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Neues im Oberengadin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
NeusserGletscher schrieb:
Ein isolierter Betrieb der Lagalb macht wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn. Dann hat Diavolezza die Tageseintritte und Lagalb die Kosten. Das weiß auch die GL, daher ist die Offerte nur ein Scheinangebot, um der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen und guten Willen zu demonstrieren.

Naja, während im Engadin schon der Gesamtpott nach Ersteintritten und nicht nach Bahnfahrten zwischen den Betreibern verteilt wird, bin ich mir schon ziemlich sicher, dass ein separater Lagalb Betreiber nach einem Gebietswechsel immer noch einen (halben?) Ersteintritt verdienen würde. So wie nach einem Gebietswechsel zwischen Corvatsch und Corviglia bestimmt auch beide Gesellschaften was abbekommen.

NeusserGletscher schrieb:
Der sytematische Fehler liegt darin, beide Gebiete getrennt und nicht als Einheit zu sehen.

Das stimmt allerdings. Sowohl bei der allgemeinen Einschätzung der Bedeutung (Diavolezza würde ohne Lagalb an Attraktivität einbüßen), als möglicherweise auch bei der Art und Weise wie Mountains AG im Moment die Lagalb Einnahmen berechnet. Da sie vermutlich als gleicher Anbieter nach einem Gebietswechsel tatsächlich nicht mehr verdienen, als wenn der gleiche Gast nur auf Diavolezza gefahren wäre, könnte es sein dass sie bei ihren Lagalb spezifischen Verlustrechnungen bei Wechselgästen keine Einnahme intern zur Lagalb "umbuchen".

So wie die Corvatsch AG ja auch nicht mehr verdient, ob ein Gast auf Furtschellas rüber fährt oder nicht. Würde man hier rein nach Ersteintritten intern den Profit untersuchen, müsste man vielleicht auch Furtschellas schließen. Aber danach wäre der Corvatsch nur noch halb so interessant ;-)
 
Wie sie da was rechnen kann man nur raten da sie die Zahlen nicht raus rücken. Grundsätzlich gilt: Wer nichts raus rückt hat was zu verstecken.
Ich behaupte jetzt nicht dass die Lagalp isoliert betrieben kein Verlustgeschäft sei und keine Quersubventionierung brauche. Das ist auch noch in Kombination mit der Diavolezza möglich, wenn auch in einem stark verminderten Rahmen.
Das ist allerdings nicht das Hauptproblem dort, dieses ist nämlich dass die Cashcow Corviglia anscheinend zu wenig mehr abwirft um diese Quersubventionierung zu tätigen und ausserdem auch noch genügend Kapazitätsreserven hat um die Gäste welche bisher Diavolezza / Lagalp fuhren problemlos auf zu nehmen.
Die Diavolezza wird sicher bestehen bleiben, aber sicherlich wegen dem Attraktivitätsverlust sicherlich Skifahrer verlieren und eines tages wohl nur mehr als reine Ausflugsbahn in Betrieb sein. Da die Lagalp und auch die Diavolezza, ausser im Herbst auf dem Gletscher, nie Tagesausflugsgebiete waren wirkt sich die Schliessung der Lagalp hautsächlich auf den Wochengast aus und ausgerechnet diese noch mehr zu verlieren sollte man tunlichst vermeiden.
 
Zur Verteildiskussion:

Ist es nicht immer noch so, dass es auf Corviglia mehrere Betreiber gibt? Damals haben ja die SMBB, die Celeriner Bergbahnen (mit Muottas) und Diavolezza/Lagalb fusioniert. Aber auf Corviglia ist die Situation doch noch so:

BEST AG: Zubringer aus Bad und Dorf plus mehrere Sessel
Suvretta AG: Sessel Suvretta + Paradiso
Piz Nair AG: PB + Sessel Lej da la Pesch
Skischule Celerina: SB Skischule
Skischule St.Moritz: Babylift und Förderbänder Salastrains

Solange Niarchos (Corvatsch AG und Piz Nair AG) und die BEST selbständig bleiben wollen und Dorf-/ Skischullifte als jeweils eigene Gesellschaften dazukommen, wird es nach wie vor zig Bergbahnunternehmen geben im Oberengadin. Das ist doch einfach ineffizient (Bedingungen und Optionen am Markt wie Darlehen bei Banken, Einkauf, Leasing usw.). In der CH gibt es noch so viele Regionen, wo Kirchturmpolitik funktionierende Strukturen verhindert. Lenzerheide, Zermatt u.ä. Fusionen sind noch viel zu selten und verkorkste Konstrukte wie in Davos (Pischa zu, Madrisa neu ausgeschieden, Schatzalp Krieg), der Aletschregion und den 4 Vallés sind leider eher die Realität... Man kann es funktionierende Marktwirtschaft nennen, aber gegen die Planwirtschaft in Frankreich oder die Subventionen in Österreich hat man so keine Chancen.
 
Dass es auch ohne Fusionen gehen kann weil es dadurch ein gesundes Konkurrenzdenken gibt, dafür gibt es auch positive Beispiele, z.B. Grödnertal, Obertauern. Dass eine Fusion nicht immer das Allheilmittel ist wird ja hier deutlich gezeigt. Eine Einzelfirma Diavolezza / Lagalp, die es mal ha so gab, würde sich nämlich überlegen mit welcher Variante sie denn insgesamt besser fahren würde, Quersubventionieren oder Gäste verlieren.
Wenn eine Quersubventionierung einzelner Anlagen im Gesamtkonzept einer Destination nicht vorgesehen ist, dann ist jede Fusion sinnlos.
 
Nach meinen Erfahrungen bringen mir als Kunde die Fusionen mit der einhergehenden Monopolbildung eher Nachteile, zumindest wenn man es mit einer sehr heterogen strukturierten Destination zu tun hat, wie es im Engadin der Fall ist.

Soweit ich weiß, war Corvatsch mal in die BEST integriert und das war die Zeit des großen Qualitätsabbaus am Gipfel mit unzähligen, Stillgelegten Pisten.
Jetzt sind sie wieder selbständig und es passiert oben wieder etwas und es wurde wenigstens eine Piste reaktiviert.

Wäre Lagalb/Diavolezza eigenständig, würde nicht über die Schließung von Lagalb diskutiert. Dass die Bahn insgesamt so unwirtschaftlich ist, wie man mit unveröffentlichten und selektiv interpretierten Zahlen zu beweisen versucht, glaube ich nicht. Dafür gibt es dort viel zu wenig Infrastruktur.

Die Fusionen im Engadin haben für den Kunden in erster Linie Konzentrationseffekte auf Kernbereiche, eine gewisse Banalisierung sowie deutlichen Angebotsabbau gebracht. Ich kann daran nichts Positives finden, besonders wo man wie aktuell ein ganzes Skigebiet in excellenter Höhenlage aufgibt.
 
3303 schrieb:
Nach meinen Erfahrungen bringen mir als Kunde die Fusionen mit der einhergehenden Monopolbildung eher Nachteile, zumindest wenn man es mit einer sehr heterogen strukturierten Destination zu tun hat, wie es im Engadin der Fall ist.
Ich glaube, für Zermatt zählte es zum besten was passieren konnte..?
 
Das mag für separate Schigebiete gelten, aber bei zusammenhängenden Gebieten kann das enorm die Entwicklung hemmen und zu ärgerlichen Egobauten führen. Der Fokus ist dann nämlich nicht die Entwicklung des Gebiets, sondern möglichst viele Leute an den eigenen Bahnen zu halten. Und wenn ein Teil im Geld schwimmt und die anderen keins haben, dann werden dringend notwendige Modernisierungen nicht realisiert. Bestes Beispiel für letzteres ist der Feldberg im Schwarzwald.
 
Theo schrieb:
Wenn eine Quersubventionierung einzelner Anlagen im Gesamtkonzept einer Destination nicht vorgesehen ist, dann ist jede Fusion sinnlos.
Oft ist es aber auch nur das Ziel einer Fusion, einen unliebsamen Konkurrenten loszuwerden. In der Unternehmensstrategie 2030 sind für die Diavolezza nur noch Frühlingsskifahren und Skitouren vorgesehen. Der Bereich Skifahren im Original von Lifestyle & Wintersport ist der Corviglia vorbehalten. Im letzten Jahr hätte die BEST sogar einen Gewinn ausgewiesen, hätten sie nicht 1,5 Mio Franken als Rückstellung für den Abbruch der Lagalb gebildet.
 
Nein, Corvatsch war nicht Teil des heutigen Unternehmens BEST. Das was du meinst, ist der ehemalige Marketing-/Ticketpool, der nicht Besitzer von Bahnen oder Anlagen war sondern ein Tochterunternehmen der Bergbahngesellschaften. Er wurde in den 70ern eingerichtet um die Ticketeinnahmen zu verteilen, damals gab es noch kein Skidata und noch viel mehr einzelne Bahngesellschaften als heute.

Corvatsch war von von Anfang weg mit der ersten Bahn eine Liebhaber-Investition des superreichen Reeders Niarchos, der Berg hat wohl nie rentiert. Heute halten seine Kinder die Anteile und schiessen wohl für die neuen Bahnen wieder mal Geld ein. Alle 5-Stern Hotels und viele andere Betriebe im Oberengadin, einschliesslich Bergbahnen sind im Besitz von den ultrareichen Familien, die die Destination seit Generationen besuchen. Die lokale Bevölkerung ist kaum beteiligt. Die Bergbahnen, die tatsächlich von den Gemeinden teilweise besessen wurden, haben fusioniert. Dieser Hintergrund erklärt, warum es gar nicht wirklich interessiert, sich zusammenzuschliessen. In Zermatt waren es grösstenteils einheimische Familien, also die Burgergemeinde und dazu noch die Bürgergemeinde (die zum Beispiel mit einer monströsen Finanzspritze die verschuldete USSB Sunnegga kaufte, da diese das mehrfache vom geplanten kostete), welche sich zusammenraufen mussten um die ZBAG zu schaffen.
 
sir_ben schrieb:
3303 schrieb:
Nach meinen Erfahrungen bringen mir als Kunde die Fusionen mit der einhergehenden Monopolbildung eher Nachteile, zumindest wenn man es mit einer sehr heterogen strukturierten Destination zu tun hat, wie es im Engadin der Fall ist.
Ich glaube, für Zermatt zählte es zum besten was passieren konnte..?
Die sturköpfigen Zermatter waren viel gescheiter - die haben sich nie das Heft aus der Hand nehmen lassen wie die Oberengadiner o. Andermatter beispielsweise.
Überwiegende Anteilseigner der ZBAG sind Mitglieder der dortigen Burgergemeinde.

Mir hat man mal in Surlej erzählt, dass dort die Verhältnisse ganz anders seien. Man hat vor langer Zeit das schnelle Geld gesehen und sei, überspitzt gesagt, nur noch Kofferträger im eigenen Tal.

Die PB auf den Gemsstock hat mal einer Versicherung gehört - wie es aktuell ist weiß ich nicht.

Da interessiert halt eher der Kapitalertrag. Die Zermatter als gleichzeitige Tourismsbetreiber im Ort haben naturgemäß einen ganz anderen Blick auf die Geschäftsstrategie.
 
Die Corvatschbahn war lange Zeit profitabel. Spätestens seit der durchaus sinnvollen Fusion mit Furtschellas wird es jedoch schwierig (dennoch wird wohl Furtschellas nicht einfach so geschlossen....). Der Familie Niarchos gehören meines Wissens "nur" das Hotel Kulm in St. Moritz und der Kronenhof in Pontresina, aber ganz bestimmt nicht alle 5 Stern Häuser.
 
Fab schrieb:
Die Zermatter als gleichzeitige Tourismsbetreiber im Ort haben naturgemäß einen ganz anderen Blick auf die Geschäftsstrategie.
Naja. Burger- und Einwohnergemeinde halten zusammen 42% an den ZBAG. Die BVZ-Holding 22%. Derzeit zahlen sie aus der Substanz eine Ausschüttung von 8% :!: auf den Nennwert der Aktien. Das Interesse am kurzfristigen Kapitalertrag scheint auch in Z nicht eben gering. Als Tourist oder Hotelier würde ich es lieber sehen, wenn die 2,5 Mio Franken investiert würden.
 
Fab schrieb:
Überwiegende Anteilseigner der ZBAG sind Mitglieder der dortigen Burgergemeinde.
Diesen Satz hast du wohl missverstanden.
Die "Burgergemeinde" ist nach deutschem Verständnis genossenschaftlich organisiert und besitzt als solche Anteile. Dies ist aber unabhängig davon, dass die "Burger", also die alteingesessnen Familien privat Anteile in Form von Namens- u. Inhaberaktien besitzen.

Die von dir genannten Zahlen lassen den Schluss zu, dass 78% der Anteile im Dorf verblieben sind.

Übrigens BVZ - Großanteilseigner ist der Musikproduzent Meier von "Yello". Seine Anteile sind wohl ererbt.
 
Hab nie gesagt, dass alle 5 Niarchos gehören, sondern dass alle 5 in fremden Händen von reichen Familien sind. Und zu profitabel: da kann man sich streiten. Fakt ist, dass man keine Bankkredite mehr bekam um die 2. Sektion zu erneuern. Hätte sich die Gemeinde nicht mit Bürgschaften weit aus dem Fenster gelehnt, wäre nix damit gworden, Rettung in letzter Sekunde. Die jetzigen Pläne klappen nur dank Finanzspritze. Wenn man also die Anlagen nach Ende deren Lebensdauer nicht zu ersetzten vermag, ja nicht mal neue Kredite bekommt, dann geschäftet man schlecht oder es rentiert eben nicht. Da gab's nie 8% Dividenden wie in Zermatt. Gute Frequenzen in den 60ern und 70ern heisst noch nicht, dass das Geschäft wirtschaftlich nachhaltig war. Zum Beispiel im Sommer: die gemeinsame Vermarktung des Sommers oder eines Herbstgeschäftes wurde im Oberengadin nie betrieben, man lebte ganz gut von den fetten paar Monaten im Winter. Man liegt nicht an den Transitrouten - zugegeben, aber das tut Zermatt auch nicht. Man hat kein Matterhorn? Aber eine fantastische Natur! Aber wenn alle 6 Monate zusperren und die Gästestruktur schlecht durchmischt ist im Zentrumsort, dann entsteht kein Resortfeeling für Kurzaufenthalter. Der Vibe fehlt. Ich habe es schon mal erwähnt, der Glacier Express bringt im Sommer die Hälfte aller Übernachtungen und das sind klassiche Kurzaufenthalter, die berichten aber alle, sie würden sich in St.Moritz nicht wohl oder willkommen fühlen im direkten Vergleich zu Zermatt. In Zermatt fahren die alle den Berg hoch, Gornergrat oder Klein Matterhorn müssen sein. Im Engadin fahren die aber nicht hoch. Auf Corvatsch oder dem Piz Nair hat man zwar Aussicht, aber sonst nix. Schutthalden, ein teures Restaurant und fertig. Shopping-Mall, interaktive Fernrohre, Inszenierungen, Terrassen, Kapellen, Sternwarte, Hotel, Grotte, Kino, Museum oder sonst irgendwas was Leben und Abwechslung bringt fehlt. Ich habe das Gefühl, man sieht sein Potential nicht. Auf Corviglia kommt man langsam auf den Trichter und träumt von einem Olympia-Museum, aber die Piz-Nair AG scheint dabei nicht mitzumachen... Und das traurige Gitterröstchen von Aussichtsplattförmchen auf der abgelegenen Diavolezza ist auch kein Angebot. Die Argumentation, die Frequenzen würden keine Investition rechtfertigen ist einfach nur dämlich. Nun, im Winter wurde auch für die Ski-WM im Voraus gigantisch investiert und dann geerntet. Angebot schafft Nachfrage, nicht umgekehrt. Es sind nur noch 4 von 10 Gästen Skifahrer in St.Moritz, das ist keine Zukunft. Fusionieren, gut gesetzte Leuchtturmangebote schaffen, zusammen einheitlich vermarkten! Warten wie sich die ewigen Geschäftsberichtsausreden Wetter, Franken und Markt entwickeln ist keine Strategie sondern schleichender Selbstmord. Zu hoffen, dass ein reicher Magnat in der Krise schon seine Schatulle öffnen wird - nicht gerade eben nachhaltig. Aber man hat es nie anders gelernt - man träumt weiterhin von vergangenen Zeiten des unbegrenzten Wachstums. Ohne Danuser kann man nicht mehr lange behaupten, man sei per se einfach was Besseres als die anderen... es wird sich rächen - oder es tut es das schon.
 
Wenn man sich nur noch auf die Corviglia konzentriert und dann dank vieler Berichte hier sieht, wie es dort teils um die Auslastung steht... Du beschreibst es sehr gut, schade dass man aus dieser tollen Destination nicht mehr macht.
 
Klemme, ich bin mit dir grösstenteils einig, zur Profitabilität wollte ich noch anmerken: Einerseits erfolgte der Neubau der 2. Sektion nach der Fusion, wenn auch zugegebenermassen kurz danach. Wie es unmittelbar davor ausschaute, weiss ich zugegebenermassen nicht. Fakt ist aber, dass die Corvatschbahn zumindest bis ca. der Jahrtausendwende profitabel war. Das heisst aber (leider) noch lange nicht, dass sie so profitabel war, um Investitionen aus eigener Kraft zu stemmen.
 
Fab schrieb:
Fab schrieb:
Überwiegende Anteilseigner der ZBAG sind Mitglieder der dortigen Burgergemeinde.
Diesen Satz hast du wohl missverstanden.
Nö, Du hast es falsch ausgedrückt :wink:. Die Burgergemeinde vereinigt die alteingesessenen Familien von Zermatt und zählt rund 1.500 Burger. Die übrigen Einwohner von Zermatt sind halt Einwohner und keine Burger :wink: :wink:. Nenn nie Chiquita nur Banane. :biggrin: SRY für OT :rolleyes:
 
Wahnsinn!!! Wie kann man ein Skigebiet wie den Piz Lagalp aufgeben??? So ein riesen Potential welches der Berg hat. Mit nur einer Anlage erschließt man ein riesen Skigelände mit 800 Höhenmeter. Andere Skiregionen würden sich um so einen Berg reißen. Wieso überlegt man nicht was man tun muss um mehr Skifahrer anzulocken? Wieso hat man damals das Projekt einer oder mehrerer Sesselbahnen mit dem Verbund Diavolezza gestrichen? Klar ist das Gebiet ab vom Schuss, aber dies sollte doch heutzutage kein Problem mehr sein. Zumal es sogar einen Bahnhof direkt an der Talstation gibt.
Früher gab es im Bereich der Passhöhe doch auch noch Sessel- und Schlepplifte. Auch gab es vom Lagalp mehr Pisten als heutzutage. Und dann wundert man sich, dass immer weniger Gäste kommen???
Mit fällt dazu nur ein Wort ein: Wahnsinn!!! :surprised:
 
Neu zugestiegen? :?: :mrgreen: Es gab Pläne, D+L miteinander zu Verbinden. Leider gibt es auf der Alp Bondo seltene schützenswerte Steinhühner und Zwergflöhe, weshalb die Berufsprotestler, pardon, Umweltverbände Einspruch eingelegt haben. Die Pläne resultieren allerding auch aus der Zeit vor der Fusion und dem Absturz des Euro, daher hat die BEST das Projekt auch nicht mehr so sehr verfolgt. Zu den Gründen und Argumenten für und wider Schließung wurde hier in den letzten Beiträgen praktisch alles gesagt.
 
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