!
Der Titel ist Programm!
Wir feiern gemeinsam mit euch 37. Jahre KTO Geschichte und packen ein “best of” ins allerletzte KTO in der Art!
Noch einmal wild, laut und verrückt die Eröffnung des Snowpark Kaunertal feiern, noch einmal bis spät in die Nacht beim Club Circle feiern und am nächsten Morgen trotzdem “first line” am Berg.
Sei dabei bei der großen “farewell” Party des KTO – Kaunertal Opening!

Dieses KTO soll als letztes KTO wie wir es kannten in die Geschichte eingehen. Sei also fix dabei beim Grande Finale und dem 38. KTO am 10. – 12. November 2023. Was für eine Geschichte hier am Kaunertaler Gletscher rund um das Thema Snowboarden und Freeski passiert ist einzigartig. Legenden wie Terje Håkonsen, Peter Bauer oder Martin Freinademetz und viele mehr waren am Kaunertaler Gletscher und haben dazu beigetragen, dass Snowboarden heute eine Trendsportart ist. Das ist Grund zum feiern. Und wir haben haben defitiv vor zu feiern als gäbe es kein morgen und hoffen ihr habt alle Bock auf diese große „farewell“ Party, auf die wohl größte „farewell“ Party der Alpen 2023.

Das traditionelle Kaunartal Opening wird sich danach neu ausrichten und in abgeänderter Form ins Frühjahr verlegt. Zu dieser Jahreszeit kann mit wesentlich geringerem Aufwand als im Herbst den Snowpark Kaunertal anbieten und man verfolgt somit weiterhin einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit Ressrourcen und Energieeffizienz.
Als Teil der DNA des Kaunertaler Gletschers bleibt der Snowpark Kaunertal also auch weiterhin bestehen und verschiebt sich mit ins Frühjahr!

Heuer wird aber nochmals das „Grande Finale“ bzw. die große Abschlussparty ausgerufen und wünschen uns nichts anderes als euch alle mit dabei zu haben. Grabt die alten Sachen eurer Eltern oder der letzten “bad taste” Party aus, bringt sie mit hoch und feiert 2 Tage das 38. KTO 2023 mit all euren Freunden der Snowboard- und Freeskiszene.
https://www.snowpark-kaunertal.tirol/kto-2023/

D. h. in Zukunft dann wohl noch spätere Öffnung oder zumindest schleppendere Eröffnung weiterer Lifte nach dem ersten Öffnen weil man keinen Druck mehr vom KTO hat...
In 5-10 Jahren wird es sowieso keinen Gletscherskilauf mehr geben!
 
Genau. Auf der Höhenlage hat man aber immer noch eine sehr gute Schneesicherheit, sowohl zum Übersommern von Schnee, als auch zur Beschneiung.
Wichtig ist nur, dass der Gletscher skibares Gelänge zurücklässt oder man es so bearbeiten kann.
 
Am Kaunertaler hat man die obere rechte Variante (in Talrichtung) der Piste an der Karlsjochbahn neu angelegt.
Die Piste wurde auf ca. 100m Länge halbkreisförmig (weiter nach Süden) in den Berg verlegt. Dazu wurde der Berg unter der Bergstation der EUB recht massig umgestaltet.
Der Grund wird eine einfachere und mit weniger Schnee präparierbare Piste zum Saisonanfang sein, nachdem die alte Piste durch das Wegfallen des Gletschers an dieser Stelle durch eine recht tiefe Mulde verläuft.
Hier kann man den neuen Pistenabschnitt auf der Webcam sehen:
https://www.kaunertaler-gletscher.at/webcam.html#webcam

Die Umgestaltung der Piste mit den Grabungsarbeiten in den Berg hinein in den letzten Wochen war vermutlich auch der Grund, warum die Webcam an dieser Stelle in den letzten Wochen verstellt war, und die Baustelle nicht zu sehen war. Man hat seine Lektion aus den Pitztaler Bauarbeiten am Grat oben gelernt :wink:.
 
Julian96 schrieb:
Das übliche Geplärre.
Welcher Erschließungswahnsinn, wenn die Pistenkilometer Alpenweit seit Jahren weniger werden statt mehr?
Zahlen von denen der Alpenverein sogar selbst schreibt. :roll:

Stimmt, differenzierter Betrachtet geht aber die erschlossene Fläche an Gletscherskigebieten nicht zurück. Also raumplanerisch gesehen bisher nicht - durch den Gletscherschwund natürlich faktisch schon.
Die Erschließungspläne für den oberen Gepatschferner sind so alt wie das Skigebiet selbst. Das hat man schon in den 80ern nicht hinbekommen als die Genehmigungssituation noch eine ganz andere war als heute. Das Projekt wird mindestens einmal pro Dekade wieder aus der Schublade geholt mit wechselnden Details und Begründungen. Es wurde in den 80ern nichts, es wird auch in den 2020ern nichts - egal, ob mit oder ohne Alpenverein.

Die Proteste des DAV lohnt es sich ebenfalls differnezierter zu betrachten. Die Projekte sind ja völlig unterschiedlich - wenn es um ein bisschen Ausbau in grundsätzlich erschlossenem Gelände geht, kann ich persönlich den Protest des DAV/ÖAV z.B. meistens nicht teilen. Im Fall Kaunertal geht es hingegen um einen völlig neu zu erschließenden, bisher unberührten Gletscher (der Gepatsch wird nebenbei bald offiziell zum größten Gletscher Österreichs, wenn die kleine Resteisbrücke der Pasterze zu ihrer Zunge weg ist) mit skifahrerisch mäßigem Mehrwert weil flach = blaue Piste.
Hier wird sich die Diskussion freilich ewig im Kreis drehen, wie sinnvoll und erstrebenswert jeder hier im Forum das persönlich wertet. Mir erschließt sich der große skifahrerische Mehrwert nicht, wir reden hier über einen neuen Schlepplift, der isoliert ohne Pistenanbindung an das restliche Gebiet eine blaue Piste erschließen würde, zugänglich mit einer PB, die man für Hin- und Rückweg zum SL braucht.
Die Kaunertaler schaffen es auch so, mit ihren Schneedepots relativ zeitig im Herbst zu starten. Echter Sommerskilauf ist quasi tot und wird dort sicher nicht seine große Renaissance erleben. Und wenn im Herbst mit dem Depotschnee mal nichts geht, bin ich skeptisch, wie viele Skifahrer dann den langen Weg bis ins hintere Kauntertal auf sich nehmen, um mit einer PB zu einem flachen SL zu fahren.
 
Naja, wahrscheinlich will man sich damit wieder ein Stückchen von den Wettkampfteams im Sommer/Herbst sichern. Das ist eigentlich auch die einzige Gruppe für die das attraktiv wäre.

Interessant ist auch, dass die Erschließung dieses Gebiet ja bereits seit 2005 mehr oder weniger genemigungsfähig wäre, aber seitdem ist noch nicht allzu viel passiert.
 
bastian-m schrieb:
(der Gepatsch wird nebenbei bald offiziell zum größten Gletscher Österreichs, wenn die kleine Resteisbrücke der Pasterze zu ihrer Zunge weg ist) mit skifahrerisch mäßigem Mehrwert weil flach = blaue Piste.

Das könnte doch auch ein Grund sein, den Berg zu erschließen - schließlich schauen sich die Asiaten gerne unsere Restgletscher im Sommer an.
 
GIFWilli59 schrieb:
Naja, wahrscheinlich will man sich damit wieder ein Stückchen von den Wettkampfteams im Sommer/Herbst sichern. Das ist eigentlich auch die einzige Gruppe für die das attraktiv wäre.

Pendelbahnen im Hochalpinen sind teurer als man denkt...also für eine blaue Piste...puhhh...
Mir der von Arlbergfan angesprochenen Sommernutzung wird vielleicht ein Schuh draus. Die Kaunertaler werden das Konzept ja auch nicht aus der Schublade holen, wenn sie keinen Plan zur Wirtschaftlichkeit hätten. Das wiederspricht ja auch nicht meiner These, dass ein hoher Aufwand hier einem für den normalen Skifahrer geringen Wert gegenüber steht.

GIFWilli59 schrieb:
Interessant ist auch, dass die Erschließung dieses Gebiet ja bereits seit 2005 mehr oder weniger genemigungsfähig wäre, aber seitdem ist noch nicht allzu viel passiert.

Ich würde sagen es ist seit 2005 EINREICHfähig mit diesem kleinen ausgesparten Bereich aus dem Ruhegebiet was nebenbei die maximal Länge des SL fix deutlich begrenzt. Ob es auch GENEHMIGUNGSfähig ist, steht auf einem anderen Blatt - das müssen andere beurteilen, ob ein solches Projekt irgendwie eine Chance hätte, durch eine UVP zu kommen.
Die letzte Neuerschließung auf Gletscherfläche in Österreich war der SL Daunscharte im Stubaital 2008. Da hatte man einfach Glück, dass die Geländekammer seit Anbeginn der Raumplanung in den Skigebietsgrenzen lag.

Ich fände aus Sicht des Pistenskifahrers andere Projekte, die auch schonmal angedacht wurden, wie der Ersatz der mittlerweile auch schon recht alten 4KSB durch eine nach unten mindestens bis zum Gepatschhaus verlängerten EUB viel sinnvoller. Incl. neuem Großparkplatz würde das die Straße nach oben endlich obsolet machen.
Aber das eine sind technische und rechtliche Aspekte - die kann man ausdiskutieren. Das andere sind persönliche Geschmäcker, die kann man nur austauschen.
 
hausi24 schrieb:
Arlbergfan schrieb:
Das könnte doch auch ein Grund sein, den Berg zu erschließen - schließlich schauen sich die Asiaten gerne unsere Restgletscher im Sommer an.

Da oben an der Weißseespitze, das ist vom Gletscher her das Jungfraujoch von Österreich. Muss man nur entsprechend vermarkten.

Da hast du schon recht und das werde ich auch nicht als Piefke vom Schreibtisch aus beurteilen, das ist natürlich was für alpine Touristiker. Ich habe dabei nur so Gedanken im Kopf, dass das Kaunertal ab vom Schuss liegt. Das Tal selbst ist lang, du hast das Gekurve bis zum Parkplatz hoch und das obere Inntal ist jetzt auch nicht gerade eine mondäne Hochzivilisation. Prutz ist nicht Zell am See. Vielleicht braucht es das alles auch nicht und für "Europa in 7 Tagen" funktioniert das auch so, keine Ahnung. Aber die Konkurrenz im Buhlen um gut betuchte Gäste aus Fernost ist groß mit lauter klingenden Namen. Vielleicht bin ich da aber auch nicht visionär genug.
 
GIFWilli59 schrieb:
Naja, wahrscheinlich will man sich damit wieder ein Stückchen von den Wettkampfteams im Sommer/Herbst sichern. Das ist eigentlich auch die einzige Gruppe für die das attraktiv wäre.

Das Gelände dort oben ist eher für die Langläufer geeignet als für die alpinen Skirennfahrer.
 
Für mich ein Irrsinn. Lieber die beiden 4er Sessellifte ersetzen und bis weiter runter erweitern…das würde dem sympathischen Gebiet mehr helfen…aber das würde natürlich keine Chinesen anziehen und schon gar keine Superlative wecken.
 
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