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Neues im Oberengadin

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Eine Animation der neuen Talstation Neubau 2er Sessel Suvretta liegt vor.. sieht ja ganz gut aus!

https://www.engadinerpost.ch/2022/04/05/Zusatzkosten-der-Suvretta-Sesselbahn-abgesegnet

Da der Platz an der Talstation sehr begrenzt ist, kam hier wohl nur wieder eine 2er Sesselbahn in Frage. An der Stelle braucht es ja auch nicht mehr.
Hoffentlich wird es nur keine Leitner Anlage.

Hier noch der Hintergrund für den Neubau:

https://www.gemeinde-stmoritz.ch/fi...n_Suvretta-Randolins_ueber_CHF_1_160_000_.pdf
 
švi-nigel schrieb:
Eigentlich müsste man den Alp Giop 4er Sessel ja gleich mitersetzen aber das bleibt wohl Wunschdenken :nixweiss:
Ja, ist Wunschdenken. Aber die Schutzhauben könnte man wenigestens wieder montieren.
….
Alp Giop und Marguns-Corviglia sind als Rückfallebene bei Sturm wichtig und deshalb ohne Haube ausgeführt. Damit soll bei problematischen Windverhältnissen der Betrieb länger gewährleistet werden. Bei M-C geht es um die Rückbringerfunktion und bei AG darum zu verhindern, dass alle bei der SSB landen. Es sind jeweils die Anlagen, die als Beschäftigungsanlage weniger attraktiv sind, so ausgeführt.
 
3303 schrieb:
švi-nigel schrieb:
Eigentlich müsste man den Alp Giop 4er Sessel ja gleich mitersetzen aber das bleibt wohl Wunschdenken :nixweiss:
Ja, ist Wunschdenken. Aber die Schutzhauben könnte man wenigestens wieder montieren.
….
Alp Giop und Marguns-Corviglia sind als Rückfallebene bei Sturm wichtig und deshalb ohne Haube ausgeführt. Damit soll bei problematischen Windverhältnissen der Betrieb länger gewährleistet werden. Bei M-C geht es um die Rückbringerfunktion und bei AG darum zu verhindern, dass alle bei der SSB landen. Es sind jeweils die Anlagen, die als Beschäftigungsanlage weniger attraktiv sind, so ausgeführt.
Aber das ist ja erst so, nachdem sie die Sessel ersetzten. Vorher waren am Alp Giop auch Hauben dran. Seither sind die Kolonnen am Salastrains deutlich länger als früher. Für mich ein Fehlentscheid. Sinnvoll wäre es gewesen, ein Teil der Sessel als Sturmsessel auszulegen. Analog Idjoch oder Viederjoch 2 in Ischgl-Samnaun. Wenn es derart stürmt, dass Salastrains nicht mehr fahren kann, gibt es wenige, die da hoch wollen, sodass diese Anzahl reichen würde.
 
ski-chrigel schrieb:
3303 schrieb:
švi-nigel schrieb:
Ja, ist Wunschdenken. Aber die Schutzhauben könnte man wenigestens wieder montieren.
….
Alp Giop und Marguns-Corviglia sind als Rückfallebene bei Sturm wichtig und deshalb ohne Haube ausgeführt. Damit soll bei problematischen Windverhältnissen der Betrieb länger gewährleistet werden. Bei M-C geht es um die Rückbringerfunktion und bei AG darum zu verhindern, dass alle bei der SSB landen. Es sind jeweils die Anlagen, die als Beschäftigungsanlage weniger attraktiv sind, so ausgeführt.
Aber das ist ja erst so, nachdem sie die Sessel ersetzten. Vorher waren am Alp Giop auch Hauben dran.
Ich beschreibe nur, warum man es so gemacht hat. Ob es bessere Lösungen gibt, kann man diskutieren. Und klar waren früher Hauben dran.
Selbst habe ich damals mal an einem stürmischen Tag in einem solchen Chaos an Chantatella gestanden. Irgendwann waren dann keine Hauben mehr an den Sesseln bzw. haubenlose Sessel montiert.
 
Skipapi schrieb:
Fix geklemmter 2-er Sessel ohne Haube, nostalgisches Konzept.... Ich schlage vor mit blauen Lattensesseln :wink: Ernsthaft: Eine Anlage dieses Typs von BMF steht in Madrisa (Zügenhüttli).
Oder auch auf der Schatzalp. Vielleicht ist das ja die beabsichtigte Positionierung des Skigebiets als Engadiner "Slow Mountain".
 
Ich hätt halt trotzdem einfach den alten 2ersessel saniert und mit einem Förderband swie bequemen Sesseln nachgerüstet, statt satte 4,6 Mio. für eine zweitrangige, periphere und frequenzschwache neue SB ohne griffigen Mehrwert für den gast zu verpulvern. Das Geld hätten die ESMAG anderswo viel sinnvoller einsetzen können. :nein:
 
švi-nigel schrieb:
Ich hätt halt trotzdem einfach den alten 2ersessel saniert und mit einem Förderband swie bequemen Sesseln nachgerüstet, statt satte 4,6 Mio. für eine zweitrangige, periphere und frequenzschwache neue SB ohne griffigen Mehrwert für den gast zu verpulvern. Das Geld hätten die ESMAG anderswo viel sinnvoller einsetzen können. :nein:
Hast du dich über die Details der Finanzierung informiert?
 
Ja, ich hab den Bericht gelsen und die Hintergründe bzw. div Interessen am Suvrettahang sind mir wohl bekannt. Trotzdem ist das Neubauprojekt objektiv betrachtet eine Fehlallokation von Ressourcen, da in dieser Form unnötig und vor allem, weil es dem Gesamtskigebiet im Verhältnis zur Bausumme viel zu wenig bringt. Die ESMAG möchten in der Ecke ja am liebsten gar nichts mehr investieren. Dass man wegen ein paar Suvretta Bonzen sogar noch den hiesigen Steuerzahler zur Kasse bitten muss, sagt imho schon alles über die unternehmerische Sinnhaftigkeit dieses verqueren Sesselbähnli-Vorhabens. :lupe:
 
Demnach weißt du nicht, wie die Anlage finanziert wird?
Die Hälfte kommt von Interessenten, ein Viertel von ESTM und ein Viertel von der Gemeinde, der es langfristig volkswirtschaftlich und steuertechnisch wohl viel einbringen wird.
 
Nochmals: Ich habe den Bericht zuhanden der Stimmbürgerschaft gelesen, und damit weiss ich auch, wshalb das Vorhaben wie finanziert wird. Natürlich verspricht sich die Gemeinde mit Blick auf ihre guten Steuerzahler am Suvrettahang was davon, aber aus unternehmerischer/betrieblicher Sicht macht ein Investment in dieser Höhe an der Ecke keinen Sinn.
 
Vielleicht hast du den Bericht gelesen aber nicht richtig verstanden oder kennst dich dort einfach nicht aus.

Die Sesselbahn Suvretta erschließt als Zubringer eines der größten Hotels im Oberengadin mit mind. 20 Mio CHF Umsatz im Sommer und Winter, hat eine wichtige Bedeutung für Kinderskikurse und Wanderer, hat eine sehr wichtige Zubringerfunktion für die Hütten Trutz und Paradiso besonders auch für die Events dort, erschließt eine wunderbare beschneite Talabfahrt gerade auch bei schlechter Sicht oben und ist natürlich die Ski In and Out Anbindung der teuersten Ferienhäuser dieser Welt.

Warum diese Investition nicht sinnvoll sein soll, erschließt sich mir nicht ganz. :roll:
 
Ich stimme snowworld hier nach meinem Aufenthalt im Berghotel Randolins (vielleicht auch einer der Beteiligten an der Finanzierung) zu. Auch wenn die Erschließung des Skigebiets von dort für dieses vielleicht nicht entscheidend ist; die Kombi aus Hotels (vor allem Suvretta-Haus und dessen Restaurants (Chasselas und Trutz)) und der Ferienhaus-Gäste dort machte ja diese Mischfinanzierung wahrscheinlich erst möglich. Und dass sich die Gemeinde dann nicht verschließt wundert mich nicht 🤷‍♂️.
Für die Gäste dort eine mehr als wertvolle Entscheidung finde ich.
 
snowworld schrieb:
Warum diese Investition nicht sinnvoll sein soll, erschließt sich mir nicht ganz. :roll:
Ich wiederhole mich aber die Antwort darauf ist ganz simple: Die Investition ist aus meiner Sicht in diesem Umfang darum nicht sinnvoll, weil für die beabsichtigte Zielerreichung (langfristige Verfügbarkeit einer etwas bequemeren, sicheren und aufgefrischten fixgeklemmten Zweiersesselbahn auf indenter Fahrstrecke mit Stützen an gleichen Standorten usw) nicht zwingend ein Fr. 4,6 Mio. kostender kompletter Neubau realisiert werden müsste.
 
Damit hätte ich jetzt nicht mehr gerechnet: anscheinend geht‘s mit der Genehmigung für die Beschneiung der Hahnensee voran!

https://www.engadinerpost.ch/2022/04/21/Gruenes-Licht-fuer-die-Beschneiung-der-Hahnenseeabfahrt

Ich sehe nur den öffentlichen Teil des Artikels. Vielleicht kann einer der Abonnenten kurz erzählen, ob diese Genehmigung jetzt schon definitiv ist, oder noch weitere Prozedur-Schritte erfolgen müssen, resp. zum jetzigen Zeitpunkt auch noch Einsprachen möglich sind?
 
Ich wünsche mir ja noch immer viel mehr eine Hahnensee-Seilbahn...
 
Skipapi schrieb:
Gemäss heutigem Artikel in der Südostschweiz hat die Bündner Regierung die Teilrevision der Ortsplanungen der betreffenden Gemeinden bewilligt. Damit seien "die planerischen Voraussetzungen" für die Beschneiungsanlage gegeben.
Heute Abend gibt es um 20:00 Uhr eine öffentliche Infoveranstaltungder Gemeinden und der Bergbahnen im Schulhaus Silvaplana.
https://epaper.somedia.ch/issue.act?issueId=126721&issueMutation=sogr&issueDate=2022-04-22&region=BZ

Danke für die Informationen. Wobei soweit ich das verstanden habe, die Versammlung heute Abend nicht primär um die Hahnensee-Beschneiung geht, sonst müsste ja auch die Gemeine St. Moritz involviert sein. Diese Versammlung war schon länger geplant, und dabei geht es genereller um die Finanzierung von Beschneiungsinfrastruktur. Anscheinend planen die Gemeinden Sils und Silvaplana, die Corvatsch AG da tatkräftig zu unterstützen, und wollen extra eine neue Infrastrukturgesellschaft gründen, die aus den beiden Gemeinden und der Corvatsch AG besteht.
https://gemeinde.silvaplana.ch/ro/news/oeffentliche-informationsveranstaltung-fuer-eine-zukuenftige-beschneiungsinfrastruktur-am-hausberg-corvatsch

j-d-s schrieb:
Ich wünsche mir ja noch immer viel mehr eine Hahnensee-Seilbahn...

Ja, schon, aber die Beschneiung ist aber auch schon was wert. Dieses Jahr war die Hahnensee-Piste z.B. nicht mal einen Monat lang offen (25.2.-20.3.). Und laut vielen Forenberichten auch in dieser Zeitspanne nicht mal sonderlich gut, mit vielen Steinen.

Ich weiß, dass es auch viele Forenuser gibt, die die Piste aus Gründen der Idylle lieber naturbelassen behalten würden. Und ich kann den Punkt durchaus verstehen. Dennoch bin ich persönlich für die Beschneiung. Es erhöht einfach die Öffnungschancen enorm.
 
LGH schrieb:
…
Ich weiß, dass es auch viele Forenuser gibt, die die Piste aus Gründen der Idylle lieber naturbelassen behalten würden. Und ich kann den Punkt durchaus verstehen. Dennoch bin ich persönlich für die Beschneiung. Es erhöht einfach die Öffnungschancen enorm.
Falls du mich damit meinst :)
Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen die Beschneiung. Wenn man das so wie bei Suvretta ohne dauerhaft stehende Lanzenreihen macht, finde ich das sehr gut.
Mir gehts um den Erhalt der idyllischen Piste, und das geht eben nur ohne Bahn.

Außerdem wird mit der Diskussion um die Bahnen ja wieder eine Lagalb Stillegung diskutiert werden müssen. Und auch da bin ich eben für den Erhalt des Skigebietes am Berninapass. Übrigens gerne erweitert mit einer Verbindungsbahn, die mE für die Zukunft dort unerlässlich ist.
All das hängt ja auch mit den Hahnenseebahnen zusammen.
 
LGH schrieb:
j-d-s schrieb:
Ich wünsche mir ja noch immer viel mehr eine Hahnensee-Seilbahn...

Ja, schon, aber die Beschneiung ist aber auch schon was wert. Dieses Jahr war die Hahnensee-Piste z.B. nicht mal einen Monat lang offen (25.2.-20.3.). Und laut vielen Forenberichten auch in dieser Zeitspanne nicht mal sonderlich gut, mit vielen Steinen.

Ich weiß, dass es auch viele Forenuser gibt, die die Piste aus Gründen der Idylle lieber naturbelassen behalten würden. Und ich kann den Punkt durchaus verstehen. Dennoch bin ich persönlich für die Beschneiung. Es erhöht einfach die Öffnungschancen enorm.

Ich bin ja auch nicht gegen die Beschneiung. Allerdings efüllt eine Seilbahn die Verbindungsfunktion eben auch wenn die Piste nicht offen ist.
 
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