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Neues im Sauerland

Am Feldberg wurde ja auch im Prinzip nur für den Winter ein Parkhaus gebaut. Warum nicht auch in Winterberg, zumal dort durch die biker auch im Sommer viel los ist. .
 
Na ja, spätestens nach der erfolgreicher Olympia Bewerbung dürfte man auch in den Niederlanden wissen wo Willingen liegt :biggrin:
 
manitou schrieb:
Aber Meschede-Bödefeld hat man ja schon vor längerer Zeit (weiss nicht genau wann) sehr gut ausgebaut. Danach passierte dann nichts mehr.
2000 war das. Es wurde doch erst letztes Jahr das Stück zwischen Bödefeld und Walbecke neu gebaut..

manitou schrieb:
Was ein Verkehrslenkschild Willingen am BAB-Kreuz Werl c/o A44 Erwitte/Anröchte angeht, so wird das nie was, da es ein Behördenthema ist - und der Amtsschimmel kapiert unsere pragmatischen Winternöte nie. Da gibt es angeblich genaue Vorgaen, wan eine Ausschilderung gegeben ist. Wäre Willingen eine Großstadt, gabe es ein solches Schild, aber nicht bei einem 3500 Selelenort.
Willingen hat mal versucht ein braunes touristisches Regionsschild an die A44 zu bekommen. Klappt nicht, da Willingen über das Entfernungslimit ist - der Diemelsee hat jedoch ein Schild bekommen, da etwas näher an der A44 dran. Wenn das also schon nicht klappt, dann ist ein Lottogewinn wahrscheinlicher als ein Willingen-Schild am BAB-Kreuz Werl.

Willingen/Hessen wird auch auf den gelben Verkehrschildern im HSK möglichst ignoriert, was etwas mit der touristischen Rivalität Willingen/Winterberg zu tun hat.
Ist Euch schon mal aufgefallen, dass Willingen im HSK immer nur an den allerwichtigsten Kreuzungen ausgewiesen wird. Kein Schild in Assinghausen (nur Bruchhausen), kein Schild am Abzweig Ruhrquelle (nur Korbach/Medebach), kein Schild in Küstelberg und Medebach (nur Usseln), kein Schild in Bredelar (Nur Diemelsee). Es gibt nur Willingen-Schilder in Brilon und Olsberg.

Der Weg nach Willingen hat aber nichts mit dem Stau vor und in Winterberg zu tun..
 
chrissi5 schrieb:
Der Weg nach Willingen hat aber nichts mit dem Stau vor und in Winterberg zu tun..

Lies mal frans seinen Beitrag. Er bringt die Wegbeschilderung Willingen über Anröchte/Erwitte ins Spiel, weil dadurch die Staus in Beswtig entschärft werden können, nämlich um alle die, welche nicht nach Winterberg sondern nach Willingen wollen.
 
Also ganz ehrlich, ich finde Ortsumgehungen für die "paar Tage" im Jahr eine ziemliche Verschwendung von Steuergeldern. Die Straßen nach Winterberg, ja Straßen, es gibt mehrere, sind an sich gut ausgebaut, erst recht nach Abschluss des A46-Weiterbaus. Das an Sturm- und Drang Wochenenden Staus entstehen ist auch mit Neubauten nicht zu vermeiden. Es gilt höchstens die Nadelöhre, sprich Kreisverkehre, zu entschärfen.
Die wenigen verbliebenen, kurzen Ortsdurchfahrten, sind doch kein Problem und ich fahre eigentlich immmer die Hauptstrecke und das zeitig, im Stau gestanden habe ich noch nie. Zur Frage nach mehr Parkfläche, wie sinnvoll ist das denn? Klar möchten die Anwohner nicht zugeparkt werden. Aber löst ein Parkhaus ein Problem? Ich glaube nicht. Park & Ride wird nicht angenommen werden und auch die Anreise mit der Bahn ist keine Alternative. Aber, das Skigebiet ist bereits jetzt bei weitem zu voll. Wo soll das denn hinführen?
Zur Willinger Schilderproblematik, wer in der heutigen Zeit nicht weiß wo er herfährt, dem ist nicht zu helfen. Willingen liegt nicht irgendwo in Afrika.
 
manitou schrieb:
chrissi5 schrieb:
Der Weg nach Willingen hat aber nichts mit dem Stau vor und in Winterberg zu tun..

Lies mal frans seinen Beitrag. Er bringt die Wegbeschilderung Willingen über Anröchte/Erwitte ins Spiel, weil dadurch die Staus in Beswtig entschärft werden können, nämlich um alle die, welche nicht nach Winterberg sondern nach Willingen wollen.

So oft und so lang ist der Stau am Autobahnende auch nicht. Die Situation wird sich ja auch demnächst ändern mit der Fertigstellung der A46. Außerdem ist die Nebenstrecke über Bödefeld ja auf der Autobahn schon groß ausgeschildert.
Im übrigen geht es hier hauptsächlich um den Stau in um Winterberg und da ist die Autobahn ne andere Baustelle..
Wie Noisi schon sagt, unverständlich wer heutzutage noch dort in den Stau fährt.
 
noisi schrieb:
Zur Willinger Schilderproblematik, wer in der heutigen Zeit nicht weiß wo er herfährt, dem ist nicht zu helfen. Willingen liegt nicht irgendwo in Afrika.

Letztes OT: Da bin ich gerade vor lachen fast vom Stuhl gefallen... Zu oft landen Gäste in Willingen im Westerwald... Oder finden den Rückweg über Olsberg nicht... ^^
 
sir_ben schrieb:
noisi schrieb:
Zur Willinger Schilderproblematik, wer in der heutigen Zeit nicht weiß wo er herfährt, dem ist nicht zu helfen. Willingen liegt nicht irgendwo in Afrika.

Letztes OT: Da bin ich gerade vor lachen fast vom Stuhl gefallen... Zu oft landen Gäste in Willingen im Westerwald... Oder finden den Rückweg über Olsberg nicht... ^^

:lach: von einer Arbeitskollegen der Sohn ist da diesen Winter auch gelandet. . Geografisch unterbelichtete wird es wohl immer geben..
 
Och da ist es doch auch schön ;) Salzburger Kopf, Burbach und Höllkopf sind außerdem in 10 Minuten zu erreichen, was will man mehr.
 
B-S-G schrieb:
Och da ist es doch auch schön ;) Salzburger Kopf, Burbach und Höllkopf sind außerdem in 10 Minuten zu erreichen, was will man mehr.

Schnee !!! :wink:
 
chrissi5 schrieb:
B-S-G schrieb:
Och da ist es doch auch schön ;) Salzburger Kopf, Burbach und Höllkopf sind außerdem in 10 Minuten zu erreichen, was will man mehr.

Schnee !!! :wink:

Also die 4SB an der Ruhrquelle hat lt. GE 37 hm, der Lift am Salzburger Kopf lt. B-S-Gs Bericht sogar 43 hm, also kann Willingen/Ww durchaus mit dem Sauerland mithalten. Von Willingen/Upland schafft man es allerdings auch zu Fuß in 10 min zu den Skihängen, du musst wahrscheinlich das Auto nehmen :P
 
noisi schrieb:
Also ganz ehrlich, ich finde Ortsumgehungen für die "paar Tage" im Jahr eine ziemliche Verschwendung von Steuergeldern.
Ich nicht, weil eine Ortsumgehung für Niedersfeld sich über das ganze Jahr lohnen wird. Täglich fahren 7.000 Fahrzeuge durch den Ort mit einem LKW-Anteil von 15%. Zwar nicht sehr viel, aber es bringt ordentliche Beruhigung. Insbesondere auch für die Anwohner. Allerdings bin ich bei dir, wenn es darum geht dringendere Verkehrsprojekte zuerst nach vorne zu bringen. Was Steuergeldverschwendung bedeutet kann man wohl jetzt sehen an fehlende Pflege der Talbrücken. Hätte man alle Talbrücken auf der A45 z.B. pünktlich saniert anstatt sie jetzt komplett neu bauen zu müssen, wäre jetzt wohlmöglich Geld für eine Umgehungsstraße Verfügbar gewesen.
noisi schrieb:
Das an Sturm- und Drang Wochenenden Staus entstehen ist auch mit Neubauten nicht zu vermeiden. Es gilt höchstens die Nadelöhre, sprich Kreisverkehre, zu entschärfen.
Dies wäre absolut eine dringendere Angelegenheit. Im Bereich der Aral-Tankstelle fahren täglich über 10.000 Fahrzeuge. Das ist schon ein Mittelwert über das ganze Jahr gesehen und vergleichsweise genausoviele Fahrzeuge als auf die A46 zwischen Meschede und Bestwig fahren. Kein Wunder wenn es dort an Spitzentagen zu erheblichen Staus kommt. Die Kreisverkehre müssen da weg oder zur Not als Turbo-Kreisverkehr ausgebaut werden. Die jetztige Situation ist an stark beanspruchte Tagen zum Kotzen.
noisi schrieb:
Die wenigen verbliebenen, kurzen Ortsdurchfahrten, sind doch kein Problem und ich fahre eigentlich immmer die Hauptstrecke und das zeitig, im Stau gestanden habe ich noch nie.
Vielleicht weil du deine Anreise immer gut planen kannst. Wenn man dort am falschen Zeitpunkt fährt bzw. lang fahren muss... Gute Nacht! Zwar bereiten Assinghausen und Wiemeringhausen im Vergleich eher weniger Probleme, den Verkehr für die Anwohner bleibt höchst unschön. Bei vollen Tagen kommt man kaum mehr auf Kreuzungen dazwischen. Je nachdem müsse man auf die wichtigsten Kreuzungen über eine Ampelanlage nachdenken.
noisi schrieb:
Zur Willinger Schilderproblematik, wer in der heutigen Zeit nicht weiß wo er herfährt, dem ist nicht zu helfen.
Es gibt leider sehr viele Autofahrer die nicht weiter denken als ihre Nase lang ist. Solche Leute kann man nur einen anderen Route erzwingen, indem man große Schilder aufstellt. Und trotzdem klappt es bei einigen immer noch nicht. Deswegen stehen die meisten auch immer noch in Bestwig im Stau, obwohl es genügend alternativen gibt. Neben die Nebenstrecke über Bödefeld, kann man ja auch über Bad Fredeburg fahren. Und aus Belgien und den niederlandischen Süden kann man auch über die A4 via Köln und Olpe anreisen. Wenn trotzdem auch Belgier an vollen Tagen über die A46 anreisen kann man nur noch mit Kopfschütteln zusammenbrechen. :roll:
manitou schrieb:
Was ein Verkehrslenkschild Willingen am BAB-Kreuz Werl c/o A44 Erwitte/Anröchte angeht, so wird das nie was, da es ein Behördenthema ist - und der Amtsschimmel kapiert unsere pragmatischen Winternöte nie. [...] dann ist ein Lottogewinn wahrscheinlicher als ein Willingen-Schild am BAB-Kreuz Werl.
Es war auch nur eine Schnappsidee bzw. ein Beispiel um einfach mal zu zeigen, dass viele einfach überhaupt keine gedanken über ihre Anreise machen. Aber nun ja, was rege ich mir hier auch auf... Die meisten Holländer wissen nichtmal, dass man in Deutschland Ausserorts 100 km/h fahren darf. :lach:
chrissi5 schrieb:
So oft und so lang ist der Stau am Autobahnende auch nicht.
Stimmt, meistens fängt der Stau erst an wo die zwei Fahrspuren zuende sind. Meistens sogar erst nach der Abbiegeampel kurz vor Velmede. Aber danach geht es richtig los und kommt man kaum mehr Vorwärts.
chrissi5 schrieb:
Die Situation wird sich ja auch demnächst ändern mit der Fertigstellung der A46.
Absolut! Außerdem bin ich der Meinung, dass es am zukünftige Ende der Autobahn generell viel weniger Stau stehen wird, weil den Verkehr erstmal ohne Ortsdurchfahrten ungehindert wegfließen kann. Und sobald eine dreispurige B7 noch weiter nach Brilon gebaut wird, kann man nochmals von eine erhebliche Entlastung sprechen. Zukünftig wird also wohl kaum noch einer die Nebenstrecke ab Meschede benutzen. Wenn dann erst südlich von Olsberg ab der Steinhelle.
manitou schrieb:
Wenn die Ortsumgehungen Niddersfeld B480 im "weiteren Bedarf" steht, dann kann man davon ausgehen, dass die nächsten 20 Jahre nichts passiert.
Ich weiß. Dennoch ist ein solcher Status besser, als gar kein Status, denn dann wäre ein derartiges Projekt überhaupt nicht mehr im Blickfeld.
manitou schrieb:
Ob wir in 25Jahren noch einen Ausbau B480 brauchen? - oder hat der Klimawandel den Ausbau dann erübrigt?!
Was denkst du von den stetig wachsenden Verkehr? Schau dir mal die Verkehrszählungen durch die Jahre an... Es wird immer mehr gefahren. Außerdem wird die B480 durch eine verlängerung der A46 wie oben beschrieben nur noch attraktiver.
manitou schrieb:
Ich fahre die L740 von Meschede i.d.R nicht (sondern erst ab Siedlinghausen), aber ich denke, die Straße hat bis auf den Abschnitt Siedlinghausen-Winterberg noch erhebliche Kapazitätsreserven im Winterberg-Anreiseverkehr und ist eine echte Entlastungsstrecke.
Wo fährst du den sonst lang? Ich hoffe, du lässt Orte wie Elpe & Co. schön in Ruhe? :wink: Es passiert mir schon öfters, dass auf dem Rückweg kurz vorbei Siedlinghausen mehr Verkehr nach Elpe abbiegt als weiter nach Meschede fährt. Richtung Elpe kann man erstmal auch kaum mehr überholen. Weiter nach Meschede geht das mit den jetzigen Ausbau hervorragend.
manitou schrieb:
Im Sauerland hat man vielerorts ab Ende 70er/80er begonnen, Landesstraßen stückweise auszubauen und dann den Ausbau eingestellt (z.B auch die L686 Freienohl-Sundern bei Hellefeld). Ein Grund für den Ausbaustopp war die Wende, denn danach hatte der Straßenbau in den neuen Bundesländern absoluten Vorrang.
Die magische Überholungsstrecke. 8) Es ist zwischen Freienohl und Sundern auch fast die einzigste Möglichkeit mal ein paar Schleicher los zu werden.
 
Naja also für mich als "Städter" ohne Führerschein und die paar Bahnfahrer wäre eine bessere Anbindung an den Bahnhof in Winterberg ja schon schön (Shuttle/Pendelbusse), in Willingen kann man ja noch laufen. Neuastenberg geht auch noch durch den direkten Anschluss des Linienverkehrs zwischen Bf und Skigebiet.

Einen weiteren Straßenumbau oder gar Neubau nach Winterberg halte ich aber für utopisch - oder zumindest noch in weiter Zukunft.
 
Seilbahnfreak01 schrieb:
Einen weiteren Straßenumbau oder gar Neubau nach Winterberg halte ich aber für utopisch - oder zumindest noch in weiter Zukunft.

Solange es nix gibt, wohin der Verkehr abfließen kann, wird auch der Stau nicht weniger - nur woanders. Parkplätze oder Park&Ride wäre nötig.

In WIllingen träumt man übrigens von einem Kreisverkehr "oben an der Brücke" (beim REWE). Weil da der Verkehr bisher nach links auf die Bundesstraße abbiegen muss, ist an den Skiwochenenden schonmal eineinhalb Stunden Stau ausm Hoppecketal raus...
 
noisi schrieb:
Zur Willinger Schilderproblematik, wer in der heutigen Zeit nicht weiß wo er herfährt, dem ist nicht zu helfen. Willingen liegt nicht irgendwo in Afrika.

Es soll aber Leute geben die können ohne Navi nicht mehr Autofahren :lach: die geben irgendwas ein und wundern sich dann das sie falsch sind :lach: es ist immer wieder schön wenn auf einem Radweg ein LKW entgegen kommt 8O

Ich frag mich immer wie sind die Leute früher ohne Navi immer an ihr Ziel gekommen
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Scheinbar hat sich inzwischen eine Erwartungshaltung gebildet die man nicht ewig aufrecht erhalten kann.
Man wird nicht jedes Jahr neue Bahnen bauen können und es ist auch nicht nötig.

.

Was kann man eigendlich im Sommer in Winterberg machen ausser Wandern ? Wenn man im Sommer durch Winterberg fährt da hat man das Gefühl das ist ein Geisterort da ist ja gar nix los ( Ausser Wochenende ) 8O Erstaunlicherweise bekommt man in fast jeden Hotel ein Zimmer und das im Sommer - anderorts hätte man da keine Chance

Ich weiß ja jetzt nicht wem das Skigebiet gehört bzw ob die Stadt mitbeteiltigt ist aber was würde passieren wenn es mal 2 Jahre keinen Schnee Winter gäben würde. Wer fängt die Verluste auf ? Ist es wirklich so sinnvoll nur auf Wintersport zu setzten und das Sommergeschäft lässt man links liegen.

Meiner Meinung nach ist das Skigebiet perfekt ausgebaut und noch mehr würde irgendwann mal den Kollaps bedeuten und was das für Ausführungen haben kann will man gar nicht erwähnen - es gibt doch diesen wunderschönen Ort Braunlage im Harz der weiß wie sich sowas anfühlt.
 
^^Weiß ja nicht, ob Du mal da warst im Sommer (ich nicht). Machen aber glaube ich eine ordentliche Mark mit (Downhill-)Mountainbikern. Meine Frau war mal im Sommer über ein verlängertes WE in einem Hotel gegenüber vom Nordhang: War voll mit Holländern - die kommen auch im Sommer.
 
Was kann man eigentlich im Sommer in Winterberg machen außer Wandern ?

Zum einen ist Wandern ja nichts schlechtes. Viele Leute kommen einfach "nur" zum Wandern und Spazierengehen nach WB.
Der Rothaarsteig geht da durch , so dass auch so mancher Wandertourist dort einfach übernachtet oder eine Pause einlegt.
Auch der Ruhrtalradweg, der dort beginnt, zieht manche Übernachtung dort an.
Rund ums Bobhaus ist immer einiges los, z.B. wg. Sommerrodelbahn und Erlebnisbrücke.
Winterberg wird auch ganz gerne als "Sommerfrische" für heiße Tage genommen. Von dort aus machen vor allem Familien mit kleineren Kindern Ausflüge ins umliegende
Sauerland, wo z.B. Fort Fun besucht wird, die Stauseen usw.
Klar ist, das nicht das selbe Clientel wie bei Skibetrieb. Es sind auch viele ältere Leute dort.
Mit den Mountainbikern hat man aber auch jüngere Menschen im Sommer angezogen.
Die Kappe ist ja u.a. für Downhill auch gut geeignet.

Dass man im Sommer einfacher ein Zimmer bekommt, ist klar. Aber das heißt ja nicht, dass die Hotels und Ferienwohnungen dann komplett leer sind.
Sie sind halt auf den stärkeren Winterbetrieb ausgelegt. Und Im Sommer gehen viele, die im Winter im Skitourismus tätig sind, anderen Jobs nach.
 
sir_ben schrieb:
In WIllingen träumt man übrigens von einem Kreisverkehr "oben an der Brücke" (beim REWE). Weil da der Verkehr bisher nach links auf die Bundesstraße abbiegen muss, ist an den Skiwochenenden schonmal eineinhalb Stunden Stau ausm Hoppecketal raus...

dann nehme ich doch lieber eine erfrischende Limonade an der Schirm- äh Seilbar oder im Wilddieb und verlasse den Parkplatz, wenn die Blechlawine entzerrt hat :lach:
 
Frankenski schrieb:
Was kann man eigendlich im Sommer in Winterberg machen ausser Wandern ? Wenn man im Sommer durch Winterberg fährt da hat man das Gefühl das ist ein Geisterort da ist ja gar nix los ( Ausser Wochenende )
Ich weiß ja jetzt nicht wem das Skigebiet gehört bzw ob die Stadt mitbeteiltigt ist aber was würde passieren wenn es mal 2 Jahre keinen Schnee Winter gäben würde. Wer fängt die Verluste auf ? Ist es wirklich so sinnvoll nur auf Wintersport zu setzten und das Sommergeschäft lässt man links liegen.

@Frankenski:
Winterberg hat zwar eine hohe Winterabhängigkeit (45% - Willingen nur 25%), aber Winterberg ist ein klassischer Mittelgebirgs-Urlaubsort - und Winterberg und das Sauerland haben auch im Sommer allerhand zu bieten. Es ist ja nicht so, dass Winterberg-Urlauber in dem Ort festkleben. Die machen Ausflüge ins ganze Sauerland, insbesondere die Niederländer, die in Winterberg einen Übernachtungsanteil von knapp 40% ausmachen.

Übernachtungsmäßig sind Winterberg und ganz knapp dahinter Willingen mit je ca. 1.2 Mio Ü übrigens die mit Abstand stärksten Mittelgebirgsurlaubsorte. Platz 3-5 liegen dann so ungefähr bei 800tsd Ü.

Wenn Du wissen wisst, was man in Winterberg und Sauerland so alles unternehmen kann im Sommer, dann schau mal hier:
https://www.fewozentrale-willingen.de/touristinfo-sauerland.html

ok - wenn in Winterberg eine Skisaison schlecht läuft, dann haben die gleich drastische Übernachtungseinbrüche (nicht so Willingen) - aber die Winterberger arbeiten mit Hochdruck daran, ihre Sommerposition zu verbessern und investieren seit 3 Jahren auch viel in Sommer- und Ganzjahresaktivitäten.
 
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