PB_300_Polar
Alpspitze (2628m)
So nebenbei, der werte Herr Kern baut eine Art Garage/Funktionsgebäude an seinem Parkplatz.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.
Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.
Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:
Viel Spaß im neuen Alpinforum!
Euer Alpinforum-Team
PB_300_Polar schrieb:....,der werte Herr Kern....
Das ist ja mal ne gute Nachricht nach dem ganzen Hickhack am Hundseck.Aktuelles
Ab der Saison 2009/2010 können Sie mit einer Karte alle Lifte in Unterstmatt und Hochkopf befahren.
cm schrieb:Der Hochkopf scheint nicht nur dabei zu sein, er ist es:Das ist ja mal ne gute Nachricht nach dem ganzen Hickhack am Hundseck.Aktuelles
Ab der Saison 2009/2010 können Sie mit einer Karte alle Lifte in Unterstmatt und Hochkopf befahren.
skilinde schrieb:Falls die Fahrner´s das Ding übernommen haben, kann man ja vielleicht sogar auf den Beschneiungdes doch schnell ausapernden Hochkopf hoffen. Die Piste ist ja die längste am Unterstmatt.
Viele Ideen, klamme Kassen: Region Hornisgrinde soll aufgewertet werden / Wird Breitenbrunnen zum Tourismuszentrum?
21.01.2011 - Sasbachwalden.
Ist die neue Konzeption für die Tourismusregion Hornisgrinde ein wertvoller Ideenpool oder nur viel Papier für teures Geld? Das muss sich noch erweisen.
In dem 158 Seiten starken Katalog, den die Gemeinden Lauf, Sasbach, Sasbachwalden und Seebach 2008 in Auftrag gegeben haben, finden sich Hinweise auf Entwicklungsmöglichkeiten rund um den höchsten Gipfel des Nordschwarzwalds Die Bestandsaufnahme, Besucherbefragung und Ideensammlung gab es für netto 65 000 Euro, zu 55 Prozent bezahlt von der EU (siehe Stichwort Leader). Jetzt ist die Frage, wer was umsetzen kann und will. Der Liftbetreiber an der Unterstmatt hat Interesse, eine rund 800 Meter lange neue Abfahrt mit modernem Lift in Richtung Hundsbach zu bauen, war zu hören.
»Anträge auf Zuschüsse – auch von privater Seite – können bis 2013 gestellt werden, für die Umsetzung ist dann Zeit bis 2015«, sagte Seebachs Bürgermeister Reinhard Schmälzle bei der Vorstellung der Konzeption am Donnerstag im Sasbachwaldener Ratssaal. Im Konzept finde sich vieles, das viel Geld koste, aber alle genannten Dingen seien grundsätzlich möglich, so der Bürgermeister von Sasbachwalden, Valentin Doll.
Vieles ist nicht machbar
Begeisterung angesichts der Möglichkeiten kommt in Zeiten klammer Kassen bei den vier beteiligten Gemeinden noch nicht auf. »Das Konzept beinhaltet Ideen, die den Rahmen sprengen und nicht machbar sind«, schränkte Bürgermeister Oliver Rastetter aus Lauf ein. Beispiel dafür ist ein automatisches Transportsystem (»Coaster«) auf Schienen, das pro Kilometer rund zwei Millionen Euro kosten würde.
Ausgearbeitet wurde die Bestandsaufnahme samt Zukunftsvisionen von einem Tourismusberatungsbüro in Emmerting (Bayern) in Zusammenarbeit mit Charly Ebel aus Bühl-Neusatz, der für das Naturschutzzentrum Ruhestein tätig ist
Eine Befragung von 100 Besuchern der Hornisgrinde ergab, dass 73 Prozent wegen des Naturerlebnisses den Berg besuchen. Ruhe und Einsamkeit wurden von 56 Prozent gesucht. 72 Prozent hatten keine speziellen Wünsche zu weiteren Angeboten. Die beste Zustimmung fanden diese Vorschläge: Themenpfade, Wanderhütten zur Übernachtung, barrierefreie Wege, Führungen durch Ranger, ein Wildniscamp und Tierfreigelände.
Zum Ausdruck kam der deutliche Wunsch der Besucher nach einem sanften Tourismus rund um die Hornisgrinde.
Große Freigehege
Um Begegnungen der Touristen mit Tieren zu ermöglichen, hält Valentin Doll die Einrichtung von großen Freigehegen für eine gute Sache. »Der Breitenbrunnen wäre als Zentrum sehr gut vorstellbar«, meinte er im Hinblick auf die dort leer stehenden Gebäude. Hektarweise könnte man dafür Gebiete einzäunen und dort Luchse, Wölfe, Auerochsen, Wildpferde oder auch Nutztiere ansiedeln. Als erste Ziele der Kommunen nannten die Bürgermeister die Ausweisung neuer Wohnmobil-Stellplätze am Seibelseckle oder am Mummelsee, Verbesserungen im Schilder- und Infosystem und die Vermietung von Leihfahrrädern, Skiausrüstung und Schneeschuhen.
Es besteht aber auch der Wunsch nach mehr bewirtschafteten Hütten neben dem Ochsenstall und der Darmstädter Hütte sowie nach einem Gasthaus und einer Rangerstation auf der Hornisgrinde. Derlei Vorhaben müssten von Investoren angepackt werden. »Das können die Gemeinden nicht leisten, da sind andere gefragt«, so Valentin Doll.
Die jetzt vorliegende Konzeption eröffnet Möglichkeiten, die ohne Leader nicht denkbar wären, vor allem was das Bauen im Außenbereich angehe, so sein Seebacher Kollege.
STICHWORT
Leader-Projekte
»Leader« bedeutet »Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft« und leitet sich aus dem Französischen ab (liaison entre actions de développement de l’économie rurale).
Mit dem Förderprogramm wollen die Europäische Union (EU) und das Land Baden-Württemberg bis 2013 innovative Projekte unterstützen, die die Struktur verbessern und die regionale Identität stärken.
Von der Hornisgrinde-Konzeption versprechen sich die Gemeinden Seebach, Sasbachwalden, Lauf und Sasbach eine bessere Koordinierung bei der Planung neuer Angebote, eine Vernetzung der vorhandenen Angebote und eine Steigerung der Attraktivität im Hornisgrindegebiet.
Koordiniert werden die Projekte im Fördergebiet Mittlerer Schwarzwald von der Leader-Geschäftsstelle in Schiltach.
© Michaela Gabriel
Harzwinter schrieb:200.000 Euro Investitionsbedarf für eine Anlage, die "gestern" noch (aus Sicht des Skibesuchers im Frühjahr 2009) anstandslos lief und seitdem plötzlich eine Ruine sein soll, erscheinen mir für die "üblichen Kandidaten" Seil und Rollenbatterien bei einem 600 Meter langen Skilift recht hoch.
Yepp, Technik jeglicher Art erlaubt nun mal die volle Bandbreite an Fehlermöglichkeiten. Erst recht dann, wenn sie mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Mich hat es halt lediglich gewundert, dass der wirtschaftliche Totalschaden im vorliegenden Fall ohne vom Benutzer erkennbare technische Ankündigung eingetreten ist. Da fährt man andernorts mit Schleppliftanlagen erkennbar schlechten Zustands, bei denen nur noch zwei Drittel der Gehänge einen Bügel hat, davon die Hälfte beim Seilausfahren mangels Wartung kreischt, das Seil beim Fahren leicht rutscht, diverse Rollen eiern, die RoBas z.T. mit Drahtseilen in die richtige Position gezogen werden müssen, das Getriebe klackert, die ganze Talstation nach Öl stinkt und sogar Stützen leicht schief stehen. Diese Anlagen werden weiter betrieben. Der WSO-Lift hatte keine solchen vom Benutzer erkennbaren technischen Mängel, dafür genügend optische. Es ist dieser Widerspruch, der mich stutzig macht.Dachstein schrieb:Würde ich nicht sagen. Neben den üblichen Verdächtigen können noch andere, sehr teure Sachen überholungsbedürftg sein: Getriebe beispielsweise. Dann können auch die Materialwerde mancher Bauteile so abnehmen, dass die getauscht werden müssen. Die Fundamente können auch problematisch werden (siehe Maierl II). Neben üblichen Verdächtigen, gibts noch eine Masse an unüblicher, die Seilbahnkiller sein können.
Harzwinter schrieb:Erst recht dann, wenn sie mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Mich hat es halt lediglich gewundert, dass der wirtschaftliche Totalschaden im vorliegenden Fall ohne vom Benutzer erkennbare technische Ankündigung eingetreten ist.
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen