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Mal abgesehen davon, dass ich deinen Vergleich unsäglich finde, könnte man meinen du warst noch nie in Langtaufers. Die brauchen da glaube ich keine Bahn und keinen Parkplatz zum Überleben und die Gemeinde Graun mit Sicherheit auch nicht. Und ich bin kein Tourengeher oder Ökofuzzi; da bringt das nur einfach niemandem, außer ein paar Großkopferten vielleicht, irgendetwas.
Aber wir wissen ja, dass du und dein Padawan am liebsten ohne abschnallen von Tarvisio nach Chamonix oder noch weiter südlich fahren wollt (natürlich nur abwärts ohne Hilfe)
Ich bin eben ein Umweltbewusster Mensch der lieber mit dem Lift aufwärts und mit den Ski abwärts durch die Alpen fahren würde als mit dem Auto bergauf und bergab.
Wir reden hier von einem Schigebiet mit zwei in die Jahre gekommenen KSB, einer EUB und ganz neu einem Funitel. Das als den großen Retter des Reschengebiets oder gar des ganzen Vinschgau hinzustellen ist doch reichlich übertrieben.
Der Kaunertaler Gletscher kann das Reschengebiet nicht alleine retten. Daher braucht es auch die anderen Gebiete.
Aber mit Hilfe des Kaunertaler Gletschers kann man eine Wirtschaftlich gewinnbringende Herbstsaison aufbauen was natürlich die Region stärken würde.
Durch die neuen Gäste aus dem Süden würde auch der Kaunertaler Gletscher wirtschaftlich gestärkt. Dann wäre man endlich in der Lage die Weißseespitze zu erschließen und der Kaunertaler Gletscher wäre so attraktiv, daß er langfristig ohne Subventionen überleben würde. Ich sehe daher in der ganzen Region nur Gewinner und daher sollte man es so machen.
Bis es soweit ist heisst das Ding aber Kaunertaler Toteisfeld ... und wer soll denn aus dem Süden gross kommen? Die Herbstskifahrer fahren auf den Stelvio, nach Kurzras oder Sulden ... bis du in dem schattigen Loch da hinten bist bist von Meran oder Como schon lange in 3 anderen Gebieten die ähnlich attraktiv sind.
Oldie hat Recht - Kleine Gebiete sind gut wenn sie wirklich 2 oder 3 lange gute Talabfahrten haben. Haideralm hatte mir gefallen. Schöneben ist eben schön eben und kein Grund eine Woche hinzufahren auch wenn Nauders und Scoul und See? in der Nähe sind....und Venet.
Lieber ein gescheides Gebiet und die kleinen töten stimmt schon meistens. Ist aber wohl nur möglich wenn du ein großes Unternehmen hast wie in Frankreich oder?
Von Scoul nach Haideralm wäre auch so was utopisches aber die Berge wären toll da.
Reschen mit Nauders macht keinen Sinn obwohl vielleicht gerade deswegen.....gäbe Ziehwege ohne Ende wie die komische Talabfahrt nach Nauders. Alles komisch da...Nauders hat keine Talabfahrt wie auch das Kaunertal. Der Gletscher gehört gscheid angebunden. Nicht per Straße....das wäre das 1. was kommen müßte. Wie schon mal angedeutet dann per Lift von Fendels oder sonst wo, wo es Sinn macht und auch 2 Abfahrten möglich sind....wie am Glockturm....ansonsten den Kauni ganz zu machen....oder richtig ausbauen.
Nauders mit Kauni verbinden ist am wenigstens utopisch finde ich. Wegen Lawinengefahr eventuell mit Zug durch den Berg wie an den Flughäfen....
Verwechselst du da was? Nauders hat 2 Talabfahrten, nur eine ist etwas weglastiger (aber trotzdem nett). Und auch der Kaunertaler Gletscher hat eine Talabfahrt. Nur Fendels hat keine Talabfahrt.
Wir reden hier von einem Schigebiet mit zwei in die Jahre gekommenen KSB, einer EUB und ganz neu einem Funitel. Das als den großen Retter des Reschengebiets oder gar des ganzen Vinschgau hinzustellen ist doch reichlich übertrieben.
Der Kaunertaler Gletscher kann das Reschengebiet nicht alleine retten. Daher braucht es auch die anderen Gebiete.
Aber mit Hilfe des Kaunertaler Gletschers kann man eine Wirtschaftlich gewinnbringende Herbstsaison aufbauen was natürlich die Region stärken würde.
Durch die neuen Gäste aus dem Süden würde auch der Kaunertaler Gletscher wirtschaftlich gestärkt. Dann wäre man endlich in der Lage die Weißseespitze zu erschließen und der Kaunertaler Gletscher wäre so attraktiv, daß er langfristig ohne Subventionen überleben würde. Ich sehe daher in der ganzen Region nur Gewinner und daher sollte man es so machen.
Bis es soweit ist heisst das Ding aber Kaunertaler Toteisfeld ... und wer soll denn aus dem Süden gross kommen? Die Herbstskifahrer fahren auf den Stelvio, nach Kurzras oder Sulden ... bis du in dem schattigen Loch da hinten bist bist von Meran oder Como schon lange in 3 anderen Gebieten die ähnlich attraktiv sind.
In 20 Jahren ist das jetzige Kaunertaler Gletscherskigebiet ein Toteisfeld und nur mehr Spät-Herbst, Winter und Frühlingsskigebiet sein. Aber das trifft dann auch auf viele andere Gletscherskigebiete auch zu.
Aber es muß nicht so bleiben. Daher sollte man die Weißseespitze samt Gepatschferner erschließen wo auch in 20 Jahren noch Gletscher sein wird.
Denn die Zukunftsfragen der Gletscherskigebiete in Nord- und Südtirol sind:
1. Habe ich Berge und Gletscher in 3500m Höhe in meiner Nähe.
2. Sind diese einfach ( wirtschaftlich ) zu erschließen.
Schon bei der ersten Frage fallen viele Gletscherskigebiete in Österreich und Italien leider durch.
Und bei der zweiten Frage auch noch einige.
Da bleibt dann nur mehr das Kaunertal und wenig andere übrig. Daher ist der Kaunertaler Gletscher für mich Zukunftsfähig.
Talabfahrt: Ein Gletscher selbst hat natürlich keine Talabfahrt. Aber Dank Ochsalmbahn ist es jetzt bereits recht gut im Kaunertal. Je nach Schneeverhältnisse kann man Schrittweise weiter nach unten abfahren. Aber auch hier geht es noch viel besser. Gondel auf die Weißseespitze und Sessel vom Ferner Garten zur Ochsalm hoch. Dann hat man eine Talabfahrt mit 1600hm die wenn mit guter Schneeanlage ausgestattet von Ende November bis Ende April sicher offen ist. Auch da kommen nicht viele andere Gletschergebiete mit.
Natürlich ist es für ein Hotel oder eine Skihütte in einem nicht überlebensfähigen Kleinskigebiet nicht lustig wenn ein Aussenstehender sagt "Zusperren".
Aber es ist noch weniger für den Wintertourismus und den Skisport in einer Region gut wenn man eine positive Verbesserung in einen Skigebiet bremst oder verhindert mit dem Argument das man die kleinen schützen muß damit sie überleben.
Gerade in der Region Obervinschgau, Reschen und Kaunertal ist das deutlich sichtbar. Hier braucht es mehr Qualität und weniger Quantität. Das heißt gute Skigebiete und gute Verbesserungen fördern und ausbauen statt verhindern und schlechte Skigebiete zusperren und nicht wie einen Scheintoten am Leben erhalten.
?? Eine Talabfahrt ist eine Abfahrt, die zur Talstation des Skigebiets geht, da wo die Autos parken (oder ggf. in den Nebenort und von dort Bustransfer).. Jedenfalls zum niedrigsten Einstiegspunkt ins Skigebiet, so dass man keinen Zubringerlift talwärts fahren muss. Was soll das denn sonst anderes sein als eine "Talabfahrt"?
In 20 Jahren ist das jetzige Kaunertaler Gletscherskigebiet ein Toteisfeld und nur mehr Spät-Herbst, Winter und Frühlingsskigebiet sein. Aber das trifft dann auch auf viele andere Gletscherskigebiete auch zu.
Aber es muß nicht so bleiben. Daher sollte man die Weißseespitze samt Gepatschferner erschließen wo auch in 20 Jahren noch Gletscher sein wird.
Denn die Zukunftsfragen der Gletscherskigebiete in Nord- und Südtirol sind:
1. Habe ich Berge und Gletscher in 3500m Höhe in meiner Nähe.
2. Sind diese einfach ( wirtschaftlich ) zu erschließen.
Schon bei der ersten Frage fallen viele Gletscherskigebiete in Österreich und Italien leider durch.
Und bei der zweiten Frage auch noch einige.
Da bleibt dann nur mehr das Kaunertal und wenig andere übrig. Daher ist der Kaunertaler Gletscher für mich Zukunftsfähig.
Im Leben wird kein neuer Gletscher mehr erschlossen. Nicht in Italien, nicht in Österreich und auch nicht in der Schweiz. Und das ist wenn man ehrlich ist auch gut so.
Im Leben wird kein neuer Gletscher mehr erschlossen. Nicht in Italien, nicht in Österreich und auch nicht in der Schweiz. Und das ist wenn man ehrlich ist auch gut so.
Da werden dir die beiden Sachverständigen der MediOldi-GmbH aber gleich was anderes erzählen! :lol:
Bin da aber voll und ganz bei dir. (Mit Ausnahme Pitztal-Sölden)
Da stimme ich die leider zu, da der politische Wille fehlt. Dies ist aber eigentlich eine Schande, da gerade auf Gletschern der Skibetrieb so umweltfreundlich wie nirgendwo anders ist, da dort weder Bäume entfernt, noch Felsen begradigt werden müssen, sondern einfach nur drüber präpariert werden muss. Und wenn die Winter tatsächlich wärmer werden, dann ist es nur logisch auf den Gletscher auszuweichen um nicht einen traditionsreichen Sport, wie den Skisport zu verlieren.
Da stimme ich die leider zu, da der politische Wille fehlt. Dies ist aber eigentlich eine Schande, da gerade auf Gletschern der Skibetrieb so umweltfreundlich wie nirgendwo anders ist, da dort weder Bäume entfernt, noch Felsen begradigt werden müssen, sondern einfach nur drüber präpariert werden muss.
Dass wenn der Gletscher weiter wegschmilzt, die Bagger und Sprengmeister ran müssen, um mit großen Aufwand irgendwie noch halbwegs brauchbare Pisten in das Felsgelände reinzubauen, unterschlägst du mal wieder.
Im Leben wird kein neuer Gletscher mehr erschlossen. Nicht in Italien, nicht in Österreich und auch nicht in der Schweiz. Und das ist wenn man ehrlich ist auch gut so.
Da werden dir die beiden Sachverständigen der MediOldi-GmbH aber gleich was anderes erzählen! :lol:
Bin da aber voll und ganz bei dir. (Mit Ausnahme Pitztal-Sölden)
Selbst da glaube ich nicht mehr dran (zumindest mit Piste) aber Verbindungen sind noch was anderes. (Jetzt bitte nicht mit ner Verbindung Pitztal-Kaunertal oder ähnlichem kommen)
MichiMedi schrieb:
Rennstier schrieb:
Im Leben wird kein neuer Gletscher mehr erschlossen. Nicht in Italien, nicht in Österreich und auch nicht in der Schweiz.
Da stimme ich die leider zu, da der politische Wille fehlt. Dies ist aber eigentlich eine Schande, da gerade auf Gletschern der Skibetrieb so umweltfreundlich wie nirgendwo anders ist, da dort weder Bäume entfernt, noch Felsen begradigt werden müssen, sondern einfach nur drüber präpariert werden muss. Und wenn die Winter tatsächlich wärmer werden, dann ist es nur logisch auf den Gletscher auszuweichen um nicht einen traditionsreichen Sport, wie den Skisport zu verlieren.
Winter wird es weiter geben, wenn auch ein paar hundert Meter weiter oben. Die hochalpinen Großgebiete werden schon überleben, ob in 20 Jahren noch ein einziges auf Gletschereis ist ist allerdings mehr als fraglich. Gletscher in den Alpen haben sich leider eh größtenteils erledigt. Wie weit wir das herauszögern können und/oder ob jenseits der 4000m noch ein Gletscher überleben wird kommt wohl auf die politischen Anstrengungen drauf an. Bis jetzt gehen die Maßnahmen ja mehr so gegen 0 statt für Gletscher und Wintersport.
Als ich gerade Google Earth auf gemacht habe, habe ich noch ein altes Sketchup Projekt von 2014 gefunden, das ich damals wohl aus Langeweile erstellt haben muss. Es zeigt eine Funifor auf die Weisseespitze, die auf ihrer Rückseite unglaublich herrliche Gletscherpisten bis auf 3500 Meter Höhe erschließen würde. Damals war ja eine solche Bahn sogar noch als Projekt im Pistenplan eingezeichnet. Wenn ich mir diese ungenutzte Pistenfläche auf dem Gepatschferner sehe, dann blutet einem das Herz, dass egoistische Tourengeher dieses Areal für sich alleine haben wollen. Ist das Projekt wirklich gestorben, oder gibt es noch eine Resthoffnung?
Winter wird es weiter geben, wenn auch ein paar hundert Meter weiter oben. Die hochalpinen Großgebiete werden schon überleben, ob in 20 Jahren noch ein einziges auf Gletschereis ist ist allerdings mehr als fraglich. Gletscher in den Alpen haben sich leider eh größtenteils erledigt. Wie weit wir das herauszögern können und/oder ob jenseits der 4000m noch ein Gletscher überleben wird kommt wohl auf die politischen Anstrengungen drauf an. Bis jetzt gehen die Maßnahmen ja mehr so gegen 0 statt für Gletscher und Wintersport.
Vermutlich wird es dann schon noch Gletscherreste geben (die Senke zw. GW und Olperer in Hintertux würde ich z. B. für recht sicher halten). ob da dann noch Skibetrieb drauf möglich ist, bezweifle ich aber stark...
Ich habe es mal eingezeichnet/angeschaut, man käme unter Einbeziehung der Zunge (wohl nicht ohne erhebliche Eingriffe ski-bar) auf eine rund 10 km lange Piste mit 1570 hm, grob 3490-1920 m, allerdings wie schon gesagt auch ein Stück von 2km mit nur 115 hm, das dürfte ohne Lift dann recht zäh werden. Außerdem wäre noch eine Rückbringerbahn im Tal erforderlich. Aber immerhin wäre der brauchbare Starthang schneesicher und man könnte dort einen SL errichten und per PB/Funifor anbinden. Sicher auch für Sommergäste interessant.
Dies ist aber eigentlich eine Schande, da gerade auf Gletschern der Skibetrieb so umweltfreundlich wie nirgendwo anders ist, da dort weder Bäume entfernt, noch Felsen begradigt werden müssen, sondern einfach nur drüber präpariert werden muss.
Vom Gletscher oben könnte man gut eine Piste als Traverse am Berg entlang bis zur Bergstation des ehemaligen Nörderjoch 2 Lift bauen. So käme man auch ohne Talabfahrt wieder zurück. Und gerade für Ausflugsfahrten zum neuen höchsten Punkt Österreichs mit gigantischer Aussicht wäre die neue Seilbahn sinnvoll.
Wie waren damals eigentlich die Pläne? Was war da neben der Seilbahn an sich noch geplant, oder war das nur eine grobe Idee? Laut Wikipedia wurde ja extra ein Gesetz geändert, welches die Erschließung ermöglichen sollte.