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Neues im Zillertal

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Der Holzabbau ist gewaltig (Blick vom Spieljoch nach Fügen):

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Mal langsam. Nich das Ganze Holz ist ausm Zillertal...

Ausserdem werden die abgeholzten Flächen wieder neu Bepflanzt, was bei einer Skipiste ja wohl nicht so ist...

Aber ganz ehrlich, nach der Eisigen Talabfahrt im Hochzillertal brauch ich keine Talabfahrten mehr...
Die Unmengen Strom und Wasser, die eine Beschneiung zur Aufrechterhaltung der Pistenqualität benötigt, find ich auch unrealistisch... Für das Geld sollens lieber oben ein paar Lifte austauschen...
Und weiters: Da oben wohnen auch Leute... Wenn du auf dem Heimweg 3 mal die Piste queren musst, kann das ganz schön nerven, ganz zu schweigen von der Gefahr selbsternannter Rennfahrer, oder Alko-Bombern, die bei einem Plötzlich auftauchendem Auto Probleme bekommen...

Und jetzt kommt mir nich mit "Da baun´ mer halt ne Skibrücke drüber..."
Ne gute Skibrücke, mit entsprechenden Pisten- und Strassenänderungen kostet auch wieder soviel wie ein neuer Lift...

So, Basta. :twisted:
 
Ausserdem werden die abgeholzten Flächen wieder neu Bepflanzt, was bei einer Skipiste ja wohl nicht so ist...
...das wird dann eine Grundsatzdiskussion.
Sowas kann man ganz einfach regeln. Das eine Aufforstung an anderer Stelle dann unumgänglich ist sollte klar sein.
 
Ich sehe das Problem nicht bei den Abholzungen - der Wald ist alpenweit sowieso stark auf dem Vormarsch.
Für mich ist die Frage einer Talfahrt Zell eine Frage wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Muss man denn zwanghaft einen Westhang zwischen 1300 und 550 m befahrbar machen, der zwar zugegebenermaßen im oberen Abschnitt schöne Almwiesen bietet, darunter aber nur sehr steile Waldhänge. Zudem finde ich die Forderung nach einer solchen mega-beschneiten Talabfahrt etwas lächerlich, wenn bislang noch nicht einmal die beiden schönen Abfahrten zur Mittelstation beschneit sind. Und Naturschnee hat es dort teilweise so wenig, dass ich dort Mitte Januar noch auf Gras und Stein gefahren bin.
Muss denn alles realisiert werden, was technisch machbar ist? Wenn ich ein Skigebiet mit Talabfahrt will, dann sollte ich halt eher nicht ins Zillertal fahren (mittlerweile ist ja durch das "Wettrüsten" möglich) sondern in höher gelegene Regionen, ins Engadin oder nach Val d´Isère...
Sinnvoll wäre in Zell: zweiter Zubringer bis Wiesenalm (Mittelstation), Ausbau "Sportbahn Karspitze" und Erweiterung der Beschneiung im bestehenden Bereich.
So toll kommt die Kaltenbacher Talabfahrt nämlich nicht überall an. Habe schon einige Bekannte getroffen, die sich bitter beklagt haben und gemeint haben, das sei eine der furchtbarsten Abfahrten gewesen, die sie gemacht hätten (liegt IMHO aber weniger an der Abfahrt als an den Leuten).
 
Die Lösung von Marius wäre sicher die "vernünftigste". Mit der zweiten Bahn bis zur Mittelstation wär dann auch eine Talfahrt problemlos möglich, ohne das lauter vollbesetzte Gondeln vorbeirauschen. 6KSB Sportbahn kommt sowieso und die Beschneiung bis zur Mittelstation dann wohl auch.
 
^^
hab ich so ja oben schon geschrieben mit der zweiten eub bis Mittelstation und von da 6ksb sportbahn! Wann kommt die denn jetzt eigentlich???? Sollte doch letzte und auch diese saison schon kommen aber diese saison wird´s ja anscheind wieder nix! :?
 
Also ne neue Bahn bis zur Mittelstation würde ich nie machen!!!! Dann ist die 6er Sportbahn schon morgens total voll! Und man kann da nicht vernünftig fahren! Und dann wenn alle Leute oben sind ist die Bahn sowieso voll! Wenn ne zweite Zubringer Bahn, dann ne Bahn mit der man mehr als ein Lift ereichen kann!
 
...und es gibt sogar Leute, die schon ein bischen skifahren können und die Talabfahrt in KBach nicht so toll finden... mich z.b.
 
Marius schrieb:
Wenn ich ein Skigebiet mit Talabfahrt will, dann sollte ich halt eher nicht ins Zillertal fahren (mittlerweile ist ja durch das "Wettrüsten" möglich) sondern in höher gelegene Regionen, ins Engadin oder nach Val d´Isère...
Das ist sehr weit gegriffen, im wahrsten Sinne des Wortes.

In Österreich gibt es unzählige Schigebiete mit herrlichen Talabfahrten, wie z.B. die Skischaukel Schladming, Saalbach Hinterglemm oder das Nassfeld mit einer Abfahrt, die 1300 Meter Höhenunterschied bietet.

Ich glaube, dass es weniger darauf ankommt, ob eine Piste bis in Tal führt, sondern darauf, dass sie möglichst lang ist bzw. einen großen Höhenunterschied aufweist. Und in diesem Bezug haben andere Gebiete offenbar mehr zu bieten als das Zillertal.

Was ist denn nun wirklich so schlecht an der Talabfahrt in Kaltenbach? Ist sie schmal? Zu steil? Oder muss Straßen überqueren?
 
Ich glaube, dass es weniger darauf ankommt, ob eine Piste bis in Tal führt, sondern darauf, dass sie möglichst lang ist bzw. einen großen Höhenunterschied aufweist. Und in diesem Bezug haben andere Gebiete offenbar mehr zu bieten als das Zillertal.

Nach dieser These bräuchte Zell wirklich keine Talabfahrt, da vom Übergangsjoch bis zur Wiesenalm immerhin 1200 Hm Abfahrt geboten werden.

Was ist denn nun wirklich so schlecht an der Talabfahrt in Kaltenbach? Ist sie schmal? Zu steil? Oder muss Straßen überqueren?

Ich war ja letzte Saison nicht dort. 2003/2004 war sie vormittags phantastisch (unter d. Woche), Straßenquerungen nicht wirklich störend.
In der vergangene Saison habe ich von mehreren Leuten gehört, es sei nachmittags eine Katastrophe gewesen (zu viele Leute, zu viele überforderte Anfänger, eisig, abgefahren). Ein Könner (unser User trimalchio) meinte, das Slalomfahren um die Anfänger und Gestürzten sei schon lustig gewesen, seine weniger versierten BegleiterInnen waren von der Abfahrt allerdings weniger erbaut (aus genannten Gründen).
Egtl schade, denn bis zur Mittelstation ist es für eine der schönsten Waldabfahrten die es gibt, interessante Kurven, tolle Steilhänge. Auch bis ins Tal gibt es einige super Hänge. Das Problem sind die vielen Leute, die besser mit der Bahn hinunter fahren sollten, die man leider aber dazu nicht zwingen kann. Und eine schwarze Abfahrt schreckt ja heute prinzipiell niemanden mehr ab. Vielleicht solltens einfach die Präparierung sein lassen... :D
 
Problem sind die vielen Leute auf teilweise enger und steiler Piste. Folge: aus einigen Hängen werden Buckelpisten und andere Teile sind eisig abgeschliffen. Und dann dort noch Anfänger und weniger Geübte in Massen. Aber wenn man ein "taktisches Bier" (also oben bleiben eine halbe Stunde oder so) trinkt muss man immer noch die schlechte Pistenqualität runter. Und die ist nicht ohne.
 
Also ich fand die Talabfahrt auch eine der schlechtesten Pisten, der letzten Saison...
Wobei ich die auch nur Samstags gefahren bin... unter der Woche ist die sicher besser....

Aber nachdem Kaltenbach die Fangzäune im März bereits abmontiert hatte, und ein Kumpel, der eigentlich sehr gut Skifährt in den Wald geschossen ist...(zum Glück blieb er nich an einem der Pfosten hängen...) werd ich so schnell nichtmehr dorthinfahren.

Die Idee mit der Schwarzen Piste ist aber auch nicht toll. Viele Anfänger fahren da trotzdem runter um zu sagen, dass se ne "Schwarze" gefahren sind...
 
Ich bin immer noch für eine komplett neue Trasse. Für Revisionen machen die sowieso Pause. Und das wichtigste ist natürlich, dass man eine neue Talabfahrt bauen könnte.
 
Hi Freunde,

hab zufällig mal ins Forum geschaut.
In die Diskussion über die 2. Bahn in Kaltenbach solltet Ihr mal die Sachen aus dem Vorjahr mit einbeziehen. Dort war doch schon die klare Aussage, das der Krössbichl Lift erneuert wird. Er wird auch etwas verlängert und aus der Bergsicht die Talstation nach rechts verlegt.
Ferner war auch schon klar, dass die 2. Bahn (damals noch wenn diese überhaupt kommt) vom gleichen Platz aus startet wie die bestehende.

Warum zur Hölle sollten die denn das neue Restaurant ganz an den Rand des Gebietes legen.

Meine Vermutung wäre die folgende:

Der neue Zubringer startet unten neben der jetzigen Bahn. Nach oben geht es nach links (Bergsicht). Ein Bau rechts neben der bisherigen Bahn in Richtung Neuhütten (neu) könnt Ihr vergessen, da ist schon unten kein Platz für. Der Krössbichl-Neubau schließt dann an die Bergstation des 2. Zubringers an und bringt, wenn gut läuft, die Leute bis auf die Höhe des neues Gourmet-Restaurantes.

Der Krössbichl-Neubau war übrigens, soweit ich mich erinnere, schon zur Saison 04/05 genehmigt, im Rahmen des Neuhütten-Projektes. Nach der damaligen Aussage vom Frau Schulz-Klenkhart wollten die erstmal die Entwicklung mit dem Neuhüttenlift abwarten.

Vermutlich wollten die aber die Genehmigung des 2. Zubringers abwarten um dann eine entsprechende Anbindung zu verwirklichen.

Aschau kommt definitiv nicht in Frage, das war schon im Vorjahr klar und wurde auch von Einheimischen stets bestätigt.


Ein Wort noch zu Zell
Die fehlende Beschneiung zur Mittelstation liegt einzig daran, dass die Besitzerin der Wiesn dies nicht genehmigt (Aussage eines Hoteliers der da mit im Vorstand sitzt) Zell ist eine Genossenschaft. Das ist dort der Nachteil im Vergleich zu Kaltenbach. Dort gehört alles dem Schulz, bzw es gibt langfristige Verträge.


.... und zur Talabfahrt

Mal ehrlich Leute, wem macht das denn Spass da runterzurutschen. Da fahre ich lieber oben noch ne Runde und trink dann noch einen.
Als, nach eigener Einschätzung guter Skifahrer, tue ich mir das nicht an, viele Deppen, miese Piste, massig Eisplatten. Wer behauptet das würde es bringen .... naja. Vermutlich sind das dieselben Leute die behaupten die Harakiri hätte was mit Skifahren zu tun. Das ist doch nur ..... bin ich gefahren, steilste Piste und blablabla.

Gruß

Wölfchen
 
:yau: Gut ausgedrückt...

Mal sehen, was sich Kaltenbach da einfallen lässt...
 
Wenn nachmittags keine Wartezeiten an der EUB waren, hab ich in der Tat die Talfahrt mit der EUB angetreteten als mich in das Gewusel dieser Talabfahrt zu stürzen .. lieber vormittags 1-2x ;-)

.. danke für den Aspekt mit dem Krössbichl-Neubau, den haben wir in der Tat etwas vergessen bei der Sichtweise dieser Dinge ;)
 
Ich kann Wölfchens Argumentation absolut nachvollziehen und ich denke auch, nur so macht es Sinn. Parallelbahn mit Bergstation an der Marendalm - kurzes Umsteigen in die neue 8KSB Krössbichl um damit einen direkten Anschluß an die geplante Verbindung nach Mayrhofen zu haben. Die Gourmethütte ist für mich aber nicht der Auslöser dieser Planung. Ich gehe davon aus, dass die Betreiber der Gourmethütte schon vor zwei Jahren wußten, dass Sie bald an zentraler Stelle eines der größten Skigebiete der Alpen liegen werden. Das ist so, als wenn ich letzte Woche schon gewußt hätte, dass Herr Schremp bei Daimler seinen Hut nehmen wir. Dann hätte ich auch noch schnell ein paar Aktien gekauft.

Wölfchens Meinung zur Talabfahrt kann ich allerdings nicht teilen. Klar kann man oben noch ein Bierchen oder ein Willi trinken und dann in aller Ruhe mit der Gondel runter fahren. Ich persönlich finde eine Talabfahrt aber immer (wirklich immer) lohnend. Selbst zu Ostern hatten wir schon oberschenkeltiefe Sulzbuckel. Trotzdem war es geil in einem Stück mal eben knapp 2000 Höhenmeter zu reißen. Ich sehe es wohl eher sportlich. Der Talabfahrt-Genuß-Skifahrer kann eine so tolle Abfahrt wie in Kaltenbach natürlich auch mal am Vormittag machen, wenn Sie wirklich noch im TOP-Zustand ist. 1000x besser auf jeden Fall als in Zell, wo ich in jedem Fall in die Gondel muss.
 
Trotzdem war es geil in einem Stück mal eben knapp 2000 Höhenmeter zu reißen. Ich sehe es wohl eher sportlich. Der Talabfahrt-Genuß-Skifahrer kann eine so tolle Abfahrt wie in Kaltenbach natürlich auch mal am Vormittag machen
...ganz meiner Meinung!
Talfahren macht man am Morgen wenn alle oben sind!
Wenn die Masse am Nachmittag die Talabfahrt macht, kann man sich nach nen Bier oder Kaffee die Abfahrt aus der, dann auch nicht mehr so vollen, Gondel geben.

Das kann ja jeder machen wie er will aber von den Profis hier erwarte ich eigentlich etwas mehr Weitsicht. :wink:
Da drängelt man sich den ganzen Tag auf vollen Pisten, wenn die Talabfahrt leer und toppräpariert ist und am Abend rutsch ich dann mit allen runter? Nee danke. Daher- pro Talfahrt.
Eine Talabfahrt stellt ja außerdem eine zusätzliche Pistenfläsche dar.
 
Stimmt, ich sehe das wie Mic. Man muss die Talabfahrt als normale Piste sehen, die noch dazu eine moderne Aufstiegshilfe hat.
Aber genau aus dießem Grund fände ich es weiterhin besser wenn die neue Bahn von einer anderen Stelle aus starten würde. Den Standort der Bergstation finde ich aber gut.
Ich weis selbst, dass am Ende natürlich doch die Paralellbahn gebaut wird, aber das ist meine Meinung.
 
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