Der außergewöhnlich warme Sommer mit Tageshöchstwerten von + 11 Grad an der Bergstation des Hinteren Brunnenkogel /Pitz Panoramabahn auf 3.440 m und dem ersten Nachtfrost Anfang Sept.03 hatte natürlich eine erhöhte Abschmelzung der Gletscher, egal ob skitechnisch genutzt oder nicht, zur Folge. Über den exakten Massenverlust in der Höhe bzw Länge liegen uns noch keine exakten Meßergebnisse vor. Beim jährlichen Versetzen der Liftstützen der Schlepplifte sind wir jedoch bei der Neupositionierung ca 1,5 m tiefer gegangen als das bisherige Niveau. Zusätzlich waren die sog. Stützenfüße der Schlepplifte während des Sommers mit weißem Fließ von uns abgedeckt, um den Abschmelzungsprozeß zu verzögern bzw zu vermindern.Somit war es auch möglich, ca 20.Sept. den Skibetrieb wieder aufzunehmen, also nur ca 1 Woche nach dem ursprünglich geplanten Termin.Positive Auswirkungen waren insofern festzustellen, dass mehr Ausflugsgäste die Hitzeperiode in den Tälern und Ballungsräumen zu einem Ausflug in die Höhe genutzt haben, um sich bei angenehmen Temperaturen "aufzuhalten".
Im Bereich Mittelbergjoch hat sich tatsächlich ein größerer Felsrücken neu gezeigt, er wird nunmehr mit einem größeren Bogen pistenmäßig "umfahren". Ob er mit dem entsprechenden Winterschnee auf Dauer wieder bedeckt sein wird, kann Niemand vorhersehen.Wie Sie vielleicht wissen schätzt man ungefähr: Bedarf an 6 - 7 m Winterschnee, um einen Meter Gletschereis wachsen zu lassen.