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Neues in Adelboden/​Lenk

Super ob der Lift mit ca 30 Sesseln auskommt?? :gruebel: Wieso verschachert man nicht einfach den alten Lift wie in Feldis! Da hab ich mir nen Sessel gekauft schöne Brändle ESL. Ich würd auch nen Bügel vom Chonis nehmen. So ein alter Habegger Einzug + Pendelarm und Klemmen. Könnte man noch die Rollenbatterien verschachern und doe Stützenrohre für 2Fr. der Meter! :wink: Boa ich hab ein Stück vom Welcuplift in Adelboder! Geil! :lol: Für die Japaner! Einen Stand aufstellen beim Weltcuprennen! :wink:
 
Schaut mal welche Schreckensnachricht ich in der Zeitung "Der Bund" gefunden hab:


«Der Bund»: Kanton Bern Ausgabe vom 15.04.2004


Verzögerung am Weltcuphang

Die neue Bahn am Chuenisbärgli in Adelboden kommt nicht vor 2005

Eigentlich hätte sie schon im nächsten Winter die besten Riesenslalomfahrer der Welt hochschleppen sollen. Doch noch fehlt Geld für die neue Chuenisbärgli-Bahn.



Fritz Lauber


«Aus und fertig»: So hätte es Ende April 2004 am ältesten Skilift Adelbodens heissen sollen, der vor 60 Jahren am Chuenisbärgli erstellt worden ist. Die Betriebsbewilligung lief aus. Und zudem forderte der internationale Skiverband FIS breitere Pisten für den Weltcuphang, an dem einer der attraktivsten Riesenslaloms der Welt seit fast 50 Jahren über die Bühne geht.


Für die Erneuerung der Anlagen standen die Zeichen gut: Im Herbst 2003 fusionierten die Adelbodner Bergbahnen und schufen so die Voraussetzung, um fürs finanziell angeschlagene Chuenisbärgli eine neue Vierersesselbahn zu erstellen. Sieben Millionen Franken soll die Anlage samt erweiterter Beschneiung kosten. Die fusionierte Gesellschaft ist zudem bereit, das zu erwartende Defizit der Chuenisbärgli-Anlage zu decken und als Werbeaufwand abzuschreiben.
Das grüne Licht, das der Verwaltungsrat der Bergbahnen Adelboden AG für die Investition eigentlich Mitte April geben wollte, leuchtet aber noch nicht. «Der Zeitplan war zu ehrgeizig», sagt Direktor Markus Hostettler. Einerseits seien die Verhandlungen mit den Landeigentümern noch nicht abgeschlossen, andererseits fehle noch Geld. Zwar haben Bergbahnen und Gemeinde vereinbart, die Hälfte des benötigten Kapitals zur Verfügung zu stellen. Zudem sind für 420 000 Franken Sympathiebeiträge eingegangen, denn Adelboden «verkauft» jeden neuen Sessel für 6000 Franken, es «verkauft» symbolisch auch den Weltcup-Zielhang quadratmeterweise (à 200 Franken) und die Piste (à 50 Franken). Dazu wurden Absichtserklärungen abgegeben für 1,1 Millionen Franken neues Aktienkapital. «Wir müssen jetzt aber schauen, wie wir die restlichen 1,8 Millionen noch finanzieren», sagte gestern Markus Hostettler. Die Rennen im nächsten Winter seien jedoch nicht gefährdet: Für den Skilift habe die Betriebsbewilligung um ein Jahr verlängert werden können. Und die FIS lasse sich vermutlich noch ein Jahr länger vertrösten, glaubt Hostettler.
 
Nach langer Zeit gute Neuigkeiten aus Adelboden, SDA meldet:

ADELBODEN


Sesselbahn in Adelboden kann gebaut werden




Die Einsprache gegen das neue Sesselbahnprojekt am Adelbodner Chuenisbergli ist zvom Tisch. Die Einspracheverhandlung vor dem Regierungsstatthalter in Frutigen war erfolgreich.


Der Einsprecher habe mündlich seine Zusage gegeben, nun müsse das Ganze noch in schriftliche Form gebracht werden, sagte Jean-Rolf Pieren, Präsident der Bergbahnen Adelboden im Regionaljournal von Radio DRS. Er rechne damit, dass einer rechtskräftigen Baubewilligung nichts mehr im Wege stehe und die neue Sesselbahn gebaut werden könne.

Die Vierersesselbahn ist nötig, damit am Chuenisbergli weiterhin Ski-Weltcuprennen ausgetragen werden können. Die sieben Millionen Franken teure Anlage soll für die Saison 2005/06 bereit stehen. (sda)




20.06.2005 19:05
 
Zitat von der Website
http://www.hahnenmoos.ch/deutsch/Winter.htm

Neu auf ab Dezember 2005:
Schneebar und Verbindungs-Schlepplift für den Zubringer von Metsch und Brenggen.
Weiss jemand näheres was das für ein Schlepplift werden soll bzw. wo der genau hinkommt?

Auf den Websites der Bergbahnen finden sich leider keine Informationen diesbezüglich.
 
^^ Stimmt! Sowas könnte man sich vorstellen.
 
AlpBessi schrieb:
... es dürfte ein kurzer 'Baby-Lift' werden, welcher die eher problematische Verbindung vom Skilift Brenggenmäder nach Hahnenmoos erleichert.
Stimmt! Ich hab mit der Wirtin vom Hahnenmoos gesprochen: Das gibt ein Seillift, der knapp unterhalb der Ausstiegsstelle Brenggenmäder beginnt uund bis ganz auf die Passhöhe führt.
 
der 4er bubble war vor 3 wochen bei einem kurzen besuch so gut wie fertig.stationen und stutzen sind montiert,fehlte nur noch das seil.dürfte aber mittlerweile auch gezogen sein.
sind im übrigen garaventa holzverkleidete stationen :D und liegt näher beim weltcup zielbereich.
ciao
 
^^ Seil wurde vorletzten Mittwoch gespleisst.
 
Das Bieler Tagblatt berichtet:

Sesselbahn mit einem Dorffest eingeweiht
Freudentag in Adelboden: Rechtzeitig zum ersten grossen Schneefall konnte am Chuenisbärgli die neue Vierer-Sesselbahn einge-weiht werden. Gleichzeitig stieg ein Dorffest zum Jubiläum «50 Jahre Internationale Skitage».

Rolf Hafner/gum

Strahlende Gesichter, als Markus Hostettler (Direktor der Bergbahnen Adelboden AG) und Emanuel Aellig (Präsident) die 7,2 Mio. Franken teure Anlage am Samstag um 10.20 Uhr in Betrieb nahmen. Aellig dankte den über 2000 Spendern, die einen wichtigen Teil zur Finanzierung beigetragen hatten. Gemeindepräsident Felix Hari wies darauf hin, dass ein Verzicht auf die Bahn einen Verlust für das ganze Dorf bedeutet hätte. Bei der Eröffnung fehlte ein Hauptakteur: Hans Pieren war in Tschechien in einem Wintersturm stecken geblieben. Der Adelbodner Rennleiter hatte zuvorderst dafür gekämpft, dass das Geld doch noch zusammen kam. Er war als FIS-Renndirektor unterwegs, als die Stürme in Osteuropa seinen Flug auf Eis legten.

Pirmin Zurbriggen fehlte

Einen prominenten Abwesenden gab es auch beim Legendenrennen vom Samstag nachmittag: Trotz Zusage fehlte von Pirmin Zurbriggen jede Spur. Dafür hatten andere ehemalige Cracks umso mehr Spass. So etwa Edy Bruggmann. Der Riesenslalom-Spezialist, der sich in den Sechziger-Jahren Duelle mit Jean-Claude Killy geliefert hatte, reiste mit seinen Originallatten von 1965 an. Prompt passte einiges nicht mehr, als Bruggmann die Skis anschnallen wollte. So musste Ex-Slalomkünstler Dumeng Giovanoli die 40-jährige Bindung nachjustieren.
Für Dumeng Giovanoli war das Legendenrennen bereits gelaufen. Denn der 65-jährige Engadiner laboriert an den Folgen eines Oberschenkelhalsbruchs. Auch er hat spezielle Erinnerungen an Adelboden: 1970 reiste er mit einem angerissenen Kreuzband ans Chuenisbärgli. Trotzdem wurde er glänzender Dritter.

Der Birchermüsli-Koch

Viel zu verdanken hat Werner Mattle dem Chuenisbärgli. Dort ging sein Stern so richtig auf: Mit der Nummer 39 gewann er 1972 den «Riesen» völlig überraschend - 0,05 vor Adolf Rösti. Mattle nahm den Schwung gleich mit nach Japan und holte dort Olympia-Bronze. Mit einem Lächeln erinnert er sich an die «goldenen Tage von Sapporo»: «Sogar einen eigenen Koch nahmen wir mit. Das war damals noch etwas Verrücktes.» Die Einsätze des Olympia-Kochs blieben angesichts der japanischen Buffets aber bescheiden. «Ich glaube, der arme Kerl hat in der ganzen Zeit nur zweimal Birchermüsli gemacht», so Mattle und machte sich auf zum Start.
Dort war auch Adolf Rösti, der nach dem Sturmausfall von Hans Pieren die Fahne des Skiclubs Adelboden hochhielt. Und das im roten Originalpullover und «mit dr richtiga Kappa vo 72», wie Rösti dem Rennspeaker erklärte. Zum Legendenrennen luden die Organisatoren alle Fahrer, die in den letzten 50 Jahren auf dem Adelbodner Podest gestanden hatten. So kam es, dass der Sieger von 1955, Martin Julen, plötzlich gegen Urs Kälin und Michael von Grünigen antreten musste. Damit der 78-Jährige in diesem Generationenduell eine faire Chance hatte, zählte nicht die beste Zeit. Vielmehr galt es, die eigene Fahrtzeit möglichst genau vorherzusagen. Das Klassement:

1. Willi Forrer, der Abfahrtsspezialist aus den Sechzigerjahren (Differenz 0.01 Sekunden!)
2. Hans Enn (Ö), der eigens aus Wien angereist war (0,06)
3. Urs Kälin, 1996 Zweiter hinter Michael von Grünigen (0,22).

Auch 2007 am Wochenende

Was bringt die Zukunft: Zuerst das Rennwochenende vom 7./8. Januar. Auch 2007 sind die Weichen Richtung Wochenende gestellt. «Das brauchen wir auch, denn finanziell kommen wir mit einem Dienstagrennen nicht über die Runden», so OK-Präsident Peter Willen. Mit der Bahn haben die Adelbodner ihren Teil für viele weitere Rennen geleistet. Auch wenn diese leider nicht immer so klar von Schweizern dominiert sein werden wie am Samstag...

INFO: Die neue Sesselbahn ist mindestens bis 12. März in Betrieb. Vom 27. Januar bis 3. März ist sie auch Freitag abends geöffnet.
 
und so sieht die Bergstation aus:
 

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Diese Bahn sieht mal echt toll aus, besonders diese Holz-Uni-G-Stationen sollten viel öfters gebaut werden!
 
Das ist ja eine einmalige Konstruktion.
DM Uni-G Technik und dann eine Garaventa MCS Abdeckung drüber.
Jetzt ist die Doppelmayr-Garaventa Fusion endgültig perfekt.
 
Hochstuckli hat keine Garaventa MCS Klemmen sondern die DM Schraubenfederklemme wie sie auch in Frankreich, Andorra und Italien eingesetzt wird.
 
Chuenisbärgli hat die DM-Torsionsstabklemme, wie sie bei den DM-EUBen in Deutschland eingesetzt ist.
 
Ich kenne mich bei Klemen zwar nicht so aus, aber es dürfte nicht so schwierig sein die Stationen anzupassen.

Für mich sehen die Stationen eher aus wie diejenigen in Melchsee - Frutt (2 Sektionen ab Stöckalp), wobei mir die Stationen (auch Holzverkleidung) von Grindelwald/Läger oder die natürlich die Stationen in LAAX besser gefallen.

Hier noch 2 Bilder der offiziellen Adelboden - Lenk Homepage:
 

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Die Holzverkleidungen gefallen mir! Ist im Berner Oberland irgendwie öfter so als woanders, dass die Stationen noch mit Holz verkleidet werden. :top:
 
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