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Neues in Annaberg

Richie schrieb:
Hmm, schade... Muss man nicht verstehen warum das Angebot zu kastriert wird, oder?

Das ist Landespoitik von Onkel Erwin und Landesrätin Bohuslav die ich nicht verstehe. :evil: :roll:

St. Corona - geschlossen 2014 ( war ein gutes Skigebiet ) Aufgrund Gigantonomie kein Ausbau

Puchberg / Schneeberg Millionen investiert - hatte glaube ich heuer keine 14 Tage Skibetrieb ( liegt auch nicht höher )

Gemeindealpe Millionen in Beschneiung heuer auch nicht viel Betrieb

Mönichkirchen / Mariensee Millionen investiert. ( hatte es heuer auch schwer )

Annaberg 2012 um viel Geld neue Beschneiung auch in diesen Bereich ( Pfarrboden ) gebaut. http://www.seilbahn.net/sn/index.php?i=60&kat=2&j=1&news=4552
4 Jahre später wieder Rückbau ? :rolleyes: :nein:
 
Ich habe folgendes E-Mail an die Annaberger Lifte geschrieben:

Mit Entsetzen habe ich gelesen, dass das Teilgebiet Pfarrboden aufgegeben werden soll.

Für mich sind das die attraktivsten Pisten in Annaberg. Durch diese Maßnahme verliert Annaberg fast die Hälfte seiner Pistenkilometer und wird zu einem Kleinstskigebiet degradiert.

Es tut mir sehr leid, aber für einen ganzen Tag sind mir die drei Abfahrten am Hennesteck und der kurze Hang am Almlift einfach zu wenig.

Schade, dass nach der Aflenzer Bürgeralm und St. Corona am Wechsel ein weiteres Skigebiet in Ostösterreich "gesund" (oder vielleicht "zu Tode") geschrumpft wird. :-(
 
Irgendwie wundert mich das alles überhaupt nicht mehr. Wie es rajc schon gesagt hat, was der heilige Erwin und die werte Frau Bohuslav seit Jahren veranstalten ist einfach nur mehr ein Wahnsinn. Damit ist für mich Annaberg gestorben. In 10 Jahren bleiben uns wahrscheinlich eh nur mehr das Stuhleck, der Hirschenkogel, Mönichkirchen, Lackenhof und das Hochkar übrig, der Rest wird nach und nach wegfallen. Irgendwie habe ich keine Lust mehr in den nächsten Jahren in der Ostalpenregion skizufahren, das ganze ist nur mehr frustrierend...
 
Müssen solche Lifte immer sofort ganz abgebaut werden? Könnte man solche nicht mal für 1-2 jahre einstellen, schauen ob das restliche Gebiet die Leute anzieht. Wieder einschalten oder ganz abbauen geht immer.
 
rajc schrieb:
Richie schrieb:
Hmm, schade... Muss man nicht verstehen warum das Angebot zu kastriert wird, oder?

Das ist Landespoitik von Onkel Erwin und Landesrätin Bohuslav die ich nicht verstehe. :evil: :roll:

St. Corona - geschlossen 2014 ( war ein gutes Skigebiet ) Aufgrund Gigantonomie kein Ausbau

Puchberg / Schneeberg Millionen investiert - hatte glaube ich heuer keine 14 Tage Skibetrieb ( liegt auch nicht höher )

Gemeindealpe Millionen in Beschneiung heuer auch nicht viel Betrieb

Mönichkirchen / Mariensee Millionen investiert. ( hatte es heuer auch schwer )

Annaberg 2012 um viel Geld neue Beschneiung auch in diesen Bereich ( Pfarrboden ) gebaut. http://www.seilbahn.net/sn/index.php?i=60&kat=2&j=1&news=4552
4 Jahre später wieder Rückbau ? :rolleyes: :nein:

Gerade Annaberg war immer das größte, weitläufigste und beste Schigebiet der NÖBBG/NÖVOG.
Mir kommt es so vor, als wolle man ein weiteres mal, Mönichkirchen stärken. Dort wurde mit Abstand am meisten Geld investiert. Damit sich das dort rentieren kann, müssen sie scheinbar die anderen Gebiete "verschlechtern"
Wohin soll man den sonst noch ausweichen? frühere St.Corona-und Annaberg-Kunden werden wohl vermehrt nach Mönichkirchen kommen...

In St. Corona wurde zwar auch etliche Millionen investiert (so an die 5 Mio. glaube ich, waren es bis jetzt). Das Ergebnis daraus ist aber relativ lächerlich, zumindest skitechnisch.

Im Puchberger Schigebiet tut sich auch kaum was. Dort wurde seit dem Ersatz der DSB auch nicht gerade viel investiert, zumindest im Vergleich zu allen anderen Gebieten. (ca. 6,5 mio Euro in den letzten 11Jahren)
Das mit den nicht mal 14 Tage skibetrieb ist natürlich Blödsinn. So an die 6-7 Wochen waren es schon.
Würde man endlich, der fairness halber, die Beschneiung auf Mönichkirchener Nivou ausbauen, dann könnte man auch locker mit Mönichkirchen mithalten.
Das gleiche gilt natürlich auch für den weit Naturschnee-Sichereren Annaberg.
Eigentlich totaler Irrsinn, in Mönichkirchen hat es an einem normalen Wintertag vlielleicht 0-10 cm Schnee neben der Piste, während es am Annaberg 50-100 cm hat. Also schließen wir ganz einfach das schneereichere Gebiet zur Hälfte :stupid:


Neben der Söllnreith-Bahn soll eine neue Piste entstehen. Also sie bauen eine neue Piste in einer Höhenlage von 910-1040 Meter Höhe, am Süd-Süd-Ost-Hang.
Und die nach Ost bis Nord-Ost - ausgerichteten Pisten mit einer Höhenlage von 750 - 990 m Höhe wollen sie schließen, weil der im Schnitt 100 Meter höher gelegene Südhang schneesicherer ist. So ein Blödsinn :stupid:

Ich emphele euch allen, die bei Facebook angemeldet sind, diese Seite unbedingt zu liken: https://www.facebook.com/rettetdenpfarrboden/?fref=ts


Es ergeben sich ja überhaupt nur Nachteile:

1. das Gebiet wäre viel kleiner
2. Gerade drei der vier wichtigsten Lifte wären weg
3. Der Ortsanschluss vom Schigebiet fehlt dann
4. Die meisten Tagesgäste hätten eine längere Anreise
5. der Jugendherbergslift wäre vom restlichen Gebiet abgetrennt
6. Am Nachmittag, wenn es am Hennesteck oft sulzig wird, kann man nicht mehr ausweichen zum Reidl V, Pfarrboden und Jugendherberge, wo die Pisten länger halten.
7.das beste Schigebiet von Niederösterreich wäre ganz einfach Geschichte

:( :( :( :(
 
Also das was die nöbbg/növog da treib riecht so nach Expertendenken das einen schlecht werden kann.
Frei nach dem Motto:
Mann baut ein drittes (nachdem Russenskigebiet am Hirschenkogl und dem steirischen Stuhleck) Skigebiet im Wien nahnahbereich auf, weil ist ja der grösste mögliche Kundenstock.
Nur warum da gerade so fixiert ist (eingentlich wahr) auf Mariensee zu setzten, ob wohl meiner Meinung nach St. Corona weitaus weitläufiger wahr habe ich nie verstanden.

Ich fürchte halt nur, auser Mariensee und dem Hochkar wird von der Land Seite her langfristig nicht zu bestehen haben.

Mfg andik
 
Auch ich finde es traurig, dass in NÖ wieder ein paar Lifte abgebaut werden. Im Gegensatz zu den Usern der Posts davor, kann ich aber die Entscheidung nachvollziehen und mache der NÖVOG keine Vorwürfe. Die Anzahl der Schifahrer wird in dieser Region leider immer weniger. Der politische Fehler wurde nicht erst jetzt mit dem Abbau der Lifte gemacht, sondern bereits vor vielen Jahren, als die Schulschikurse quasi abgeschafft wurden.

Erinnern wir uns doch an die frühen 80er. Südlich von Sankt Pölten gab es folgende Schigebiete:
FRÜHER.
Lilienfeld (1 Sesselbahn, 4 Schlepplifte)
Türnitz (1 Sesselbahn, 3 Schlepplifte)
Annaberg Pfarrboden (4 Schlepplifte)
Annaberg Reidl (6 Schlepplifte)
Hohenberg (2 Schlepplifte)
Puchenstuben Turmkogel (3 Schlepplifte)
Josefsberg (4 Schlepplifte)
Gscheid Göllerlifte (2 Schlepplifte)
Mitterbach (2 Sesselbahnen, 4 Schlepplifte)

Dazu gab es noch Einzelanlagen (alles Schlepplifte):
Puchenstuben Mäuerlberg
Wastl am Wald
Wienerbruck
Joachimsberg
Gscheid (vis a vis der Göllerlifte)
und möglicherweise noch den einen oder anderen Lift mehr, den ich selber nicht kannte (Tradigist?), und auch Seillifte (z.B. Winterbach)

An Schönwetter-Wochenenden in der Saison waren die Berge so gut besucht, dass man bei der Heimfahrt auf der B20 Richtung St. Pölten mit Sicherheit im Stau stand. (Ortsdurchfahrten Traisen, Wilhelmsburg,...)

Wie sieht die Situation heute aus:
HEUTE
Lilienfeld (alle Schlepplifte abgebaut, am Sessellift findet kein Pistenbetrieb statt)
Türnitz (alle Lifte abgebaut)
Annaberg Pfarrboden (eventuell bleibt ein Schlepplift (Jugendherberge) erhalten, der Rest abgebaut)
Annaberg Reidl (das einzige Schigebiet, das im Vergleich zu den frühen 80ern (um den Bereich Almlift) größer geworden ist. 2 Sesselbahnen, 2 Schlepplifte, 1 Förderband)
Hohenberg (kein Schibetrieb, Lifte verfallen (oder sind schon abgebaut?))
Puchenstuben Turmkogel (zumindest 2 der 3 Lifte sind noch in Betrieb, der untere Turmkogellift dürfte bereits LSAP sein)
Josefsberg (kein Schibetrieb, Lifte verrosten)
Gscheid Göllerlifte (hier hat man sogar einen dritten Lift dazugestellt, der aber keine weiteren Pisten erschließt)
Mitterbach (2 Sesselbahnen, 2 Schlepplifte sind zwei Schlepplifte weniger als vor dem Gebietsumbau (Wiesmath und Sonnwendkogel)
Die oben aufgezählten Einzelanlagen wurden alle abgebaut.

Wenn man weiter in den Süden, in die Steiermark blickt, dann haben wir dort das selbe Bild:
Die Triebeinlifte in Gußwerk wurden abgebaut, genauso wie zahlreiche Schlepplifte am steirischen Seeberg, wo nur mehr zwei übrig sind. In Aflenz (Ort und Bürgeralm) wurden 4 Lifte stillgelegt, so dass nun nur noch zwei Übungslifte und eine Zubringersesselbahn mit ziehweglastiger Abfahrt verbleiben.


Was ich mit dieser Statistik sagen will: Das was diese Region in den letzten Jahren und Jahrzehnten erlebt hat, hat kaum etwas mit der Politik der NÖVOG zu tun. Würden noch genauso viele Menschen in diesen Gebieten Schifahren, wie in den 80ern, wären die verbleibenden Schiorte brechend voll und wären wirtschaftlich positiv zu führen.

Die Frage lautet daher: Warum kommen heute deutlich weniger Schifahrer nach Annaberg und Umgebung, als in den 80ern?
Eine Antwort habe ich schon gegeben. Heute lernen Kinder kaum noch Schifahren.
Ein zweiter möglicher Grund ist die veränderte Infastruktur.
In den 80ern gab es weder am Semmering (S6) noch am Schoberpass oder nördlich des Pyhrnpasses (A9) eine Autobahn. Mit diesen Lückenschlüssen sind die größeren Schigebiete im Enns- und Murtal deutlich näher an die Ballungsräume gerückt, und für Tagesfahrten interessanter geworden.

Ich habe mich mit der traurigen Realität abgefunden, dass wir weiterhin ein Sterben der Kleinschigebiete beobachten werden.
 
Der letzte Absatz des Artikels ist ja ganz großes Kino. Es soll also weiterhin eine Rennpiste geben. Entweder planen sie die Rennstrecke am Hennesteck, oder sie wollen die Leute dann von der Talstation der DSB Pfarrboden nach oben karren, einen Lift gibt´s ja dann nicht mehr :lol: Ich verstehe weiters nicht, warum man dann typisch österreichisch gleich alles abreißen muss. Von mir aus können sie die Beschneiung am Pfarrboden aufgeben und die Lifte dort nur in Betrieb nehmen wenn genug Naturschnee liegt, würde ja keine großen Kosten verursachen. Aber es stört doch keine Sau, wenn man die DSB und den SL stehen lässt.

Das ist alles schon so verrückt, die werte Frau Bohuslav ist die Totengräberin des Skisports in NÖ.
 
@chr: Super Beitrag, danke, dass du das so zusammengefasst hast. Waren die Schlepplifte am Muckenkogel in den 90ern noch in Betrieb? Ich war dort leider nie zum Skifahren, wir fuhren immer zum Eibl oder nach Annaberg. Würde mich halt nur wundern, wenn die Schlepplifte in Lilienfeld wirklich schon seit den 80ern LSAP wären. Hohenberg ist ja erst seit den 90ern LSAP, was ich weiß. Aber vielleicht kannst du mir das genauer verraten. Ich komme morgen übrigens nach Hohenberg und kann berichten, ob die Ruinen noch stehen. Aber das nur so am Rande, will hier nicht zu sehr ins OT abdriften. Denn hier geht es ja bekanntlich um Annaberg.

Also der Jugendherbergelift wird somit zu einem "neuen Einzellift" in NÖ. Weiß jemand, ob die Lifte jetzt sofort oder in einem oder zwei Monaten abgetragen werden? Man liest zwar, dass dies passieren wird/soll, aber könnte ja auch sein, dass sie sie dann einfach herumstehen lassen (so wie einst am Eibl). Den Punkt mit der Rennpiste finde ich auch sehr "amüsant". Sonst seh ich das auch wie NIC. Sommerbetrieb bei der 4SB Hennesteck wäre schon länger fällig gewesen. Als ich 2013 dort alles abmarschiert bin, habe ich mich schon gefragt, warum man nicht schon längst einen Sommerbetrieb bei der Bahn hat. Würde weitere Einnahmen bringen und ich denke, dass dieses Angebot sicher viele in Anspruch nehmen würden. Der Ausblick am Hennesteck kann sich sehen lassen und es gibt sicher genug, die da hinauf wollen, aber es körperlich nicht schaffen.
 
http://noe.orf.at/news/stories/2775504/

"Lifte werden um „symbolischen Kaufpreis“ angeboten"

Also, schlagt zu, solange es kein anderer macht ;)


Beschneiungsanlage muss sich der neue Betreiber dann selbst dazu kaufen? Die werden ja wohl zumindest die Schneileitungen und Anschlussstellen bestehen lassen, oder? :gruebel:
 
Das klingt schon ganz gut :) Könnte es aber nicht passieren, dass z. B. ein osteuropäisches Skigebiet die Situation ausnutzt, die Liftanlagen günstig kauft und dann wieder "bei sich" neu aufbaut?
 
Cruzader schrieb:
Hoffentlich sind die Lifte bald gesichert !
Naja, aber ohne Beschneiungsanlage werden die Pfarrbodenlifte keine Zukunft haben. Es kommt einfach zu oft vor, dass die Kälte und der (Natur-)Schnee erst zum Jahreswechsel eintreffen. So auch im vergangenen Winter: Als es Ende November/Anfang Dezember einige Tage kalt war, hat man an den Südhängen der Reidlseite zu beschneien begonnen, obwohl es bereits Wetterprognosen gab, die eine Warmphase bis Weihnachten prognostizierten. Natürlich hat das nicht funktioniert. Nach Weihnachten hat man sogar die Schneekanonen der Pfarrbodenseite zu den Reidlliften gebracht, um dort die Betriebsaufnahme sicherzustellen. Hätte man stattdessen von Anfang an die kleinere, aber nordseitig gelegene Pfarrbodenseite beschneit, wäre zumindest dort eine lange Saison möglich gewesen.
Auf mich hat das einen unglücklichen Eindruck gemacht, um es einmal freundlich auszudrücken.
M.E. sollte generell die wettermäßig günstiger gelegene Pfarrbodenseite priorisiert werden. Mit einigen Pistenverbreiterungen, v.a. beim Verbindungslift, könnte man das Gebiet auch etwas aufwerten. Aber gut, man geht halt den umgekehrten Weg. Meine Prognose: noch einige warme und schneearme Winter, dann wird in einigen Jahren auch die Reidlseite geschlossen.
 
gReXi schrieb:
...Waren die Schlepplifte am Muckenkogel in den 90ern noch in Betrieb?...
Ja :ja: , die exakten Abbaujahre weiß ich aber nicht.

Zurück zum Topic: Mir kann es recht sein, wenn sich eine Gesellschaft findet, auf deren Kosten wir noch den einen oder anderen Schitag am Pfarrboden verbringen können. Ich vermute aber, dass das die Stilllegung nur um einige Zeit verzögert.
 
"Lifte sind in Niederösterreich ein Verlustgeschäft, genauso wie Freibäder. Dennoch muss es unsere Bestrebung sein, dass sie erhalten bleiben. Es geht ja auch darum, wo die Kinder einmal skifahren oder schwimmen lernen", sagt Prokop"

http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/wer-will-skigebiet-um-1-euro/200.790.399



Anschluss zum unteren Parkplatz weg, Ortsanschluss weg.... Dann müssen sie ja auch den Parklplatz oben vergrößern.
Totaler Unsinn, das ganze... Die sollen das Bestehende einfach erhalten, anstatt an einer Ecke zu verkleinern, um auf einer anderen Ecke zu vergrößern.... :roll:
 
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