• ⛷️ Alpinforum-Tippspiel: Skiweltcup 2026/2027 🏆

    Am Wochenende startet der Ski Weltcup in die neue Saison! Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unser beliebtes Tippspiel unter Freunden – alles für einen guten Zweck.

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    Wir freuen uns auf zahlreiche MitspielerInnen!
    Euer Alpinforum-Team

Neues am Pitztaler Gletscher

Beim ORF gibt es im Artikel zu den Baggerarbeiten noch folgenden Absatz
Im Skigebiet Pitztaler Gletscher sind schon länger umfangreiche Maßnahmen geplant, etwa eine neue Seilbahn im Bereich des Linken Fernerkogels. Damit sollen Abfahrten über den – bisher nicht erschlossenen – Karlesferner und den Mittelbergferner möglich werden.
Ich denke da wird mal wieder etwas zu sehr geträumt. Würde mich wundern, wenn da was genehmigt wird.

 
Ganz ehrlich: Es ist doch im nächsten Juni eh weg. Da wird sich wieder künstlich aufgeregt und in 2 Wochen ist alles vergessen.
 
Würde sich nicht der Fahrweg rechts am Hang viel besser als Notweg eignen ?
Da braucht man nicht jedes Jahr den Gletscher anzupassen.
 
Gefühlt macht der Pitztaler Gletscher in den letzten Jahren medial alles falsch, was es falsch zu machen gibt. Da waren doch letztes Jahr auch die Bagger im Eis unterwegs und haben gegraben. Das Jahr zuvor der weggesprengte Berggrat oben am Brunnenkogel...also iwas läuft dort schon etwas schief!

Harry Putz hatte dazu eine sehr gute Meinung:

Ich lese hier viel Empörung und wenig Verständnis dafür, und eine Debatte, die am Kern vorbeigeht. An dieser konkreten Situation kann nichfs geändert werden. Nicht nur weil der Notweg sowieso garantiert werden muss für den Betrieb, sondern weil die Betreiber dieses Skigebiets es nicht in Erwägung ziehen, eine alternative aufwändigere Lösung anzustreben: die Benützung des eigentlichen Fahrwegs als Notweg, welcher am Hang verläuft. Ja klar, Lawinensicherung und Präparierung ist schwierig, auch ein Leitsystem muss gemacht werden. Aber was in den nächsten Jahren, wenn die Gletscherzunge sich zurückzieht, gemacht werden muss ist die Planierung des Untergrundes für diesen Notweg, also eine neue Piste. Und nur zur Aufklärung, weil viele es nicht verstehen: Gletscherskigebiete brauchen kein Eis um weiterhin zu wirtschaften. Eis nacht es zwar günstiger und einfacher, aber man wird den frei werdenden Untergrund so präparieren, daß man darauf Skipisten machen kann. Und auf den daraus resultierenden höheren Kunstschneebedarf wird mit neuen Speicherteichen und den notwendigen Rohrleitungen reagiert. Also die Umgestaltung dieser Hochalpinen sensiblen Naturregion wird zunehmen. Ja, da verdienen schon auch viele Menschen mit, dennoch ist der Betreiber einer der vermögendsten Unternehmer Tirols. Aber wollen wir diese langfristige Perspektive einfach so akzeptieren und uns keine Gedanken zu einer Regulierung dieses Selbstläufers machen. Denn im Grunde läuft diese ganze schon passierte und zu erwartend Umgestaltung der Berge unter dem Deckmantel „Sicherungs- und Instanhaltungsmaßnahmen“. Soviel mein Senf. Und wer mich nicht kennt, ich hab aktuell eine Doku dazu gemacht: REQUIEM IN WEISS - das würdelose Sterben unserer Gletscher“.
Quelle: Kommentar Harry Putz
 
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