Hier gibts jetzt meine Bilder. Ich denke, diesen und den Beitrag von Uskoelle könnte man schon in ein neues Bautagebuch verschieben.
Mal kurz nach Winterberg fahren und ein paar Bilder von den Baustellen machen. Das klingt ja zuerst nicht nach großerm Aufwand. Gut, wenn der Rhein deutlich näher liegt, als der Kahle Asten, kling es schon anders, aber 2 Stunden Autofahrt sind ja auch nocht nichts besonderes. Anstrengend wird es bloß, wennn man auf die Idee kommt, die 170 km aus eigener Kraft zurückzulegen. Ich mir schon länger vorgenommen, mal mit dem Rad ins Sauerland zu fahren, jetzt hatte ich auch einen willkommenen Anlass dazu. Dass es anstrengend wird habe ich ja schon vorher gewusst, gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall. Es hat wirklich Spaß gemacht, war eine interessante Tour, man sollte sich natürlich genug Zeit nehmen, aber gut zu schaffen und ausgesprochen schön zu fahren.
Falls es Interesse an Bericht oder gar Nachahmung geben sollte, bitte melden, ich kann eine schöne Route von Leverkusen nach Winterberg empfehlen.
Und wenn man dann schonmal in Winterberg ist, dann bringt man natürlich auch in paar Fotos mit.
Nun also zu den Bildern:
Noch vor der Erreichen Winterbergs, auf dem Weg aus dem Sorpetal nach Altastenberg hatte ich vom Gegenhang einen ersten Blick auf den Westfalenhang. Und man kann hier erkennen, dass schon einige Bäume gefallen sind.
Hier rot eingekreist: Oben die Lichtung oberhalb der Bergstation, in der einmal der Speicherteich entstehen wird. Unten - und besser zu erkennen: die Bäume zwischen beschneiter Piste und Liftspur mussten dran glauben.
Die eigentliche Baustellenbesichtigung hatte ich mir für den nächsten Tag vorgenommen.
Um es vorweg zu nehmen. Als letzte Station am nächsten Tag war ich nochmal in Altastenberg, allerdings hat hier mein Akku versagt, ich hab keine weiteren Bilder. Deshalb hier anhand von Google Earth: Blau, Rot und Schwarz muss ich euch wohl erklären. Gelb sind die Rodungen. Oben ungefähr der Platz für den Speicher. So, wie es hier aussah, haben die Arbeiten erst letzte Woche begonnen, es waren erst ein paar Bäume gefällt. Deshalb kann man die Ausmaße noch nicht genau bestimmen, das ganze wird bestimmt noch größer. Unten die Bäume zwischen Liftspur und beschneiter Piste. Die Liftspur war immer das größte Problem bei der Beschneiung am Westfalenhang, nur logisch, dass hier nachgeholfen wird. Ich schätze, das obere Drittel der Bäume ist hier schon gefallen. Allerdings liegt zwischen Piste und Liftspur ein Einschnitt (Bachbett oder ähnliches), mit dem Erdaushub aus dem Speicherteich lässt sich das aber bestimmt auffüllen.
Am nächsten Morgen. Auf dem Weg zur Kappe der Blick auf die St.-Georg-Schanze ...
... und den Landal-Park
Auf dem Weg zur Kappe: Schon von weitem sieht man die Erdaufschüttung, die hier entsteht.
Hier das Ganze von näher. Auf 4-5m würde ich das ganze schon schätzen.
Nochmal. Aber Erdaufschüttungen sind ja auch nichts Ungewöhnliches in Winterberg.
Von der anderen Seite: Hier kommt die enorme Höhe besser zur Geltung.
Das Bagger stand die ganze Zeit mit laufendem Motor hier, allerdings keine Anzeichen auf irgendwelche Menschen. Und das unter der Woche um 9 Uhr.
Neben der Terrasse vom Bobhaus. Das Holzgebäude stellt die derzeitige Bergstation dar.
Um 180° gedreht. Am linken Bildrand dürfte die neue Bergstation entstehen. Hier noch keine Spur von einer Aufschüttung.
Und weiter nach rechts gedreht. Der hintere Erdhaufen ist die Aufschüttung, die ich eben Fotografiert habe. Man sieht also, damit es nach dort hin abschüssig verläuft, muss noch viel Erde bewegt werden. Mich würde es nicht wundern, wenn der Gipfel der Kappe im Herbst 10m höher wäre, als jetzt.
Herumliegender Erdhaufen.
Hier sieht man, dass oben schon einige Bäume gefallen sind. Außerdem wurde der bestehende Verbindungsweg Käppchenhang - Slalomhang verbreitert.
Nochmal das selbe.
Auf dem Markierungspfahl vorne steht "Bergstation". Etwas weiter hinten kann man eine zweite Markierung für das andere Ende der Bergstation erkennen.
Die Einfahrtstütze steht knapp oberhalb der derzeitigen Bergstation.
Blick von der Terrasse das Bobhauses die Kappe hinunter. Um da jetzt noch weiter herabzusteigen, dafür fehlte mir nach dem gestrigen Tag ehrlich gesagt die Kraft.
Blick auf den Schneewittchenhang. Man erkannt einen Baukran oberhalb der Skibrücke ...
... und wenn man näher kommt auch Erdaushub.
der kommt von diesem gewaltigen Loch neben direkt neben der Piste. Restaurant + Skiverleih soll das mal werden.
Auf dem Schneewittchenhang wächst schon das erste zaghafte grün.
Hier an der Böschung kann man erkennen, dass die Abdeckung der neuen Piste wirklich hilft, die erste Vegetation zu fördern.
Sprung zu Postwiese, Baustelle Nr. 3. Hier die Webcamperspektive. Bäume und Lifte sind schon gefallen. Sieht alles etwas kahl aus. Markierungspfosten zeugen schon vom neuen Lift.
Wer weiß, was das bedeutet?
Hier sieht man die Position der Markierung.
Altes Fundament der ehemaligen Ausstiegsstütze.
Stützte 8, die letzte. +4,13, wird hier noch so hoch aufgeschüttet? verstellen könnt ichs mir schon.
Hier war bis vor 3 Monaten noch der Liftausstieg. Jetzt kommt hier die letzte Stütze hin. Am Fahrrad dürfte die Bergstation beginnen, die letzte Markierung ist dann evtl. die Umlenkung, Abspannung oder Antrieb.
"Anschüttung" steht auf diesem Pfosten. Also wird auch hier erstmal in die Höhe gebaut.
Hier scheint schon Strom zu liegen? Das rote sieht nach einer Warnung aus.
Lage der beidem Markierung. An der Kuppe war früher der Liftaussieg.
Altes Bergstations- und Antriebsgebäude. Bis auf Das Kassenhäuschen rechts nun Nutzlos.
Von Neuastenberg aus machte ich mich dann über Altastenberg (s. oben) wieder auf den Rückweg. Allerdings hab ich hier etwas geschummelt, und mir bei den letzten Kilometern von der Bahn helfen lassen, ganz spurlos sind die 170 km an Vortag doch nicht an meinen Beinen vorübergegangen.
