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starli schrieb:Schwaob schrieb:Freestyle-Mo schrieb:-Verlängerung der Ochsenalmbahn nach unten bis zum Stausee (Als Zubringer)
Aha. Eine PB auf die Weißseespitze ist quatsch, weil sie keine Piste hat und nur ein Zubringer zu 2 Sommer-SL ist. Ein pistenloser Zubringer vom Stausee zur Oxenalm dagegen ist der Hit? Check ich nicht...
valley_runner schrieb:starli schrieb:Schwaob schrieb:Aha. Eine PB auf die Weißseespitze ist quatsch, weil sie keine Piste hat und nur ein Zubringer zu 2 Sommer-SL ist. Ein pistenloser Zubringer vom Stausee zur Oxenalm dagegen ist der Hit? Check ich nicht...
unter Umweltschutzgesichtspunkten macht das sehr wohl Sinn, dann ist endlich der ganze Autoverkehr da hoch unterbunden
aus Versehen gelöscht, mea culpa!![]()
Bogner schrieb:Dass Lifte im Winter eingeschneit werden, das passiert vielleicht bei Blizzards in den US und Südamerika, aber bei uns besteht da keine große Gefahr...!
(...)
Eines der wichtigsten Projekte ist aber nach wie vor die Panorama-Bahn auf die Weißseespitze. Beim TVB Tiroler Oberland geht man davon aus, dass das Vorhaben genehmigt wird, da keine maßgeblichen Umweltbeeinträchtigungen stattfänden.
"Das Projekt hat für unsere Tourismusregion oberste Priorität", sind TVB-Obmann Markus Raich und Vorstandsmitglied Armin Falkner der Ansicht, "damit könnte das Oberland auch im Sommer mit Einrichtungen punkten, die die Entdeckung der Natur zum Erlebnis machen".
Mehrere Optionen
Die Bahn allein macht sie aber noch nicht glücklich, sie fordern rasche Investitionen am Kaunertaler Gletscher. "Selbstverständlich bestehen wir auch weiterhin auf Investitionen für den Winterbetrieb. Eine beschneite Piste im Bereich Karles würde vor allem im Herbst und im Frühjahr zusätzliche Impulse bringen."
Auch für die Kaunertaler Gletscherbahnen hat die Bahn oberste Priorität, sagt Marketingleiter Stefan Richter: "Es ist auch unser Interesse, den Gästen ein attraktives Angebot zu machen, wir ziehen da mit dem TVB gleich. Derzeit wird aber die Bahn forciert. Die Beschneiung Karles ist eine Option, die wie einige andere auch untersucht wird."
Vor zehn Jahren ist hier das Gipfelkreuz in die Gletscherspalte gestürzt.
* * *
Innsbruck/Kaunertal - "Eine vergleichbare Bergbewegung gab es in Europa bisher noch nicht", sagte im Oktober 1997 der Innsbrucker Geologe Bernhard Lackinger. Im hinteren Tiroler Kaunertal war die Nordflanke der 3410 Meter hohen Weißseespitze in den Ötztaler Alpen um 60 Meter abgesackt, das Gipfelkreuz war in der Gletscherspalte verschwunden. Mehr als 300 Quadratmeter eisbedeckter Fels waren in Bewegung geraten. Lifte des darunter liegenden Skigebietes wurden vorübergehend gesperrt. Zum befürchteten Felssturz von ein paar Millionen Kubikmeter Masse kam es nicht.
Mittlerweile häufen sich die Ereignisse von schmelzendem Permafrost, der dauerhaft gefrorenen Eis- und Felsböden. Auch in an Alpen. Jüngst erneut im hinteren Kaunertal. Seit Wochen hält dort der rutschende Bliggferner (3454) die Landesgeologen auf Trapp.
Beruhigungsversuch
Dennoch halten die Kaunertaler Bergbahnen an ihrem Projekt fest, bei der Weißseespitze die höchste Seilbahnstation Österreichs zu errichten. "Der Berg ist zur Ruhe gekommen", ist Marketingleiter Stefan Richter bemüht, zu beruhigen. Der angrenzende Gepatschferner, größter Gletscher der Ostalpen, ist bisher unberührt. Nach zahlreichen Protesten der alpinen Verbände gegen eine Erschließung, soll nun die Weißseespitze selbst nicht mehr tangiert werden. Die Kaunertaler Bergbahnen wollen die Bergstation nicht mehr am Gletscher, sondern 100 Meter daneben errichten. "Da die Gletscher weiter zurückgehen, planen wir jetzt die Bergstation in felsigem Gelände", so Richter. Vor allem aber sei die Bahn nur noch als "reine Ausflugsbahn" geplant. Das hieße: Die Kaunertaler Bergbahnen hätten sich vom Projekt eines Skigebiets auf dem neuen höheren Gletscherplateau verabschiedet. Richter: "Das ist vorerst kein Thema."
Peter Haßlacher, Raumplaner im Alpenverein, spricht von einer "Mogelpackung". Seit mehr als 20 Jahren sei die Erschließung des Gepatschferners geplant. Deshalb sei auch ein Teil des Ferners vom Ruhegebiet Ötztaler Alpen ausgenommen worden. Aber eine "Neuerschließung" ist rechtlich nicht möglich. Das neue Projekt einer Aussichtsbahn, so Haßlacher, solle dazu dienen, "eine Bresche zu schlagen". Wird der Gletscher nicht berührt, sei wohl keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Dennoch sieht Haßlacher "keine Chance", dass das Projekt genehmigt wird. Denn das Tiroler Raumordnungsprogramm 2005 verbietet auch dann den Bau einer Seilbahn, wenn sie vom Ende einer öffentlichen Straße aus in nicht-erschlossenes Gelände führt. (Benedikt Sauer/DER STANDARD-Printausgabe, 17.7.2007)
Soll eine reine Aussichtsbahn mehr Touristen ins Tal locken.
Ich glaube die Touristen koomen doch nicht einfach ins Tal, dass sie mit der Aussichtsbahn die höchstgelegenste Bergstation Österreichs erreichen! Die Idee mit der Erschliessung des Gepatscheferners finde ich definitiv besser. Ich bin jetzt ein wenig enttäuscht von den Kaunertaler Gletscherbahnen. Ich habe mich auf das tolle Projekt gefreut Seilbahnsimi schrieb:Ich bin jetzt ein wenig enttäuscht von den Kaunertaler Gletscherbahnen. Ich habe mich auf das tolle Projekt gefreut![]()
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