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Neues im Nordschwarzwald

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
PB_300_Polar schrieb:
....,der werte Herr Kern....
:wink:

Das mit dem Lift am Kurhaus Sand halte ich für ausgeschlossen. (Dieses Gerücht gab es vor ein paar Jahren übrigens schon mal.)
Der Lift ist - man muß es leider sagen - nur noch ein korrodierter Schrotthaufen und kann mit Sicherheit nicht mehr restauriert, sondern nur noch neu gebaut werden. Außerdem fängt das Gelände stellenweise schon an zuzuwachsen.
Abgesehen vom erforderlichen Investitionsvolumen würde es meiner Meinung nach auch aus praktischen Erwägungen keinen Sinn machen, diesen Hang dem Mehliskopf zuzuschlagen. Der Hang ist vom Schwierigkeitsgrad her eher leicht; diesen Bedarf deckt der Mehliskopf mit seinen kleinen Liften schon ab. Außerdem ist es unwahrscheinlich, daß viele Skifahrer - auch wenn es nicht weit ist - vom Mehliskopfparkplatz zum Kurhaus Sand hinaufstiefeln, denn eine andere Möglichlkeit besteht nicht. Am alten Lift gibt es so gut wie keine Parkplätze.

Sollte o.g. Herr wirklich Geld übrig haben, wäre es angebrachter, die meiner Meinung nach sehr hohen Preise zu modifizieren oder den Mehliskopf insgesamt etwas gemütlicher und ansehenlicher zu gestalten. Dieses Bauzaun-Ambiente da oben erinnert mich immer irgendwie an die Verhältnisse in der Zone.
Außerdem nervt es schon gewaltig, wenn ständig der Lift hält, weil ein defektes Gehänge getauscht werden muß. Da gäbe es schon Investitionsbedarf.

Nebenbei bemerkt: Hundseck (Bühlertallift) macht vor, wie's geht. Zivile Preise, alles tip-top gepflegt und bestens in Schuß.
 
ich glaube auch net dass der lift wieder in betrieb genommen wird, der vom mehliskopf hat sich mit dem vorhaben wie ich gehört habe sowiso keine freunde gemacht. ich glaube auch dass er lieber mal am mehliskopf bissle investieren sollte statt den alten lift wieder in betrieb zu nehmen, weil wer soll da fahren?
 
Da man ja dankbar für jegliches Invest im Schwarzwald sein muss:

Der Hundseck-Südhang (Steimelhang) hat eine überarbeitete Homepage bekommen: http://www.hundseck.de

Gefällt mir viel besser als die doch sehr hausbeackene alte Site.

Manche Dinge (z.B. Link zur Webcam) funktionieren jedoch (bei mir?) (noch) nicht.
 
Neues am Vogelkopf: Beschneiung mit T 60
Zuflucht: Funpark an der Zuflucht flächenmäßig verdoppelt und ein neuer PISTENBULLY "300 Park"
Quelle: http://www.vogelskopf.de/

Wurde im Forum "Deutschland" schon gepostet, doch ich denke die News passt besser in dieses Topic.

Gruss

Düsi
 
Hat Unterstmatt den Hochkopflift übernommen, und ich hab's bloß nicht mitbekommen ???
Der Lift taucht jetzt wie selbstverständlich auf der HP von Unterstmatt auf und scheint im Skipass inbegriffen zu sein.
Sollte es so etwas wirklich im Schwarzwald geben? ;-)
 
Der Hochkopf scheint nicht nur dabei zu sein, er ist es:
Aktuelles
Ab der Saison 2009/2010 können Sie mit einer Karte alle Lifte in Unterstmatt und Hochkopf befahren.
Das ist ja mal ne gute Nachricht nach dem ganzen Hickhack am Hundseck.
 
Falls die Fahrner´s das Ding übernommen haben, kann man ja vielleicht sogar auf den Beschneiung :hoffhoffhoff: des doch schnell ausapernden Hochkopf hoffen. Die Piste ist ja die längste am Unterstmatt.
 
skilinde schrieb:
Falls die Fahrner´s das Ding übernommen haben, kann man ja vielleicht sogar auf den Beschneiung :hoffhoffhoff: des doch schnell ausapernden Hochkopf hoffen. Die Piste ist ja die längste am Unterstmatt.

Dieses Saison wird wohl nichts damit, die werden erst mal genug mit dem neuen Funpark und der Übernahme des Hochopfs zu tun haben :( . Doch wenn die Saison so super wie letztes Jahr läuft, könnten die ihren Gewinn in eine richtig gute Schneianlage für Unterstmatt und Hochkopf investieren, mit Speicherteich usw.
Klar, der Hochkopf ist durch sein ungünstge Ausrichtung im Spätwinter sehr schnell ausgeapert. Doch dann kannst du ja grad über den Parkplatz zum Unterstmatt 1 laufen und dort weiter mit der Karte fahren :wink:. Da freu ich mich jetzt schon drauf.
Ich finde den Schritt von Fahrner´s genial, es gibt jetzt wirklich einen "Skizirkus" mit 4 Liften im Verbund an der Schwarzwaldhochstraße. So oft es geht werde ich diese Saison dort sein! Die und der Vogelskopf kriegen dieses Saison meine Kohle! Damit hoffe ich einen kleinen Beitrag zu leisten, dass solche Verbünde und Investitionen sich lohnen und es noch mehr positve Überraschungen im Nord-Schwarzwald gibt.

Gruss

Düsi
 
Das Seibelseckle ist (zusammen mit Unterstmatt) zum Beschneiungsstar an der Schwarzwaldhochstraße aufgestiegen. Der Hang blieb trotz des üblen, fast zweiwöchigen Tauwetters im Januar 2011 fast durchgehend in Betrieb und zeigte dank des schaufelnden und schiebenden Engagements der Betreiber nicht mal apere Stellen.

Ein tolles Beispiel, was die Kombination von Willen, Engagement, Können und Technik für den alpinen Skisport zu leisten vermag - ganz im Gegensatz zum mittlerweile weit abgeschlagenen Mehliskopf, der trotz großen Beschneiungsparks fast komplett abtaute. Großen Dank ans Seibelseckle! Und natürlich auch an die Unterstmatter, die in dem Artikel zu kurz kommen.

Artikel Badische Neue Nachrichten 18.1.2011
seibelseckle_beschneiung_c_bnn_11_01_18.jpg
 
Volle 12 Jahre nach Abzug des französischen Militärs im Jahr 1999 von der Hornisgrinde und der Rückkehr des Bergs als Wander- und Skiziel gibt es nun endlich ein Konzept für die touristische Entwicklung des Hornisgrindegebiets. Die Gemeinde Seebach, auf deren Terrain die Hornisgrinde liegt, konnte dies allein nicht finanzieren. Geplant ist nun die Weiterentwicklung mit Hilfe von EU-Mitteln ... wenn man da mal nicht zu spät dran ist.

Und oh Wunder - sogar ein langer Skilift im Raum Unterstmatt ist geplant. Dazu gab es vorher noch nie etwas zu hören. Überhaupt ist über das gesamte Hornisgrinde-Konzept seit der Sanierung des Aussichtsturm nichts mehr publiziert worden.

Natürlich ist aller bislang nur ein Konzept mit Verbesserungspotenzial. Es gibt weder eine konkrete, vollständige Finanzierung noch enthält der Artikel irgendwelche Terminangaben. Aber es ist ein erfreulicher Gegenpart zur aus meiner Sicht völlig verfehlten, sinnlosen Idee eines Nationalparks im Wirtschaftsraum Nordschwarzwald, die vor kurzem ebenfalls diskutiert wurde.

Erfreulich finde ich auch die Idee, mehr abseits der Straßen gelegene Hütten-Wanderziele im Nordschwarzwald zu errichten. Die vorhandenen (Ochsenstall, Darmstädter Hütte, Grünhütte) reichen bei weitem nicht. Wenig sinnvoll dagegen die Idee, noch einen Coaster zu bauen - der steht schon am Mehliskopf und scheint zu funktionieren.

Aber lest selbst:


Artikel Badische Neue Nachrichten 21.1.2011
hornisgrinde_konzept_c_bnn_11_01_21.jpg



Artikel Baden-Online 21.1.2011
Viele Ideen, klamme Kassen: Region Hornisgrinde soll aufgewertet werden / Wird Breitenbrunnen zum Tourismuszentrum?

21.01.2011 - Sasbachwalden.

Ist die neue Konzeption für die Tourismusregion Hornisgrinde ein wertvoller Ideenpool oder nur viel Papier für teures Geld? Das muss sich noch erweisen.

In dem 158 Seiten starken Katalog, den die Gemeinden Lauf, Sasbach, Sasbachwalden und Seebach 2008 in Auftrag gegeben haben, finden sich Hinweise auf Entwicklungsmöglichkeiten rund um den höchsten Gipfel des Nordschwarzwalds Die Bestandsaufnahme, Besucherbefragung und Ideensammlung gab es für netto 65 000 Euro, zu 55 Prozent bezahlt von der EU (siehe Stichwort Leader). Jetzt ist die Frage, wer was umsetzen kann und will. Der Liftbetreiber an der Unterstmatt hat Interesse, eine rund 800 Meter lange neue Abfahrt mit modernem Lift in Richtung Hundsbach zu bauen, war zu hören.
»Anträge auf Zuschüsse – auch von privater Seite – können bis 2013 gestellt werden, für die Umsetzung ist dann Zeit bis 2015«, sagte Seebachs Bürgermeister Reinhard Schmälzle bei der Vorstellung der Konzeption am Donnerstag im Sasbachwaldener Ratssaal. Im Konzept finde sich vieles, das viel Geld koste, aber alle genannten Dingen seien grundsätzlich möglich, so der Bürgermeister von Sasbachwalden, Valentin Doll.
Vieles ist nicht machbar
Begeisterung angesichts der Möglichkeiten kommt in Zeiten klammer Kassen bei den vier beteiligten Gemeinden noch nicht auf. »Das Konzept beinhaltet Ideen, die den Rahmen sprengen und nicht machbar sind«, schränkte Bürgermeister Oliver Rastetter aus Lauf ein. Beispiel dafür ist ein automatisches Transportsystem (»Coaster«) auf Schienen, das pro Kilometer rund zwei Millionen Euro kosten würde.
Ausgearbeitet wurde die Bestandsaufnahme samt Zukunftsvisionen von einem Tourismusberatungsbüro in Emmerting (Bayern) in Zusammenarbeit mit Charly Ebel aus Bühl-Neusatz, der für das Naturschutzzentrum Ruhestein tätig ist

Eine Befragung von 100 Besuchern der Hornisgrinde ergab, dass 73 Prozent wegen des Naturerlebnisses den Berg besuchen. Ruhe und Einsamkeit wurden von 56 Prozent gesucht. 72 Prozent hatten keine speziellen Wünsche zu weiteren Angeboten. Die beste Zustimmung fanden diese Vorschläge: Themenpfade, Wanderhütten zur Übernachtung, barrierefreie Wege, Führungen durch Ranger, ein Wildniscamp und Tierfreigelände.
Zum Ausdruck kam der deutliche Wunsch der Besucher nach einem sanften Tourismus rund um die Hornisgrinde.
Große Freigehege
Um Begegnungen der Touristen mit Tieren zu ermöglichen, hält Valentin Doll die Einrichtung von großen Freigehegen für eine gute Sache. »Der Breitenbrunnen wäre als Zentrum sehr gut vorstellbar«, meinte er im Hinblick auf die dort leer stehenden Gebäude. Hektarweise könnte man dafür Gebiete einzäunen und dort Luchse, Wölfe, Auerochsen, Wildpferde oder auch Nutztiere ansiedeln. Als erste Ziele der Kommunen nannten die Bürgermeister die Ausweisung neuer Wohnmobil-Stellplätze am Seibelseckle oder am Mummelsee, Verbesserungen im Schilder- und Infosystem und die Vermietung von Leihfahrrädern, Skiausrüstung und Schneeschuhen.
Es besteht aber auch der Wunsch nach mehr bewirtschafteten Hütten neben dem Ochsenstall und der Darmstädter Hütte sowie nach einem Gasthaus und einer Rangerstation auf der Hornisgrinde. Derlei Vorhaben müssten von Investoren angepackt werden. »Das können die Gemeinden nicht leisten, da sind andere gefragt«, so Valentin Doll.
Die jetzt vorliegende Konzeption eröffnet Möglichkeiten, die ohne Leader nicht denkbar wären, vor allem was das Bauen im Außenbereich angehe, so sein Seebacher Kollege.

STICHWORT
Leader-Projekte
»Leader« bedeutet »Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft« und leitet sich aus dem Französischen ab (liaison entre actions de développement de l’économie rurale).
Mit dem Förderprogramm wollen die Europäische Union (EU) und das Land Baden-Württemberg bis 2013 innovative Projekte unterstützen, die die Struktur verbessern und die regionale Identität stärken.
Von der Hornisgrinde-Konzeption versprechen sich die Gemeinden Seebach, Sasbachwalden, Lauf und Sasbach eine bessere Koordinierung bei der Planung neuer Angebote, eine Vernetzung der vorhandenen Angebote und eine Steigerung der Attraktivität im Hornisgrindegebiet.
Koordiniert werden die Projekte im Fördergebiet Mittlerer Schwarzwald von der Leader-Geschäftsstelle in Schiltach.

© Michaela Gabriel
 
WSO-Skilift Hundseck Nord endgültig stillgelegt

Der "optionale" Pächter des Hundseck-Nordhangs, nämlich die Betreiber des gegenüber liegenden Skihangs Bühlertal Hundseck, werden den längeren der beiden Hundseck-Nord-Schlepplifte, den WSO-Lift, keinesfalls mehr in Betrieb nehmen. Angeblich liegen die Sanierungskosten bei 200.000 Euro. Das berichtet das Badische Tagblatt (BT) am 28.1.2011. Stattdessen will man sich am Skihang Bühlertal Hundseck ("Steimelhang") auf die Planung einer Beschneiungsanlage konzentrieren. Eventuell wird daran gedacht, den kurzen, flachen Doppelmayr-Übungslift am Hundseck Nord weiter zu betreiben. Darüber hinaus gehende Planungen fürs Hundseck Nord gibt es aus finanziellen Gründen nicht.

Beschneiung ist am Südhang Bühlertal-Hundseck überfällig, das ist schon richtig. Und sowohl ein Beschneiungsprojekt als auch ein Sanierungsprojekt kann ein Familienbetrieb nicht gleichzeitig stemmen, das ist auch nichts Neues. Für mich persönlich ist bei der Angelegenheit allerdings ein wenig verdächtig, dass im Rahmen der gesamten Diskussion nie Details über den konkreten Sanierungsbedarf am WSO-Lift veröffentlicht worden sind. 200.000 Euro Investitionsbedarf für eine Anlage, die "gestern" noch (aus Sicht des Skibesuchers im Frühjahr 2009) anstandslos lief und seitdem plötzlich eine Ruine sein soll, erscheinen mir für die "üblichen Kandidaten" Seil und Rollenbatterien bei einem 600 Meter langen Skilift recht hoch. Ich frage mich, ob die eigeninitiative Instandsetzung mit Gebrauchtteilen aus einer abgebauten WSO-Anlage als budgetfreundliche Lösung für den angedachten Weiterbetrieb am Hundseck Nord überhaupt ernsthaft erwogen wurde. Auch hierüber wird leider nicht informiert.

Der Zeitungsartikel aus dem Badischen Tagblatt ist hier im Archiv Eichwälder abrufbar.
 
Harzwinter schrieb:
200.000 Euro Investitionsbedarf für eine Anlage, die "gestern" noch (aus Sicht des Skibesuchers im Frühjahr 2009) anstandslos lief und seitdem plötzlich eine Ruine sein soll, erscheinen mir für die "üblichen Kandidaten" Seil und Rollenbatterien bei einem 600 Meter langen Skilift recht hoch.

Würde ich nicht sagen. Neben den üblichen Verdächtigen können noch andere, sehr teure Sachen überholungsbedürftg sein: Getriebe beispielsweise. Dann können auch die Materialwerde mancher Bauteile so abnehmen, dass die getauscht werden müssen. Die Fundamente können auch problematisch werden (siehe Maierl II). Neben üblichen Verdächtigen, gibts noch eine Masse an unüblicher, die Seilbahnkiller sein können. ;)

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Würde ich nicht sagen. Neben den üblichen Verdächtigen können noch andere, sehr teure Sachen überholungsbedürftg sein: Getriebe beispielsweise. Dann können auch die Materialwerde mancher Bauteile so abnehmen, dass die getauscht werden müssen. Die Fundamente können auch problematisch werden (siehe Maierl II). Neben üblichen Verdächtigen, gibts noch eine Masse an unüblicher, die Seilbahnkiller sein können.
Yepp, Technik jeglicher Art erlaubt nun mal die volle Bandbreite an Fehlermöglichkeiten. Erst recht dann, wenn sie mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Mich hat es halt lediglich gewundert, dass der wirtschaftliche Totalschaden im vorliegenden Fall ohne vom Benutzer erkennbare technische Ankündigung eingetreten ist. Da fährt man andernorts mit Schleppliftanlagen erkennbar schlechten Zustands, bei denen nur noch zwei Drittel der Gehänge einen Bügel hat, davon die Hälfte beim Seilausfahren mangels Wartung kreischt, das Seil beim Fahren leicht rutscht, diverse Rollen eiern, die RoBas z.T. mit Drahtseilen in die richtige Position gezogen werden müssen, das Getriebe klackert, die ganze Talstation nach Öl stinkt und sogar Stützen leicht schief stehen. Diese Anlagen werden weiter betrieben. Der WSO-Lift hatte keine solchen vom Benutzer erkennbaren technischen Mängel, dafür genügend optische. Es ist dieser Widerspruch, der mich stutzig macht.

Aber was soll's - der Drops ist gelutscht, und die Anlage ist ohnehin schon den zweiten Winter in Folge nicht mehr in Betrieb. Deckel drauf. Freuen wir uns auf künftige Beschneiung am Hundseck Südhang.
 
Harzwinter schrieb:
Erst recht dann, wenn sie mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Mich hat es halt lediglich gewundert, dass der wirtschaftliche Totalschaden im vorliegenden Fall ohne vom Benutzer erkennbare technische Ankündigung eingetreten ist.

Ich vergleiche so eine Fall mal mit dem was ich erlebt habe:

Ich habe mir eine Nikon F4 gekauft - eine sündhaft teure Kamera, die damals weit mehr als 20000 Schilling gekostet hat. Die Kamera wurde Zeit ihres Lebens pfleglich behandelt. Eines Tages beim Fotografieren gabs ein kurzes unübliches Geräusch, und die Objektivblende öffnete nicht mehr vollständig. Anfangs dachte ich an einen Objektivschaden, nur trat das Problem auch bei anderen Objektiven auf, es musste also an der Kamera liegen. Eigentlich konnte es nur eine Kleinigkeit sein, ein verbogener Hebel oder so (dachte ich). Also ab zum Service, die mich dann unschonend aufklären durften, dass die Kamera ein wirschaftlicher Totalschaden war. Bledenplatte gebrochen, KV 750 Euro (bei einem Gebrauchtpreis von 250 bis 350 Euro pro Body). Obwohl die Kamera äußerlich perfekt ausschaut, ist sie ein Totalschaden, vermutlich vergleichbar mit dem Fall des Schleppers. So manche andere F4 ist äußerlich übler beisammen, und funktioniert dennoch. Vom äußeren Eindruck auf den Zustand eines technischen Gegenstandes zu schließen ist also in der Regel nicht uneingeschränkt möglich. Auch bei Autos macht man eine Vorkaufsuntersuchung.
Und so könnte es auch bei diesem Schlepplift sein. ;) Ich glaube, man kanns so sagen: nicht alles was glänzt ist Gold und nicht alles was stinkt ist Dreck. ;)

MFG Dachstein
 
Da wirst Du Recht haben. Und unpopulär sind bzw. waren beide Schadensfälle obendrein.

Schaun wir mal, was Familie Karcher draus macht. Eine Idee habe ich noch: Wenn der WSO-Lift abgerissen wird, verbleibt als Parallelanlage für die flachen 50% der Trasse der Doppelmayr-Schlepplift. Den könnte man mit Gebrauchtteilen verlängern, damit er auch das nachfolgende steile Stück erschließt. Fragt sich bloß, ob der Antrieb des DM-Lifts dafür geeignet ist, doppelt so viele Skifahrer wie bisher zusätzlich das Steilstück hinaufzuziehen.
 
ob es dann nicht billiger ist direkt einen neuen lift zu bauen...als zu basteln, da was von nehmen, dort nen neuen antrieb da ne neue rollenbatterie. ich tät den alten wso stehen lassen und bald einmal beide anlagen durch eine neuanlage ersetzen, so hast du die nächsten jahre ruhe.
 
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