• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues am Kaunertaler Gletscher

Schade das man sich so viel Zeit lässt in Südtirol.
 
Naja, allzu ernst würde ich jetzt die Aussagen vom Rubatscher auch nicht nehmen, ich sehe da eher eine Verhandlungsstrategie: jetzt spielt er den beleidigten und wird eben abwarten, bis die Südtiroler 'mit einer klaren Entscheidung' zu ihm kommen. Irgendwie auch verständlich. Eventuell werden diese nun, wo explizit gesagt wurde dass eine Skiverbindung Haider Akm - Watles wohl nicht realisiert werden kann (siehe hier), dadurch die 'kleine Version' der Rubatscher - Gegner wohl gestorben ist, wieder gesprächsbereiter bzw. freundlicher zum Investor :twisted: ? Ganz persönlich finde ich eine Gletscheranbindung vom Langtauferer Tal zum Karlesjoch inkl. Talabfahrt auch wesentlich wichtiger als wieder mal so eine skiweglastige Querverbindung wie sie mal zwischen der Haider Alm und Schöneben geplant war.
Kritische Stimmen halten dem entgegen: "Sich einem Fremdinvestor an die Brust zu werfen, dem man danach hilflos ausgeliefert ist, ist der falsche Weg."
Mei, wenn ich sowas lese wird widr mir aber schwarz vor den Augen :evil: . Sch**** Kirchturmpolitik! Wenn man nur diesen Satz liest, könnte man meinen, dass dieser 'Fremdinvestor' ein reicher arabischer Scheich oder ein russischer Oligarch sei (selbst in diesem Fall würde ich die Bedenken der Gegner nicht teilen, aber wenigstens halbwegs verstehen), aber nein, es ist ein Norddiroler, quasi aus dem Nachbartal. Solches Denken hat unser Land an den Rand des Bankrotts geführt, deshalb bin ich bei diesem Thema noch besonders empfindlich. Der letzte Absatz des oben verlinkten Artikels gibt mir aber doch etwas Hoffnung, dass die Vernunft am Ende doch siegen wird :? ...
 
miki schrieb:
... Eventuell werden diese nun, wo explizit gesagt wurde dass eine Skiverbindung Haider Akm - Watles wohl nicht realisiert werden kann (siehe hier), dadurch die 'kleine Version' der Rubatscher - Gegner wohl gestorben ist, wieder gesprächsbereiter bzw. freundlicher zum Investor :twisted: ? ...
Auch wenn dies vielleicht besser ins andere Topic passen würde, aber ich frage es dennoch hier. Was ist denn nun genau die "große" und was die "kleine" Variante. Ich hatte es so verstanden:

"Große Variante":
- Zusammenschluss Maseben mit dem Kauntertaler Gletscher
- Übernahme des Skigebiets Haider Alm und Zusammenschluss mit Schöneben und Walters (wobei 2ters wohl nicht möglich ist)

"Kleine Variante":
- Kauntertaler Gletscher bleibt wie er ist, Maseben sperrt zu
- Die jetzigen Lifte auf der Haider Alm werden ebenfalls stillgelegt und dafür eine neue Zubringerbahn von St. Valentin ins Skigebiet Schöneben gebaut (Dadurch hätte Nauders aber kein Interesse mehr an dem Skipassverbund Reschenpass)

Die kleine Variante, würde sie so durchgezogen werden, würde mir ganz und gar nicht gefallen, rein deswegen, da es sehr schade um Haider Alm wäre. Dieses Gebiet bringt noch einen guten Abewchslungscharakter in den Skiverbund Reschpass.
 
Wirtschaftskammer Tirol und Handelskammer Bozen unterstützen das erste grenzüberschreitende Gletscherskigebiet Kaunertal-Langtaufers. Investor Rubatscher hat das Projekt derzeit allerdings gestoppt.
...
„Durch den Zusammenschluss könne das erste grenzüberschreitende Gletscherskigebiet Europas entstehen“, heißt es in einer Erklärung der Wirtschaftskammer Tirol. „Die Chancen dafür stehen sehr gut. Es gibt einen Investor mit sehr viel Erfahrung sowie Weitblick und die Bevölkerung in Nord- und Südtirol steht hinter dem Projekt.“
...
Weil die Pläne wegen touristischer Interessenskonflikte in Graun und St. Valentin seit Jahren in der Schublade vergilben, reagiert Investor Hans Rubatscher weiterhin zurückhaltend. Der Eigentürmer der Kaunertaler Gletscherbahnen sagte am Donnerstag: „Das Projekt ist derzeit gestoppt, mein Interesse hält sich in Grenzen.“
...
Rubatscher hat die Kosten für die Liftverbindung mit 16 Mio. Euro beziffert. Nötig wäre der Bau einer Umlaufseilbahn sowie einer Mittelstation. Noch immer winken Fördermittel des Landes Südtirol in Höhe von 75 Prozent.
„Leuchtturmprojekt in Europaregion“
 
Das erste grenzüberschreitende Gletscherskigebiet? Ich nehme wohl an das Zermatt schon grenzüberschreitend ist. Der Schnalstaler Gletscher befindet sich meines Wissens auch teilweise in Österreich.

Das ist zwar off-topic, allerdings ist mir das im Artikel aufgefallen ;)
 
Besser bei sowas etwas kreativ sein als bei Pistenkilometern... ihr wisst schon, Stubai und seine 500.000 Pistenkilometer ;).
 
Rossignol Race schrieb:
Gibt es eigentlich Neuigkeiten zum Projekt auf die Weißseespitze?

Das wird hoffentlich immer ein Projekt bleiben und nie realisiert werden. Der Gepatschferner ist kein Allerweltsgletscher wie die anderen erschlossenen Gletscher, sondern der gehört zur größten zusammenhängenden Gletscherfläche der Ostalpen und ist deshalb einzigartig.
 
Ein guter Grund, warum es realisiert werden sollte :).
 
Verstehe. :wink: Wäre sicher eine schwierige Aufgabe eine Bahn in solch einen Gelände zu bauen. Denke Mal noch schwieriger als die Wildspitzbahn im Pitztal. Dann wäre der Pitztaler nicht mehr der höchst zu erreichende Gletscher (mit Bahn) Tirols.
 
Rossignol Race schrieb:
Gibt es eigentlich Neuigkeiten zum Projekt auf die Weißseespitze?
Bei den aktuellen Projekten auf der Hoempage steht lediglich:
Projekt Weisseespitze
Seit 3 Jahren sind wir nun mit dem Projekt "Erweiterung Weisseespitze" mit der Tiroler Landesregierung im Gespräch, um die 3. Ausbaustufe, die seit Beginn der Erschliessung des Kaunertalers Gletscher im Jahre 1980 vorgesehen war, endlich verwirklichen zu können.

Wir hoffen, all unseren Gästen über diesen für unsere Region so wichtigen Ausbauschritt, bald konkrete Informationen geben zu können.
Quelle: http://www.kaunertaler-gletscher.at/de/service/unternehmen/aktuelle-projekte

@Langtaufers:
Projekt Verbindung Melagg
Derzeit wird an dem Projekt Verbindung mit Langtaufers gearbeitet. Dies wäre durch ein Umlaufbahn mit 2 Sektionen möglich.

Die Bergstation wäre dann auf dem Karlesjoch, wo bereits die Bergstation unserer (Karlesjochbahn 3.108m) ist.Diese ist ganzjährig in Betrieb.
Derzeit gibt es eine Variante nach Melag (1.900m)
Quelle: http://www.kaunertaler-gletscher.at/de/service/unternehmen/aktuelle-projekte
 
Im Kaunertal möchte man die alte schwarze Piste Nr. 10 "reaktivieren" bzw. wieder von oben ab befahrbar machen und im unteren Bereich soll eine Skibrücke erbaut werden:
...Geplant ist die schitechnische Pistenanbindung der bestehenden schwarzen Piste 10 über einen
kurzen Durchstich des Grates mittels eines rd. 176 m langen Schitunnels mit Pistenbreite von 7 m zur
Nordseite in den bereits bestehenden Pistenverlauf der schwarzen Piste 10...
Quelle: https://wwwstatic.tirol.gv.at/t3tiro/uploads/media/5279_50_180214_Kaunertaler_Gletscherbahnen.pdf
 
Würde das Gebiet schon aufwerten! Nur ohne Beschneiung etwas steinig vermutlich und deshalb nicht lange Zeit fahrbar oder?
 
Endlich mal ein sinnvolles Projekt das mit vertretbarem Aufwand das Gebiet attraktiviert.
 
Streitthema Kaunertal-Langtaufers: Zwei Reschener Delegationen waren beim neuen LH Kompatscher
Aber, es tut sich etwas: Kürzlich waren zwei Reschener Delegationen (eine Delegation unter der Führung der Gemeinde Graun sowie eine Delegation der Befürworter des Zusammenschlusses Kaunertal-Langtaufers) getrennt bei LH Arno Kompatscher und LR Theiner, um das Streitthema zu besprechen. Diesbezüglich noch keine Entscheidung getroffen. "LH Kompatscher will zuerst die Wirtschaftlichkeitsstudien für die Projekte vorliegen haben. Ihre Ergebnisse sind die Basis für eine Entscheidung", so Kompatscher. Die Handelskammer Bozen macht eine Studie bezüglich der zukünftigen Wirtschaftlichkeit, und man wird sich an dieser auch stützen. Im Wesentlichen wird die Entscheidung wohl auf der Beantwortung von zwei Hauptfragen beruhen, nämlich ob erstens, die Gemeinde eine finanzielle Belastung tragen muss und ob zweitens die Kriterien auch ausreichen, die anerkannten Baukosten der Gletscheranbindung mit einer 75-prozentigen Landesförderung zu unterstützen, wenn das Projekt über die Landesgrenze hinaus geht. "Und selbstverständlich werde ich mich mit dem Landeshauptmannkollegen in Nordtirol Günther Platter austauschen", erklärte Arno Kompatscher.
Quelle: Neuer Gesprächsanlauf
 
Zurück
Oben