manitou schrieb:
Als vor 50 jahren die SLs gebaut wurden hat man in Bezug auf die Naturschneelage genau das berücksichtigt, weshalb es K1/2 gibt
Zumindest K2 durfte wg. der Straßenquerung nicht weiter runtergezogen werden...
Was ich nicht weiss ist, ob man in D eine Bahn bautechnisch über eine andere Bahn (SL) hinwegfahren lassen darf? In D gibt es so etwas nicht - in A und CH ist das allerdings öfters der Fall.
Das würde mich auch interessieren..
GIFWilli59 schrieb:
Kö2-Talstation müsste dann aber zumindest an den Fuß des Steilhangs verlegt werden.
Warum?!
Weil sonst der untere Teil mitten auf der Piste der 8KSB stehen würde.
Recht hat er - warum gibt es quasi keine -Einstiegs-Mittelstationen* bei einer KSB?! - weil eine Doppelschleife gebaut werden müsste und die ist viel zu teuer. Deshalb werden quasi alle Anlagen mit Mittelstation (auch einseitig bergauf) als EUB gebaut. Einen Mittelausstieg kann man einfacher realisieren wie z.b. am Kandahar-Express - aber ein Einstieg ist kompliziert. Zudem kann man einen Zwischenausstieg vielleicht bei einer 4KSB machen, aber bei einem 8er gäbe das eine Steilvorlage für "Pleiten, Pech und Pannen"
*irgendjenand hat hier im AF mal vor vielen Jahren gepostet, dass es irgendwo eine solche Anlage mit KSB-Mitteleinstieg geben soll, mir ist jedoch nicht bekannt wo?!
Gibt es schon, aber afaik (noch) nicht bei einer 8KSB.
GIFWilli59 schrieb:
Realisitischer als deine Vorschläge (die ja scheinbar ohne einen Parkplatz/direkten Zubringer auskommen müssten) wäre der Bau eines Liftes auf dem Ettelsbergplateau (Kuppe bis Bergstation MGD) als Beschäftigungsanlage für Anfänger (Zubringer: Ettelsberg Seilbahn).
1. Warum müssen meine Szenarien ohne Parkplatz auskommen?! Die EUB und ggf. KSB K1 wären doch Zu/Abbringer!
Wenn man einen Lift auf der alten Hochheidelifttrasse hätte und den K2 behalten würde, müsste man zum nächsten Parkplatz oder zur Bergstation der MGD/K1 ab- bzw. aufsteigen. Nur beim Hochheidelift könnte man evtl. die Parkplätze am Wilddieb nutzen.
2. Ein Anfänger SL an der EUB-Bergstation zur Kuppe wäre unrealistisch, da das Gefälle zu gering ist, sonst hätte man ihn vor 40 Jahren mutmaßlich bereits gebaut. Wer langsam fährt und dabei auch noch Kurven ziehen lernen will, bleibt quasi stehen.
Da hast du wohl Recht
Der ultraflache Brembergkopf ist mit seinen 11,3% Gefälle (84 hm/743m) doch etwas steiler als der Ettelsberg mit 8,5 % (31 hm/364 m), was in dem Bereich vermutl. schon entscheidend ist.
sir_ben schrieb:
Hauptproblem ist mMn der Wassermangel. Man zähle und Vergleiche doch mal Schneiteiche in Willingen und Winterberg
Lösung dazu: am Waldrand neben dem Köhlerhagen, gleich oberhalb der Fischteiche, einen Damm bauen und die ganzen Wiesen im Hoppecketal (die an der Straße) aufstauen. Das gäbe genug Vorrat, und dann würde es auch Sinn machen, die Pumpleistung zu erhöhen
Also zumindest diesen Winter war das Problem nicht der Wassermangel sondern eher mangelnde Schneizeit, speziell im unteren Bereich. Da werden der derzeitigen Anlage eben auch ihre Grenzen aufgezeigt...
Ist das nur deine Meinung oder tatsächlich ein offizieller Lösungsansatz?
Es würde sich auch so lohnen, die Pumpleistung zu erhöhen, denn es macht ja schon einen Unterschied, ob ich eine Piste im besten Fall an 3 Tagen (60 l/s) oder in 1,5 Tagen (120 l/s) beschneien kann
Voraussetzung ist natürlich, dass die Wassermenge auch abgenommen werden kann, aber das ist ja dann mit den neuen Leitungen am K1 möglich.
zynx schrieb:
Um die in den letzten Jahren insbesondere im November/Dezember wenig vorhandenen "Schneifenster" effektiv zu nutzen ist eine hohe Dichte von leistungsfähigen Schneeerezugern notwendig, welche bereits im Grenzbereich einigermaßen effektiv arbeiten. Hier ist tatsächlich eine Vorkühlung zu überlegen. Darüber hinaus wäre ein Snowmaker gerade für Willingen ggf. rentabel, da teilweise wirklich kurze Strecken im unteren Bereich "geflickt" werden müssten um einen Skibetrieb aufrecht zu erhalten.
Vorkühlung ist durch den windexponierten Teich auf dem Berg bereits ganz gut gegeben. Hätte man z. B. das Weihnachtstauwetter in Willingen überstehen wollen, wären mehrere leistungsstarke Snowmaker erforderlich gewesen. Dass sich das lohnt, mag ich doch sehr zu bezweifeln.