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Neues am Mölltaler Gletscher

Ja kommt da Leitner bald zu seinem ersten 8er-Sessel in Österreich? :) Im Übrigen ist das Gejammere eh immer das Gleiche... die Leute, die da jetzt wieder protestieren wären sowieso ihr ganzes Leben lang nie zu Fuß aufs Alteck gegangen... :roll:
 
das alteck gehört ja nicht zu nationalpark hohe tauern oder? wenn die ausgleichsflächen wirklich entstehen finde ich es nicht schlimm dass dort gebaut wird, dem mölltaler tut es sicher gut, wenn dort etwas erweitert wird. bleibt noch abzuwarten wieviele pisten und wieivle km dann wieder daraus werden :-) ich fände es aber wichtig das die naturschutzgebiete nicht zu sehr zerstückelt und immer kleiner werden, denn das bringt nichts. es müssen schon große gebiete bleiben, das tiere und pflanzen was davon haben.
 
Allerdings hätte ich es an deren Stell schon eilig, denn wenn die Bahn mal steht kann man sie nicht mehr verhindern.
 
ich frage mich immer, von was die Leute dort in den Tälern leben sollen bzw. wollen, wenn gegen Projekte zur Aktraktivitätssteigerung sturm gelaufen wird. Also ich werde versuchen dieses Jahr mal ins Mölltal zu fahren, find das Gebiet euren Berichtennach total spannend!!
 
powder-fan schrieb:
man muss ja auch das geld haben um zu bauen...

DAS ist bei dem Eigentümer garantiert kein Problem... :wink: Da geht´s wohl eher darum, dass man mehr Betten im Tal will, damit sich das auch wieder rentiert.
 
Also soweit ich weiß ist der Bereich Alteck kein Natinalpark wegen des Staussees in der Nähe. Aber wurde bei Erschließung des Gletschers als Schutzgebiet ausgewiesen und später wie in dem Artikel geschrieben für die Ausbaupläne getauscht. Davon kann man halten was man will...

Also da ich vor ein paar Jahren im Sommer im Mölltal war kann ich die Naturschützer schon etwas verstehen. Da wurden nicht etwa ein bisschen die Pisten begradigt sondern übelst gesprengt. Und das nichtmal wirklich professionell denn Teile der aufgeschütteten Piste waren ein Jahr später schon wieder eingestürzt. Ziemlich gefährlich zu Fuß...

Der Lift würde meiner Meinung nach das Skigebiet im Winter interessanter machen. Aber trotzdem würde das Angebot im Winter sehr bescheiden bleiben. Kein Vergleich z.B. gegen Heiligenblut das deutlich weniger gefördert wurde.
 
Laut Papst könne es nicht angehen, dass für rein privatwirtschaftliche Interessen die letzten noch halbwegs intakten Alpinregionen geopfert werden

Also dass hier eine ganze Region geopfert würde, ist ja nicht mal übertrieben, sondern utopisch. :lol:
Es gab doch mal diese Statistik, wieviel % der Alpenfläche durch Skigebiete erschlossen ist, oder? war das nicht ein einstelliger Prozentbereich?

Zurück zum Topic: Das ist für mich nur das übliche "Blümchenrasseln", das es heutzutage bei JEDEM (wirklich jedem) Liftneubau gibt (Ich erinnere an Spitzing, wo für die neue KSB 5 Meter Wald an der Schneise gerodet werden mussten).
 
Diese Meldung (die von dem bewilligten Bescheid, nicht das Geschwätz der Bürgerinitiative) hat mir definitv den heutigen Tag verschönert :lol: , obwohl ich auch ein wenig überrascht war - eigentlich dachte ich das die Bahn schon genehmigt sei und nur wegen der fehlenden Gästebetten noch nicht gebaut wurde.

Jetzt sehe ich die Sache aber wie Seilbahnjunkie: obwohl ich glaube, das so eine Unterschriftenliste einen gültigen Bescheid nicht mehr rückgängig machen kann (?), würde ich als Betreiber kein Risiko eingehen und die Bagger lieber heute als morgen auffahren lassen :twisted: . Ein Bau der Bahn selbst noch in diesem Jahr erscheint mir zwar nicht realistisch, aber für einige Sprengungen, Erdbewegungen, Aushub usw. sollte doch noch genug Zeit sein, oder?
 
Ein Bau der Bahn selbst noch in diesem Jahr erscheint mir zwar nicht realistisch, aber für einige Sprengungen, Erdbewegungen, Aushub usw. sollte doch noch genug Zeit sein, oder?

wäre vielleicht ne gute idee, das selbe hat der betreiber des mölltaler gletschers ja auch im gebiet hochzillertal gemacht.
 
Hat eigentlich jemand Bilder aus diesem Bereich? Vom Panoramarestaurant aus müsste man doch einen guten Blick in diese Richtung haben... dann könnten wir ja auch mal über die Pisten dort spekulieren... laut Mail ja 2 Pisten + Skiwege =25 km :twisted:
 
so ein foto müsste es wenn ich mich recht entsinne weiter vorne in diesem thread bereits geben. ich weiß allerdings nicht ob es vom panorama restaurant aus aufgenommen wurde.
 
Ja, da bin ich in der Zwischenzeit auch schon draufgekommen :oops: Wollte den Beitrag eh schon löschen, war aber schon eine Antwort da...
 
Neue Kärntner Tageszeitung berichtet:

Umstrittene 8er-Sesselbahn auf dem Mölltaler Gletscher hat einen prominenten Gegner: den Extrem-Alpinisten Reinhold Messner. Bürgerinitiative hat 500 Unterschriften gegen den Bau gesammelt.

FLATTACH. Prominente Unterstützung im Kampf gegen die geplante Seilbahn auf das Alteck (Mölltaler Gletscher) erhält jetzt die Bürgerinitiative "Schützt Kärntens Alpinregionen". Der weltbekannte Extrembergsteiger Reinhold Messner spricht sich in einem Brief an den Sprecher Walter Papst dezidiert gegen das Projekt aus: "Es gilt alles zu tun, um die Eingriffe im Naturschutzgebiet Wurtenkees-Westflanke zu verhindern."
Laut Messner seien solche Liftbauten "immer dieselbe Tragödie": "Mit ihrer hemmungslosen Erschließung zerstören Touristiker (...) genau jene Werte, die einen nachhaltigen Tourismus in den Alpen erst ermöglichen."

Seilbahn ist genehmigt
Wie berichtet ist die Schutzzone bereits umgewidmet und der Bau der 8er-Sesselbahn genehmigt. Als Ersatz wurde ein zirka doppelt so großes Areal als Naturschutzgebiet ausgewiesen, dem Sprecher der Bürgerinitiative reicht dies jedoch nicht: "Wo wird das noch hinführen. Wird als nächstes der Nationalpark umgewidmet." Papst hat mittlerweile 500 Unterschriften von Einheimischen und Urlaubern gegen die Erschließung des Altecks gesammelt und will diese demnächst an die Landesregierung übergeben. "Damit fordern wir die Politik auf, diesen Wahnsinn sofort zu stoppen." Auf einen Termin wartet Papst bislang vergebens.
Ein neuer Speicherteich, der sich in Bau befindet, ist der Bürgerinitiative ebenfalls ein Dorn im Auge. Befürchtet wird eine erhebliche Störung des Wasserhaushaltes. Beim Ministerium wurde bereits Anzeige erstattet.
km
 
Also die Typen von der Bürgerinitiative "Schützt Kärntens Alpinregionen" sind wirklich nicht mehr ernstzunehmen. Ausgerechnet der 150000 - Kubikmeter Speicher der Beschneiungsanlage soll 'eine erhebliche Störung des Wasserhaushaltes' veruraschen, und das gerade in einer Region, wo in jeder brauchbaren Mulde ein Betondamm und hinter ihm ein mehrere Millionen Kubikmeter Wasser fassender Speicher der Elektrowirtschaft steht und wo von allen Seiten Druckrohre zu Tal führen?

Ausserdem haben sich diesmal die Verhinderer (zum Glück :wink: ) sehr spät zu Wort gemeldet - sie selbst geben zu das 'die Schutzzone bereits umgewidmet und der Bau der 8er-Sesselbahn genehmigt' ist. Die Geschichte mit der Umwidmung ist ja nicht von gestern, ich verfolge die Story bestimmt schon seit 3 oder 4 Jahren, und die Umweltfuzzis haben sie erst vorgestern entdeckt?! Kann es sein das der heurige Wahlkampf was damit zu tun hat :twisted: ?
 
Das Problem an diesen Bürgerinitiativen ist ja immer, dass sich nur die melden die gegen das Projekt sind. Ich habe jedenfalls noch nie von einer Bürgerinitiative für ein Seilbahnprojekt gelesen... :? Auch bei uns gewannen letztlich der Gegner der Umlaufbahn (in den 80er-Jahren, schon lange her).

Wenn ich dort Chef wäre würd ich sofort mit Vorarbeiten beginnen und die Seilbahn nächstes Jahr fertig bauen. Obwohl ich eh nicht glaube dass der Haider auf solche Öko-Fuzzis hört, die hatten bei ihm bei Tempo 160 auch kein Leiberl :)
 
Ach, der Herr Messner wieder:

Hier ein Zitat aus den News in Sulden:

Kooperation von Klaus und Messner

Der Vorarlberger Tourismus-Unternehmer Walter Klaus wird möglicherweise in Kooperation mit dem Alpinisten Reinhold Messner eine Seilbahn in Südtirol errichten.
Wie die Wirtschaftswoche in ihrer jüngsten Ausgabe schreibt, will der Südtiroler im Nationalpark Stilfserjoch eine neue Liftanlage bauen lassen – finanziert durch Klaus.
Der Silvretta-Nova- und Schiffseigentümer Klaus betreibt auch in Messners Wohnort Sulden eine Seilbahn. Messners Wünsche stoßen seitens der Nationalparkverwaltung allerdings auf wenig Gegenliebe: Der Ex-Grünen-Abgeordnete Messner will die Seilbahn in einem Gebiet errichten, dass wegen seiner Almen und alpinen Rasenflächen geschützt ist.
aus: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=596

... sobald er nicht selber profitieren kann ist er wohl schnell als Gegner dabei.
 
Man nehme eine Bemerkung von Reinhold Messner, reiße sie aus dem Zusammenhang, formuliere einen Artikel drum herum und schon geht's am nächsten Tag durch alle Medien, was der Herr Messner angeblich mal wieder gesagt haben soll. Folge: Eventuell steigt die Auflage ein wenig, in jedem Fall aber kommt das eigene Blatt und vielleicht sogar der Name des Schreibers ins Gespräch.
Und ganz nebenbei trifft man noch den Nerv des Volkes, indem man ihm genau das serviert was es hören will, Wahrheit hin oder her.

Mir jedenfalls unverständlich wie man solche Bemerkungen noch ernsthaft diskutieren kann.
(Das soll aber bitte nicht heißen daß solche Artikel nicht mehr gepostet werden sollen, daß mich da keiner falsch versteht. Ich beziehe das ausdrücklich nur auf die Person Messner und ihre angebliche Bemerkung.)
 
Der Messner hat seinerzeit auch mal gesagt: Seilbahnen sollte es nur bis auf eine Höhe von ca. 2500müM geben, höhere Gebietet sollte man nicht antasten.

Kurioserweise sind diese 2500müM genau die Höhe wo in Messners unmittelberer Heimat so ungefähr die höchsten Punke der Skigebiete liegen und oberhalb von 2500müM nur Felsen sind wo man nie und nimmer runterfahren kann und somit sowiso nie etwas gebaut wird.

Böse ist, wer schlechtes dabei denkt.
 
so und hier noch ein Auszug aus der Email aus Flattach:
I


Der Beschneiungsteich wurde diese Woche fertiggestellt und wird morgen eingeweiht.

Bezüglich dem Bau der Sesselbahn Alteck sind die naturschutzrechtlichen Bewilligungen vorhanden. Ein Baubeginn kann heuer noch nicht ermöglicht werden.
Geplant ist eine 8er Sesselbahn mit ca. 3000 Personen Förderleistung, und es würden ca. 10 km an Piste
 
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