Seilbahnjunkie
Mount Everest (8850m)
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Soweit ich das verstanden habe, wollen die Pitztaler aber eine Talabfahrt, damit sich die Fernkogelbahn mehr rentiert. Nur dafür sehe ich schwarz.
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Na ja - wenn die noch ein Weilchen rumzicken, dann stellt sich diese Frage nicht mehr. Dann verläuft der hundertprozentig nicht mehr über den Gletscher.Seilbahnjunkie schrieb:... stellt sich für mich die Frage wie ein Bauweg überhaupt verlaufen sollte. Würde der zwangsweise über den Gletscher führen?
möglich wäre hier auch Verbindung mit Kaunertal
Quelle: TTPitztaler Gletscher: Saisonbeginn mit Bauchweh
Am Samstag eröffnet der Pitztaler Gletscher. Aber die rechtliche Situation stellt sich mehr als verworren dar. Die Panoramabahn am Pitztaler Gletscher nimmt den Skibetrieb auf.
Der Start in die Gletscherskisaison steht heute bevor. Auch am Pitztaler Gletscher. "Es haben sich schon einige Nationalteams angekündigt", erklärt Willi Krüger, der Prokurist der Pitztaler Gletscherbahnen.
Doch während die Gondeln der Panoramabahn in die Höhen schweben, schwebt ein Damoklesschwert über dem Vollbetrieb am Gletscher. Denn noch ist nicht sicher, ob nicht doch eine Kontingentierung droht.
Verworrene Situation
Der Umweltsenat hatte nämlich den Notweg gekippt (die TT berichtete). Gletscher-Chef Hans Rubatscher hat bereits Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingelegt. Ziel ist, eine einstweilige Verfügung zu erreichen.
Denn dahinter steckt eine seilbahnrechtliche Verfügung: Die neuen Bahnen am Pitztaler Gletscher, die erst vergangenes Jahr genehmigt wurden, erhielten die Auflage eines Notweges.
"Vorläufig ist es kein Problem", weiß dazu die für Seilbahnen zuständige Landesrätin Anna Hosp zu berichten. Denn "schlagend wird das erst, wenn mehr als 2000 Personen am Gletscher sind". Der Ball liege beim Verkehrsministerium - diese müssten sich äußern, inwiefern die derzeitige Situation Auswirkungen auf den Betrieb am Gletscher habe.
Langsamer Beginn
Krüger will sich zu dieser Situation nicht zu Wort melden. Heute gehe jedenfalls die Panoramabahn in Betrieb. "Das war sie auch über den Sommer. Der einzige Unterschied ist, dass jetzt auch die Pisten präpariert sind." Nach und nach würden die weiteren Lifte in Betrieb gehen.
Af schrieb:Warum wird der SL Brunnkogel nicht ersetzt? Talstation wäre auf Fels.
Seilbahnjunkie schrieb:Oder hängt das mit deren Sportgeräten zusammen?
Dachstein schrieb:Der Sportler ist in diesem Sitz festgeschnallt, der Transport in einer Sesselbahn ist sehr kompliziert, daher fand seinerzeit die Behindertenweltmeisterschaft in der Wildschönau statt, weil es dort noch viele Schlepper gab.
MFG Dachstein
Land zog Notbremse: Alle Bewilligungen für Pitztal aufgehoben
Das Land Tirol hob die bereits erteilten Genehmigungen für den Pitztaler Notweg auf. Der Rückbau droht.
Knalleffekt für den Pitztaler Notweg. Die Abteilung Umweltschutz des Landes Tirol sprach nun ein Machtwort. Sie hob die naturschutzrechtliche Bewilligung für den ersten Teil des Notweges im Pitztal auf. Damit ist alles, was gebaut wurde, auf einen Schlag illegal.
Sorge um Schutzgüter
Die Berufung des Landesumweltanwalts hatte also Erfolg. Weil der Umweltsenat ihm beipflichtete und ebenso eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für notwendig befand, "ist ein naturschutzrechtlicher Bescheid der Landesregierung und des Bezirkhauptmannes von der Vernichtung bedroht", heißt es im Bescheid.
Auslöser für das Papier dürften aber die weiteren Bauarbeiten am Notweg gewesen sein. Auch wenn sie als "Aufräumen" tituliert wurden, befürchtete das Land, dass "Schutzgüter irreversibel beeinträchtigt" werden könnten.
In weiterer Folge dürfte sich das Land auch die Haftungsfrage gestellt haben. Wird der Rückbau letztlich von höherer Stelle verordnet, bestünde die Möglichkeit, dass die Pitztaler Gletscherbahnen versuchen, das Land zur Verantwortung zu ziehen: Sie hätten im Vertrauen auf die Genehmigungen gebaut, könnten sie erklären.
UVP-Antrag oder Rückbau?
Unabhängig davon bringt dieses Papier die Gletscherbahnen in eine sehr ernste Notlage. Natürlich können sie gegen den Bescheid Beschwerde erheben. Dafür müssen sie jedoch zum Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof gehen.
Andererseits könnten sie den geforderten UVP-Antrag bei der Tiroler Landesregierung einbringen - ansonsten droht ein weiterer Bescheid für den Rückbau.
Im Schreiben ist nämlich klar verankert: "Die Behörde darf einen als rechtswidrig erkannten Zustand nicht bestehen lassen, sondern hat umgehend die erforderlichen Maßnahmen zur Herstellung des rechtmäßigen Zustands zu setzen."
http://tirol.orf.at/stories/225580/Pitztal Gletscher 01.10.2007
Pitztaler Notweg gesperrt
Der Umweltsenat in Wien hat befunden, dass es für den Notweg am Pitztaler Gletscher eine UVP gebraucht hätte. Das Land zog jetzt die bereits erteilten Bewilligungen zurück, die Gletscherbahnen wollen dagegen klagen.
Unendliche Geschichte
Die Streitigkeiten um den sogenannten Notweg vom Pitztaler Gletscherskigebiet ins Tal geraten zur unendlichen Geschichte.
Nachdem letztes Jahr das Land Tirol den Notweg ohne Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt hatte, und der Weg gebaut wurde, kommt jetzt die Rote Karte aus Wien.
Der Umweltsenat in Wien hat befunden, dass es für den Notweg am Pitztaler Gletscher sehr wohl eine Umweltverträglichkeitsprüfung gebraucht hätte.
Rückname der Bewilligungen
Die Umweltabteilung des Landes zog deshalb die bereits erteilten Bewilligungen wieder zurück: Eine solche Vorgehensweise sei zwar selten, komme aber vor, heißt es aus der Umweltabteilung dazu.
Krüger: "Bauarbeiten eingestellt"
Der Notweg am Pitztaler Gletscher ist allerdings so gut wie fertig, es hätten nur noch Aufräumarbeiten stattgefunden, sagt Gletscherbahnen Geschäftsführer Willi Krüger.
"Seitens der Pitztaler Geltscherbahn hat man den Bescheid der Umweltabteilung des Landes zur Kenntnis genommen und die restlichen Bauarbeiten sofort eingestellt."
Der Betrieb des Skigebietes sei aber nicht gefährdet, so Krüger.
Abfahrt für Notfälle
Der Notweg darf offiziell nicht benützt werden, wogegen die Gletschebahnen nun beim Verwaltungsgerichtshof klagen wollen. Sie sind davon überzeugt, dass sie die Abfahrt für Notfälle benützen dürfen und erwarten eine positive Entscheidung des Höchstgerichtes.
Ende dieser Woche wird ein Treffen mit Vertretern der Seilbahnbehörde in Wien, der Pitztaler Gletscherbahnen und des Landes Tirol stattfinden. Dort will man die weitere Vorgangsweise beraten.
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