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Neues am Stubaier Gletscher

:lol: ja, ich kenn mich jetzt mit Baumaschinen nicht wirklich aus.

Aufjedenfall würde da ordentlich ris weggebohrt/gebaggert
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Die hassen ihrer Gletscher halt, wie die Söldener.
Der Gletscher ist tot, genau so wie der in Sölden, oder am Mölltaler. Oder wie hunderte andere, unberührte Gletscher quer durch den Alpenraum. Sorry, aber das musste raus (und ja, ich bin traurig dass uns die Getscher dahinschmelzen, aber so ist es mal, leider). Und das Toteis/Resteis/Permafrost bereitet nur noch Probleme, egal ob beim Bau der Stützenfundamente, Modellierung von Pisten, oder Bau der Schneileitungen. Ich wäre froh wenn es andersrum wäre, ist es aber nicht :cry: .

Danke @Skiwelt07 für die beeindruckenden Fotos!
 
Ja stimmt schon, deswegen find ich's trotzdem nicht OK das Eis vorzeitig wegzubaggern, aber naja, sieht jeder anders.
Möchte hier jetzt auch keine Diskussion lostreten.

Aktuell plane ich übrigens Ende August, das gleiche nochmal zu machen, bin gespannt wie's dann aussieht.

(Wenn jemand drandenkt, erinnert mich bei Zeiten vielleicht, sonst vergesse ich's wieder :lol: )
 
Ja stimmt schon sieht schlimm aus auf den Bildern

Aber was sind die Alternativen?
Und so ehrlich muss man sein bis in wenigen Jahren ist der Gletscher speziell am Eisjochferner sowieso von alleine weck deshalb sehe ich es nicht so schlimm wäre anders wenn in diesen Bereichen noch ein großflächiger Gletscher vorhanden wäre aber es sind ja nur mehr "lässtige" Reste was wie auch schon beschrieben wurde ein Störfaktor in vielen Bereichen ist
Ist ja gerade so wie es jetzt ist am schlechtesten wenn man bedenkt für den Herbst weil das bisschen Gletscher für den Ski Betrieb auch nicht mehr ganz viel hilft und Beschneiung ist da ganz oben auch keine die warten nur bis der Gletscher in diesen Bereich weck ist damit sie eine Beschneidungsleitung hochgraben können

Aber tolle Bilder Danke
 
Ich bin nicht oft mit Miki einer Meinung, aber das sehe ich genau so.
Die einzige Frage ist, ob solche Bilder für den Skitourismus wirklich hilfreich sind?
 
noisi schrieb:
Ich bin nicht oft mit Miki einer Meinung, aber das sehe ich genau so.
Die einzige Frage ist, ob solche Bilder für den Skitourismus wirklich hilfreich sind?

Die Frage haben ja die Stubaier selbst beantworten mit der "kaputten Webcam"
 
Es geht natürlich um die Bilder, die diese Bautätigkeit erzeugt - nicht um die Fotos die skiwelt07 gemacht hat.
 
Vielen Dank für die Fotos.
Beides stimmt, der Gletscher war auch vorher schon tot in diesem durch Infrastruktur eh schon stark erschlossenen, touristisch sehr verdichtet genutzten Gebiet. Dennoch ist der Eingriff heftig. Ist die Frage, was die Alternative wäre um den Bereich zu halten. Fallen die nächsten Sommer ähnlich aus wie die vergangenen, geht es mit dem verbliebenen Eis eh ziemlich schnell. Die letzten zwei Jahre waren schon kein "normaler" Masseverlust mehr sondern der Beginn der "letzten Phase", sprich des Zerfalls und Auseinanderbrechens der ehemaligen Gletscherfläche. Die aktuellen Bauarbeiten sind kein Todesstoß sondern höchstens (genehmigte) Leichenflädderei.
 
Genehmigte Leichenfledderei ist zwar eine böse aber 100% exakte Beschreibung. Da war irgendwo derletzt mal das Interview mit Mag. Klier dem Chef der Bergbahnen, der meinte 5-10 Jahre Eisjoch/Fernau und 10-15 Jahre Daunferner. Und so wie die Sommer zur Zeit laufen treffen eher die kleineren Zahlen zu ...
 
bastian-m schrieb:
Die aktuellen Bauarbeiten sind kein Todesstoß sondern höchstens (genehmigte) Leichenflädderei.

Hoffentlich findet sich dein treffendes Zitat in irgendeinem Format niedergeschrieben wieder.

Aber nochmal ernsthaft: Jetzt schockieren derartige Bilder bereits uns als eingefleischte Schneesportler UND Liftfetischisten - wie mag es da erst dem Ottonormalverbraucher gehen?
Dazu zitiere ich auch gerne noch Noisi:

noisi schrieb:
Die einzige Frage ist, ob solche Bilder für den Skitourismus wirklich hilfreich sind?

Eben überhaupt nicht. Allerdinges vergessen wir Menschen sehr schnell und am Ende fährt Jutta und Jürgen eben doch wieder im November auf den Stubaier Gletscher zum Saisonstart und stößt am Ende an der Mutterbergeralm auf den gelungenen Auftakt an. Dennoch behaupte ich, dass es dem Image der Bergbahnen und des Skisports nicht zuträglich ist, derartige Bilder zu produzieren. Ich würde in dem Fall tatsächlich auf einen Sommerbetrieb verzichten.
 
Mangelnde Konsequenz kann man den Stubaiern zumindest nicht vorwerfen.

Auf den ersten Blick schon recht verstörend, würde wohl nicht so schlimm wirken, wenn man damit noch 5 Jahre gewartet hätte.
Die Löcher im Eis geben allerdings auch einen guten Vorgeschmack auf die Maßnahmen die dort in den nächsten Jahren noch kommen werden, um aus dem Fels ein skibares Gelände zu schleifen.
 
Schön sieht's nicht aus, haben die Hintertuxer damals beim Bau des Lärmstange 2 6ers aber auch nicht anders gemacht. Da wurde auch an der Bergstation der halbe Gletscher weggegraben. Damals gab's hier keinen Aufstand :wink:

Ich hab noch immer nicht verstanden, was da oben am Übergang nun genau passiert ist. Wirklich tiefer liegt der neue Standort ja doch nicht. Aber wurde der Durchlass breiter? Oder geht's bei der Maßnahme einfach nur darum die pflegeintensiven Gletscherstützen loszuwerden?
 
Also soweit ich das gesehen habe und mich erinnern kann, würde am übergang selbst nichts gemacht.
Außer dass der Fels weiter befestigt wurde.
 
Könnte es sein, dass der alte Übergang ca. auf dieser Höhe verlaufen ist?

Präsentation1.jpg
 
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Ohne es jetzt in Metern quantifizieren zu können, mein Bauchgefühl sagt dass der gesamte Bereich um den Neubau in diesem Bild verbreitert und tiefergelegt wurde. Also ja.
 
basti.ethal schrieb:
Mangelnde Konsequenz kann man den Stubaiern zumindest nicht vorwerfen.

Auf den ersten Blick schon recht verstörend, würde wohl nicht so schlimm wirken, wenn man damit noch 5 Jahre gewartet hätte.
Die Löcher im Eis geben allerdings auch einen guten Vorgeschmack auf die Maßnahmen die dort in den nächsten Jahren noch kommen werden, um aus dem Fels ein skibares Gelände zu schleifen.
Irgendwann muß man anfangen.
Zwischen den Bergstationen Eisgrad und Eisjoch ist ein Felsrücken. Der muß auch weg wenn der Gletscher weg ist.
Die Bergstation Gaiskargletscherlift hängt inzwischen wild im Felsen drin.
Auch da sind nur mehr im oberen Teil Toteisfelder.
Auch hier wäre eine Sesselbahn mit tiefergelegter Bergstation sinnvoll.
Die Schaufeljoch Bergstation musste schon mit Beton gestützt werden.
Auch hier wäre eine Stabilisierung durch Tieferlegung der Bergstation sinnvoll.
Am längsten wird wohl das Eis noch im Windachbereich vorhanden sein.
Aber auch hier kann man schon eine Sesselbahn planen.
Wünschenswert wären hier längere Sesselbahnen mit tieferliegenden Talstationen für Wildspitz und Windach.
Und der Berg? Der bröselt auch schon. Daher sollte man Ihn aus Sicherheitsgründen zu einen großen Hügel abtragen/verkleinern.
Und die Jochdohle. An so einem zentralen Punkt kann ruhig ein größeres Restaurant sein.
Auch an den Daunjoch Schleppern ist inzwischen ein große Lücke zwischen Ausstieg und Befestigung im Fels.
Glaube nicht das dies so noch 10 - 15 Jahre so weitergeht.

Hoffe der Umbau vom Gletscherskigebiet in ein hochgelegenes Winterskigebiet geht zügig voran.
Radikale Baubilder stören mich nicht. Da sehe ich das was verändert oder verbessert wird und man auf den Klimawandel reagiert.
Leider reagieren derzeit die meisten Menschen bei solchen Bildern negativ. Daher muß man da vorsichtig sein und die Baustelle und Verbesserung nicht zu offensiv zeigen.
Erschreckender sind für mich Bilder von schmelzenden Gletschern und von Klein Klein Baumaßnahmen die nur von Jahr zu Jahr zu schlechtere Skibedingungen führen.
 
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