Im Bereich Atemkopf-Hochmais ist laut Heißel ein weiter fortschreitender Erosionsprozess im Gang – nicht als einheitliche Massenbewegung wie in den letzten Jahrzehnten. Der Hang befindet sich laut dem Landesgeologen auf einer Strecke von 2,7 Kilometern in Auflösung.
Er stellt aufgrund der „längeren, deutlich klaffenden Risse“ oberhalb des Abbruchgebiets fest, dass „tiefgründigere Bewegungen“ stattfinden. Das Gutachten zieht den Schluss, dass das bestehende Monitoring der Tiwag für die Sicherung der Straße nicht geeignet sei.
Ein lawinensicherer Ausbau der östlichen Uferstraße, die derzeit als Ausweichroute dient, würde laut Heißel wahrscheinlich Jahre dauern. „Ohne Weststraße müssen wir den halben Winter sperren“, betont Gletscherbahnen-Geschäftsführer Eugen Larcher und fordert eine langfristige Lösung. Er ist „besorgt“.