NeusserGletscher schrieb:Ein isolierter Betrieb der Lagalb macht wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn. Dann hat Diavolezza die Tageseintritte und Lagalb die Kosten. Das weiß auch die GL, daher ist die Offerte nur ein Scheinangebot, um der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen und guten Willen zu demonstrieren.
Naja, während im Engadin schon der Gesamtpott nach Ersteintritten und nicht nach Bahnfahrten zwischen den Betreibern verteilt wird, bin ich mir schon ziemlich sicher, dass ein separater Lagalb Betreiber nach einem Gebietswechsel immer noch einen (halben?) Ersteintritt verdienen würde. So wie nach einem Gebietswechsel zwischen Corvatsch und Corviglia bestimmt auch beide Gesellschaften was abbekommen.
NeusserGletscher schrieb:Der sytematische Fehler liegt darin, beide Gebiete getrennt und nicht als Einheit zu sehen.
Das stimmt allerdings. Sowohl bei der allgemeinen Einschätzung der Bedeutung (Diavolezza würde ohne Lagalb an Attraktivität einbüßen), als möglicherweise auch bei der Art und Weise wie Mountains AG im Moment die Lagalb Einnahmen berechnet. Da sie vermutlich als gleicher Anbieter nach einem Gebietswechsel tatsächlich nicht mehr verdienen, als wenn der gleiche Gast nur auf Diavolezza gefahren wäre, könnte es sein dass sie bei ihren Lagalb spezifischen Verlustrechnungen bei Wechselgästen keine Einnahme intern zur Lagalb "umbuchen".
So wie die Corvatsch AG ja auch nicht mehr verdient, ob ein Gast auf Furtschellas rüber fährt oder nicht. Würde man hier rein nach Ersteintritten intern den Profit untersuchen, müsste man vielleicht auch Furtschellas schließen. Aber danach wäre der Corvatsch nur noch halb so interessant
SRY für OT 