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Neues im Sauerland

Habe ich es richtig das im Skiliftkarussell Winterberg dieses Jahr zum ersten mal seit 2012 (wenn ich hierher gezogen bin) nichts wirklich neues gibt? Vielleicht mit dem Abfahrten? Beschneiunganlagen? Wird noch etwas mit dem Verkehrsleitsystem oder Parkplätze gemacht?
 
bastian-m schrieb:
Na dann lass uns mal Wetten abschließen, ob die KSB dieses Jahr noch gebaut wird.

Wie sieht denn dein Wettvorschlag aus und wie hoch ist dein Einsatz? ;D

Mikannika schrieb:
Habe ich es richtig [verstanden, ] das im Skiliftkarussell Winterberg dieses Jahr zum ersten [M]al seit 2012 ([als] ich hierher gezogen bin) nichts wirklich [N]eues gibt? Vielleicht mit de[n] Abfahrten? Beschneiunganlagen? Wird noch etwas mit dem Verkehrsleitsystem oder [den] Parkplätze gemacht?


Es wird sicher in die Beschneiungsanlagen investiert werden (wird ja eigentlich in stark schwankendem Umfang jedes Jahr gemacht), sicher nicht nur in Winterberg.

Was wurde denn 2014 erneuert/investiert? Auf Anhieb fällt mir da nichts ein...
 
Mikannika schrieb:
Habe ich es richtig das im Skiliftkarussell Winterberg dieses Jahr zum ersten mal seit 2012 (wenn ich hierher gezogen bin) nichts wirklich neues gibt? Vielleicht mit dem Abfahrten? Beschneiunganlagen? Wird noch etwas mit dem Verkehrsleitsystem oder Parkplätze gemacht?

Außerdem gibt es auch nichts mehr zu erneuern. Verbindungen untereinander stehen und Sesselbahnen sind alle neu/erneuert.. bleibt eigentlich nur noch die mögliche Verbindung zu Neuastenberg.
 
Scheinbar hat sich inzwischen eine Erwartungshaltung gebildet die man nicht ewig aufrecht erhalten kann.
Man wird nicht jedes Jahr neue Bahnen bauen können und es ist auch nicht nötig.
Im Skiliftkarusell hat man inzwischen einen Standart erreicht von dem sehr viele Orte in den Alpen nur träumen können.
Vor allem Aufgrund der Hohenlage ist es sinnvoll in technischen Schnee zu investieren.
Und selbst wenn es mal Jahre gibt in denen kaum neu investiert wird, so bleibt das Skigebiet doch auf absehbare Zeit mit das modernste was es im Wintersportbereich in Deutschland gibt.
 
Da haben chrissi5 und Sauerland_6_CLD definitiv Recht!

Man könnte zwar noch Parkplätze mit Beleuchtung und Asphaltdecke ausstatten, aber wenn man bedenkt, dass die meisten Parkplätze nur 2-3 Monate im Jahr genutzt werden, kann man auf eine Asphaltdecke besser verzichten.

Dass es zur Entlastung Winterbergs an Großkampftagen sinnvoll sein könnte, eine Verbindung mit Neuastenberg einzurichten, könnte ich mir langfristig durchaus vorstellen, ein paar Ideen dazu habe ich hier mal eingestellt.

Kurzfristig wird es aber wohl beim Neubau der Sesselbahn in Willingen bleiben, auch wenn die Chancen für einer 50. Saison mit dem SL gar nicht so schlecht stehen..
 
Ich denke das ein besseres Verkehrsleitsystem und bessere Parkmöglichkeiten nicht schlecht wäre... Am Samstag und Sonntag in Januar und Februar ist es Katastrophe. Wenn man auf Remmeswiese ein Geschäft hast kannst du Kundschaft vergessen. Niemand weiß wo noch platz ist, wenn es überhaupt noch platz gibt. Stau ab Niedersfeld (was meiner Meinung nach mit das Parkproblem zu tun hat). usw. usw.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Im Skiliftkarusell hat man inzwischen einen Standart erreicht von dem sehr viele Orte in den Alpen nur träumen können.

Die träumen eher von Standards. :wink:
 
Mikannika schrieb:
Habe ich es richtig das im Skiliftkarussell Winterberg dieses Jahr zum ersten mal seit 2012 (wenn ich hierher gezogen bin) nichts wirklich neues gibt? Vielleicht mit dem Abfahrten? Beschneiunganlagen? Wird noch etwas mit dem Verkehrsleitsystem oder Parkplätze gemacht?
Nun ja, weitere Beschneiungsanlagen sehe ich doch immer wieder als gute und teils gravierende Neuigkeiten. Die Saison wird dadurch möglich länger und schneesicherer. Für ein Skigebiet im Mittelgebirge ist eine gut ausgebaute Beschneiungsanlage das A und O. Lifte sind wie bereits oben beschrieben schon ausreichend ausgebaut. Persönlich find ich es schade, dass soviele Leuten immer nur nach Lifte schauen wenn es um Neuigkeiten geht, obwohl jetzt mit soviele moderne Anlagen erstmal die (dauerhafte) Sicherung des Winters oberste Priorität hat. Sowohl für die Betreiber als auch für uns Skifahrer/Snowboarder.

GIFWilli59 schrieb:
Was wurde denn 2014 erneuert/investiert? Auf Anhieb fällt mir da nichts ein...
Stimmt, damals wurde zumindest Lifttechnisch gesehen nichts neues gebaut. Und auch was Beschneiung angeht kann ich mir nichts gravierendes erinnern, außer ein paar Kleinigkeiten.

Mikannika schrieb:
Ich denke das ein besseres Verkehrsleitsystem und bessere Parkmöglichkeiten nicht schlecht wäre... Am Samstag und Sonntag in Januar und Februar ist es Katastrophe. Wenn man auf Remmeswiese ein Geschäft hast kannst du Kundschaft vergessen. Niemand weiß wo noch platz ist, wenn es überhaupt noch platz gibt. Stau ab Niedersfeld (was meiner Meinung nach mit das Parkproblem zu tun hat). usw. usw.
Parkprobleme, aber auch die schlechte Durchströmung durch Winterberg. Die ersten zwei Kreisverkehre im norden der Stadt halten den ganzen Verkehr auf. Über eine kreuzungsfreie Lösung sollte da wirklich mal nachgedacht werden, auch wenn es am Ende ein Kostenfaktor des Landes bzw. des Bundes ist.

Ein weiteres Problem: Am Ende eines Skitages kommt man Winterberg nicht mehr raus. Auch hier halten die Kreisverkehre im norden der Stadt alles auf. Allerdings sind zum Teil auch die Autofahrer selbst Schuld dran, wenn man sich den Chaos am Nachmittag vom Großraumparkplatz Bremberg (P3+P4) anguckt oder manche die Kapazitäten eines Kreisverkehrs nicht ausnutzen.

Im weiteren Verlauf sollte man aber auch darüber nachdenken die Zufahrtstraßen und Durchgangsorte wie Niedersfeld, Assinghausen, Bestwig uzw. zu entlasten. Letztes wird schon mit der Neubau der A46 gemacht; Olsberg und Bigge haben zum Glück seit 2010 bereits eine Ortsumgehungsstraße bekommen. Fehlt 'nur' noch was für Assinghausen, Wiemeringhausen und Niedersfeld. Da Ortsumgehungen sehr teuer sind und Planungsverfahren jahrelang andauern werden (wurde aber schonmal angedacht), könnte man über eine dreispurige Bundesstraße zwischen Niedersfeld und Winterberg nachdenken nach Vorbild des Europa-Parks. In den Morgenstunden stehen dann zwei Fahrstreifen nach Winterberg zur Verfügung, am Nachmittag zwei Fahrstreifen richtung Niedersfeld. Zwar löst man damit nicht das Parkproblem und den Stau durch Winterberg, aber schon den Rückstau der ganzen Vororte und Zufahrtstraßen. Außerdem wird Abends der Verkehr schneller wegfließen. Wird man dazu dann auch noch die obengenannte Kreisverkehre kreuzungsfrei machen und Parkflächen ausbauen und besser beschildern (die allererste Maßnahme), dann wurde an den stark frequentierten Wochenenden schon einiges anders aussehen.
 
Kreisverkehre sind ja so eine Sache. Einerseits dienen sie der verbesserten Verkehrsführung andererseits erlebe ich so oft, wie lange mache Autofahrer brauchen um endlich mal in den Kreis rein zu fahren. In Winterberg kommt noch dazu das sehr viele Besucher sich nicht auskennen und am/im Kreisverkehr orientierungslos rum eiern. . Und alle 4 Ausfahrten am zweiten Kreis sind stark frequentiert und eng dazu. Alleine Aral/ MC Donalds ist schon teilweise ein Schauspiel für sich.
 
In Winterberg wird sich auch so was tun. Lifttechnisch bezweifel ich das, zumindest zur kommenden Saison, diesmal, allerdings werden einige Betreiber in ihre Beschneiungsanlagen investieren. Wenn man eigentlich denkt, dass nix mehr geht dann geht eben doch noch was. Zumindest in Winterberg ;-)

Auch kann man an bestehenden Liften den Komfort erhöhen und dadurch ggf. für bessere Auslastungen sorgen.

Ich bin allerdings eher gespannt ob die Stadt Winterberg zukünftig etwas an der Verkehrssituation verbessern wird. Die war wie angesprochen diesen Winter zumindest mal den kompletten Januar und große Teile des Februars recht katastrophal. Gefühlt halb Holland und das Ruhrgebiet waren da. Mehrspurig von Niedersfeld nach Winterberg ist sicher ein guter Ansatz, allerdings verlagert sich das Problem damit auch nur näher an Winterberg heran. Ein Großraumparkplatz (vllt in der Remmeswiese neben dem Industriegebiet) oder noch vor dem 1. Kreisverkehr im Norden am Ortseingang mit anschließendem Park & Ride müssten wohl her damit es sich nicht wieder ewig staut. Der Stau ist ja in erster Linie dadurch entstanden, dass einfach nirgendwo mehr Parkplätze frei waren und die Gäste daher zum Teil stundenlang durch die Gegend gefahren sind um dann endlich irgendwo im Parkverbot zu parken. Aber was da nun tatsächlich möglich und sinnvoll ist müssen Verkehrsplaner entscheiden. So jedenfalls mein laienhafter Gedanke ;-)

Und wichtiger ist mir eigentlich, dass GifWilli mit seinem Pessimismus falsch liegt und die K1 zur nächsten Saison steht ;-) Die setzt dann nämlich neue Standards im Sauerland :D
 
@Hibbe,
dem, was Du das über die Verkehrssituation in Winterberg sagst, kann ich weitgehend beipflichten.

Auch die Idee mit der dreispurigen B480 ist eine sinnvolle Idee, allerdings brauchen dann auch alle Dörfer zwischen der BAB-Nuttlar und Winterberg eine Ortsumgehung. Sonst staut es sich an jeder Fußgängerampel.

Ich halte ein elektronisches Verkehrsleitsystem für wichtig mit Parkschranken an jedem Parkplatz, so dass die freie Anzahl auf den Parkplätzen schon frühzeitig bspw. im Bereich der Ruhrquelle angezeigt werden. Es muss versucht werden mit Personal die Parkplätze systematisch der Reihe nach zu fluten. Zu den Stoßzeiten müssen die Kreisverkehre entschärft werden. Man könnte Spuren für 1. Rechts Ausschärer einrichten. Das bringt was.

Ich denke jedoch, das Winterberg nicht um ein großes Parkhaus mit ca. 1500 Plätzen gegenüber der Kappe umhinkommt, da die meisten Leute irgendwo dort Parkplätze suchen. Zu diesem Parkhaus muss die Verkehrsleitung möglichst so eingerichtet werden, dass man vom ersten Kreisel in Winterberg kreuzungsfrei und ampelfrei durchkommt. Das ist aufwendig aber machbar... es kostet allerdings ne Menge Geld.
Auch wäre es sinnvoll die L740 vom Meschede nach Winterberg weiter auszubauen mit Ortsumgehung Siedlinghausen und Silbach und in ein Verkehrsleitsystem einzubinden. Das würde Entlastung für die B480 bringen. Allerdings braucht es dann ein Parkhaus mit adäquater Zufahrtsstraße am Poppenberg/Landal Park, damit die Leute über die L740 erst gar nicht nach Winterberg reinkommen. man könnte die Anreisenden auch ab 1. Kreisel zum Poppenberg-Parkhaus leiten.

P&R am Ortseingang/Remmerswiese wird m.E. nicht angenommen. Die Leute versuchen durchzufahren und möglichst im Nahbereich einen Parkplatz zu bekommen. Das haben auch die Erfahrungen und Verkehrsstudien am Feldberg ergeben. Auch für Obersdorf wurden P&R Ideen mit negativem Ergebnis bereits diskutiert.
 
Erste Verbesserungsmaßnahme an der Verkehrsinfrastruktur: ;-)

An der B 480 im Kreuzungsbereich mit dem Großraumparkplatz „Bremberg“ ist für die Dauer von 6 Monaten probeweise eine Fußgängerampel aufgestellt
worden!
 
Also auf einen Ausbau der Bundesstraßen können wir wohl noch lange warten. Das ist Bundspolitik und da werden in den nächsten 10 Jahren keine Ortsumgehungen, Dreispurigkeiten, etc. kommen. Zumal es ja nur an ein paar Wochenenden im Jahr wirklich schlimm ist.
Diesen Herbst oder nächstes Frühjar wird allerdings die A46 bis Nuttlar incl. Schnellstraße bis Olsberg fertig. Dann wird das Chaos in Winterberg eher noch schlimmer. Bisher stauten sich die Autos durch Bestwig und Nuttlar, dadurch wird die Anzahl der Autos, die pro Stunde in Winterberg ankommen, noch begrentzt. Das fällt durch die neue Autobahn weg. Es werden also noch mehr Autos pro Stunde in Winterberg ankommen, und das, obwohl es jetzt schon zu viele sind. Der Stau wird sich also nur verlagern und jetzt vor Winterberg noch länger werden.

Das einzige, was sich kurzfristig verändern kann (und muss) ist also die Situation in Winterberg selbst. Die Anzahl der Parkplätzte reicht an Spitzentagen bei weitem nicht mehr aus. Mit einem Parkleitsystem ließe sich das evtl. abmildern und vor allem die Situation für die betroffenen Anlieger verbessert werden. Aber irgendwo müssen die Autos trotztem hin, man braucht also mehr Parkraum. In Pistennähe sehe ich dafür allerdings auch klaum Platz. Und ein Parkhaus wäre richtig teuer, das würde sich für ein paar Wochenenden im jahr nicht rentieren. Außerdem käme da auch noch Planungs- und Bauzeit hinzu, diesen Sommer wäre sowas gar nicht mehr machbar.

Also park and ride? Aber auch dazu bräuchte man irgenwo noch neue Parkplätze. Gibt es die irgenwo in der näheren Umgebung passende Freiflächen? Denn für ein paar Wochenenden im Jahr lohnt sich der Bau von Parkplätzen irgenwo auf der grünen Wiese auch nicht, die nutzt ja sonst auch keiner. Vielleicht solllte man mal über Sonderzüge nachdenken. Gab es ja vor jahrzehnten schonmal und evtl. könnte so die Zahl der Autos etwas reduziert werden. Nicht signifikant, aber ein paar Prozent würden ja schon deutlich helfen.

Im Endeffekt glaube ich aber nicht, dass viel passiert. Evtl. ein paar mehr Ordner, ein bisschen Parkleitsystem und evtl auch noch die ein oder andere Wiese, die zum Parken freigegeben wird. Aber alles andere ist für ein paar Wochenenden im jahr einfach zu teuer. Da wird man lieber nach dem Motto "Augen zu und durch" agieren und hoffen, dass man die Tage irgendwie übersteht.
 
manitou schrieb:
Auch wäre es sinnvoll die L740 vom Meschede nach Winterberg weiter auszubauen mit Ortsumgehung Siedlinghausen und Silbach und in ein Verkehrsleitsystem einzubinden.

Wo willst du denn in Silbach eine Umgehungsstraße bauen? Als Passstraße oder als Tunnel? :lach: Beides ist äußerst utopisch.

Eine dreispurige Straße würde auch nur mit Umgehungsstraßen funktionieren (ich weiß nicht, ob das Frans implizit gemeint hat).

Hibbe schrieb:
Auch kann man an bestehenden Liften den Komfort erhöhen und dadurch ggf. für bessere Auslastungen sorgen.

Durch neue Einstiegsförderbänder? ;D
In Zürs am Arlberg gibt es eine 350m-Bahn mit Haube und Sitzheizung, vlt wäre das mal was für Winterberg, wo ja bisher (diesbezüglich) nur der Grundsatz Masse statt Klasse gilt.

Hibbe schrieb:
Und wichtiger ist mir eigentlich, dass GifWilli mit seinem Pessimismus falsch liegt und die K1 zur nächsten Saison steht Die setzt dann nämlich neue Standards im Sauerland

Also mir ist es relativ egal, ob die neue Bahn dieses oder nächstes Jahr kommt. Wichtig ist mir nur, dass die Bahn auch pünktlich Anfang Dezember fertig ist und nicht nur gerade so, wie letztes Jahr der Tunnel.. :rolleyes:
Um spätestens am 30.11. fertig zu sein, braucht man dort sicher 4,5 Monate, d. h. man müsste schon Mitte Juli mit dem Bau beginnen. Bis dahin sind es noch 3 Monate, in denen das Genehmigungsverfahren abgeschlossen sein muss. Sicher ist also noch nichts...
Ich fahre ansonsten auch gerne noch einen Winter Schlepplift.
Du wärest ja auch kaum vom Neubau betroffen, denn soviel ich weiß, warst du ja heuer nur einen halben Tag in Willingen zum Skifahren.


asnowd schrieb:
Im Endeffekt glaube ich aber nicht, dass viel passiert. Evtl. ein paar mehr Ordner, ein bisschen Parkleitsystem und evtl auch noch die ein oder andere Wiese, die zum Parken freigegeben wird. Aber alles andere ist für ein paar Wochenenden im jahr einfach zu teuer. Da wird man lieber nach dem Motto "Augen zu und durch" agieren und hoffen, dass man die Tage irgendwie übersteht.

Da hast du Recht, es sind eben nur ein paar Wochen im Jahr, in der diese Infrastruktur ausgelastet wäre.

Letztlich muss man sich ja auch die Frage stellen, was man damit erreicht. Es ist ja nicht so, dass alle Parkplätze voll sind und die Hänge trotzdem leer sind. Schon jetzt herrscht ja dann dort totales Chaos, bei dem den meisten Leuten (jedenfalls denen aus diesem Forum) das Skifahren gar keinen Spaß mehr macht. Ich würde mal die Prognose wagen, dass derartige Verkehrsinfrastrukturprojekte noch mehr Leute ins Skiliftkarussell locken würden, will man das wirklich?

Den meisten Leuten wäre schon geholfen, wenn sie nicht alle gleichzeitig Skifahren wollten (z. B. an Weihnachten) oder im selben Skigebiet. Zumindest bei guten Schneeverhältnissen gibt es ja mindestens 2 weitere Skigebiete mit passablem Angebot, die dann (komischerweise) auch nicht so stark ausgelastet/überfüllt wie Winterberg sind.
 
GIFWilli59 schrieb:
Wo willst du denn in Silbach eine Umgehungsstraße bauen? Als Passstraße oder als Tunnel? :lach: Beides ist äußerst utopisch.

Nein - als die L740 seinerzeit ausgebaut wurde, hatte man bereits im Auge, diese als zweite "Hauptstraße" nach Winterberg zu konzipieren, deshalb ist sie ja so gut ausgebaut. Es existieren bereits über 30jahre alte Pläne, die L740 an Siedlinghausen und Silbach vorbeizuführen und zwar zunächst oberhalbvon Siedlinghausen zur L742 (Sorpestr.) und dann ziwschen Himmelsberg und Remberg hindurch, so dass die Straße dann bei der Bahnschranke vor Silbach wieder auf die L740 stößt.
Wahrscheinlich besteht auch wegen dieser Planung die Lücke zwischen den NSG. Siehe hier:
http://www.geodienste.bfn.de/schutzgebiete/#?centerX=3463274.561?centerY=5675766.540?scale=10000?layers=525

Dieser Teil kam jedoch nie zur Ausführung, vermutlich wegen der hohen Kosten, weil es kein Ausbau sondern ein komplexer Neubau wäre. Angesichts des durch den Skigebietsausbau zunehmenden Verkehr nach Winterberg sollten die verantwortlichen mal wieder über diese Variante nachdenken. Die ist teuer aber wäre sehr wirksam, in Verbindung mit einem Parkhaus am Landal, denn damit wäre der Verkehr raus aus der Stadt und der Anfahrtsverkehr der B480 kann ab 1. Kreisel auch zum Landal geleitet werden.

Man hat ja gerade sehr viel Geld ausgegeben um Olsberg und Bestwig zu entlasten, aber das hilft dem Verkehrschaos oberhalb von Assinghausen und vor Winterberg nicht.
 
manitou schrieb:
Auch wäre es sinnvoll die L740 vom Meschede nach Winterberg weiter auszubauen mit Ortsumgehung Siedlinghausen und Silbach und in ein Verkehrsleitsystem einzubinden. Das würde Entlastung für die B480 bringen.
Eine Ausbau der L740 halte ich für unnötig, wenn man die B480 schon ausbauen möchte. Die Ortsumgehung von Niedersfeld ist bereits vom Bund mit dem Status "weiterer Bedarf" offiziell vorgesehen, wie auch eine mögliche Ortsumgehung von Winterberg, Züschen und Hallenberg. Desweiteren wird sich die L740 zukünftig nach Eröffnung der A46 bis Nuttlar auch noch weiter (erheblich) beruhigen, zumindest zwischen Meschede und Siedlinghausen. Da wird dann die L742 von Olsberg über Brunskappel nach Siedlinghausen starker beansprucht werden, falls es auf der B480 zu Behinderungen kommt.
manitou schrieb:
Nein - als die L740 seinerzeit ausgebaut wurde, hatte man bereits im Auge, diese als zweite "Hauptstraße" nach Winterberg zu konzipieren, deshalb ist sie ja so gut ausgebaut.
Naja, die L740 ist erst seit diesem Winter echt gut ausgebaut. Vorher gab es zwischen Bödefeld und Siedlinghausen immer noch einige alte und schmale Teilstücke. Daran hat man die letzte vier Jahren - endlich - gearbeitet, auch wenn eine Bauzeit von vier komplette Sommer viel zu lang war. Aber das ist eben Deutschland: Baustellen dauern Ewigkeiten. :x
asnowd schrieb:
Diesen Herbst oder nächstes Frühjar wird allerdings die A46 bis Nuttlar incl. Schnellstraße bis Olsberg fertig.
Da bist du aber verdammt optimistisch. :wink: Ich befürchte, dass es eher noch bis 2019 dauern wird, bevor die A46 samt B480n für den Verkehr freigegeben wird.
manitou schrieb:
P&R am Ortseingang/Remmerswiese wird m.E. nicht angenommen. Die Leute versuchen durchzufahren und möglichst im Nahbereich einen Parkplatz zu bekommen. Das haben auch die Erfahrungen und Verkehrsstudien am Feldberg ergeben. Auch für Obersdorf wurden P&R Ideen mit negativem Ergebnis bereits diskutiert.
Sehe ich auch so. Man wird am liebsten direkt an der Piste parken wollen und solche P&R-Anlagen erstmal ignorieren.
manitou schrieb:
Zu den Stoßzeiten müssen die Kreisverkehre entschärft werden. Man könnte Spuren für 1. Rechts Ausschärer einrichten. Das bringt was.
Oder sogenannte Turbo-Kreisverkehre. Damit kennen die Holländer sich bestens mit aus, allerdings werden da die Deutschen wahrscheinlich im ersten Augenblick weniger mit zurecht kommen. Es wird auf jeden Fall schon was helfen, aber die einzigste vernünftige Lösung wäre die kreuzungsfreie Lösung mit eine Auf- und Abfahrt inkl. Parallelstraße. Klar das kostet was, aber dann hat man auch eine nachhaltige Lösung.
asnowd schrieb:
Zumal es ja nur an ein paar Wochenenden im Jahr wirklich schlimm ist.
Naja, nur ein 'paar' Wochenenden sind es ja nicht. Es waren ziemlich alle Wochenenden in Januar und Februar. Und es sind auch nicht nur die Samstage und Sonntage, sondern der Spaß fängt teils schon am Donnerstagabend an, dann auf jeden Fall den Freitagmittag/abend und dann teils bis zum Montag. Während der Krokusferien kommen da alle Tage der Woche noch hinzu, plus die Karnavalstage und Zeugnisferien von Niedersachsen & Co.
asnowd schrieb:
Mit einem Parkleitsystem ließe sich das evtl. abmildern und vor allem die Situation für die betroffenen Anlieger verbessert werden.
Stimmt, es ist auf jeden Fall den ersten (vergleichsweise kostengünstigsten) Schritt die man machen kann.
asnowd schrieb:
Aber alles andere ist für ein paar Wochenenden im jahr einfach zu teuer. Da wird man lieber nach dem Motto "Augen zu und durch" agieren und hoffen, dass man die Tage irgendwie übersteht.
Die B480 muss allerdings nicht nur für den Wintersportverkehr ausgebaut werden. Auch an normalen Arbeitstagen wird sie ordentlich durch Pendelverkehr beansprucht. Außerdem kommt auch einiges an Schwerlastverkehr von/nach Marburg hinzu. Diesbezüglich wären Ortsumgehungen durchaus während das ganze Jahr von erheblichen Vorteil. Die A46 wird ja auch nicht nur wegen den Wintersportverkehr weiter gebaut. :wink:

Außerdem sollte m.E. schonmal auf der A44 vor Kreuz Werl ein Schild stehen wo Willingen geradeaus über Erwitte/Anröchte angegeben wird. So etwas wie "Willingen über
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Erwitte/Anröchte". Die meisten Leuten fahren aus dem Ruhrgebiet auch nach Willingen über Bestwig und Olsberg, anstatt die gut ausgebaute Bundesstraßen über Anröchte, Belecke und Brilon zu benutzen (B55-B516-B251). Auf dem Rückweg wird man schon offiziell nach Dortmund über Brilon und Belecke geschickt, was ich eine gute Sache finde.
GIFWilli59 schrieb:
Den meisten Leuten wäre schon geholfen, wenn sie nicht alle gleichzeitig Skifahren wollten (z. B. an Weihnachten) oder im selben Skigebiet. Zumindest bei guten Schneeverhältnissen gibt es ja mindestens 2 weitere Skigebiete mit passablem Angebot, die dann (komischerweise) auch nicht so stark ausgelastet/überfüllt wie Winterberg sind.
Die Holländer wollen ja nur nach Winterberg. Für vielen ist Willingen noch unentdecktes Land, wobei Willingen an den stark frequentierten Wochenenden schon sehr voll ist mit ordentlichen Wartezeiten. Da wird eher Neuastenberg, Altastenberg, Züschen uzw. angebracht sein. Aber Schleppliftfahren wollen die meisten leider nicht (mehr). :(
 
Frans schrieb:
manitou schrieb:
Auch wäre es sinnvoll die L740 vom Meschede nach Winterberg weiter auszubauen mit Ortsumgehung Siedlinghausen und Silbach und in ein Verkehrsleitsystem einzubinden. Das würde Entlastung für die B480 bringen.
Eine Ausbau der L740 halte ich für unnötig, wenn man die B480 schon ausbauen möchte. Die Ortsumgehung von Niedersfeld ist bereits vom Bund mit dem Status "weiterer Bedarf" offiziell vorgesehen, wie auch eine mögliche Ortsumgehung von Winterberg, Züschen und Hallenberg. Desweiteren wird sich die L740 zukünftig nach Eröffnung der A46 bis Nuttlar auch noch weiter (erheblich) beruhigen, zumindest zwischen Meschede und Siedlinghausen. Da wird dann die L742 von Olsberg über Brunskappel nach Siedlinghausen starker beansprucht werden, falls es auf der B480 zu Behinderungen kommt.
manitou schrieb:
Nein - als die L740 seinerzeit ausgebaut wurde, hatte man bereits im Auge, diese als zweite "Hauptstraße" nach Winterberg zu konzipieren, deshalb ist sie ja so gut ausgebaut.
Naja, die L740 ist erst seit diesem Winter echt gut ausgebaut. Vorher gab es zwischen Bödefeld und Siedlinghausen immer noch einige alte und schmale Teilstücke. Daran hat man die letzte vier Jahren - endlich - gearbeitet, auch wenn eine Bauzeit von vier komplette Sommer viel zu lang war. Aber das ist eben Deutschland: Baustellen dauern Ewigkeiten. :x

Außerdem sollte m.E. schonmal auf der A44 vor Kreuz Werl ein Schild stehen wo Willingen geradeaus über Erwitte/Anröchte angegeben wird. So etwas wie "Willingen über
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Erwitte/Anröchte". Die meisten Leuten fahren aus dem Ruhrgebiet auch nach Willingen über Bestwig und Olsberg, anstatt die gut ausgebaute Bundesstraßen über Anröchte, Belecke und Brilon zu benutzen (B55-B516-B251). Auf dem Rückweg wird man schon offiziell nach Dortmund über Brilon und Belecke geschickt, was ich eine gute Sache finde.

@frans
stimme Dir zu - ergänzen möchte ich, dass die Pläne der L740 als zweite Hauptstraße nach Winterberg uralt sind und wohl schon längst aufgegeben wurden zugunsten der A46 und dem Ausbau der B480.
Aber Meschede-Bödefeld hat man ja schon vor längerer Zeit (weiss nicht genau wann) sehr gut ausgebaut. Danach passierte dann nichts mehr. Ich hab die Verkehrsplanung im Sauerland seit ca. 1980 immer am Rande verfolgt, da meine Tante am Sorpesee wohnt und ich noch die Anreisestrapazen in den 70/80ern über die B7 kenne, als es noch keine A46 gab. Die B7 war damals zwischen Marsberg und Iserlohn eine durchgehende Katastrophenstraße, wo man zu Fuß schneller nebenher gehen konnte. :wink:
Im Sauerland hat man vielerorts ab Ende 70er/80er begonnen, Landesstraßen stückweise auszubauen und dann den Ausbau eingestellt (z.B auch die L686 Freienohl-Sundern bei Hellefeld). Ein Grund für den Ausbaustopp war die Wende, denn danach hatte der Straßenbau in den neuen Bundesländern absoluten Vorrang.

Wenn die Ortsumgehungen Niddersfeld B480 im "weiteren Bedarf" steht, dann kann man davon ausgehen, dass die nächsten 20 Jahre nichts passiert. bei "dringlicher Bedarf" braucht es mindestens 10 Jahre bis da was fertiggestellt ist, sofern nicht Natürschützer irgendwelche Salamander, Kröten o.ä. schützen möchten, die da rumkreuchen. Ob wir in 25Jahren noch einen Ausbau B480 brauchen? - oder hat der Klimawandel den Ausbau dann erübrigt?!

Wenn sich Land, Kreis und Kommunen einig sind, dann können die einen Ausbau/Ortsumgehung Siedlinghausen/Silbach der L740 schneller bewegen als bei der B480, da letztere über den Bundesverkehrswegeplan laufen muss.

Ich fahre die L740 von Meschede i.d.R nicht (sondern erst ab Siedlinghausen), aber ich denke, die Straße hat bis auf den Abschnitt Siedlinghausen-Winterberg noch erhebliche Kapazitätsreserven im Winterberg-Anreiseverkehr und ist eine echte Entlastungsstrecke. Wenn jedoch die BAB-Nuttlar fertig ist, werden B480 und L742 Steinhelle-Siedlinghausen erheblich unter Druck geraten, das sieht frans sehr richtig.
Derzeit wird es auf der L740 vor Winterberg immer ab ungefähr Höhe Einfahrt Poppenberg bis zum 1. Kreisel "stauig". Ein ordentlicher Parkplatz/Parkhaus am Landal würde diesen Verkehr schon mal aus der Stadt raushalten.

Was ein Verkehrslenkschild Willingen am BAB-Kreuz Werl c/o A44 Erwitte/Anröchte angeht, so wird das nie was, da es ein Behördenthema ist - und der Amtsschimmel kapiert unsere pragmatischen Winternöte nie. Da gibt es angeblich genaue Vorgaen, wan eine Ausschilderung gegeben ist. Wäre Willingen eine Großstadt, gabe es ein solches Schild, aber nicht bei einem 3500 Selelenort.
Willingen hat mal versucht ein braunes touristisches Regionsschild an die A44 zu bekommen. Klappt nicht, da Willingen über das Entfernungslimit ist - der Diemelsee hat jedoch ein Schild bekommen, da etwas näher an der A44 dran. Wenn das also schon nicht klappt, dann ist ein Lottogewinn wahrscheinlicher als ein Willingen-Schild am BAB-Kreuz Werl.

Willingen/Hessen wird auch auf den gelben Verkehrschildern im HSK möglichst ignoriert, was etwas mit der touristischen Rivalität Willingen/Winterberg zu tun hat.
Ist Euch schon mal aufgefallen, dass Willingen im HSK immer nur an den allerwichtigsten Kreuzungen ausgewiesen wird. Kein Schild in Assinghausen (nur Bruchhausen), kein Schild am Abzweig Ruhrquelle (nur Korbach/Medebach), kein Schild in Küstelberg und Medebach (nur Usseln), kein Schild in Bredelar (Nur Diemelsee). Es gibt nur Willingen-Schilder in Brilon und Olsberg.
 
manitou schrieb:
Willingen/Hessen wird auch auf den gelben Verkehrschildern im HSK möglichst ignoriert, was etwas mit der touristischen Rivalität Willingen/Winterberg zu tun hat.
Ist Euch schon mal aufgefallen, dass Willingen im HSK immer nur an den allerwichtigsten Kreuzungen ausgewiesen wird. Kein Schild in Assinghausen (nur Bruchhausen), kein Schild am Abzweig Ruhrquelle (nur Korbach/Medebach), kein Schild in Küstelberg und Medebach (nur Usseln), kein Schild in Bredelar (Nur Diemelsee). Es gibt nur Willingen-Schilder in Brilon und Olsberg.

Selbst als die Straße Medebach-Brilon Wald "übern Berg" ein halbes Jahr für Bauarbeiten gesperrt warw, war es ja nicht möglich, ein ordentliches Schild hinter Bestwig, VOR dem Abzweig nach Olsberg zu bekommen, dass Willingen derzeit nur über Brilon erreichbar ist. Ergo sind alle Gäste bis Elleringhausen getuckert, standen vor der SPerre und mussten beleidigt den Umweg fahren. Und die Hoteliers habens abgekriegt...
 
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