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Hallo!
Ist ja schon ein Jammer. Österreichs höchstes Gletscherskigebiet hat als einziges im Sommer keinen Skibetrieb...
Mit einer sommerlichen Talstation in Höhe von 3.000m und einem Höhenunterschied von 400m wäre der Pitztaler Gletscher der interessanteste Gletscher ab Juli - und im August und September vermutlich sogar der einzige mit richtigem Schnee..
2-3 Tage pro Woche (Wochenende!) würde ja reichen, und wenn 1-2 Pisten 1-2x pro Woche dann präpariert würden und die Mittelstation diese 2-3 Tage pro Woche offen ist, kann das ja nicht sooo viel Personalkosten verursachen (2 Mitarbeiter würden dafür reichen - bei ca. 10-20 Skifahrern sollte bereits eine "schwarze null" rauskommen.)
In Anbetracht der Tatsache, daß zwischen Anfang August und Mitte September auch am Stubaier und Kaunertaler der Betrieb stillgelegt werden muß - sollte man die Entscheidung gegen den Sommerbetrieb am Pitztaler vielleicht wieder überdenken und zumindest die Saison statt am 15.9. in Zukunft vielleicht schon am 1.9. oder 15.8. starten....
MfG
M. Schuster
Innsbruck
p.s.: Und bitte, ersetzt endlich diesen ewig-langen Mittelbergjoch 1 - Schlepper mit einem Bubble! Wieso baut man eigentlich nicht die Fernerkogelbahn und macht die Talabfahrt dann später? Wär doch auch schon mal ein ordentlicher Zugewinn und Verkürzung der Wartezeiten im Herbst & Frühjahr ....
Sehr geehrter Herr Schuster !
Wir danken für Ihr mail und freuen uns, dass Sie sich so ausführlich Gedanken zu unserem Angebot gemacht haben. Möglicherweise ist es purer Zufall, dass unsere Antwort gerade in eine ausgesprochene Hitzeperiode im Juni fällt (heute Bergstation + 14,5 Grad Cel. Um 10.00 Uhr !!!).
Unsere Überlegungen, den klassischen Sommerskilauf - wie von Ihnen gewünscht - nicht mehr anzubieten, erfolgte bereits vor sieben Jahren. Am touristischen Markt ging die Nachfrage nach diesem "Produkt", also Skilauf im Juli und August, extrem zurück.
Die diversen Trainingsmannschaften verlegten zudem ihr sommerliches Skiprogramm in die südliche Hemisphäre, da auch sie die Pistenverhältnisse nicht mehr nutzen konnten. Somit wollten nur noch wenige Individualisten dieses Programm nutzen.
Der Aufwand für die Erhaltung der Pisten im Sommer stieg zudem extrem. Er liegt weit über dem von Ihnen skizzierten Ausmaß. Ständig gehen Spalten auf, sind permamnent zu kontrollieren, zu sichern bzw durch Pistengeräte zu füllen. Dies soweit überhaupt noch eine Schneedecke auf dem Gletscher vorhanden ist.
Die tiefste Temperatur der vergangenen Nacht war übrigens um 4.40 Uhr mit + 5,9 Grad. Zusätzlich wurde der Wunsch von Einzelgästen geäußert, wenn schon Skilauf, dann bitte mindestens um 7.00 Uhr beginnen. Ihren Beschreibungen ist zu entnehmen, dass Sie unsere Anlagen kennen. Sie haben jedoch übersehen, dass wir wesentlich mehr Personal für einen Mindestbetrieb benötigen, als die von Ihnen beschriebenen 1-2 Personen in der Mittelstation der Pitz Panoramabahn(Pistengeräte, Pistendienst, Pitzexpressbesatzung etc.)
Zusammen mit der klimatischen Entwicklung und dem angedeuteten Mehraufwand war es unsere Entscheidung, den Skibetrieb bis ca 1.Juni eines jeden Jahres anzubieten und wieder ab ca 15.Sept. zu starten, zumal wir auch einen Zeitaufwand von ca 5 Wochen für Revisionsarbeiten benötigen. Diese Entscheidung wurde auch von der örtlichen Hotellerie weitgehend akzeptiert, da sie keine ausreichende Nachfrage seitens der Gäste für dieses Produkt mehr hatte.
Nach mehrjährigen Erfahrungen sind wir zudem zu der Erkenntnis gekommen, dass die Entscheidung zum Verzicht auf Sommerskilauf, einen optimalen Start ab Mitte September mit Frosttemperaturen am Gletscher und der Ergänzung durch Beschneiungsmaßnahmen positiv beeinflußt. Auch bei dem von Ihnen angedeuteten Vorschlag im Sommer nur tageweise Skifahren anzubieten, reduziert sich der beschriebene Aufwand nicht wesentlich, da Präparierung, Absperrung und Kontrolle kontinuierlich erfolgen müssen.
Der Ersatz des Mittelbergjochliftes durch eine Sesselbahn ist aufgrund der nach wie vor vorhandenen Gletscherbewegung (im langjährigen Mittel ca 10 m pro Jahr/Fließgeschwindigkeit) nicht möglich. Fernerkogelbahn und Talabfahrt Gletscher stellen eine Projekteinheit dar, die auch aufgrund der örtlichen Verhältnisse Transporte,Lawinenverbauung etc) nur zusammen realisiert werden können. Nach diversen politischen Meinungsäußerungen sind wir zuversichtlich, dass nach den Herbstwahlen in Tirol, hier die positiven Sachentscheidungen getroffen werden. Die Projektierungsarbeiten laufen jedenfalls auf unserer Seite mit Nachdruck. Wir hoffen damit zur Aufklärung beigetragen zu haben und verbleiben mit freundlichen Grüßen
St.Leonhard im Pitztal 12.06.03/W.K.
Pitztaler Gletscherbahn-Rifflseebahn
Mag. Willi Krüger Prokurist
Marketing-Verkauf-Medien
S.g. Hr. Krüger,
vielen Dank für Ihre ausführliche Mail!
Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen, daß ich die Antwort im zugehörigen "Pitztal-Topic" im "alpinforum" gepostet habe?
http://www.bi-webdesign.de/lsap/phpBB2/viewtopic.php?t=651&start=160
Allerdings habe ich noch einige Anmerkungen:
> Unsere Überlegungen, den klassischen Sommerskilauf - wie von Ihnen
> gewünscht - nicht mehr anzubieten, erfolgte bereits vor sieben Jahren.
.. oder bereits vor 10 Jahren? Zumindest habe ich das 94er Prospekt, wo bereits steht "Vom 16.7. bis ca. 15.9. kein Schibetrieb möglich" ... gab es dann eigentlich überhaupt einmal einen durchgängigen Betrieb zwischen Juli und September?
> Trainingsmannschaften verlegten zudem ihr sommerliches Skiprogramm in
> die südliche Hemisphäre,da auch sie die Pistenverhältnisse nicht mehr
Da möchte ich aber meine Erfahrungen kundtun, daß am Hintertuxer auch im höchsten Sommer 7-15 Gruppen am SL Gefrorene Wand trainieren, am Kaunertaler sind auch immer etliche Skigruppen, auch jetzt im Juni, unterwegs (letzte Woche hab ich z.B. ein Auto mit der Aufschrift "Japan National Ski Team" gesichtet)...
> Ständig gehen Spalten auf, sind permamnent zu kontrollieren, zu sichern
> bzw durch Pistengeräte zu füllen. Dies soweit überhaupt noch eine
Ok, damit hab ich jetzt nicht gerechnet, daß Pisten, die das ganze Jahr präpariert werden, so spaltenanfällig sind. Vor ein paar Wochen habe ich gelesen, daß es neuerdings die Möglichkeit gibt, Gletscherspalten zu "verschweißen" (mittels Wasser, vermutlich wenns kalt genug ist) - wäre vielleicht auch ein interessanter Ansatz für die Pisten am SL Mittelbergjoch 1 ?
Was halten Sie von der Idee eines Schrägaufzuges von der Bergstation Panoramabahn zur Bergstation SL Mittelbergjoch II ? Ich seh darin
folgende Vorteile:
- Diejenigen, die es eilig haben, können bei langen Wartezeiten an der Panoramabahn mit den 2 Mittelbergjoch-Schleppern und dem Schrägaufzug rauffahren
- Diejenigen, die es gerne bequem haben, können mit der Panoramabahn rauf und mittels Schrägaufzug die Abfahrten an den Mittelbergjoch-Schleppern genießen, ohne die anstrengende Fahrt mit den Schleppern zu machen
- Im Frühjahr und anderen saisonschwachen Zeiten könnten die beiden Mittelbergjoch-Schlepper eingestellt werden, da man mittels Panoramabahn + Schrägaufzug zu den Pisten gelänge
- Im Herbst könnte man den Skibetrieb am SL Mittelbergjoch 2 und 1 mit Zwischeneinstieg schon aufnehmen, bevor die Abfahrt zum Restaurant und der DSB möglich ist
(Gegen einen Sommerbetrieb am SL Mittelbergjoch 2 gibt es dann allerdings auch wieder berechtigte Einwände)
> Der Ersatz des Mittelbergjochliftes durch eine Sesselbahn ist aufgrund
> der nach wie vor vorhandenen Gletscherbewegung (im langjährigen Mittel
> ca 10 m pro Jahr/Fließgeschwindigkeit) nicht möglich. Fernerkogelbahn
Sehr Schade! Da am Stubaier und Rettenbachferner heuer Umlaufkabinenbahnen mit Gletscherstützen aufgestellt werden, gehe ich davon aus, daß diese beiden Gletscher eine geringere Fließgeschwindigkeit haben müßten?
Noch eine Anmerkung zur Panoramabahn: Mir ist des öfteren Aufgefallen, daß trotz den 18 Personen, die dank der tollen neuen Sitzplätze reingelassen werden, noch genügend Platz für 2-4 Personen wäre. Da ich im Herbst letzten Jahres Wartezeiten von über 30 Minuten hatte, sollte man das vielleicht mal auf 20 erhöhen.
Wie schnell darf die Panoramabahn eigentlich fahren? Ich hab am "letzten" Wochenende einen Schnellfahrbetrieb mit gemessenen 7-8 m/s erlebt, lt. einer Übersicht im Internet sollte sie sogar mit 10 m/s fahren können.
Bei einer Strecke von 2.185m bzw. einem Gondelgruppenabstand von 1.092m durch die Mittelstation und angenommener durchschnittsgeschwindigkeit von 7 m/s würde die Fahrzeit 156 Sekunden betragen.
Addieren wir 24 Sekunden für ein- und aussteigen und eine Kapazität von 20 Personen pro Gondel, so würden alle 3 Minuten 80 Personen einsteigen könnten, was eine reelle Förderleistung von 1.600 p/h entspräche. Bei hochgeklappten Sitzen, geringerer Ein/Aussteigzeit oder größerer Geschwindigkeit kommt man auf 2.400-2.800 p/h, wodurch es eigentlich auch im Herbst zu fast keinen Wartezeiten kommen sollte.... ?
Noch eine kleine Anmkerung zu den Kabinen der Panoramabahn: die Kabinen, die in der Mittelstation garagiert werden, sind, wenn es geschneit hat und tagsüber taut, unheimlich undicht, da regnet es von mehreren Stellen am Dach herein, auch die Sitzplätze werden dadurch naß ... da muß CWA ganz schön geschlampt haben ... vielleicht könnte man das mal abdichten lassen?
Danke & MfG
M. Schuster
Innsbruck
(Regio-Card-Inhaber alle 2 Jahre)
Danke für Ihre Reaktion. Unsere Antwort war als Antwort auf Ihre gestellten Fragen gedacht und konzipiert, nicht jedoch als Stellungnahme für andere Diskussionsforen, zumal dies aus Ihrer Frage nicht erkennbar
wird. Diskussionsforen haben nun mal die Eigenschaft, dass unterschiedliche Auffassungen dargestellt werden und ich sehe es nicht unbedingt als fair an, wenn ein direkt gestellter Fragenkomplex bzw die Antworten für andere Präsentationsformen mißbraucht werden. Die von Ihnen angesprochenen Zusammenhänge und Hintergründe sind aufgrund der komplexen Zusammenhänge leider nicht in wenigen Worten zusammenfaßbar.
Auf dem von Ihnen angegebenem Forum www.bi-webdesign.de ist zudem die
Diskussion nicht auffindbar. Solang also von Ihnen keine Erklärung
erfolgt, dass unsere Antwort nicht für andere Foren weiterverwendet
wird, muß ich auch mit der Beantwortung allfälliger Details zu Ihrem
zweiten Fragenkomplex warten.
Hallo Hr. Krüger,
Entschuldigung für die nach Ihrer Meinung nach etwas unfaire Methode, aber wir sind ein Grüppchen Ski- und Seilbahnbegeisteter, die sich seit einem Jahr im "alpinforum" zusammengefunden haben und über alles rund um diese Themen "reden", Berichte schreiben und unsere Skigebiets-Visionen austauschen.
Da gibt's dann auch mal von dem einen oder anderen Nachfragen an offizielle Stellen, die wir dann - meist mit Nachfrage - für die anderen ins Forum stellen.
Wir gehen einfach prinzipiell davon aus, daß EMails von der Marketing-Abteilung eines Skigebiets keiner Geheimhaltungsstufe unterliegen, zumal die Seilbahngesellschaft den Empfänger ja nicht kennt, und es sich daher um eine Art "öffentliche" Antwort handelt.
Da ich nicht auf anderen Foren aktiv bin, werd ich Ihre Antwort selbstverständlich nicht weiter verbreiten - da das Alpinforum jedoch öffentlich ist, kann ich nichts dagegen machen, wenn das jemand anderer tut.
Sollten Sie mit der Veröffentlichung Ihrer vorherigen und nächsten Antwort nicht einverstanden sein, werde ich diese selbstverständlich wieder entfernen bzw. Ihre nächste dort nicht erwähnen (sie können es ja ganz leicht nachvollziehen), hoffe aber, daß sie kooperativ und damit einverstanden sind.
Erreichen können Sie die ganze "Diskussion" mit folgendem Link:
http://www.bi-webdesign.de/lsap/phpBB2/viewtopic.php?t=651&start=160
oder alternativ:
auf
http://www.alpinforum.com/
gehen, dann auf "News in Den Skigebieten"
und dann bei "Projekte am Pitztaler Gletscher" (dürfte recht weit oben stehen)
und dort auf Seite 9, mittlerer/unterer Teil.
(Oder auf Seite 1 anfangen und unsere komplette "Diskussion" durchlesen)
Danke & MfG
M. Schuster
Innsbruck
Dank Ihres neuerlichen Hinweises ist es mir gelungen, mir einen Überblick über das "Alpinforum" zu verschaffen. Gratuliere zu der Initiative. Natürlich haben mich auch die Komplimente hinsichtlich unserer Form der Öffentlichkeitsarbeit gefreut und aufgrund der vorgefundenen Sachlichkeit werde ich mich bemühen, Ihrem Informationsbedürfnis weiter dienen zu können.
Ich bitte nochmals um Verständnis, <... das schneid ich lieber mal raus ...>
Zudem arten derartige Foren leider oft zu verbalen Schlammschlachten aus, die Niemandem dienen. (Negativbespiele finde ich immer wieder im orf tirol oder bei anderen Printmedien.
Also noch einige ergänzende Bemerkungen zu Ihrem zweiten mail:
A) Geschwindigkeit Pitz Panoramabahn: Sie ist für 7 m/sec zugelassen und fährt dieseen "speed" auch, natürlich frequenzabhängig.
B) Gondelfrequenz: Ursprünglich für 25 pax zugelassen, dann nach Einbau der Zusatzsitze auf 20 reduziert, in der Praxis werden 4 x 18 pax durch das Drehkreuz gelassen, verteilen sich jedoch nicht immer gleichmäßig auf die 4 Gondeln. Es ist zudem immer schwer, ein Mittelmaß zu finden zwischen Komfort- bzw Platzanspruch des Gastes in der Gondel und einer allfälligen Verkürzung der Wartezeiten. Gleiches gilt für die Ein- und Aussteigezeiten, die stark von der Publikumszusammensetzung (zeitweilig hoher Kinderanteil etc) abhängig sind.
C) Gondellieferant war nicht CWA ( bei der Rifflseebahn Lieferant), bei der Pitz Panoramabahn war es Firma Svoboda. Dachfenster werden bei der letzten Kontrollfahrt vom Mitarbeiter in der Regel geschlossen, dann oft bereits von den ersten Gästen am Morgengeöffnet und somit wird der Abtauprozess "gestartet", da keine öffenbare Seitenfenster installiert werden durften.Kann natürlich auch vorkommen, dass der Mitarbeiter es einmal vergißt, wäre menschlich....
D) Die Fließgeschwindigkeiten der Gletscher sind wirklich von großen Unterschieden geprägt. Daher war es den Stubaier Kollegen auch möglich, den Versuch mit Gletscherstützen für eine Sesselbahn zu starten.
E) Gletscherstützen "Verschweißen"
Diese Versuche sind uns nicht bekannt. Vor Einstellung des Sommerskilaufes haben wir Versuche gemacht, Spalten mit sauberen Strohballen zu füllen und Schneeabzudecken. War letztlich ein Fehlversuch, da spätestens beim nächsten Abschmelzungsprozeß das Stroh wieder aus der Spalte "gedrückt" wurde und sich dann leider auf einer größeren Gletscherfläche selbständig verteilte.... Diese optische Verschmutzung haben wir dann wieder freiwillig eingestellt.
Zur Teilnahme am Forum:
Natürlich ist die gegenwärtige Revisionszeit besser geeignet als der hektische Herbstalltag,so dass der Marketingmann mehr Zeit für Diskussionsprozesse aufwenden kann, sein Arbeitsschwerpunkt liegt aber bereits in finalen Verkaufsaktionen für Herbst und Winter 03/04.Dafür schwitzen derzeit unsere Techniker, u.a. beim Austausch aller 16 Laufräder eines jeden Pitzexpress Waggons.
M.f.G. 16.06.03/W.K.
vielen Dank für Ihre wieder sehr aufschlußreiche Mail. Ich gehe davon aus, daß ich diese im "Alpinforum" wieder zitieren darf?
Schade, daß Sie nicht auf meinen Vorschlag bzgl. Schrägaufzug/SSB Panoramabahn-Mittelbergjoch-Schlepper eingegangen sind, kann aber natürlich verstehen, daß Sie aufgrund mitlesender Presseleute oder "Grünen" keinen Kommentar abgeben möchten. Würde mich jedoch freuen, wenn das einer genaueren Prüfung unterzogen würde.
Bzgl. Wassereintritt wär ich mir aber nicht 100%ig sicher, daß das nur an den geöffneten Dachfenstern liegt - jedenfalls "verteilt" sich das Tropfen auf breiterer Fläche, und auch an den Türen kommt an der Bergstation ein regelrechter Regen (innerhalb) herunter.. Ein "Abkehren" in der Früh oder eine Überdachung der Mittelstation würde sicherlich einiges bringen ...
Zum Thema Gletscherspalten verschweißen/versiegeln: Der Link zum Bericht von orf.at:
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=248983
Ein kleiner Exzerpt:
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Ohne Chemie, nur mit Wasser verwandelt Christian Steinbach Naturschnee zu Gletschereis: Mit dem Injektionssprühbalken. Damit verdichtet der Tüftler den leichten Naturschnee. Gletscher und Naturschnee werden sozusagen mit Eisdübeln verbunden.
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Was mir beim letzten Besuch am Pitztaler Gletscher noch aufgefallen ist: Im Bereich Mittelbergjoch-Schlepper lagen Stoff-matten oder -tücher an den Liftstützen und teilweise auf den Liftspuren, was mir auf anderen Gletscherskigebieten noch nicht, oder nicht in diesem Ausmaß, aufgefallen ist.
Welche Funktion erfüllen diese? Wird dadurch das Abschmelzen des Schnees verringert, weil durch die weiße Oberfläche des Tuches die Sonne den Schnee nicht so stark aufheizen kann?
Danke & MfG
p.s.: Auf einer alten Wanderkarte (ca. 1980) ist in Piösmes/Au westseitig ein Sessellift "in Bau" eingezeichnet, hinauf zu einem Schlepplift "Jagdhütte" bei der Arzleralm/Roßkopf. Wissen Sie zufällig etwas darüber, gab es die Lifte? Ein Teil des Alpinforums beschäftigt sich nämlich auch mit dem Thema "stillgelegte Skigebiete" ...
Die matten haben genau die Funktion, die Sie erkannt haben, Verhinderung der Abschmelzung im unmittelbaren Stützenbereich.
Liftprojekte Bereich Piösmes. Hier hat es vor meiner Tätigkeit bei der PGB einmal Erschließungsideen gegeben,die der Gemeinde von ominösen Investoren gemacht wurden. So schnell wie sie kamen, sind sie auch wieder in der Versenkung verschwunden. Die Berücksichtigung in Kartenmaterial kann ich mir nicht erklären. Meine letzte Stellungnahme ist hiermit für die Berücksichtigung in Ihrer Diskussionsplattform "freigegeben"
M.f.g W.K. 18.06.03 12.45
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