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Neues im Oberengadin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
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mir ist bisher kein fix geklemmter Sessellift bekannt, der eine Sitzheizng hat. Kann es mir technisch auch grad nicht vorstellen, wie man das umsetzen könnte - der Stationsumlauf ist viel zu kurz, um genug Energie zu transferrieren, dazu ist da noch alles offen.
 
Snow Wally schrieb:
skifam schrieb:
sorry, stimmt! sie hatten ja einen 2er neu geplant, in Anbetracht der Ruhe dort reicht das auch aus, mehr wird von den "anliegenden Herrschaften" sicherlich auch missbilligt... :wink:
mal sehen welche Ausstattung kommt, Haube (gibts die beim 2er...?) und SH wären im teuersten Wohngebiet Europas ja eigentlich Pflicht....

In St. Moritz gibts doch auch den (einzigen mir bekannten) Dreier mit Haube, von daher bestimmt kein Problem bzw. nur (k)eine Geldfrage... :)
Anforderungen sind ja Ruhe und wenig sonstige Belastung von Villen und Restaurant sowie geringer Flächenverbrauch und keine Erhöhung der allgemeinen Frequenzen dort.
Hauben, Kuppelbarkeit, etc. stehen all diesen Zielen entgegen. Eine DSB ohne Kuppelbarkeit etc. mit Antrieb neu am Berg ohne Pistenausbau ist deshalb nur folgerichtig.
Leider ist die neue Anlage vermutlich bereits deutlich klobiger als die alte.
 
Ich bin nicht der Link einfügen Spezialist. Auf der Facebook Seite vom Corvatsch gibt es nun 2 Fotos von den neuen Sessel Alp Surlej. Einmal an der Gondel und einmal in der Garage.
 
LGH schrieb:
Danke für den Tipp. Wobei ich jetzt bei Facebook den Eintrag nicht gefunden habe, aber auf der Webseite fand ich jetzt auch eine Foto-Reportage, die mir ohne deinen Hinweis wohl entgangen wäre.
Die Sessel sind zwar alle noch verpackt, aber man erkennt, dass es die 4er-Sessel mit Schutzhaube von Garaventa sind.

https://www.corvatsch-diavolezza.ch/aktuelles/aktuelles-und-geschichten/detail/neue-sessel-fuer-die-alp-surlej
Dafür habe ich das übersehen ist aber interressanter. Bei Gesichtsbuch ist es unter Stories.
 
Heute beim Radeln vorbeigekommen.

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Ganz schön klobig zwischen den Häusern die Anlage. Aber immerhin ist damit dieser Sektor gesichert!
 
Mit Fachwerkstützen wäre es eine wunderschöne Bahn :roll: aber auch so ist ja die Talstation ganz gut gelungen und immerhin kein 0815 Bau.

Bei der Bergstation wurde der Kontrollraum also in die alte Skiliftstation eingebaut. Da hier aber doch viele Fußgänger und Kinder beim Einstieg Tal die Hilfe des Personals benötigen, müssen die jetzt ja durch die ganze Station laufen - vorher war hier eine kleine Holzhütte direkt an der Seite Talfahrt aus der das Personal nur kurz rausspringen musste wenn jemand kam.
Beim Einstieg wird es wohl auch kein Förderband geben was ich aber ganz gut finde.

Dieser Schwenkarm an der Bergstation mit dem Revisionskorb ist wohl fix installiert?
Der ist auch keine Augenweide und das kennt man sonst gar nicht von fixen Bahnen so einen fixen Sesselmontagearm.
 
Ich finde das vergleichsweise gelungen. Wenn die Steine Patina haben sieht das besser aus, als manch Haus dort am Berg. Und ich meine da nicht Suvretta House selbst 😉
 
Ich finde die Bahn sieht auch gelungen aus. Die Talstation gefällt mir eigentlich richtig gut :-) Vielen Dank für die Bilder!
 
Die Talstation gefällt mir insgesamt gut - wenn man berücksichtigt, dass man heute kaum noch authentische Architektur erwarten kann. Konsequenter wäre entweder eine echte Granitblockwand (heute schwierig umsetzbar) oder komplett Sichtbeton gewesen. Aber insgesamt kommt das schon gut, wie ich finde.
Das Ganze wirkt mir zur Straße nur etwas zu verschlossenen mit der mächtigen, geschwungenen Wand, die noch über Gelände hochgezogen wurde. Früher war das ein Hang ohne Mauer. Wenn die Begrünung stattgefunden hat, wird sich das aber wohl etwas entschärfen.
Mal sehen, wie sie das mit dem Einstieg zur Talfahrt lösen, da das wie beschrieben ohne Personal wohl kaum funktionieren wird.
Insgesamt bin ich sehr froh, dass man den Sektor jetzt erhält und ausnahmsweise mal achtsam mit dem Umfeld umgegangen ist :top:
 
Bei Talfahrten steht der Mitarbeiter dann halt wohl draussen. Resp. die müssen dann halt kurz warten, bis er kommt. Das ist vielerorts so. Aber das wird auch nicht sooo oft der Fall sein. Ich sah da kaum je Leute talfahrend. Für die Beobachtung des Ausstiegs ist die neue Position jetzt dafür besser.
 
3303 schrieb:
Die Talstation gefällt mir insgesamt gut - wenn man berücksichtigt, dass man heute kaum noch authentische Architektur erwarten kann. Konsequenter wäre entweder eine echte Granitblockwand (heute schwierig umsetzbar) oder komplett Sichtbeton gewesen. Aber insgesamt kommt das schon gut, wie ich finde.

Was ist das denn überhaupt für eine Mauer? Sieht ja nicht aus als wäre zwischen den Steinen Mörtel verwendet worden? Das ist sowieso extrem schade, schöne Mauern gibt es praktisch gar nicht mehr neu...
 
Die Konstruktionsweise der Mauer ist mir nicht bekannt. Derartige, nicht sichtbar ausgefugte Gestaltungen sieht man dort im Umfeld des Öfteren. In Sils Baselgia das WC an der Kirche sieht auch so aus.
Am Eingang sieht man, dass es sich wohl ziemlich sicher um eine Verblendung aus Granit handeln dürfte, die wohl eine Betonwand kaschiert.
Entweder werden die Steine nachträglich vorgeklebt - oder eventuell gleich mit einbetoniert? Man müsste mal genauer schauen. Ich tippe auf Ersteres, weiß es aber nicht.
 
Meiner Meinung nach sieht man auf den Bildern, das ist eine Betonmauer, die dann mit den Steinen verkleidet wird. Damit es nach idyllischer, natürlicher Mauer aussieht.
 
Ob das den Milliardärsnachbarn gefällt?
 
3303 schrieb:
Entweder werden die Steine nachträglich vorgeklebt - oder eventuell gleich mit einbetoniert? Man müsste mal genauer schauen. Ich tippe auf Ersteres, weiß es aber nicht.

Ich gehe wie kaldini fest davon aus, dass sie Steine nachträglich angebracht wurden, was an sich nichts außergewöhnliches ist.
Auf den Bildern sieht man ja, dass es Ortbetonwände sind. Da die Steine in die Schalung mit einzulegen, halte ich für einen enormen (unbezahlbaren) Aufwand. Ist schon bei Fertigteilwänden sehr anspruchsvoll, aufwändig und teuer (wird aber z.B. mit Klinkerriemchen durchaus hin und wieder gemacht).
Außerdem hättest dann wieder die Ankerlöcher, die man nachträglich schließen und kaschieren müsste. Wären die Steine gleich mit einbetoniert worden, bräuchte man auch keinen Sturz über der Öffnung, der deutlich zu sehen ist.
 
Noch einige Bilder der Talstation mit Nahaufnahmen der Natursteinarbeiten. Die Fugen sind nicht vollständig ausgemörtelt, die Steine definitiv nachträglich vorgemauert.
Ohne Außentreppe wäre der Bau klarer. Vielleicht hat man aber diese Lösung gewählt, um die Kubatur so compact wie möglich zu halten.
Die schwarzen Sessel gefallen mir. Die Masten und Konstruktion fände ich in Schwarz oder Anthrazit besser.

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