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Neues am Kaunertaler Gletscher

Der neue Pistenplan ist bei Skiresort online. Siehe da Nörderjoch 2 ist nicht mehr drauf. Dafür gibt es scheinbar eine Snowcat um die Variante vom Nörderjoch zu erschließen.
 
Ich bin gespannt, wo nächstes Jahr noch das Übungsgelände und der SL genau trassiert werden.
 
Der Blog-Eintrag von vor fünf Tagen wurde hier (glaube ich) noch nicht gepostet:
Eigene Monobob Lane
Im Talstations- sowie im Bergstationsgebäude bekommen Monoskifahrer und Rollstuhlfahrer einen eigenen Zugang. Dieser eigens entwickelte Zugang ist so konzipiert, dass der Monoskifahrer selbstständig und ohne fremde Hilfe in die Kabine der Falginjochbahn gelangen kann. Der eigene Zugang besteht aus einem 40 cm breiter Streifen, welcher mit einem speziellen Belag ausgestattet ist. Über diesen kann der Monoskifahrer zur Kabine gleiten. Damit auch der Monoskifahrer mit seinem Ticket durch ein Skidata-Lesegerät fahren kann, wird es im neuen Talstationsgebäude [...] ein eigenes, speziell entwickeltes Karten-Lesegerät geben. [...] Mit gültigem Ticket kann der Monoskifahrer und [...] der Rollstuhlfahrer problemlos und [...] selbständig bis zur Kabine vorfahren.
Spezielle Piste für Monoskifahrer und Anfänger
Die bestehende blaue Piste wird nämlich so adaptiert, dass diese zu einer „hellblauen“ Piste wird.
Quelle: https://blog.kaunertaler-gletscher.at/de/detail/news/detail/noch-mehr-barrierefreiheit-am-kaunertaler-gletscher/

Und noch ein kleines Video zur Baustellensituation an der Bergtation auf Instagram (habe es nirgendwo anders gefunden):
https://www.instagram.com/p/B2dq5TDj7Hu/
 
Naja, ne Atris vom Kitzsteinhorn sieht auch nicht besser aus...
 
Die Webcam am Parkplatz geht jetzt wieder genau Richtung Baustelle.
Aus der Tal Station auf die erste Stütze geht's wirklich ordentlich nach oben. Die Stütze ist echt hoch
 
Ich war die Tage oben. Es ist noch einiges zu tun. Immerhin haben jetzt die Baustelle einigermaßen wetterfest gemacht und dort wo später Glas reinkommt nun Planen eingehängt, damit sie nicht jedes Mal wenn es schneit den Arbeitsbereich Freischöpfen müssen. Der Seilzug des einen Seiles schein fertig zu sein, das zweite Seil ist auch schon oben am Berg, in der Talstation ist es aber noch nicht "verbaut".
 
„Wir haben ein positives sozioökonomisches Gutachten. Wir haben auf die Pisten verzichtet, die auch von den Umwelt- und Naturschutzorganisationen abgelehnt werden. Vom Grauner Gemeinderat liegt nach wie vor ein positiver Beschluss vor.“ Falkner erwartet eine „zeitnahe Entscheidung“ der Südtiroler Landesregierung – noch in diesem Jahr. LH Günther Platter befürworte das Projekt, was man von dessen Südtiroler Amtskollegen Arno Kompatscher noch nicht sagen könne. Auf Nordtiroler Seite hingegen stehe der TVB Tiroler Oberland mit seinen elf Mitgliedsgemeinden voll hinter dem Projekt.
Weniger optimistisch in Hinblick auf eine rasche Entscheidung klingt die Antwort aus dem Amt für Seilbahnen in Bozen. Das Projekt dürfte erst 2020 entscheidungsreif sein. „Eine Begutachtung zur Umweltverträglichkeit fehlt ebenso noch wie der Eintrag in den Skipistenplan“, sagte Nicola Barbolini.
Quelle: Nord-Südtiroler Liftehe: „Hoffnung auf Projekt Skischaukel stirbt zuletzt“
 
Was ich ja echt nicht ganz verstehe, die Stationen sind quasi voll ausgebaut, die Strecke auch, man hätte nur noch die Seile und ne Gondel für die zweite Fahrspur gebraucht und dann wäre die Bahn direkt auf beiden Fahrspuren fertig gewesen. Kam man da bei der Fertigung der Kabinen nicht mit oder woran lag das. Die Bahn wird 90% fertig gebaut und dann wird die Baustelle geräumt um im nächsten Jahr die letzten 10% zu machen, das verstehe ich echt nicht ganz, zumal es ja offensichtlich ist, dass die Kapazität einer Spur niemals reichen wird. :naja:
 
Naja, da ist schon noch viel zu tun bei der Bahn. Die Stationen stehen ja gerade mal im Rohbau da. Bis man da Skifahrer rein lassen kann ist noch viel zu tun.
Außerdem muss man noch das Zugseil und die Kabine installieren, die Testfahrten, Abnahme, ggfs. Erdarbeiten um die Station herum machen und in spätestens 6 Wochen soll die Bahn schon ihren Betrieb aufnehmen.
Wenn man im Sommer mehr Gas gegeben hätte, wäre natürlich auch die 2. Spur möglich gewesen. Vielleicht ist aber auch die Entscheidung zum Bau der Bahn sehr spät getroffen worden und es hat deswegen nicht mehr gereicht. Oder der Bau über 2 Jahre hat finanzielle Gründe, z. B. weil man die Zahlung über 2 Jahre strecken will.
Einen Winter der Betrieb auch mit nur einer Spur gehen, auch wenn es hier und da an besuchsstarken Tagen zu Wartezeiten kommen wird
 
... in Ergänzung: 1 Funifor = 2 einspurige PBs mit gemeinsamer Infrastruktur. Da kann man schon verstehen, dass man so vorgeht wie die Kaunertaler, wenn man den Bau in hochalpinem Gelände durchzieht. Etliche andere Funifors - selbst in niedrigeren Gefilden - wurden über 2 Jahre gebaut (Alagna, Canazei, ...) oder konnten auf bestehende Strukturen zurückgreifen (Arabba, Stelvio).
 
Auf den Bildern sieht es so aus, als müsste man zur Talstation von der Piste aus sogar noch etwas hochlaufen? Oder kommt man da mit genug Schwung bis zum Eingang? Das wäre ja sonst wirklich unverständlich, dass man eine neue Bahn baut und den Leuten dann ein unnötiges Laufen aufbürdet.
 
Was mich eher wundert ist, dass bei Funifors das Bergungskonzept normalerweise auf den beiden unabhängigen Fahrbahnen basiert. Wie wird das jetzt da oben gelöst?
 
Ist es eigentlich sicher das die 2. Seilspur 2020 kommt?
 
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