Die Felsbuckel-Wegsprengung als Symbol
Kris' unangepasste Meinung zum dazu:
Weshalb nicht einfach lassen, statt mit genialem mechanischem Gerät zu zerstören und das Residuat irgendwie in der Kunstlandschaft herumzuschieben?
Ist Skifahren kein Sport?
Ist es nicht Wesen vom Sport im Freien, sich zumindest minimalst, mehr ist es ja nicht, an die Gegebenheiten anzupassen? Nur ganz, ganz wenig, es geht ja nicht darum, irgendwelche besonderen Anforderungen zu stellen. Wie bspw. um einen Baum herumzufahren statt in diesen hinein, oder eine kurze Querung im Tiefschnee oder gar im völlig undenkbaren Bruchharsch.
Lediglich die Piste um bzw. über den ausapernden Felsbuckel zu legen.
Ist das in der heutigen Übermoderne zu anspruchsvoll?
Weil ein jeder, und ich auch, den hochalpinen Hokuspokus an Dutzenden Baggern und Lkw ja mit dem Skipass bezahlen muss, die heute üblicherweise jeden Sommer hindurch an Stubaier, Ötztaler, Pitztaler etc. Gletschern pausenlos dahinbaggern. Ist ja nicht Gratis das Spektakel.
Dazu alle paar Jahre neue, größere Seilbahnen, die (eh bereits schnelle) kuppelbare Anlagen ersetzen. Rolltreppen...
Das Freizeitticket wird wieder mal über Inflationsrate teurer.
Schade, das Ganze.
Denn, abgesehen von Verschandelung des Landschaftsbildes, teureren Skipässen, Banalisierung des Sporterlebnisses..., entzieht es dem immer lernen wollenden Skifahrer letztendlich auch die Fähigkeit, besser zu werden, aus dem genügsamen Schafherdengehege herauszuspringen...