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Neues am Pitztaler Gletscher

lanschi schrieb:
Bevor man die Tiefenbach-Verbindung baut sollte man lieber im bestehenden Gebiet investieren, da gibts genug zu tun!!

Das haben wir ein paar Seiten weiter vorne auch schon so festgestellt...
 
@Christian: im Fall vom Gletscherexpress und dem Topexpress war einfach nichts anderes möglich. Eine Pistenverbindung Hoch-Obergurgl wäre sehr kompliziert geworden und hätte nicht unbedingt schöne Abfahrten erschlossen. So wie es realisiert worden ist, ist es auf jeden Fall besser. Also mir das sehr gut gefallen, weil Skibus nehmen zum Skigebiet wechseln finde ich nicht gut. Der Safari-Express in Kitzbühel wird übrigens auch Pisten erschließen, z.B. die 7 km lange Pengelstein-Süd (egtl Pengelstein-Ost!) nach Jochberg. Zurück kann man dann díe 3 S-U nehmen. Die "Süd" ist aber keine Allerweltsabfahrt und auch nicht beschneit.
 
Was meinst Du mit Gletscher Express? Das Golden Gate?

Also beim Top Express gehts mir weniger darum, ob es auch eine gewöhnliche Schischaukel möglich gewesen wäre, was ich gerade ad hoc nicht beurteilen kann, sondern viel mehr darum, dass Hochgurgl auch so endlos Raum für Erweiterungen bietet, ohne dass man diese Bahn gebraucht hätte (klar, ich mag eben derart landschaftlich auffällige Bahnen nicht). Außerdem war mein Eindruck beim Besuch, dass man ziemlich lange fährt, ohne dass jetzt jeweils am anderen Ende viel warten würde. Man kann das gesamte Gebiet zumindest auf den Pisten ja relativ schnell "abwirtschaften", ich finde bei Gebiete hätten an sich einen Ausbau verdient - das Potential haben sie ja. Ich finde diese Verbindung jedenfalls verhältnismäßig aufwendig - gerade in Bezug auf den Nutzen.

Das ist so ähnlich wie bei der Verbindung von Pedraces und La Villa - das bringt eigentlich auch genau gar nichts. Das haben jedenfalls die Franzosen meistens besser raus, mit den Verbindungen! (Find ich!).

Es hat ja auch viele sehr sinnvolle und gut umgesetzte Zusammenschlüsse gegeben - aber die genannten überzeugen mich nicht - und zwar vor allem nicht mehr, nachdem ich diese Verbindungen persönlich genutzt hab.
 
Mit Gletscherexpress meine ich das Golden Gate, ja.

Außerdem war mein Eindruck beim Besuch, dass man ziemlich lange fährt, ohne dass jetzt jeweils am anderen Ende viel warten würde.

Pfff, es "wartet" exakt das andere Gebiet mit ca. 55 km Pisten oder wie viel es auch in der Tat sind. Also mich hat diese Verbindung überzeugt.
 
Na also komm, ich weiß ja, dass Du in letzter Zeit immer meinst ich seh das ein bisschen zu "speziell", aber mal ehrlich - wie lang brauchst Du um Obergurgl abzufahren? Die Schlepper hinten kannst Du voll knicken (falls es die überhaupt noch gibt), bleibt also der Festkogel und einmal die Hohe Mut rauf und runter - dauert vielleicht 2,5h maximal, aber dann kennt man die Ecke wirklich und Ende Gelände Obergurgl damit. Und 55km sind das glaub ich nicht mal, wenn man wirklich jede Variante zähl, was ich normal nicht mach, weil einmal links um Baum und einmal rechts für mich keine zwei Pisten macht.

Vom Wurmferner aus Richtung Hinteres Königstal - da hätts noch einiges von man mal was machen könnte. Das hätt ich interessant gefunden. Was speziell die Verbindung angeht, wenn die nun unbedingt her muss - weiß nicht wie das lawinentechnisch ist, aber statt der EUB hätte man ja auch je zwei KSB pro Richtung bauen können. So wie ich das in Erinneung hab hätt man da geländetechnisch schon rüberkommen müssen.

Und zum Golden Gate: warum bitte wär das nicht anders gegangen? Also von den Seen an der Rotkogelhütte kommt man schon mal per KSB direkt zum SChwarzkogel und von per Piste mit Brück über die Straße ins Rettenbachtal, wo man dann mit einer zweiten KSB ab der ersten Serpentine direkt zum Parkplatz hochkommt. Macht mehr Spaß und geht wahrscheinlich kaum langsamer plus man behält die Schi an. Zurück fährt man erstmal das Rettebachtal wieder bis zur untersten der 4 Serpentinen und von da mit einer KSB hoch auf den Sattel westlich vom Schwarzseekogel und schon kannst Du wieder nach Hochsölden abfahren - geht so rum aber garantiert schneller als EUB + kurze platte Piste + KSB - und mehr Spaß machts auch! Diese Golden Gateplanung funktionert so auch mit ziemlicher Sicherheit, das hätt man garantiert so bauen können. Das Golden Gate ist einfach blöd geplant. Das ist meine Meinung.
 
@Trincerone: ich zitier mal deine Unterschrift: "Wer braucht eigentlich in den Berg gesprengte, mit Bulldozern planierte Pistentrassen?"
Beim Golden Gate hätte man einiges Wegsprengen müssen.
Und das Königstal zubauen? Ne, da müsste man sicherlich einiges an Lawinenverbauungen hinsetzen. So ist mir das lieber!
Und sowohl Obergurgl als auch Hochgurgl sind Gebiete, in denen man 3 bis 4 Stunden gut verbringen kann - jedes Gebiet für einen Tag wär etwas klein. Aber durch die Verbindung finde ich es optimal.
 
Trincerone's Version vom Golden Gate wär aber sicher im Frühwinter und Spätfrühling etwas problematisch geworden ...
 
ich zitier mal deine Unterschrift: "Wer braucht eigentlich in den Berg gesprengte, mit Bulldozern planierte Pistentrassen?"
Beim Golden Gate hätte man einiges Wegsprengen müssen.

So? Wo denn bitte? Ich bin die Strecken ja schon so gefahren (am Schwarzkogel oben,) da musst Du nix sprengen. Im übrigen gehts darum auch nicht (s. nächsten Absatz).

Und das Königstal zubauen? Ne, da müsste man sicherlich einiges an Lawinenverbauungen hinsetzen. So ist mir das lieber!

Darum gehts doch eigentlich oder? Es geht auch nicht um meine Unterschrift, die hierrmit nichts zu tun hat. Ich hab nicht davon gesprochen, ob man nun generell ausbauen soll oder nicht, aber wenn mans macht - und dann hat man sich ja schon für Baumaßnahmen entschieden - dann find ichs schon interessant, wie mans macht, und darum gehts. Und abgesehen davon glaub ich auch nicht, dass man im Hinteren Königstal viel verbauen müsste. In jedem Fall ist der Top Express mit seinen riesigen Stützen und seinen großen Überfahrtshöhen so oder so ein Rieseneingrif in sowohl das Königstal als auch das Verwalltal. In meinen AUgen kleistert die Bahn übelst die Landschaft zu - da find ich ein paar Schlepper oder Sessellifte viel weniger schlimm. Ich finde einfach nicht, dass man auf Teufel komm raus zwei Gebiete miteinander verbinden muss und ich find einfach, dass man Hochgurgl (dessen Schigebiet ich im Gegensatz zu dem von Obergurgl mag) mit gerigerem Aufwand und weniger landschaftlichen Eingriffen auch sehr viell hätte machen - da steckt noch ein irres Potential drin. Ob man nun überhaupt ausbauen sollte oder ob das was da ist nicht reicht - das ist eine ganz andere Frage. Aber dann kann man auch sagen, man hätte den Topexpress aus Prinzip nicht bauen dürfen. Wenn man aber sagt, man denkt drüber nach, die bestehenden Gebiete aufzuwerten, dann stelltsich ja nicht mehr die Frage, ob das mit Baumaßnahmen verbunden ist oder nicht, weil man das dann ja schon bejaht hat.


Trincerone's Version vom Golden Gate wär aber sicher im Frühwinter und Spätfrühling etwas problematisch geworden ...

Das leuchtet mir noch nicht ganz ein, weil ich ja kaum tiefer liege als das jetzige Golden Gate (im Schntt leig ich sogar viel höher), und man den fraglichen Teil im Rettenbachtal auch ziemlich problemlos beschneien kann.

Ich werd mal PLäne von sowohl einer alternativen Gepatschplanung wie auch einem alternativen Golden Gate posten - dann können wir das mal etwas konkreter diskutieren.

VG cM [/quote]
 
Also bei meinem Besuch vorgestern im Pitztal hab ich folgendes festegestellt: Pistenraupen haben aus dem Bereich der Gletscherloipe zwei Trassen planiert. Erstens über das Gletscherfeld südlich des linken Fernkogels bis auf den Sattel zwischen diesem und dem Tiefenbachjoch und zweitens über den Gletscher vorbei am rechten Fernkogel bis auf den Grat hinten. Letztere Trasse bin ich bis etwa auf die Schulter des rechten Fernkogels auf 3100m raufgelaufen, um Bilder vom linken Fernkogel zu machen, die ich bei Gelegenheit hier posten werd (wenn ich wieder daheim bin).

Ich hab dann in der Schneebar einen Angestellten der PGB, der dort saß gefrat, warum die Raupe die beiden Trassen spurt. Die Antwort lautete, dass dies ein Angebot für Tourengeher sei (hier ein ganz großes Lob an die PGB: das ist eine super Sache - war eine wunderschöne GLetscherwanderung und eine tolle Abfahrt!). Ich entgegenete "Ach so, ich dachte, das ist schon wegen der Fernerkogelbahn, dass das planerische Gründe hat." Mein Gegenüber daraufhin: "Das auch." Pause "Wir schaun mal, was bei den Söldenern drücben so los ist." Ich: " Nicht wirklich oder?". Er: "Na, die habens einfacher, die brauchen ja nur runter zu schaun, wir müssen da jedes Mal rauffahren".

Was soll man davon halten? Ich hab das erst für einen Witz gehalten, auf der anderen Seite kann ich mir schon vorstellen, dass - falls es tatsächlich mal eine Verbindung mit gemeinsamen Skipass gibt - ein Interesse daran besteht, die Besucherzahlen beim Partner zu kennen. Andererseits erscheint mit die Methode wiederum seltsam, was für einen Scherz spricht. Andererseits ist mit auf meinem Weg hoch zum rechten Fernerkogel eine vollbesetzte Pistenraupe begegnet, die ziemlich lange da oben geblieben ist. Keine Ahnung was nun wieder heißt. Aus dem Bereich kann ja eigentlich wenn nur zum Tiefenbachjoch rüberschaun - das kann man cer Brunnenkogelbergstation aber eigentlich noch besser. Außerdem: hatte Sölden überhaupt auf? Die Schwarze Schneid II lief jedenfalls, so mein Eindruck vom Pitztaler aus - nicht.

Also ich hab keine Ahnung, was das bedeutet und ob es gar nichts bedeutet, aber ich wollts einfach mal berichten.

Ein super Tag am Pitztaler übrigens!

Bezüglich der Verbindung mit Sölden hab ich vorOrt noch was festgestellt: der einfachste Weg wär tatsächlich vom Sattel unterhalbd des Tiefenbachjochs hoch aufs Joch ( Pitztal - > Sölden) und zürck über den Sattel, der - vom Pitztal ausgesehen - rechts neben der Bergstation der Schleppers vom Tiefenbachgletscher liegt. Ist ein bisschen konfus so - ich poste wenn ich weider da bin Bilder und Karte.


VG cM
 
Wir schaun mal, was bei den Söldenern drücben so los ist." Ich: " Nicht wirklich oder?". Er: "Na, die habens einfacher, die brauchen ja nur runter zu schaun, wir müssen da jedes Mal rauffahren".

Ich halte das auch für einen Witz, da Sölden wie bekannt sein dürfte, zwischen 10. Mai und Ende Juni (?) dieses Jahr gar keinen Skibetrieb anbietet.

zweitens über den Gletscher vorbei am rechten Fernkogel bis auf den Grat hinten. Letztere Trasse bin ich bis etwa auf die Schulter des rechten Fernkogels auf 3100m raufgelaufen

Das ist aber interessant. D.h. du bist in das große hintere Becken des Mittelbergferners hinein "marschiert" (hast du Felle dabei gehabt?)? Das scheint dann doch eher Service für Tourengeher zu sein, weil der Rechte Fernerkogel gar nicht auf der Erschließungsliste steht.

der einfachste Weg wär tatsächlich vom Sattel unterhalbd des Tiefenbachjochs hoch aufs Joch ( Pitztal - > Sölden) und zürck über den Sattel, der - vom Pitztal ausgesehen - rechts neben der Bergstation der Schleppers vom Tiefenbachgletscher liegt

Das wäre aber wohl eine reine Lift-Lift-Verbindung, richtig? Am kürzesten wäre diese Variante definitiv.
 
Zitat:
zweitens über den Gletscher vorbei am rechten Fernkogel bis auf den Grat hinten. Letztere Trasse bin ich bis etwa auf die Schulter des rechten Fernkogels auf 3100m raufgelaufen


Das ist aber interessant. D.h. du bist in das große hintere Becken des Mittelbergferners hinein "marschiert" (hast du Felle dabei gehabt?)? Das scheint dann doch eher Service für Tourengeher zu sein, weil der Rechte Fernerkogel gar nicht auf der Erschließungsliste steht.

Ich bin die gepurte Trasse der Pistenraupe bis in etwa auf 3100m gelaufen, also bis zur Schulter des rechten Fernkogels. Die Trasse wär noch weiter in Richtung Taufkarkogel oder Schluchtkogel gegangen (konnte ich nicht genau sehen), aber ich war so schon in etwa 1,5 Sunden unterwegs von der Talstation des Mittelbergjochlifts und da ich nur einen minimalen Teil meiner Ausrüstung dabei hatte und noch dazu in Jeans und Polo-Shirt unterwegs war, weil ich ja eigentlich zum Sommerschifahren und nicht zum Tourengehen da war, hab ichs dann halt irgendwann mal sein lassen. Außerdem hätt ich von weiter hinten auch keine besseren Bilder mehr gekriegt, dazu kommt, dass der obere Teil des Gletschers auf dem Rückweg einen Zwischenanstieg an der Stelle, wo ich kehrt gemacht hab, erfordert hätte und dazu hatte ich wirklich keine Lust. Schlussendlich hatte ich auch meinen "neuen" Schi aus den frühen 70ern dabei (die hatten an dem Tag Premiere - für mich jedenfalls), die zwar Hammergeil fahren, aber bock-schwer sind. Also bin ich dann auf der Schulter des rechten Fernkogels in geschätzten 3100m Höhe umgedreht und abgefahren. Felle hatte ich keine - Schi abschnallt, über die Schulter und in Schischuhen hoch gelaufen. War ein bisschen anstrengend, weil die Raupe durch einmal drüber fahren, noch dazu ohne diese Art "Harke" hinten, die Trasse nicht wirklich gewaltzt hat, aber schön wars trotzdem. Vor allem runter! :)

Also, dann war das wirklich ein Witz mit dem rüberschaun - das hätte mich doch auch etwas gewundert von der Methode her! :) Was mich überrascht, ist, dass der Pistendienst der PGB einfach so die Gletscherbereich außerhalb des Gebietes mit Raupen befahren darf - ich hätte vermutet, dass es da Restriktionen gibt. Ich bedanke mich aber in jedem Fall für den tollen Service - mir hats eine wunderbare Wnaderung eungebracht!

Was mich jetzt aber immer noch wundert, ist, dass die hinterher nochmal mit drei Leuten raufgefahren sind.... ich hatte ja kurz gedacht, ob das alte Projekt von der DSB Mittelbergjoch in Richtung Hohe Wand wieder Aufwind bekommen hat... ist zugegebenermaßen eine gewagte These und wohl auch eher abwegig, aber nur mal so: wär der Bereich denn im zur Erschlie0ung freigegebenen oder nicht?



Zitat:
der einfachste Weg wär tatsächlich vom Sattel unterhalbd des Tiefenbachjochs hoch aufs Joch ( Pitztal - > Sölden) und zürck über den Sattel, der - vom Pitztal ausgesehen - rechts neben der Bergstation der Schleppers vom Tiefenbachgletscher liegt


Das wäre aber wohl eine reine Lift-Lift-Verbindung, richtig? Am kürzesten wäre diese Variante definitiv.

Oh nein, eben nicht! Das ist ja das, was ich daran interessant finde. Es ist leider ohen eine Karte posten zu könennetwas schwer zu beschreiben, ich versuchs nochmal, weil ich erst nächste Woche wieder daheim bin.

Also: Verbindung vom Pitztal nach Sölden erfolgt mit einem kurzen Lift vom Sattel zwischen dem linken Fernkogel und Tiefenbachjoch hinauf aufs Tiefenbachjoch, direkt neben die EUB von der Söldener Seite. Jetzt kann man auf der Söldener Seite abfahren. Zurück kommt man mit dem Schlepper zum Mutkogel und dann einem neuen Lift, der links unterhalb (also südlich) des Mutkogellifts auf das 3105m hohe Joch direkt unterbahlb des Mutkogels führt - von dort tolle Abfahrt hinüber zum Pitztaler Gletscher.


Ansonsten hab ich an diesem Tag meine Meinnug über den Pitztaler Gletscher radikal geändert. Jetzt, da ich ihn einmal so leer und mit so geilem Schnee erlebt hab (war sonst immer im November da), ist er mein neuer Lieblingsgletscher in Tirol - Kaunertal bleibt aber auf Platz 2.

Mal schaun, wenn ich die externe Platte an diesem Rechner zum Laufen bring, kann ich ja doch schonmal ein paar Vorab Bilder posten. Insgesamt sind über 500! :) Ein paar mehr gibts in jedem Fall nächste Boche in meinem Bericht im Eigene Berichte Forum.


VG Christian

P.S. Wie wars am Hintertuxer?
 
Pff, wir (also ich zumindest) können auch zwei Wochen warten, Christian, genau das Richtige für Mitte Juni!
Hintertux: vgl Bericht von Starli, da hab ich meinen hintendran gehängt!
 
Was mich überrascht, ist, dass der Pistendienst der PGB einfach so die Gletscherbereich außerhalb des Gebietes mit Raupen befahren darf -

.. 'ne interessante Frage. Es wird ja am Mittelbergferner auch eine Loipe gespurt, die somit ebenfalls außerhalb der Skigebietsgrenzen sein dürfte.

.. glaub, letztes Frühjahr gabs auch so "shuttle-services" richtung Sölden/Tiefenbach rüber....
 
Hier ein Artikel zur Neuerschliessung im Pitztal, wie auch zur Verbindung Pitztal Ötztal:

Mehrheit für neue Gletscherlifte

Die Touristiker im Pitztal und im Kaunertal hoffen auf grünes Licht für ihre Pläne. Der Großteil der Bevölkerung in den Tälern steht hinter ihnen. Die TT erhob ein Stimmungsbild.

Von G. JÄGER und H. WENZEL
PITZTAL, KAUNERTAL. Ein klares Ja kommt aus dem Pitztal zu den geplanten Erweiterungen von Talabfahrt und Fernerkogel. 57,3 Prozent der Befragten stimmen den Projekten zu, 30 Prozent sind dagegen, 12,7 Prozent machen keine Angaben.

Differenzierter schaut die Sache aus, wenn es um einen Zusammenschluss zwischen Ötztal und Pitztal geht. Im Ötztal sagen 49,7 Prozent Ja zu einem Zusammenschluss, 30,7 Prozent sind dagegen, im Pitztal ist die Bereitschaft für einen skitouristischen Schulterschluss deutlich geringer: 44,6 Prozent sind dafür, aber satte 40,7 Prozent dagegen.

Willi Krüger, Prokurist der Pitztaler Gletscherbahnen, glaubt die Gründe zu kennen. "Ein Zusammenschluss ohne Talabfahrt und Fernerkogel wäre eine Skigebietserweiterung für das Ötztal."
Zwei Drittel der Befragten im Kaunertal hat sich für den Bau einer Pendelbahn auf die Weisseespitze ausgesprochen. Bei jüngeren männlichen Bewohnern ist die Zustimmung zum Ausbau am größten. Etwas zurückhaltender zeigten sich die weiblichen Befragten.

Gegen die Erschließung plädierten insgesamt 19 Prozent der Befragten. Und 15 Prozent machten keine Angabe zu dieser Frage. Den Zusammenschluss von Ötztal und Pitztal haben die Befragten im Kaunertal zu 39 Prozent befürwortet.
www.tirol.com

... und noch ein bischen was zum Thema weiterer Genehmigungsablauf:

Land zieht Grenzen für die Gletscherskigebiete

Die Eigentümer der Gletscherbahnen im Kaunertal und Pitztal möchten rasch bauen. Garantie für einen positiven Baubescheid gibt es vorerst keine.

INNSBRUCK (hwe). Der Weg zum positiven Baubescheid führt durch den Dschungel der Paragraphen. Einen ersten Schritt in Richtung Umsetzung der Erschließungspläne in den beiden Tälern hat die Landesregierung mit der Novellierung des Naturschutzgesetzes im Mai 2004 gesetzt.

Abgrenzung im Herbst
Nächste Etappe ist die Verabschiedung des Raumordnungsprogramms für die beiden Gletscherskigebiete. Die neuen Skigebietsgrenzen sollen nach der Sommerpause von der Landesregierung definitiv fixiert und beschlossen werden.

Vor wenigen Tagen haben Experten die voraussichtlichen Skigebietsgrenzen im Kaunertal per Hubschrauberflug überprüft. Ergebnisse sind vorerst nicht bekannt.
Danach kann das Genehmigungsverfahren für die einzelnen Projekte beginnen. Im Landhaus herrscht allerdings noch Unklarheit, ob neben der naturschutz- und eisenbahnrechtlichen Bewilligung auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig ist. Wenn das der Fall sein sollte, könnte sich das Genehmigungsverfahren in die Länge ziehen - wegen möglicher juristischer Spitzfindigkeiten auf Bundesebene.

Kriterium für diese Frage ist, ob die eingereichten Projekte als Erweiterung eines bestehenden Skigebietes oder als Neuerschließung gesehen werden.
Ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung eingeleitet werden muss, könnte auch von der Größenordnung der Projekte abhängig sein.

Keine Parteienstellung
Projektgegner, zum Beispiel Alpenverein oder die Grünbewegung, haben bei den Genehmigungsverfahren grundsätzlich keine Parteienstellung. Es sei denn, sie sind Grundbesitzer. Oder es gelingt ihnen, öffentlichen Druck zu erzeugen, sich als Bürgerinitiative zu formieren und sich auf diesem Weg eine Parteienstellung zu verschaffen. Nur der Landesumweltanwalt hat Parteienstellung - und zwar beim naturschutzrechtlichen Verfahren.

Die zuständige Landesrätin Anna Hosp stellt keine Prognose, ob und wann die Erschließungsprojekte realisiert werden können.
www.tirol.com
 
.. da kann man nur hoffen, daß die AV'ler da oben keine Grundstücksbesitzer sind .. immerhin wurden ja vor ein paar Jahren schon Bergspitzen verkauft - oder zum Verkauf freigegeben - oder irgendsowas :) - ich erinnere mich da an einen Bericht aus Oetz .....

Die Zustimmung aus der Bevölkerung ist jedenfalls sehr schön.

Warum aber mehr Ötztaler als Pitztaler für den Zusammenschluß sind, ist mir ein Rätsel - Ötztal ist groß genug und wird durch das bissl mehr vermutlich auch nicht viel attraktiver - während das Pitztal an Attraktivität dadurch sicher mehr steigt...
 
ich denk ds liegt daran, dass die pitztaler durch den zusammenschluss ohne talabfahrt net mehr übernachtungen ham usw!!! Das söldner gebiet wird erweitert und die gäste fahren nach sölden da dort weiterhin ne talabfahrt ist usw denn vielen geht das gegondle abends ins tal auf die nerven und ich fahr auch lieber die skiroute vom pitztaler runter als mitd er bahn weils a) auf die selbe zeit rauskommt und b) ich net sinnlos warten muss! Also mit talabfahrt denk ich wären noch mehr pitztaler für nen zusammenschluss, da dann doch mehr ins pitztal fahren würden statt ins öztal da die preise im pitztal wenn ich mich net irre doch schon ne ecke billiger sind als im ötztal, sodass das pitztal dann noch besser ausgelasstet wäre als es nun schon ist, und es wäre definitiv noch interesanter! jedoch fürchten einige pitztaler denk ich auch, dass das gletschgebiet dann völlig überlaufen wird und dass nicht nur in der hauptgletschersaison im herbst und den ferien! ....
ich selber bin allerdings shcon für nen zusammenschluss, da man dann doch ne menge mehr pisten und lifte hat! vorallem auch Ksb´s und net nur schlepper! :twisted: ....
 
es steht aber in der Umfrage nirgends, daß bei einem Zusammenschluß mit dem Ötztal keine Talabfahrt im Pitztal geben tät!

Und Skigebiete ohne Talabfahrtmöglichkeit gibts immer wieder mal, und trotzdem ist dort genügend los.. Siehe Zillertal! (Zell, Mayrhofen!)
 
das stimmt! aber was ich oben geschrieben habe, hab ich eben von einigen pitztalern gehört! war ja auch nur ne vermutung! um genaueres zu wissen müsste man wissen was egnau sie gefragt ham! :wink:
 
Bei www.melzer-hopfner.at steht jetzt für das Pitztal ansatt der 4-SB Hüttenbahn die 4-SB Muttenkopfbahn.

Ist das das gleiche Projekt mit einem neuen Namen oder wurde da noch mehr geänder?
 
Ich glaub nur der Name wie bei den Bahnen im Dachstein-West-Verbund wurde geändert!
 
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