• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues im Oberengadin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Ich kann meinen Vorredner nur anschliessen denke wenn Lagalb geschlossen wäre würde ab 13:00 die meisten Leute da Skigebiet Diavolezza/Lagalb verlassen. Dass dieses Skigebiet mit wenigen Ausnahmen nur noch der Blinddarm der Best ist ist mir auch schon aufgefallen. Pendolino weg 1/2 Tax Abo nicht mehr gültig! Berg und Talrestaurant Lagalb=Katastrophe. Bergrestaurant Diavolezza aber immer noch gut. (auch wenn die Preise rapide rauf sind)
 
plateau-nair-fan schrieb:
Pendolino weg 1/2 Tax Abo nicht mehr gültig! Berg und Talrestaurant Lagalb=Katastrophe. Bergrestaurant Diavolezza aber immer noch gut. (auch wenn die Preise rapide rauf sind)

Was, Pendolino weg?
Hat das etwas mit dem Unfall dort in der Weihnachtszeit zu tun oder will man die Lagalbbahn damit künstlich in den Frequenzen drücken?
Tatsächlich haben wir letztens jemanden von Lagalb mit zum Diavolezzaparkplatz genommen, der sonst eine halbe Stunde auf den Bus hätte warten müssen, was natürlich vollkommen inakzeptabel ist.
Oh je, wenn der wirklich weg ist, dann wird es extrem hart für das Gebiet.
Eine Kasse gibt es auch nicht mehr. Nur noch einen Ticketautomaten.
Da sieht man mal wieder: wenn der Wille nicht da ist, kann man ein Gebiet ganz schnell totsparen.
Volle Zustimmung zu der Retaurantbeurteilung.
Lagalb ist seit dem Pächterwechsel eine Katastrophe. Unfreundliches, mürrisches Personal. Ewige Wartezeiten, teilweise inakzeptable, eklige Fettverseuchte Luft. das Essen, naja - geht so.
Absolut NO GO! Ich verstehe das garnicht. Meines Wissens ist das der Pächter, der auch das Ospizio Bernina betreibt (stimmt das ?), und das Ospizio genießt einen sehr guten Ruf.
Das Talrestaurant fand ich dagegen noch ganz OK, war aber auch nur einmal dort.
Und das Diavolezzarestaurant ist, sagen wir mal, perfekt. Auch wenn es recht teuer ist. Die Qualität des Essens ist besonders im bedienten Teil exquisit.
Da wird selbst die Gerstensuppe zum Gourmetessen :)
Und das Personal ist auch klasse.
 
Es stimmt der Pächter ist der vom Ospizio Bernina HOtel! VOm Talrestaurant wird nur noch als Kaffee betrieben. Hab mal gehört von jemanden dass man oben nur bedient wird wenn man was Essen will! Obwohl noch vörig Platz! Was Pendolino betrifft habe ich nur gelesen dass entweder die Piste oder der Engadinbus zur Verfügung besteht. Dachte das Beschneiungsgesuch betrifft diese Piste. Was ich der BEST zu stimmen muss ist dass die Frequenzen abgenommen haben bin dieses Jahr Mitte Februar an der Lagalb am Sonntag um 15:00 seit langem wieder einmal 2 Bahnen warten müssen.
 
Also dass wir überhaupt überlegt haben, nach St. Moritz zu fahren (wurde ja im Dezember von einem Teil meiner Familie und mir angetestet) war auch wesentlich wegen Lagalb und Diavolezza! Ohne diese beiden Schmuckstücke hätten wir St. Moritz in unsere Urlaubspläne nicht einbezogen!
 
Wieso? In D ist es im Planungsprozess ganz normal, dass heutzutage Ausgleichsmaßnahmen für Flächenverbrauch auferlegt werden und es ist gesetzlich auch so vorgesehen.
Die sollen zwar nicht selten möglichst ortsnah sein, aber die Vorgehensweise der Stilllegung eines Skigebietsteils für die Erschließung eines Anderen würde ich jetzt mal grundsätzlich als legitim ansehen. Ob der Gras- und Schuttgipfel Lagalb ein adäquater Ausgleich für Landschaften wie das Hahnemoos ist, wage ich mal zu bezweifeln. Aber ich bin ja auch kein Ökobiologe und kann dies, sowie das Schweizer Recht nicht beurteilen.
Ich bin nicht generell gegen Ausgleichsmassnahmen. Ich bin auch nicht generell dagegen wenn ein eh schwach frequentierter Gebietsteil für einen Ausbau auf einer anderen Seite oder eine Zusammneschluss zweier Gebiete aufgegeben wird. Diese Massnahme muss aber dann der Natur wirklich auch was bringen. Was bringt aber ein Abbau der Lagalpbahn der Natur? Exakt rein gar nichts. Die Bahn stört nicht im geringsten und die Pistenmodellierungen welche jetzt sichtbar sind werden auch in hundert Jahren noch sichtbar sein, selbst wenn da längst schon niemand mehr runter fährt. Deshalb meine Ablehnung aus naturtechnischer sicht zu den Aufgabeforderungen der Lagalp als Kompensation.
Eine Aufgabe eines Gebietsteils aus frequenztechnischer sicht befürtworte ich aber selbstverständlich auch nur wenn die Frequenzen nicht mutwillig in den keller gedrückt werden. Anhand von dem was man hier lesen muss, muss man aber von diesem Fall ausgehen. Steht BEST etw für: BETRIEB EINSTELLEN SCHNELLSTMÖGLICH TOTAL?
 
Schliesst man die Lagalb, kann man auch die Diavolezza zumachen. Das wissen auch die Lenker bei der BEST - und vermutlich haben sie diesen Gedanken sowieso schon lange im Hinterkopf. Wenn das so umgesetzt wird, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Diavolezza zum reinen Sommerberg wird (dann kann man sich in Pontresina dann langsam überlegen, ob man nicht die Alp Languard wieder reaktivieren will...).

M.E. kommt die aktuelle Situation der BEST gerade recht, da sie so unter dem Deckmantel eines Abtausches gleich noch die Lagalb dicht machen kann. Ich seh das wie Theo. Das da im Sommer eine Bahn steht hindert ja kein Kräutchen beim Gedeihen und keine Gemse beim rumhüpfen. Das was die Natur wirklich zerstörrt, ist schon da und lässt sich kaum mehr entfernen: die Pistenplanierungen. Zudem verfügt das Gebiet dort ja über keine interessante Fauna und wegen der Eisenbahn und der Strasse im Tal wird der Ort auch nicht viel abgeschiedener.
Schlussendlich will man damit wohl nur "Umweltschützer" - die schon bei den Worten Seilbahn und Skigebiet einen Herzinfarkt kriegen - ins Boot holen und gleichzeitig den Fünfer und das Weggli absahnen.
 
Ich bin gegen die Verbindung. Planmodellierte Talabfahrten gibt es schon genug. Die Unberührtheit und naturnähe ist es ja gerade, was die Hahnenseepiste so speziell macht! Liebe BEST AG, lasst diese Pistenperle so wie sie ist!
 
Soviel vorweg: Ich mag die Diavolezza/Lagalb. Man spürt die Macht der Berge und es wirkt weniger "überzüchtet" wie die Corviglia. Aber: Der Nutzen für Pontresina wird m.A.n. überschätzt. Sie liegen zwar in der selben politischen Gemeinde, sind jedoch vom Dorf etwa doppelt so weit weg wie die Margunsbahn in Celerina. Entsprechend ist auch das Verhalten der Kundschaft. Selbst aus Pontresina fährt die Mehrheit Corviglia.

@Theo:
Die Ausgleichsmassnahmen haben eine Vorgeschichte: Im Zusammenhang mit der WM mussten im Raum Salastrains diverse härtere ökologische Eingriffe vorgenommen werden, u.a. die Trockenlegung eines Moors. Man einigte sich mit den Umweltverbänden darauf, dafür das Gebiet auf der andern Innseite unangetastet zu lassen. Wenn nun jedoch die Bergbahnen in ebendiesem Teil mit Projekten kommen, finde ich den Ruf nach Ausgleichsmassnahmen nicht so total daneben...
 
Auf der Lagalb befindet sich ja neben der Bergstation noch die Swisscom Antenne die werden wohl auch nicht gerade erfreut sein wenn ihre Monteure in Zukunft wohl mit dem Hubschraber hochfliegen müssen.
 
Heute gibt’s eine 1. Stellungsnahme des Verwaltungsrat-Präsidenten der BEST AG zu den Hahnenseebahnen, Schliessung Lagalbbahn und Neubau Sesselbahn Collinas auf Diavolezza!
Mehr aus http://www.engadinerpost.ch

Hier einige Zitate aus der heutigen Engadiner Post:

«Die Geschichte vom Bauernopfer stimmt nicht und sie dient einer sauberen Auslegeordnung wie wir sie planen überhaupt nicht»
«Fakt ist: Die Lagalb-Bahn hat bisher nur gekostet. Geld verdient worden ist mit der Bahn nie»
«Nur dank der Quersubventionierung über die Diavolezza-Bahn gebe es die Lagalb, die bereits zweimal Konkurs gegangen sei, überhaupt noch. »
«Während sich die Bahn selber in einem guten Zustand befinde, seien sowohl die Restauration wie auch die Schneeanlagen an der Lagalb auf dem Stand der Pionierzeit. »
«Ohne Alp-Bondo-Bahn macht die Lagalb keinen Sinn mehr»
«Sollte die neue Hahnensee-Bahn als Verbindung zwischen Corviglia und Corvatsch realisiert werden, wird gemäss Wieser definitiv auf das Projekt Alp Bondo verzichtet. »
«So oder so gebaut werden soll die Collinas-Bahn als neue Beschäftigungsanlage auf der Diavolezza-Seite»
«Für uns geniesst die Diavolezza eine hohe Priorität»
«Lagalb-Bahn eher als Liebhaberobjekt»
«Realisierung der Collinas-Bahn zu einer deutlichen Aufwertung des Skigebietes an der Diavolezza führen wird. »
«Ob ein ‘Tauschhandel‘ Hahnensee/Lagalb zu Stande kommt, ist überhaupt noch nicht klar»
«Das Projekt Hahnensee erfordert eine Richtplananpassung»
 
wo sollen Alp Bondo und Collinas verlaufen? c.-v., Du hattest mir im Dezember einige Hänge an der Diavolezza gezeigt, dort?

also die Verbindung Corvatsch-Corviglia braucht man wirklich nicht, bessere Busanbindung im 10 min. Takt reicht (wenn nicht schon vorhanden)!
Lieber Lagalb und Diavolezza ausbauen, dass man dort für einen ganzen Tag Beschäftigung hat, dann kommen wir auch wieder :D
 
Ok, klingt interessant.

Die für mich relevante Frage ist nun, was passiert wenn die Hahnenseeverbindung nicht zu Stande kommt? Kommt dann doch die Bondobahn oder ist man mit Investitionen dort oben (aufgrund Rentabilitätsrisiken) eher zurückhaltend und kippt die Lagalbbahn dann doch früher oder später aus dem Programm? (z.B. wenn Modernisierungsarbeiten anstünden)
 
Da die BEST ja nicht am Erhalt der Lagalbbahn interessiert sind, wird der gesamte Gipfel wohl früher oder später wegfallen. Spätestens, wenn mal eine größere investition ansteht.
Momentan steuert man den Berg ja quasi absichtlich in den Ruin, um sich mehr auf skifaherische Durchnittskost und damit Rekrutierung einer größeren Kundengruppe zu widmen.
Man führt ausschließlich die Argumente gegen die Lagalbbahn an. Eine Hahnenseebahn wird dagagen immer noch fälschlicher Weise als Verbinung bezeichnet.

Einzige Möglichkeit des Erhalts vom Lagalb wäre aufgrund der BEST Politik wohl tatsächlich nur ein Ausbau des Berninagebietes. Aber nicht mit der Collinasbahn, die ja in jeder Hinsicht die skifahrerisch uninteressantere ist und dem Gesamtgebiet fast nichts bringt, sondern mit der Bondobahn, die nicht nur eine neue Geländekammer erschlösse sondern auch die Verbindung zwischen Lagalb und Diavolezza auf Skis ermöglichte. Weiter wären das Pisten mit einem grandiosen Südpanorama über den Lago Bianco Richtung Italien, während Collinas nur weitere Varianten im unteren Bereich des bereits erschlossenen Geländes ohne irgendwelche besonderen Reize böte.

Mit der BEST ist es eben wie so oft. Ein reines Wirtschaftsunternehmen, dass einzig und allein an seiner eigenen Gewinnmaximierung interessiert ist, steuert eben in Richtung banaler Skiarena mit Massenbetrieb.

Bleibt u hoffen, dass die vielen anderen Belange des Tales und seiner Gemeinden hinsichtlch Winter und Sommer in der Diskussion auch noch Wort finden werden.

Meine Frage in dem Kontext: ist die Bondobahn schwieriger, was eine Genehmigung angeht als de Collinasbahn?
 
Collinasbahn ist in der Wintersportzone (oder zumindest grösste Teil)--> unproblematisch für Baubewilligung.
Bondobahn ist in BLN Gebiet. (Bundesinventar Landschaft & Natur Oberengadin & Bernina oder sowas ähnliches ;-) )
 
3303 schrieb:
...Aber nicht mit der Collinasbahn, die ja in jeder Hinsicht die skifahrerisch uninteressantere ist und dem Gesamtgebiet fast nichts bringt, ...
ok, Bondo klingt für mich auch interessanter, aber die Collinas würde doch etwas bringen. Für meine Eltern war die Diavolezza ne Spur zu hart, was die Länge und Kälte angeht bzw. aus der Kälte resultierte, dass die Pausen kurz gehalten wurden und die Abfahrt somit beschleunigt wurde und zuviel Höhenmeter am Stück gehen irgendwann auch auf die Kondition. Genau für dieses Klientel, die am Arlberg alle paar Meter die nächste Hütte zum Verweilen ansteuern, müsste man eine Collinasbahn hinbauen plus irgendeine Restauration irgendwo zwischen 2.000 und 2.900m. Denn solche Leute gibt es in St. Moritz zuhauf (alle Bekannten meiner Eltern, die von St. Moritz schwärmen und dort regelmäßig Urlaub verbringen, sind eher die gemütlichen Fahrer, die nach 3-4mal KSB-fahren ne Hütte suchen, und alles andere als Pistenkilometerreisser).
 
Naja, es wäre halt die Frage, ob es Sinn macht, alle Skigebiete auf einen ähnlichen Level für die angesprochene Kundengruppe zu nivellieren.
Für mich und sehr viele meiner Bekannten ist es ein Argument für Diavolezza Lagalb, dass man dort Ruhe vor den ständigen "Belastungen" durch Hütten und Lifte hat.
Es ist ein erstklassiges Rückzugsgebiet vor dem Massentrubel in der Hochsaison.
Sowieso ein interessantes Phänomen. man hört vielerseits, dass der Massentrubel nicht beliebt sei. Da, wo nicht viel Trubel ist, fahren viele Leute dann aber auch nicht hin.
@Kälte: die Diavolezza ist aufgrund der Höhenlage und Exposition eher ein Skigebiet, das oft est ab März so richtig interessant wird.
Auch noch ein von der BEST verschwiegenes Kriterium. Der wohlbekannte Sachverhalt, dass im Winter Lagalb der Sonnenberg ist und Diavolezza die eiskalte Schattenseite.
Fällt besonders Sylvester die Möglichkeit weg, Sonnenpisten zu fahren, wird auch die Diavolezza uninteressanter, da vormittags die halbe und Nachmittags zunehmend fast die ganze Abfahrt im Schatten liegt. Das wird sich auch mit einer Collinasbahn nicht ändern. Die läge genauso im Schatten. Nur Lagalb kann in der Hauptsaison um Weihnachten die Sonne auf den Pisten bieten. Deswegen fahren ab Mittag auch extrem viele Leute rüber. Seit der Abschaffung des Pendolinos ist es natürlich extrem unattraktiv geworden. Wer will schon Weihnachten auf 2100m eine halbe Stunde auf den Bus warten, um zum Auto zurückzukommen. Ganz klare Sache, so drückt man Frequenzen.
Durch diese Sachen wird im Winter aber eben auch Diavolezza unattraktiver.

@c-f: Danke für die Info. Schade. Zusätzlich zu den schlechten Voaraussetzungen fehlt eben auch noch der Wille.
 
ich seh nix :(
die Pistenbeschaffenheit hat mir auf der Lagalb auch mehr gefallen, durch die Sonneneinstrahlung halt.
Aber Gebiete abseits des Massentrubels lohnen sich nicht, siehe Ausbau Corviglia und Furtschellas mit seinen ollen SLs.
 
Huch, da werden teilweise schon etwas komische Dinge verzapft :wink: Die Collinasbahn würde eine Neuerschliessung und zumindest vom optischen Bauchgefühl her würden es sehr wohl interessante Abfahrten. Die Pisten der Bondobahn kann man dagegen schon weitgehend befahren, einfach muss man dann per Seillift Richtung Lagalb und kann keine Wiederholungsfahrten tätigen. Und wirklich speziell ist der Abschnitt auch nicht. Den Nutzen der Bondobahn sehe ich schon insbesondere als Verbindungszweck.

Zur BEST: Kein Interesse an der Lagalbbahn, stimmt, wenn man den Statements glaubt. Aber das Interesse an der Diavolezzabahn besteht und auch die BEST weiss, dass deren Frequenzen ohne Lagalb abnehmen würden. Vorausgesetzt, die Hahnenseebahnen werden nicht gebaut, stellt sich aus BEST Sicht folgende Fragen:

- Kommen mit der Bondobahn soviele zusätzliche Gäste ins Berninagebiet, dass sie die Betriebskosten einer weiteren KSB übertreffen?
- Die Lagalbbahn kostet. Klar ist, die Diavolezzafrequenzen werden ohne sie abnehmen. Aber: Wird dann einfach der Gewinn der Diavolezzabahnen minim kleiner oder geht es soweit dass dann auch die Diavolezza rote Zahlen schreibt?
 
Bei derart grossen Skidestinationen ist doch eine Gewinn-/Verlustrechnung auf Ebene von Einzelbahnen nicht wirklich angebracht. Wir sind bislang immer wegen der Kombination Diavolezza/Lagalb dort hingefahren. Natürlich waren wir auch mal Corvatsch und Corviglia (und sind dort vielleicht - aufgrund der Struktur der Skigebiete - mit den Anlagen öfters gefahren als wie mit den beiden Pendelbahnen. Nur: Ohne Lagalb-Diavolezza wären wir doch überhaupt gar nicht ins Oberengadin gefahren.

Und nur die Diavolezza allein wirkt dann halt doch weniger als Magnet für einen Nächtigungsaufenthalt, zumal man dann deutlich inflexibler ist, auf unterschiedliche Schneebedingungen zu reagieren.

Unverständlich wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, so einen Traditionsskiberg wie Lagalb zu schliessen. Dieser ist letztlich Teil der Schweizer Skigeschichte. Normalerweise gehört sowas als Kulturdenkmal erhalten ...
 
Zurück
Oben