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Neues am Kaunertaler Gletscher

Das Restaurant dort oben wird dann aber extrem teuer werden! Alle Materialien müssen mit der PB rauftransportiert werden (ok, kein Problem), Strom muss hingelegt werden (Die PB könnte ja den Antrieb im Tal haben) und vor allem: Wasser und Abwasser!!! Hab mal gehört das Hintertux die Bergstation des GB3 auch mal ein Restaurant geplant hat - nur wäre die Abwasserleitung superteuer geworden. Gleiches gilt am Kaunertaler!
 
Von tirol.com:
Hürdenlauf der Seilbahn-Manager
Die Seilbahnbetreiber im Kaunertal wollen einen Lift auf die Weisseespitze bauen. Die Naturschutz-Novelle löst Zuversicht, aber auch Ungeduld aus

KAUNERTAL. Als einen wichtigen Etappenerfolg werten Kaunertaler Touristiker und Seilbahn-Manager die jüngste Novelle zum Tiroler Naturschutzgesetz. "Dass drei von vier Landtagsparteien Verständnis für unser Anliegen zeigen, ist sicher ein erfreuliches Signal", kommentiert Seilbahn-Geschäftsführer Philip Haslwanter, "nur, damit ist es noch nicht getan."

Das Raumordnungskonzept für Gletschergebiete steht ebenso aus wie diverse Genehmigungsverfahren. "Es wäre unseriös, jetzt zu sagen, dass wir zu einer bestimmten Zeit in die Umsetzungsphase gehen."

Auch Naturschutzlandesrätin Anna Hosp zeigt sich zurückhaltend: "Eine Garantie, dass die nötigen Verfahren positiv ausfallen, kann es natürlich keine geben."

Erwartungsgemäß haben die Grünen im Tiroler Landtag die Naturschutz-Novelle abgelehnt. Auch Peter Haßlacher vom Alpenverein hat die erwartete negative Stellungnahme zu den Erschließungsplänen abgegeben.

"Der Jammer ist, sie kapieren die Zusammenhänge nicht", kommentiert Roland Reichmayr vom Kaunertal-Marketing, "unser Tal lebt von dem Berg. Alternativen zu dieser wirtschaftlichen Existenz gibt es eben nicht. Das wird eben gerne übersehen, wenn man bequem an einem Schreibtisch in der Stadt sitzt. Wenn sich nicht bald etwas für unser Projekt bewegt, droht ein Rückschritt, der nur schwer wettzumachen ist."

Über einen Vorwurf der Grünen und des Alpenvereins zeigt sich Haslwanter empört: "Sie behaupten, wir würden Gletscherfläche verbrauchen bzw. gar vernichten. Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Der Gletscher im Kaunertal erstreckt sich über rund 25 Quadratkilometer. Unsere neue Pistenfläche, falls sie genehmigt wird, beträgt 20 Hektar. Also weniger als ein Prozent. Dabei steht den Freunden vom Alpenverein zum Beispiel ein 394 Quadratkilometer großes Schutzgebiet in den Ötztaler Alpen zur Verfügung."

Auch der angrenzende Naturpark Kaunergrat weise eine Schutzfläche von 193 Quadratkilometern aus. "Beides soll nebeneinander existieren können. Das intensiv genutzte Skigebiet und die ausgewiesenen Ruhegebiete", plädiert Haslwanter.
 
Beim ganzen muss aber auch bedacht werden, dass der Tourist auch in einer kleinen Gemeinde die gleich gute Infrastruktur erwartet wie in grösseren Orten. Im Kaunertal ist dies zusätzlich schwer, da die Siedlungen doch recht verstreut sind.

Ja, das ist ein wichtiger und guter Punkt.

Um die tatsächliche wirtschaftliche Lage des Tals zu beurteilen bräuchte es mehr als einen Indikator.

Erfreulich, dass es viele Sommergäste im Kaunertal gibt. Ich glaube aber nicht wirklich, dass es darunter viele potentielle Sommerskifahrer gibt. Der Niedergang des Sommerskilaufs liegt doch am Rückgang der Nachfrage mindestens genauso wie an der Klimaerwärmung.
In diesem Zusammenhang ist so eine direkte Bahn über die "Filet-Seite" des Berges vielleicht wirklich nicht hilfreich.

@Restaurant: ich weiß auch, dass viel Profit in der Gastronomie generiert wird, aber was macht ihr euch egtl für Sorgen um das leibliche Wohl von 500 Sommerskiläufern (wenns hoch kommt!)? Wenn ich dort oben ohne Lift unterwegs bin, verlange ich auch nicht einen McDonalds am Gipfel und die weitverstreuten AV-Hütten sind Gott sei Dank weit entfernt davon etwas Ähnliches darzustellen.
Meine Position: ein Wurschtbrot tuts manchmal auch! :D
Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an: ein Restaurant dort oben wäre sicher nett, nur infrastrukturell viel zu aufwändig. Warum gibt es denn in diesen Höhen so wenig Restaurants? Klein Matterhorn hat keines, Grande Motte hat keines, Les Deux Alpes hat eines im Nicht-Gletscherbereich, Hinterer Brunnkogel hat keines, Rettenbach/Tiefenbach haben nur unten eines, sic Hintertux. Die einzigen Ausnahmen sind Saas-Fee, Jochdohle und Panoramic in Tignes (wobei das erste und das letztgenannte durch die Standseilbahntunnel ver- und entsorgt werden)
 
Zu den Restaurants: im Prinzip hast Du recht, aber es ist natürlich auch eine Frage der Ansprüche - Strom ist kein Problem wegen der Lifte, aber eben fließend Wasser bzw. Abwasser. Gerade eine Leitung unterdem Gletscher durch ist wohl ziemlich schwierig zu realisieren. Aber so kleine Hütten mit weniger Komfort und viel Flair gabs ja auch schon früher immer an den Gletschern, man denke an die alte Jochdohle oder das Chalet de Chavière auf dem Col de Thorens. Ich mag diese Hütten sehr.

Im Gletscherbereich kenn ich als richtige Restaurant tatsächlich nur das am Mittelallainund die neue Hochdohle - alle anderen sind über Fels erreichbar. Von denen gibt es aber am Gletscherrand sehr viele:

Panoramic in Tignes (unterhalb ist nicht komplett Gletscher - die TCB Double kam ohne Gletscherstützen aus).
Peclet in Val Thorens.
Serauta Marmolada (wenns noch offen ist).
Punta Indren Alagna
Aig. du Midi Chamonix
Pointe Helbronner Courmayeur
Theodulpass Zermatt sowie Trockener Steg Zermatt
Jandri Bergstation in 2 Alpes
PitzPanorama Bergstation im Pitztal
Rettenbach / Tiefenbach Restaurants
Panoramarestaurant Kaunertal
Eisjoch Stubai
Grawand Schnalstal

-> alles Restaurants direkt am Gletscher, die aber über Fels zu erreichen sind und so ihre Wasser- und Abwasserprobleme regeln können (ist immer noch teuer genug!).

Bei der Jochdohle frag ich mich echt, wo die das Wasser hernehmen - die ganze Nordseite der Schaufelspitze ist doch vergletschert ?!?

Wenn ich das richtig in Erinnerung hab gabs das Panoramic auch schon vor der Standseilbahn, oder irre ich mich?
 
kaldini schrieb:
Hab mal gehört das Hintertux die Bergstation des GB3 auch mal ein Restaurant geplant hat - nur wäre die Abwasserleitung superteuer geworden.

Aber die originell benannte "Gletscherhütte" am der 3SB Schlegeis müsste doch eigentlich auch eine Abwasserleitung haben, und soweit ist die ja nicht von Bergstation weg...?
 
trincerone schrieb:
Bei der Jochdohle frag ich mich echt, wo die das Wasser hernehmen - die ganze Nordseite der Schaufelspitze ist doch vergletschert ?!?

Da fährt eine Pistenraupe hin und her, mit nem Tank vorne dran.
 
Jou, seit 1967 gabs ja die erste 4 EUB Grande Motte (Hersteller: PHB), also denk ich schon dass die früh das Restaurant da oben hatten.
 
billyray schrieb:
... Aber die originell benannte "Gletscherhütte" am der 3SB Schlegeis müsste doch eigentlich auch eine Abwasserleitung haben, und soweit ist die ja nicht von Bergstation weg...?

Die Gletscherhütte hat weder eine Wasser- noch eine Abwasserleitung. Die Hütte wird per Pistenraupe und Tank versorgt. Steht auch an der Toilette angeschreiben.
 
Ach jetzt stellt euch halt nicht so an ... schaut mal die alten PBs an, wieviel von denen einen riesigen Wasserkanister untern dranhängen haben, um die Bergstation mit Wasser zu versorgen ... nebenbei so auch viel einfacher zu realisieren als es mit den Pistenraupen am Stubaier gemacht wird.

Nebenbei haben auch fast sämtliche AV-Hütten das Problem mit der Wasser- und Essensversorgung. Und, sind die deshalb sooo viel teurer? Nein ...

Ahja, wie gesagt, auf der Marmolada in der Gipfelstation gibts auch einen Kiosk mit kleinen Gerichten und Mikrowelle, auch am Kitzsteinhorn dürfte man das Gletscher-Fels-Problem haben, auch an der Zugspitze wird es nicht "schon immer" eine Wasserleitung gegeben haben (wenns überhaupt eine gibt?), am Titlis gibts an der Gipfelstation ebenfalls 2 Restaurants, und am Stilfser Joch stehen mittem im Gletscher sogar Hotels rum ... (Livrio...)

Versteh ich also nicht, wieso es an der Weißseespitze daher komplizierter sein soll!

Marius: Mir geht's weniger drum, daß die Skifahrer dort oben unbedingt was zum Essen brauchen, sondern
a) Prestigeobjekt
b) Den Sommertouristen, die mit der Bahn rauf fahren, noch was zusätzliches zu bieten.

Außerdem, wie gesagt, ein WC brauchens dort oben sowieso, also muß das Wasser- und Abwasserproblem eh schon mal geklärt werden...

trincerone:
neuer Parkplatz im Bereich hinter dem Gepatschstausee (ähnlich wie in meinem Verbindungsplan aus dem Pitztalertopic). Von hier aus eine EUB in 2 Sektionen zum Rand des Gepatschferners. Erschließung des Gepatschferners mit Schleppern, Verbindung zum Weißseeferner über das Nörderjoch.

Sorry, aber davon halt ich nix..:

Wie willst vom rechten "alten" Gletscherskigebiet aufs neue kommen? Im Winter meinetwegen über eine Abfahrt, aber im Herbst? Im Frühjahr?
 
trincerone:
Zitat:
neuer Parkplatz im Bereich hinter dem Gepatschstausee (ähnlich wie in meinem Verbindungsplan aus dem Pitztalertopic). Von hier aus eine EUB in 2 Sektionen zum Rand des Gepatschferners. Erschließung des Gepatschferners mit Schleppern, Verbindung zum Weißseeferner über das Nörderjoch.


Sorry, aber davon halt ich nix..:

Wie willst vom rechten "alten" Gletscherskigebiet aufs neue kommen? Im Winter meinetwegen über eine Abfahrt, aber im Herbst? Im Frühjahr?

Wieso? Nörderjoch ist doch 3000+ - warum soll man da nicht im Herbst rüber kommen? Ist außerdem noch alles ziemlich vergletschert - du kommst da oben zum Gepatsch im Herbst und Früjahr im Zweifel sogar besser rüber als von der Wiesjaggl zum Karleskogel und so. Sorry, kann nicht sehen, was daran schwierig sein sollt.
 
Du kommst von da oben aber definitiv nicht zum Gepatschferner, du bist weit unterhalb des großen Gletscherbruches, und von dem Übergang gehts verdammt steil abwärts....

Ach, lassen wir mal Bilder sprechen:
Kaun05170009.JPG

Du willst deine Bergstation sicher auf diese Bergspitze auf gleicher Höhe an der Kurve des Gepatschferners setzen, oder?

Zum Thema Abfahrt von der Weißsesspitze:
Kaun05110002.JPG

Hier stand schon mal ein SL Nörderjoch III - hier könnte die Abfahrt doch relativ problemlos runter?
 
Hier würde ich gern eine Grafik posten, leider habe ich auf den Bilderserver keinen Zugriff, momentan. Uploaden haben sich die Dinger lassen, aber der alte Zugriff funktioniert z.Z. irgendwie nicht. Kann mir da jemand Kundiges bitte weiterhelfen?
 
Oha, da hat einer kräftig geplant ;-)
 
Lang versprochen, heute kommt es: mein Ausbauprogramm für das Kaunertal - unter der Prämisse, dass ich ein solches für erstrebenswert halten würde, was, wie ihr wisst, nicht wirklich der Fall ist. Trotzdem halte ich für eine sehr interessante und anregende Sache, etwas ins Blaue hinein zu planen und freue mich auf eure Bemerkungen und Kommentare.
Bei den Stufen 1 und 2 habe ich mir die Mühe gemacht, teilweise die Länge der neuen Abfahrten abzumessen, bei Stufe 3 wars mir zu mühsam. Dort sind auch ein paar merkwürdige Abfahrten entstanden, wo die blauen genauso steil sind wie die schwarzen - insofern durchaus realitätsnah... :D

Viel Spaß!

Die Karten dazu findet ihr auf Seite 7 dieses Topics!

Ausbauprogramm Kaunertal:

Stufe 1:

Liftanlagen
(1) 4 KSB Karlesspitze ersetzt SL: 2750-3100 m, 1600 m, 350 Hm, 2880 p/h, Nordost
(2) DSB Wiesejaggl verlegt und verkürzt: 2830-3000 m, 450 m, 170 Hm ,1440 p/h, Südost
(3) 150 PB Weißseespitze: 2750-3510 m, 1900 m, 760 Hm, 1750 p/h, Nord
(4+5) SLte Hoher Zahn 1+2: 3010-3510 m, 2150 m, 500 Hm, 2880 p/h, Nordost
(6) SL Weißseespitze: 3100-3510 m, 1850 m, 410 Hm, 1440 p/h, Ost

Pisten:
- heutige Pisten 6 und 10 wieder erreichbar
- drei schwarze Varianten/Tiefschnee-Abfahrten von der Weißseespitze (Nordwestflanke) in Richtung SLte Weißseeferner: 15 cm (schwarz) = 2,1 km
- zwei rote Abfahrten vom Gepatschferner: via Nörderschartl und via ehemalige Trasse SL Nörderjoch 3, blaue Variante am Nörderschartl: 16,5 cm (rot) = 2,3 km, 6 cm (blau) = 0,85 km
- Drei blaue Abfahrten am SL Weißseespitze: ca. 6 km (40 cm, 1 cm = 0,14 km) = 5,6 km
- Vier blaue Abfahrten an SLten Hoher Zahn: ca. 7 km (51 cm) = 7,14 km

Au total: drei schwarze (2,1 km), zwei rote (2,3 km), acht blaue Abfahrten (13,6 km) mit zusammen: 18 km
Kaunertal neu gesamt: 33/38 + 18 km = 51-56 km
=> „Talabfahrten“ von der Weißseespitzen sollen attraktive und oben relativ steile Abfahrten bieten (Kontrast zu recht leichten im Rest des heutigen Gebiets), und die PB untertags gut auslasten. Der erschlossene Teil des Gepatschferners soll sehr intensiv durch Pisten-Varianten genutzt werden, um das Angebot zu vergrößern und um die Abfahrten im Verhältnis zu den beförderten Personen relativ leer zu halten. Der SL Weißseespitze, oder Gepatsch-Ost sollte bei Bedarf verdoppelt werden. Relativ großer HÜ der SLte und Varianz der Abfahrten sorgt für Akzeptanz der relativ langen Schlepplängen. DSB Wiesejaggl-Neu soll Abfahrt 6 und vor allem die Schwarze 10 besser erreichbar machen (Attraktivitätssteigerung mit geringem Aufwand). Die 4 KSB zur Karlesspitze erhöht vor allem Komfort und Geschwindigkeit, sowie die Abfahrtsvariation, da sie zwei relativ steile rote Abfahrten bedient

Unterkünfte:
- 500 Betten in der Station Kaunertal 2750: exklusives Hotel (Stil: Hochgurgl) und relativ günstige Appartements (Stil: neueste Bauten in Val Thorens)
- Dazu Gastronomie und „Infrastruktur“, alles aber sehr schön eingepasst in die Umgebung, kein „Stilfser Joch 2“, aber auch für Frühjahr, Sommer, Herbst-Saison sehr geeignet (Trainingsgruppen)
=> Lösung eines Teils des Zugangsproblems, indem praktisch durch die 500 Betten für eine gewisse Grundauslastung gesorgt wird und ein weiteres Geschäftsfeld erschlossen wird (Unterkünfte und Bergbahnen in einer Hand => gemeinsame Vermarktung etc.). Steigerung der Attraktivität durch Exklusivität (höchstes Hotel/Unterkünfte Österreichs, höchster Ski“ort“ der Alpen)

Stufe 2:

Liftanlagen:
(1) 8 EUB Ochsenalm 1/Fernergrieß/Gepatschalm: 1900-2180 m, 1750 m, 280 Hm, 2880 p/h, Nordost
(2) 15 ZUB/8 EUB Gepatsch 1: 1900-2080 m, 2230 m, 180 Hm, 2200-4000 p/h, Nord
(3) 15 ZUB/8 EUB Gepatsch 2: 2080-3050 m, 2500 m, 970 Hm, 2200-4000 p/h, Nord

Pisten:
- eine blaue Talabfahrt Fernergrieß mit drei roten Varianten: 19 cm (145,83 m = 1cm) blau, 8,5 cm rot = 2,75 km blau, 1,25 km rot
- zwei blaue Talabfahrten Gepatsch 1 und eine Überleitung vom Fernergrieß: 7+9,5+16,5 cm = 4,8 km blau
- 2 blaue Überleitungen Gepatsch 2 – Nörderschartl und SLte Hoher Zahn: 0,9 km
- Eine blaue Hauptabfahrt Gepatsch 2 mit zwei Varianten: 26+3+14,5 = 6,34 km
- Zwei rote Hauptabfahrten Gepatsch 2: 15,5+13 = 4,15 km
- Zwei schwarze Abfahrten Gepatsch 2: 11,5+6 = 2,55 km

Au total: 2 schwarze (2,55 km), 5 rote (5,4 km), 9 blaue (14,8 km) Abfahrten mit zusammen: 22,75 km
Kaunertal neu Gesamt: 51/56 + 22,75 km = 73,75-78,75 km Abfahrten

Unterkünfte:
- 4000 Betten in der neuen Station Kaunertal 1900 an der Gepatschalm auf 1900 m Höhe. Ziel ist eine weitere Reduzierung des Zufahrtproblems. Hier mehr Massentauglichkeit, allerdings architektonisch sehr schöne Bauten (Arc 1950, Belle Plagne, Montchavin) notwendig, gut eingepasst in Zirbenwälder, Infrastruktur notwendig, eindeutig auf Wintersaison fixiert. Die Wohnanlagen und Geschäfte müssen der Bergbahn gehören (Querfinanzierung, Cash-Cows!)
- Großer Parkplatz für Tagesgäste, die sich weitere 300 Hm und Serpentinenstrecke sparen (Attraktivitätsgewinn!)
- Für mich wichtigster Schritt: neue Ochsenalm/Fernergrieß-Bahn bindet bestehendes Gebiet an neue Station an, verlängert Talabfahrt weiter und erhöht Attraktivität für Tagesgäste, weshalb zu überlegen wäre, ob man nicht im Herbst und späten Frühjahr die 8er Gondeln durchlaufen bis zur Station Kaunertal 2750 lässt.
- Die lange Gepatsch-Bahn setzt die neue Gletschererschließung für den Winter- und Frühjahrsbetrieb erst richtig in Wert. Die untere Sektion bietet nur lange, flache Pisten mit rein landschaftlichem Reiz, die zweite Sektion aber führt beinahe 1000 Hm am Stück zu äußert rassigen Abfahrten mit unglaublich viel Variantenmöglichkeiten, für Pisten- wie für Tiefschneefahrer. Außerdem führt sie direkt zu den großen Gepatsch-SLten und ermöglicht Abfahrt zu Kaunertal 2750 = Entlastung der Ochsenalm-Liftkette, der Kreis schließt sich. Zudem bietet die Gepatsch-Bahn die Möglichkeit in einer zu bauenden dritten Sektion direkt in spektakulären Trassé zum Weißseespitzgipfel zu gelangen, was dann schlussendlich 1600 Hm auf reinen Nordhängen bieten würde

Stufe 3:

Liftanlagen:
(1) 4 KSB Weißseejoch: 2420-2948 m, 2100 m, 528 Hm, 2400 p/h, Nordost
(2) 8 EUB Riffltal 1 2180-2560 m, 1450 m, 380 Hm, 3200 p/h, Südostost
(3) 8 EUB Riffltal 2 2560-3149 m, 2260 m, 589 Hm, 3200 p/h, Südostost
(4) 4 KSB Glockturm 2800-3180 m, 1350 m, 380 Hm, 2400 p/h, Ost
(5) 4 KSB Ochsenkar 2560-3020 m, 1350 m, 460 Hm, 1500 p/h, Südost
(6) 8 EUB Krummgampen 1 2420-2830 m, 2930 m, 410 Hm, 1800 p/h, Ost
(7) 6 KSB Krummgampen 2 2680-3170 m, 1825 m, 490 Hm, 3000 p/h, Südost
8. 15 ZUB Gepatsch 3 3050-3510 m, 1835 m, 460 Hm, 2000-4000 p/h, Nordost
(9) 8 EUB Kuhgruben 1900-2310 m, 1110 m, 410 Hm, 2400 p/h, Südostost
(10) 4 KSB Schragen 2300-2780 m, 1285 m, 480 Hm, 1500 p/h, Südost
(11) 6 KSB Halsl 2280-2810 m, 1950 m, 530 Hm, 3000 p/h, Südostost

Pisten:

Add (1): zwei blaue Abfahrten
Add (2): eine blaue Abfahrt
Add (3): eine schwarze, zwei rote, drei blaue Abfahrten
Add (4): zwei schwarze, zwei rote Abfahrten
Add (5): eine schwarze, eine rote, zwei blaue Abfahrten
Add (6): eine rote, eine blaue Abfahrt
Add (7): eine rote, drei blaue Abfahrten
Add 8.: nur neue Verbindungsziehwege, die möglichst alle Gepatsch-Ferner-Abfahrten an die neue ZUB anbinden sollen (2-3 km neue Ziehwege, bzw. grüne Pisten)
Add (9): eine rote, ein blauer Ziehweg
Add (10): zwei schwarze, drei rote, eine blaue Abfahrt
Add (11): drei blaue Abfahrten


Unterkünfte:
- dritte Teilstation: Kaunertal 2150, mit ebenfalls 4000 Betten in einer recht weiten, hochalpinen Landschaft. Liegt für Stufe 2 relativ ungünstig, erschließt seinen Reiz erst durch die Erschließung von Krummgampen- und Riffltal. Stilistisch an Kaunertal 1900 anzulehnen, kein Gigantismus, aber lieber einige wenige, eher größere Häuser. Sollte Arc 2000, Belle Plagne und Tignes von der Lage her ebenbürtig sein, oder in Österreich eben Hochgurgl.
- Die dritte Stufe ist geprägt von den beiden Haupterschließungen im Krummgampen- und Riffltal, sowie in der Kuhgruben, die aber eher eine Art Hausgebiet für K 1900 werden soll. Dazu kommen drei reine Beschäftigungsanlagen, die deswegen auch nur als relativ kap-schwache 4 KSB ausgeführt werden sollten: Weißseejoch, Ochsenkar und Schragen: alle drei schneesicher hoch gelegen und vor allem die beiden letzteren skifahrerisch sehr interessant. Weißseejoch stärkt eher den alten Gletscherbereich am Weißseeferner.
- Die dritte Sektion der Gepatsch-Bahn ist praktisch die Krönung des ganzen Projekts mit vielen Vorteilen: Entlastung der PB: nun zwei unabhängige Zubringer zum obersten Gletscherbereich. Direkter Zugang von K 1900. Entlastung der SLte, Erhöhung von Komfort und Geschwindigkeit, spektakuläre Bahn, Besuchermagnet im Sommer etc.
- Erst das Krummgampen- und Riffltal machen aus K 1900 und K 2150 richtig interessante Skistationen, wobei das Riffltal das insgesamt besehen wohl interessantere der beiden ist und im Krummgampental zunächst die obere 6KSB als Beschäftigungsanlage genügen sollte, die Lückenschluss-Bahn ist dann eher Luxus.
- Die Kuhgrube bietet sehr interessante und schneesichere Abfahrten im oberen Bereich, unten ist es zu steil und recht sonnenexponiert, weshalb hier mit dem Bau der Abfahrten, sogleich eine starke Beschneiungsanlage errichtet werden sollte. Dergleichen sollte auch bis zu den jeweiligen Mittelstationen der EUBs geschehen, am Gepatsch bis zum Gletscherrand auf einer der beiden blauen Abfahrten.



Danke Flo, ich schau auch mal nach, ob ich für dein Thema etwas finde...
 
Wahnsinns-Projekt!!! 8O

Dass das Ganze derzeit nicht realistisch ist hast du ja selber gesagt, sollte aber die Klimaerwärmung wie prognostiziert eintreten so werden in wenigen Jahrzehnten Stimmen nach einem Ausbau der hochgelegenen Skigebiete laut. Dann könnte das Ganze durchaus eine Chance haben, da gar nicht so viele Anlagen im Gletscherbereich liegen!!
 
Wow, das wär ja ein geiles Projekt. Dann noch das Alpinforum als Geschäftsführung und alle Anlagen solange wie möglich offen halten....
 
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