• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues im Oberengadin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Man müsste erstmal zwei Maßnahmen vornehmen:
-Lagalbbahn 15-Minuten-Takt statt 10. Die kann man nicht schaffen und muss so immer unnötig warten. Und die Seilbahnen sparen sogar Geld, weil sie weniger Fahrten haben.
-Verbindung Lagalb->Diavolezza mit einem Lift ermöglichen.
 
Hier nochmal die Zusammenfassung von 2008:

https://www.seilbahn.net/sn/berich...20Diavolezza-Lagalb&nav=4&klickpass=agh586zyf

Die Planung hatte damals noch die Diavolezza Bahn AG gemacht, auch die Planung für einen Ersatz der Diavolezza Bahn durch ein Funitel wie in Verbier waren von Garaventa schon weit fortgeschritten. In den 90er Jahren gab es auch teils enorme Wartezeiten mit Platznummern für die Diavolezza Bahn ....heute fast unvorstellbar...bis auf ein paar schöne Tage im Frühjahr ...

Die Bondo Bahn war dann aber glaub schon fertig geplant und sollte auch nach der Fusion gebaut werden aber wurde dann vom Landschaftsschutz verboten ... :rolleyes:

Die ganzen Einsprachen vom Landschaftsschutz haben schon viel verhindert:

- Bondo Bahn und damit die gesamte Zukunftsperspektive für das Skigebiet Diavolezza/ Lagalb gefährdet
- Verbindungsbahn Hahnensee Corviglia - Corvatsch und somit Verhinderung des Aufstiegs des Engadin zu den absoluten Ski Topregionen in Bezug auf zusammenhängendes Skigebiet
- Verzögerung oder evtl. Verhinderung Beschneiung Hahnensee - Projekt ist noch aktuell aber bisher nicht genehmigt
- Verhinderung durchgängige Abfahrt vom Corvatsch bis Alp Surlej mit Umfahrung ab Murtel

Die endlose Verschiebung Neubau Signalbahn ist auf private Einsprachen aufgrund der Überfahrungsrechte zurückzuführen.

Wäre im Engadin alles realisiert worden, was geplant war, stünde das Engadin heute in Bezug aufs Skifahren viel besser da :ja:
 
Bis auf die Hahnenseebahnachse, gegen die ich ja bin, und den Ziehweg von Margun Vegl zur Talabfahrt sehe ich das ähnlich.
 
Die Busverbindung Hahensee finde ich jetzt auch ausreichend aber ich kenne viele langjährige Gäste in St. Moritz die wirklich noch nie am Corvatsch waren :lach: ich kann das immer gar nicht glauben aber es ist so. Mit einer Verbindungsbahn wäre das wahrscheinlich nicht so.

Die Beschneiung Hahensee wäre halt vor allem ab dem Restaurant sehr wichtig :bindafür: da es ja leider auch sehr schneearme Winter gibt.

Den Ziehweg Murtel zur Alp Surlej brauche ich auch nicht aber ich glaube der Ersatz Skilift Murtel durch eine Sesselbahn mit einer beschneiten Piste wäre eine Wahnsinns Bereicherung für den Corvatsch. ;D ....aber das sind wohl Zukunftsvisonen ....

Die Familie Niarchos will übrigens auch ein Darlehen von 6 Mio CHF an die Corvatsch AG im Rahmen einer Kapitalerhöhung in Aktien umwandeln. Auch hier ein starkes Bekenntnis zum Corvatsch vom Hauptaktionär :respekt: :respekt:
 
"Landschaftsschutz" bei der Bondo Bahn? Das ist ja nun wirklich albern, bzw. ich kann mir das nur mit Fundamentalopposition erklären - ginge es nach den "Landschaftsschützern", gäbe es am Bernina wohl gar nichts, keine Seilbahnen, keine Eisenbahn, keine Straße.

Es ist ja nicht so, dass man da irgendeine größere Seilbahn bräuchte. Es würde schon ne ca. 400 Meter kurze SB auf den Gegenhang reichen (also gegenüber der Lagalbbahn), oder wenns sein muss sogar eine pistenlose SB parallel zur Bahnlinie (das wären dann ca. 1100 Meter). Da "verschandelt" man nur das "Natur-Idyll Berninapass-Straße und -Bahnlinie".
 
Ja eben, das ist ja das Problem. Je größer das Projekt, desto schwerer realisierbar ist es, sowohl finanziell (das Projekt da ist sicher 50, wenn nicht mehr als 100 Mio. Franken teuer, da ja effektiv das komplette Gebiet neu gebaut würde) als auch rechtlich wegen der Einsprachen.

Daher halte ich es eben für das vernünftigste, eine "Minimallösung" zu verfolgen. Die ist bezahlbar und hat bessere Chancen gegen Einsprachen. Selbst ein fixgeklemmter Sessellift die Bahnlinie entlang wäre ein großer Gewinn, aber nicht teuer (man könnte sogar ne Gebrauchtbahn nehmen) und ob man mit einer "Landschaftsschutz"-Einsprache bei so einer Trasse Erfolg hat, ist auch fraglich (denn die Bondo Bahn laut dem Link hätte ja doch schon eine nennenswerte Neuerschließung des Hangs bedeutet).
 
Als bekennender Engian’Ota Fan stelle ich fest: Das Oberengadin ist doch bis heute mit seilbahnen überdotiert. Muottas Muragl und Lagalb/Bernina sind gegenüber früher ja schon grossteils demobilisiert. Diavolezza und Lagalp werden alalongue ganz verschwinden, da unbequeme Pendelbahnen und Fässer ohne Boden. Auch Furtschellas läuft meistns leer. Schade ums Geld. Man sollte sich in zukunft ganz auf Corviglia und Corvatsch ohne Furtschellas konzentrieren, das dafür mit Vollgas. Sorry, alles andere ist aus meiner sicht nostalgischs wunschdenken. :lupe:
 
Also, wenn man rein auf die Auslastung der Bahnen schaut, und diese individuell nach wirtschaftlicher Rentabilität betrachtet, magst du womöglich recht haben. (Wobei Diavolezza zumindest im Sommer als Ausflugsberg in Kombi mit der Unesco-Bahnstrecke schon recht erfolgreich sein soll.)

Aber wenn man im Winter Diavolezza, Lagalb, Muottas Muragl und vor allem dann auch noch Furtschellas ganz aufgeben würde, würde ich kaum noch Wochenurlaube im Engadin verbringen. Klar, Corviglia und Corvatsch-Hauptgebiet sind die zentrale Drehscheibe auf die es primär ankommt, aber so schön sie auch sind: sie würden mir alleine nicht ausreichen. Bereits in der jetzigen Form ist das Engadin schon eher klein; da liebe ich doch auch Großgebiete wie die Portes du Soleil oder die 3 Vallées. Aber: das Engadin kann die mangelnde Größe sehr gut durch tolle Pistenqualität, grandiose Landschaft und Charme kompensieren. Aber ohne Furtschellas, und auch die Möglichkeit mal einen Abwechslungstag auf Diavolezza-Lagalb verbringen zu können, würde mir das dann doch nicht mehr reichen. Und das hat nichts mit Nostalgie zu tun, ich mag eine KSB auch lieber als eine Pendelbahn. Aber eine Pendelbahn auch lieber, als einen Berg gar nicht zu fahren.

Für Tagesgäste ist das natürlich anders. Da kann Marguns-Corviglia-Corvatsch natürlich einen super Tag bescheren, und Tagesgäste gehen auch tatsächlich eher selten auf Diavolezza, und packen es auch oft nicht wirklich bis auf die Furtschellas.

Stichwort Furtschellas: Genau wie bei der Lagalb mache ich mir auch hier schon mal Sorgen, wenn ich sehe wie leer es dort meistens ist. Daher freue ich mich sehr, dass die Corvatsch AG neue Kabinen geplant hat. Nicht wegen den Kabinen an sich, die sind mir eigentlich Schnuppe. Sondern wegen der damit verbundenen impliziten Bekennung zum Furtschellas-Sektor, den man wohl noch nicht heute oder morgen aufgeben will.
 
Ja, die angebotene Vielfalt und Unterschiede empfand ich auch äußerst angenehm.

Wenn Furtschella wegfällt und damit auch die wunderschöne Talabfahrt dort runter (als Wiederholungsfahrt) wäre ein großer Verlust.

Auch D/L haben etwas Besonderes. Das grandiose Panorama, das entschleunigende durch die Pendelbahnen (bin sonst kein Freund davon).

Evtl. ein sanfter Ausbau mit 1-2 KSB (max.6er) wären super.
 
Muottas Muragl läuft doch recht gut, oder? Jedes Mal wenn ich dort bin, hat es viele Leute und Zwischenfahrten sind nötig. Schlitteln ist sowieso im Trend.
Es haben schon viele Skigebiete Randbereiche stillgelegt und dadurch an Gesamtattraktivität eingebüsst und Kunden verloren. svi-nigels Denkweise ist mE kurzsichtig und zu stark zahlenfokkussiert. Es ist immer ein Gesamatangebot, bei dem nicht jeder einzelne Lift rentieren muss. Selbst Laax hat das gemerkt und Foppa nicht aufgegeben.
 
Es steht ja auch überhaupt keine Angebotsverkleinerung zur Diskussion. Solange die Familie Niarchos will, wird es Diavolezza / Lagalb und natürlich auch Furtschellas weiter wie bisher geben. Der Familie gehören auch die Hotels Kulm in St. Moritz und Kronenhof in Pontresina und Sie sind angeblich die größten Grundbesitzer im Engadin. Mal schauen wie das alles in der nächsten Generation weitergeht aber sie investieren ja auch in die Hotels weiter ohne auch hier meines Wissens eine Dividende zu bekommen.

Der Klimawandel wird das Engadin ja gegenüber tieferen Gebieten begünstigen und sollte es einer der drei Gesellschaften wirklich mal sehr schlecht gehen, stehen mit Sicherheit auch noch die Gemeinden den Bahnen zur Seite.

An der Talstation Sils ist ja auch noch ein neues Hotel geplant. https://www.engadinerpost.ch/2020/09/10/Gewinnerprojekt-Hotel-Furtschellas-Talstation
 
Nein, glücklicherweise steht das derzeit nicht zur Diskussion, auch wenn es bei der Lagalb schon mal knapp war. Aber ich wollte halt auch svi-nigels Idee widersprechen, dass eine derartige ausschließliche Fokussierung aufs Kerngebiet für mich persönlich mehr Nach- als Vorteile hätte.
 
Das engagement der Fam. Narchos in der Region St.moritz verdient grossen respekt. Ich finde das auch lässig. Wer aber garantiert uns dass es immer so bleibt? Abhängigkeiten von einzelnen personen/Familys zahlen sich langfristig fast nie aus. Man sollte das Heft in eigenen händen halten. Das grundprinzip ist bei dieser Ausgangslage simple: Proaktiv optimieren statt aus falschem Stolz maximieren. Solange bergbahnen nicht systemrelvevant sind (Lagalb, Furtschellas und Divolezza sind es für das Oberengadin nicht), sollten sie langfristig rentieren. Tun sie das nicht weil kaum mehr Nachfrage da ist, muss vernünftigerweise irgendwann der Stecker gezogen werden. Das wirkt dann als Sachzwang sehr unschön und zweitklassig, ist aber zb selbst im grossen Davos unvermeidbar, wo nach meiner prognose Strelalp und Pischa in spätestens 5 jahren sang- und klanglose History sein werden. Das mondäne Oberegadin hat in dieser Hinsicht definitiv bessres verdient. :ja:
 
švi-nigel schrieb:
Das engagement der Fam. Narchos in der Region St.moritz verdient grossen respekt. Ich finde das auch lässig. Wer aber garantiert uns dass es immer so bleibt? Abhängigkeiten von einzelnen personen/Familys zahlen sich langfristig fast nie aus. Man sollte das Heft in eigenen händen halten. Das grundprinzip ist bei dieser Ausgangslage simple: Proaktiv optimieren statt aus falschem Stolz maximieren. Solange bergbahnen nicht systemrelvevant sind (Lagalb, Furtschellas und Divolezza sind es für das Oberengadin nicht), sollten sie langfristig rentieren. Tun sie das nicht weil kaum mehr Nachfrage da ist, muss vernünftigerweise irgendwann der Stecker gezogen werden. Das wirkt dann als Sachzwang sehr unschön und zweitklassig, ist aber zb selbst im grossen Davos unvermeidbar, wo nach meiner prognose Strelalp und Pischa in spätestens 5 jahren sang- und klanglose History sein werden. Das mondäne Oberegadin hat in dieser Hinsicht definitiv bessres verdient. :ja:

Naja, ich weiß nicht... Ich war vor gut zehn Jahren mal ne Woche in Celerina, seit dem hat sich ja nichts nennenswertes verändert. Wenn ich jetzt denke, dass D&L fehlen würde (und somit ein Tagesausflug), und Corvatsch um Furtschellas beschnitten würde (senkt die Attraktivität vom Corvatsch auch erheblich und lohnt gerade noch für einen Tag), bliebe ja nur noch St.Moritz übrig - und das wiederum ist dann echt wenig Abwechslung für eine Woche, sodass ich mich dann wohl ganz gegen das Engadin entschieden hätte 🤷‍♂️
 
švi-nigel schrieb:
Das wirkt dann als Sachzwang sehr unschön und zweitklassig, ist aber zb selbst im grossen Davos unvermeidbar, wo nach meiner prognose Strelalp und Pischa in spätestens 5 jahren sang- und klanglose History sein werden.

Ist zwar hier Off-Topic, aber ich muss da kurz widersprechen. Strela ist eine eigene Unternehmung und gehört daher auch nicht zu den Skipassverbünden in Davos. Denke hier wird der Betreiber die Bahnen laufen lassen bis sie durch sind. Pischa wurde letztes Wochenende und jetzt über Ostern außerplanmäßig nochmal aufgesperrt. Das würden die Bergbahnen wohl auch nicht machen, wenn es nicht angenommen wird. Natürlich spielen auch die gute Schneelage und das gute Wetter mit rein.
 
Wie ich im Facebook Corvatsch 3303 gesehen habe sind die neuen Gondeln für die Furtschellas Bahn in Sils angekommen und sind schom im Sommer im Einsatz.
 
  • Like
Reaktionen: LGH
Im Facebook der Corvatschbahn sah ich ein neues Video zur neuen Furtschellas Bahn Gondeln. Intressant zu sehen ist wie die neue Gondel 1 hochgezogen wurde und das Hilfslaufwerk runterkam.
 
  • Like
Reaktionen: LGH
Leider sind die Kabinen noch eingepackt. Aber sie scheinen sich vom Design her wohl an der Corvatsch Gipfelbahn zu orientieren, nur kleiner.

Da auf Furtschellas im Sommer nur eine Kabine verwendet wird, wird im
Winter dann übrigens auch eine der Kabinen noch ganz neu sein, und die andere schon ein bisschen abgenutzt;-)
 
LGH schrieb:
Leider sind die Kabinen noch eingepackt. Aber sie scheinen sich vom Design her wohl an der Corvatsch Gipfelbahn zu orientieren, nur kleiner.
Die grüne Blache von der Gipfelbahn haben sie vielleicht noch damit wir hier nicht zu viel von der neuen Gondel sehen (smile)
 
Zurück
Oben