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Neues am Pitztaler Gletscher

Wir wollen zunächst mal festhalten das man seit den Unglück von Kaprun!!! versucht eine Lösung zu finden. Wie es ausschaut sind dort an allen Fronten recht Unfähige am Werk (das haben wir ja schon mehrfach festgestellt). Die Aktenlage können "Wir" sicher schlecht beurteilen da wahrscheinlich KEINER Einblick hatte.
Für mich einfach nur ein Schildbürgerstreich! Wenn die Schuld trifft will ich mir gar nicht anmaßen zu beurteilen.

Wenn die neuen Bahnen im diesem Winter nicht in Betrieb gehen wird es einen großen touristischen Schaden für das Tal geben. Die anderen "Gletscher- Orte" werden sich die Hände reiben!
Einige hier haben es ja auch schon betont das das Angebot, ohne die neuen Bahnen, zu wenig ist! Wenn die Gäste ausbleiben wird der Druck auf die Verantwortlichen steigen da bin ich mir ganz sicher!
 
Timo schrieb:
Leute den Pitztaler geht es nur darum einen Bauweg ins Skigebiet zu haben genau wie SÖLDEN. Mehr nicht!!! Man will sich, bei einem Zusammenschluß mit Sölden nicht seinen Gletscher "wegnehmen" lassen. Denkt dran Sölden hat mehr als genug Geld!
Die Sache mit der Talabfahrt ist schon seit Jahren gestorben. Ich wette das der "Notweg" nie einen Skifahrer sehen wird.

Das stimmt so nicht. Man sagt es im Pitztal zwar noch nicht laut, aber der Notweg soll regelmäßig präpariert werden und auch befahrbar sein. Also im Klartext: eine Talabfahrt, die den Namen Notweg trägt.
 
Das stimmt so nicht. Man sagt es im Pitztal zwar noch nicht laut, aber der Notweg soll regelmäßig präpariert werden und auch befahrbar sein. Also im Klartext: eine Talabfahrt, die den Namen Notweg trägt
wer sagt das? Quelle?
 
Das wissen wir doch insgeheim alle schon! Er ist der Erste, der es halt schreibt.
Die stecken doch nicht tausende Euro in Bau, Sicherung und Präparation, um dann eine unbenutzte Piste zu haben!
 
"Der Sicherheitsweg hat eine doppelte Funktion. Er ist einerseits ein Notweg. Andererseits muss er ständig präpariert werden, so dass der Gast dann durchaus die Möglichkeit hat, vom höchsten Punkt des Pitztaler Gletschers auf 3440 Meter bis auf 1640 Meter herunter zu fahren."

Willi Krüger, Prokurist der Pitztaler Gletscherbahnen.
(Quelle: Interview mit SNOW-ONLINE.TV am Freitag, den 13.10.06, Sendestart Montag, 23. Oktober 2006, Bitte beachten: Das Interview wurde VOR der Bekanntgabe der Berufung des Landesumweltanwaltes Sigbert Riccabona geführt.)
 
buzi schrieb:
Das wissen wir doch insgeheim alle schon! Er ist der Erste, der es halt schreibt.
Die stecken doch nicht tausende Euro in Bau, Sicherung und Präparation, um dann eine unbenutzte Piste zu haben!
...es geh in erster Linie um die Genehmigung der beiden neuen Bahnen!
Ohne Notweg können zwei Lifte am Gletscher nicht in Betrieb gehen. So sieht es die Seilbahnbehörde vor...
 
mic schrieb:
buzi schrieb:
Das wissen wir doch insgeheim alle schon! Er ist der Erste, der es halt schreibt.
Die stecken doch nicht tausende Euro in Bau, Sicherung und Präparation, um dann eine unbenutzte Piste zu haben!
...es geh in erster Linie um die Genehmigung der beiden neuen Bahnen!
Ohne Notweg können zwei Lifte am Gletscher nicht in Betrieb gehen. So sieht es die Seilbahnbehörde vor...

War es aber nicht so, dass man schon vorher eine Talfahrt wollte, bevor man von der Behörde darauf aufmerksam gemacht wurde, dass man eine Notlösung braucht? Also ist das mit den Bahnen nur ein weiterer Punkt aber nicht der Haupt/Erstgrund...

Und wenn man mal das Rechnen Anfängt mit Baukosten, Sprengungen und Unterhaltskosten für die unbenutzte Talfahrt... Dann könnte man auch was anderes machen, was kein Notweg ist... Wie Unterkunft oder andere Talbahn...

Die Notwenigkeit des Notweges ist Ansichtssache. Der Grund für dan Weg kann sich mittlerweile nach belieben herausgesucht werden... Das Problem sollte man mal wieder ins richtige Licht rücken! Was ist im Katastrophenfall das Beste? Nicht, was ist ist auch touristisch das Effektivste!

Worst case: Starker Schneefall, Erwärmung und Sturm setzen nach Betriebsbeginn ein, Notweg wurde am Abend davor inspiziert! Gletscherbahn kann aus irgend einem Grund den Betrieb nicht aufnehmen. Eine zwischenzeitlich aufgeblasene Wächte bedroht den Notweg, der sich ja trotz allem in lawinengefährdetem Gebiet befindet! Die Leute hängen wieder auf dem Berg fest!
Und? Was jetzt? Somit ist der Notweg vielleicht die schönste Lösung solang alles glatt läuft, nicht aber die beste Lösung für die Sicherheit!

Von dem her gesehen ist die Situation mehr den je konisch und man hat das seltsame Bauchgefühl, dass dort eine ganze Reihe von Verantwortungsträgern geschalfen hat.
Ich bin der Meinung, dass die schon für jedermann ersichtlichen Tatsachen die angestrebte Lösung in einem fahlen Licht erscheinen lassen!

Wir werden sehen!
 
mic schrieb:
...es geh in erster Linie um die Genehmigung der beiden neuen Bahnen!

Und ich wette, dass die auch dann in Betrieb gehen, wenn es keinen Notweg gibt - solange es eine Beschränkung der Zahl der Gäste pro Tag am Gletscher gibt (nur wird das den Pitztaler natürlich auch nicht passen).
 
buzi schrieb:
mic schrieb:
buzi schrieb:
Das wissen wir doch insgeheim alle schon! Er ist der Erste, der es halt schreibt.
Die stecken doch nicht tausende Euro in Bau, Sicherung und Präparation, um dann eine unbenutzte Piste zu haben!
...es geh in erster Linie um die Genehmigung der beiden neuen Bahnen!
Ohne Notweg können zwei Lifte am Gletscher nicht in Betrieb gehen. So sieht es die Seilbahnbehörde vor...

War es aber nicht so, dass man schon vorher eine Talfahrt wollte, bevor man von der Behörde darauf aufmerksam gemacht wurde, dass man eine Notlösung braucht? Also ist das mit den Bahnen nur ein weiterer Punkt aber nicht der Haupt/Erstgrund...

Und wenn man mal das Rechnen Anfängt mit Baukosten, Sprengungen und Unterhaltskosten für die unbenutzte Talfahrt... Dann könnte man auch was anderes machen, was kein Notweg ist... Wie Unterkunft oder andere Talbahn...

Die Notwenigkeit des Notweges ist Ansichtssache. Der Grund für dan Weg kann sich mittlerweile nach belieben herausgesucht werden... Das Problem sollte man mal wieder ins richtige Licht rücken! Was ist im Katastrophenfall das Beste? Nicht, was ist ist auch touristisch das Effektivste!

Worst case: Starker Schneefall, Erwärmung und Sturm setzen nach Betriebsbeginn ein, Notweg wurde am Abend davor inspiziert! Gletscherbahn kann aus irgend einem Grund den Betrieb nicht aufnehmen. Eine zwischenzeitlich aufgeblasene Wächte bedroht den Notweg, der sich ja trotz allem in lawinengefährdetem Gebiet befindet! Die Leute hängen wieder auf dem Berg fest!
Und? Was jetzt? Somit ist der Notweg vielleicht die schönste Lösung solang alles glatt läuft, nicht aber die beste Lösung für die Sicherheit!

Von dem her gesehen ist die Situation mehr den je konisch und man hat das seltsame Bauchgefühl, dass dort eine ganze Reihe von Verantwortungsträgern geschalfen hat.
Ich bin der Meinung, dass die schon für jedermann ersichtlichen Tatsachen die angestrebte Lösung in einem fahlen Licht erscheinen lassen!

Wir werden sehen!

Du bist witzig, das Problem hätte dann ja jedes Gebiet. Was würdest du denn vorschlagen? Eine EUB könnte bei Sturm nämlich auch nicht fahren, und ne neue Tunnelbahn ist viel zu teuer.
 
Sagt´s mal... checken´s der Krüger und der Rubatscher nicht?!

tirol.ORF.at

Umweltanwalt stoppte Bauarbeiten
Im Pitztal sind am Samstag offensichtlich die Bagger aufgefahren und haben mit Arbeiten an dem Notweg im Gletscherskigebiet begonnen. Mittlerweile wurden sie wieder eingestellt.

pitztal12_big.jpg


Dieses Foto von Samstagnachmittag zeigt den Beginn des Weges mit der Bachquerung.

Landesumweltanwalt erstattete Anzeige
Landesumweltanwalt Siegbert Riccabona hat Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft erstattet, der Bau wurde am späten Nachnmittag eingestellt.

Mich wundert da nichts mehr...
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Du bist witzig, das Problem hätte dann ja jedes Gebiet. Was würdest du denn vorschlagen? Eine EUB könnte bei Sturm nämlich auch nicht fahren, und ne neue Tunnelbahn ist viel zu teuer.

Naja, witzig ist das nicht... Die meisten Skigebiete verfügen aber über eine/mehrere nicht so lawinengefährdete Talfahrten und/oder haben eine Fahrweg und/oder mehrere Zubringer und auch erstrecken sich die wenigsten Skigebiete weit über 3000m... Eine neue Tunnelbahn ist sicher eine teure Angelegenheit, aber auch interessant, jedoch nicht die einzigste Lösung!
Ich maße mir nicht an eine Lösung für die Probleme zu haben, nur möchte ich daran erinnern, dass ein Notweg nicht der Weißheit letzter Erguss ist!
 
also wenn man den notweg wirklich als piste bertreiben will, wäre das in meinen augen ein skandal. dazu ist er nicht gedacht und auch nicht genehmigt. wenn die pitztaler so etwas probieren sollten, also ihre talabfahrt schleichend einfach so zu verwirlichen, gehört es ihnen meiner meinung nach nicht anders als dass ihre neuen lifte nicht in betrieb gehen und die alten stillgelegt werden. gesetze sind nicht dazu da, dass man sie bricht sondern sich an sie hält!

noch eine frage: Wenn man den "Notweg" als Bauweg nutzt, dann hat das doch auch ziemliche auswirkungen auf die umwelt oder? Dürfte Man das ohne Genehmigung überhaupt?
 
Ein Gesetz muss aber auch Sinn machen...! Thema STAATLICHE WILLKÜR usw.! Ich finde das gar nicht so schlecht, dass man sich gegen dieses Gesetz zur Wehr setzt. Denn ich finde es einfach alber. Ich würde mir wünschen, in Deutschland würden die Skigebiete mal gegen das Schwachsinnige Gesetz bezüglich des Beschneiungsverbotes oberhalb der Baumgrenze vorgehen.

Mal ganz ehrlich: Das Projekt Sicherheitsweg finde ich blöd. Auch die Talabfahrtsgeschichte.

Mir gefällt nur, dass man sich hier gegen "merkwürdige GEsetze" zur Wehr setzt!
 
Bei aller Kritik und Naivität die ich den Pitztaler vorwerfen muß, frag ich mich warum in diesem Tal alles was dort gebaut wird so schwer umzusetzen ist? Gut, die Berge sind hochalpin und ökologisch seh sensibel, aber in anderen Gegenden der Alpen wird wahrlich mehr gebaut und auch mehr zerstört!
Das Gletscherskigebiet ist nur ein geringer Anteil gemessen am Gemeindegebiet, warum wird es den Gletscherbahnen dort so schwer gemacht? Schon die Erschließung war ja ancheinend sehr umstritten und ein Prozess der sich über Jahre hingezögert hat, und nun die seit Jahren andauernde Diskussion zwecks Talabfahrt zzgl. Fernerkogelbahn!

Ich beziehe hier ganz klar Stellung für die neue Talabfahrt/Sicherheitsweg, den es kann nicht sein, das in anderen Gebieten relativ leicht gebaut wird, und es diesem äußerst abgelegen Tal (sehr vom Tourismus abhängig!) so schwer gemacht wird. Zum Zweiten ist es einfach erforderlich, dass das Gebiet mit Baumaschinen erreicht werden kann!
Allerdings finde ich die Art und Weise des Genehmigungsantrages auch sehr peinlich und verstehe den Umweltanwalt auch, dass er diesen Antrag nicht genehmigt hat!
 
Ich bin gegen den Sicherheitsweg, Talabfahrtm Fernerkogelbahn... Aber darum geht es nicht. Ich finde es einfach ein unding, dass man sich mit Mauscheleien, dauerndem Klagen und dem Schaffen von vollendeten Tastachen versucht um ein Gesetz herumzudrücken.

Es sind nicht nur die Pitzaler die nicht Bauen dürfen. Im Kaunertal, Damüls, am Pitz Val gronda... gibt es die naturschutzverfahren ja auch und auch dort ziehen sie sich hin.

Meiner Meinung nach sollte man skigebietsausbau einfach generell Stoppen. die Gletscher gehen eh zurück, was da heute erschlossen wird ist in 20-30 Jahren für Sommerski oder so eh nicht mehr zu gebrauchen. Auch in Nichtgletscherskigebiten sollte man den Ausbau stoppen. Die Touristen werden nicht mehr, egal wieviel man baut. Und den Tourengehern kann man ja auch noch ein paar Gebiete lassen, ebenso der Natur.
 
Die Mauscheleien und die Art und Weise wie man das Ganze sich erkaufen will sind nicht korrekt, nur bin ich einfach dafür, dass das Gebiet in erster Linie einen Bauweg bekommt, um damit die Standortnachteile aufzulösen!
 
Was sollen Sie den anderes machen als auf eigene Faust mit dem Bau loszulegen? Eine Piste wurde verboten und ne neue Bahn lässt sich nicht mehr verwirklichen. Also bleibt nurnoch den Notweg. Wenn der verhindert wird dürfen die Lifte nicht laufen, und die Zeit ist jetzt schon knapp.
 
DiDa schrieb:
Was sollen Sie den anderes machen als auf eigene Faust mit dem Bau loszulegen?

Na sich an bestehende Gesetze halten? Bin der festen Überzeugung, dass der Notweg schon längst genehmigt wäre, hätte sich das Pitztal (sorry für die Verallgemeinerung) an die "Spielregel gehalten.

Wenn ich mich recht erinnere nennt man ein Systhem, in dem von einer demokratisch gewählten Regierung Gesetze erlassen werden (egal wie sinnlos sie sind) und diese folglich ausgeführt werden, "Rechtsstaat".

mit "sythemgläubigen" Grüßen...
 
Andererseits ist mir immer noch net ganz klar, warum man diesen Notweg nun plötzlich unbedingt braucht um alle Lifte betreiben zu können. Die Kapazität der Lifte steigt doch nicht wesentlich an als mit den alten Liften, und letzten Winter brauchte man ihn noch nicht :!: :?:
 
powder-fan schrieb:
Ich bin gegen den Sicherheitsweg, Talabfahrtm Fernerkogelbahn... Aber darum geht es nicht. Ich finde es einfach ein unding, dass man sich mit Mauscheleien, dauerndem Klagen und dem Schaffen von vollendeten Tastachen versucht um ein Gesetz herumzudrücken.

Es sind nicht nur die Pitzaler die nicht Bauen dürfen. Im Kaunertal, Damüls, am Pitz Val gronda... gibt es die naturschutzverfahren ja auch und auch dort ziehen sie sich hin.

Meiner Meinung nach sollte man skigebietsausbau einfach generell Stoppen. die Gletscher gehen eh zurück, was da heute erschlossen wird ist in 20-30 Jahren für Sommerski oder so eh nicht mehr zu gebrauchen. Auch in Nichtgletscherskigebiten sollte man den Ausbau stoppen. Die Touristen werden nicht mehr, egal wieviel man baut. Und den Tourengehern kann man ja auch noch ein paar Gebiete lassen, ebenso der Natur.

Du weist aber schon, dass du mit deiner Meinung hier eigentlich im falschen Forum bist, oder?

Aber davon abgesehen, egal wie blödsinnig, unnötig oder sonstwas die Gesetze sind, wie Christian Heinrich schon gesagt hat, man muss sich drann halten. Wo kämen wir hin wenn auf einmal jeder nur noch die Gesetze befolgt die ihm passen? Ich möchte hier jetzt keine Diskusion darüber anfangen, dass es genügend Beispiele für solche Verhaltensweisen gibt, aber wir sollten derartiges Vorgehen nicht unterstützen oder sogar fordern. Denn eines ist klar, wenn die sich das jetzt so hintricksen wird es für sie und vor allem für andere in Zukunft noch schwieriger irgendwas durchzusetzen.
 
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