manitou
Nebelhorn (2224m)
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Hibbe schrieb:Wer vergangenen Winter regelmäßig bei Top-Bedingungen in Willingen auf der Piste war wird jeglichen Optimismus im Hinblick auf solche Ausbauprojekte verloren haben. So geht es mir jedenfalls.
So ist es!
Willingen hatte im Feb 2025 nur 81.000 Ü, das war der schlechteste Februar überhaupt, obwohl die Pistenbedingungen gut-sehr gut waren. Im schneearmen Feb 2024 hatten wir noch 10.000 Ü mehr als 2025. Der Durchschnitt im Feb. seit Bau der Seilbahn und Beschneiung liegt bei ca. 112.000 Ü (Top-Jahre lagen bei 126.000Ü), d.h. wir hatten einen Verlust von ca. 28% gegenüber dem Durchschnitt - das ist gewaltig! Aber auch die Winterberger haben dieses Jahr gejammert.
Der nächste Winter wird für Willingen entscheidend; wenn der Feb wieder schlecht ausfällt, dann werden wohl keine größeren Investitionen mehr in den Winter erfolgen. Für Willingen würde es sich nicht rechnen, ähnlich wie Winterberg in massenhaft SF zu investieren, um mit Gewalt Skibetrieb zu sichern. Winterberg macht 50% der Ü in den 4 Wintermonaten, davon sind >50% Gäste aus NL - Willingen hat nur 30% Winteranteil und nur 13% aus NL. Wir sind hinsichtlich Klimawandel folglich besser aufgestellt.
Andere Themen:
Wenn alles glatt läuft, soll im Sept. mit den Vorbereitungsbauten für die neue Standseilbahn am Mühlenkopf begonnen werden und das neue Lagunenbad soll nun im Oktober wiedereröffnet werden (Glaub ich erst, wenn ich ein Ticket kaufen kann). Im Mai 2026 soll dann das neue Familotel "Schutzhütte" neben dem Lagunenbad eröffnen, welche neue Maßstäbe setzt und seinen Schwerpunkt auf Familien mit Kindern ab 11 Jahren ausrichtet. Dieses Haus ist wirklich ein innovatives Angebot, welches Willingen neue Gästegruppen bringt.
Nachdem zu Weihnachten das "Benediktiner" eröffnet wurde und aktuell auch die "Klagemauer" fertiggestellt ist, kommt nächstes Jahr dann die neue Großgastronomie neben dem B&B Hotel (400 Innen und 400 Außenplätze) und auch die Fußgängerbrücke über die Bahn soll dann zeitgleich fertiggestellt werden. Sie endet neben der Gastroterrasse der "Klagemauer". Damit ist absehbar, welche Ausrichtung Willingen nimmt; die Verbindung der Wochenendgastronomie auf kurzen Laufwegen hat Priorität! Für nicht wenige Samstags-Gaste mit Koordinierungsschwierigkeiten könnte hier dann auch ergänzend ein Liegendförderband durchaus sinnvoll sein.
Fazit: In Willingen wird weiter fleißig investiert in Ganzjahresausrichtung.