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Neues am Kaunertaler Gletscher

Mt. Cervino schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Wenn man rein auf Snowfarming setzt, wird es im ersten Herbst allerdings schwierig mit der Betriebsaufnahme.
Wieso? Klappt doch an der Karlsjochbahn auch immer Anfang Oktober.
Das ist alles eine Frage der Schneemenge die man im Sommer konserviert.

Ich glaube GIFWilli59 meint, dass jetzt, da die Bahn noch nicht steht, im Frühjahr dort ja vmtl. keine entsprechenden Depots angelegt worden sind.

Bei GIFWilli59 würde mich interessieren, was Du unter "Herbst" verstehst, also ab wann Du Dir die Bahn und Pisten dort in Betrieb vorstellst. Von der Höhenlage könnte man das gut mit der Schermerspitze in Hochgurgl vergleichen. Früher als dort geht es am Weißseejoch sicherlich auch nicht, also ca. 15.11.
Es hängt natürlich auch davon ab, wie sehr die neuen Pisten dort planiert werden werden (keine schöne Doppelung, ich weiß), davon ist ja letztlich abhängig wie viel Schnee zur Betriebsaufnahme notwendig ist.
Im Frühjahr sollte der Schnee jedoch gut bis Mitte Mai reichen, gesetzt es gäbe noch die Nachfrage.
 
Emilius3557 schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Wenn man rein auf Snowfarming setzt, wird es im ersten Herbst allerdings schwierig mit der Betriebsaufnahme.
Wieso? Klappt doch an der Karlsjochbahn auch immer Anfang Oktober.
Das ist alles eine Frage der Schneemenge die man im Sommer konserviert.

Ich glaube GIFWilli59 meint, dass jetzt, da die Bahn noch nicht steht, im Frühjahr dort ja vmtl. keine entsprechenden Depots angelegt worden sind.
Die Bahn wird aber doch eh nicht dieses Jahr gebaut. Und wenn es denn klar ist in welchem Jahr die Bahn gebaut wird (2021), könnte man auch im Frühjahr Schnee einmotten.
 
Emilius3557 schrieb:
Ich glaube GIFWilli59 meint, dass jetzt, da die Bahn noch nicht steht, im Frühjahr dort ja vmtl. keine entsprechenden Depots angelegt worden sind.
Ganz genau. Ich nehme auch mal an, dass die Bauarbeiten die Anlage von Depots erschweren oder sogar verunmöglichen (insbesondere bei großflächig planierten Pisten).

Emilius3557 schrieb:
Bei GIFWilli59 würde mich interessieren, was Du unter "Herbst" verstehst, also ab wann Du Dir die Bahn und Pisten dort in Betrieb vorstellst. Von der Höhenlage könnte man das gut mit der Schermerspitze in Hochgurgl vergleichen. Früher als dort geht es am Weißseejoch sicherlich auch nicht, also ca. 15.11.
Es hängt natürlich auch davon ab, wie sehr die neuen Pisten dort planiert werden werden (keine schöne Doppelung, ich weiß), davon ist ja letztlich abhängig wie viel Schnee zur Betriebsaufnahme notwendig ist.
Im Frühjahr sollte der Schnee jedoch gut bis Mitte Mai reichen, gesetzt es gäbe noch die Nachfrage.
Ehrlich gesagt weiß ich das auch nicht so genau. Mit Herbst meine ich quasi den zeitlichen Abschnitt, in dem mithilfe der Depots eine Betriebsaufnahme möglich ist, der gefallene Naturschnee alleine aber noch nicht ausreichen würde.
 
Probleme mit der Strasse:
https://tirol.orf.at/stories/3065947/

Das wird wohl den perfekten Startschuß für die nächste Kampagne zur höchstüberfällige Südanbindung des Kaunertaler Toteises bieten!

Ironie Ende
 
Dass der Kaunertaler Gletscher kein wirklicher Gletscher mehr ist sollte jedem klar sein, aber das Skigebiet liegt in einer guten Höhe und sollte auch in Zukunft noch Schneesicher sein. In Gurgl gabs ja auch mal nen Gletscher und heute eben Skibetrieb ohne Gletscher.
Attraktiv finde ich das Gebiet auch nicht wirklich, aber mit der neuen Bahn die ja noch kommen soll, wäre es schon deutlich aufgewertet. Die weitere Anbindung bringt einem von Norden kommend aber eigentlich nur was, wenns eine Talabfahrt dazu gibt.

Angesichts vieler Lifte die in den nächsten Jahrzehnten unterhalb 1500m verschwinden könnten, sollte man über solche Projekte doch viel ernsthafter sprechen.
 
Und der Artikel ist eigentlich auch noch falsch, es gibt nämlich noch eine Funifor und zwar in Bezau im Bregenzerwald. Richtig ist, dass es die einzige 100er Funifor ist :lol:
 
^^ Damit der Artikel stimmt haben sie halt den Bregenzerwald nach Deutschland verkauft ;-)
 
Julian96 schrieb:
Und der Artikel ist eigentlich auch noch falsch, es gibt nämlich noch eine Funifor und zwar in Bezau im Bregenzerwald. Richtig ist, dass es die einzige 100er Funifor ist :lol:
Vielleicht muss man das "Österreichs einzige" auch auf "Funifor-Seilbahn am Kaunertaler Gletscher" beziehen, denn das stimmt zweifelsohne. ;D
Wer das zweite Funifor nicht kennt, der kann den Satz natürlich nicht richtig verstehen. :D
 

Ein Video von Doppelmayr zum neuen Funifor Falginjoch
 
Das ist wirklich erbärmlich, die gehen schon wieder damit hausieren, dass die angeblich das erst Funifor in Österreich hätten.
 
Und Barrierefrei wars vorher auch schon, wenn die anderen SL die Kriterien erfüllen. Überhaupt - was für ein (moderner) Lift ist denn nicht barrierefrei, wenn SL, EUB, PB/Funifor und KSB es sind? Oder wurde die KSB im Bericht vergessen?
 
Prinzipiell ist jede Liftart barrierefrei. Seillifte und Förderbänder könnten vielleicht etwas schwierig sein. Allerdings kann man die auch so bauen, dass man die Barrierefreiheit wieder kaputt macht. (K)SBs und SLs sind eigentlich immer barrierefrei, außer vielleicht sehr steile SLs (ich denke an den ehemaligen Ahornbühel am Feldberg der nur mit Schi befahren werden durfte). Bei Gondelbahnen und PBs kann man Stufen einbauen die dann ein Hindernis darstellen.
Bei älteren Bahnen sind die Probleme oft noch größer. EUBs hatten früher kein LWI und in den Gondeln war nicht so viel Platz für Rollstühle wie heute. Bei PBs hat man früher die Bahnsteige teilweise stufenförmig angelegt. Bei SSBs ist das noch immer Standard (so denn überhaupt mal eine neue gebaut wird), aber da gibt es auch gute Lösungen.

Entscheidend ist also nicht der Bahntyp, sondern in erster Linie die Zuwegung. Ich glaube aber, dass Rollstuhlfahrer noch viel mehr wie stehende Schifahrer auf (K)SBs stehen, da können sie nämlich in ihren Monskis sitzen bleiben und müssen nicht in Rollstühle umsteigen. Soweit ich das verstanden habe, ist das besondere an der Falginjochbahn, dass sie das dort auch können. Aber vielleicht hat das schonmal jemand beobachtet und kann berichten wie das funktioneirt.
 
Ich hab vor allem mal beobachtet, wie ein Mono-Skifahrer an der Ochsenalm kurz nach verlassen des Einstiegsbereichs aus dem Sessel gefallen ist, war für alle Beteiligten nicht so leicht, die Situation zu lösen. Je nach Konstruktion (Bob & Bahn) scheint es also nicht ganz so einfach zu sein, ordentlich in den Sessel zu kommen.

Ich denke den Kaunertalern war hier wichtig, ihre Mono-Ski-Stammkundschaft zu beruhigen und daher klar zu kommunizieren, dass trotz des Wegfalls des Weissseschleppers einem Skivergnügen mit Mono-Ski nichts im Wege steht.

https://freeride-blog.de/schlepper-ade-die-neue-barrierefreie-falginjochbahn-am-kaunertaler-gletscher-bietet-voellig-neue-moeglichkeiten/
Hier wird die "Monoskilane mit Rutschbelag" mal im Detail gezeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=keR-Ve9wOQo
Hier gibts ein paar Video-Impressionen, leider kein "Boarding Prozess" in die PB, aber SB sieht man gut, wie es funtkionieren kann.
 
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