• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues in Arosa Lenzerheide

Unternehmerisch eine schlechte Idee. Bei Flatrate Angeboten verdient meist der Anbieter mehr als bei einzelnen Abrechnungen.
Trotzdem sind sie von vielen Verbrauchern gewünscht, da man viel entspannter konsumieren kann und sich z.B. nicht bei jeder Telefonminute (bzw. hier Liftfahrt) Gedanken machen muss was das einen jetzt kostet.
 
pat_rick schrieb:
Die neue Info ist übrigens, wenn du meinen Beitrag genau gelesen hast, dass beide, Lenzerheide sowie Arosa, dies nun zusammen angehen.
In einem Tarifverbund wie ALH dürfte es kaum möglich sein, dass die beteiligen Unternehmen unterschiedliche Produkte anbieten. Entscheidend wird sein, ob ein solches Angebot auch in relevantem Ausmass genutzt wird. Ein Versuch ist es mE unter den gegebenen Umständen jedenfalls wert.
 
Selbstverständlich ginge sowas auch in einem Tarifverbund, siehe Dolomiten.
 
Das möchte ich dann aber für Arosa Lenzerheide erst mal sehen. Da kannst Du gerne auch eine Kiste besten Weins mit mir wetten. :wink:
 
Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst. Ich widerspreche nur, dass es mitnichten in einem Tarifverbund nicht möglich sei, solch unterschiedliche Produkte anzubieten. Wieso sollte das in Lenzerheide-Arosa rein technisch nicht möglich sein? Ob man das will, ist eine andere Frage und darauf würde ich nicht mal ein Calanda-Radler wetten, obwohl ich die auch sehr mag. :wink:
Selbstverständlich macht es Sinn, solche Punktekarten über das ganze Gebiet anzubieten und ich würde das auch befürworten. Wenn dies aber nur die Lenzerheide wollte und Arosa nicht, dann reicht wie in den Dolomiten ein grosses Plakat an der Urdenbahn, dass hier die Lenzerheide-Punktekarte endet.

PS: Ein Radler können wir auch gerne so mal trinken gehen und uns unterhalten.
 
Technisch sicher kein Problem, nur hier wohl kaum opportun.

Für einen Radler bin ich bei Gelegenheit gerne zu haben. Vielleicht nehmen wir pat_rick gleich mit dazu? :wink:
 
ski-chrigel schrieb:
Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst. Ich widerspreche nur, dass es mitnichten in einem Tarifverbund nicht möglich sei, solch unterschiedliche Produkte anzubieten. Wieso sollte das in Lenzerheide-Arosa rein technisch nicht möglich sein? Ob man das will, ist eine andere Frage und darauf würde ich nicht mal ein Calanda-Radler wetten, obwohl ich die auch sehr mag. :wink:
Selbstverständlich macht es Sinn, solche Punktekarten über das ganze Gebiet anzubieten und ich würde das auch befürworten. Wenn dies aber nur die Lenzerheide wollte und Arosa nicht, dann reicht wie in den Dolomiten ein grosses Plakat an der Urdenbahn, dass hier die Lenzerheide-Punktekarte endet.

PS: Ein Radler können wir auch gerne so mal trinken gehen und uns unterhalten.
Ich sehe, technisch ist das ganze machbar. In Crans-Montana gab (gibt) es die Möglichkeit Karten mit Plaine-Morte oder ohne Plaine-Morte. Nur ob das im Sinne des Skifahrers ist, dass er sich schon am Morgen dafür entscheiden muss ob er in beide Gebiete will oder nicht. Man muss viel mehr auf die Spontanität der Skifahrer achten. Rein wirtschaftlich sehe ich ein solches System für die Bergbahnen interessanter als das neue Schlechtwetter-Preissystem am Pizol. Sollte das Wetter schlecht sein, dann kommen die Leute und fahren weniger, sollte jedoch der Tag gut sein, dann verdienen die Bergbahnen auch dem entsprechend. Wäre also für beide Seiten eine Win-Win-Situation. Am Pizol ist das Ganze eher eine Lotterie.
 
In Arosa Lenzerheide soll das Mountainbike-Angebot weiter ausgebaut und künftig einheitlich am Markt positioniert werden. Geplant sind u.a. ein neuer 10 km langer Flowtrail im Gebiet Hörnli und ein weiterer am Heidbüel. Zudem sollen auch die Angebote in Tschiertschen und am Hochwang eingebunden werden. Für den Flowtrail am Hörnli wird am 21. Mai 2017 voraussichtlich eine Urnenabstimmung über die notwendige Teilrevision der Aroser Ortsplanung stattfinden. Mit einer Eröffnung des neuen Hörnli-Flowtrails ist nicht vor dem Sommer 2018 zu rechnen (Aroser Zeitung, 10.02.2017, S. 1-3). Siehe zum Thema auch hier:

http://www.suedostschweiz.ch/panorama/2017-02-10/die-biker-freundlichkeit-muss-vor-ort-gelebt-werden
 
Ab morgen Montag geht es der Brandruine des Posthotel Holiday Villa in Arosa an den Kragen. Die 1928 errichtete Baute wurde am 30./31. Januar 2016 ein Raub der Flammen. Sie wird nun abgerissen. Das Posthotel war punkto Lage und Erreichbarkeit der Seilbahnen während Jahrzehnten eine der besten Adressen in Arosa. Aktuell ist noch unklar, ob und in welcher Form das ehemalige Viersternehaus mit 57 Hotelzimmern und diversen Gastrobetrieben ersetzt wird.

http://www.srf.ch/news/schweiz/posthotel-in-schutt-und-asche
http://www.suedostschweiz.ch/panora...ewilligung-ermoeglicht-abbruch-des-posthotels
http://www.blick.ch/news/schweiz/su...n-posthotel-arosa-hat-begonnen-id6255153.html

posthotel201730ivma6nu4.jpg
 
Zum Glück haben wir die Zweitwohnungsinitiative schon, sonst wär ja jetzt schon klar was mit der Parzelle passiert!

By the way: überraschend hässliche Bude für Jahrgang 1928!
 
Pilatus schrieb:
Zum Glück haben wir die Zweitwohnungsinitiative schon, sonst wär ja jetzt schon klar was mit der Parzelle passiert!
Was mit der Parzelle passiert, liegt primär in den Händen der Eigentümerin, einer grossen Hotelkette in Kuala Lumpur. Es ist mit oder ohne Zweitwohnungsinitiative nicht auszuschliessen, dass man dort allfällige Versicherungsleistungen und Entschädigungen anderweitig einzusetzen gedenkt. Die Gemeinde Arosa ist aber in Kontakt mit den Eignern und versucht, diese wenn möglich für einen Hotelneubau vor Ort zu gewinnen:
https://www.srf.ch/news/regional/gr...thotel-arosa-entschieden-wird-in-kuala-lumpur

Pilatus schrieb:
By the way: überraschend hässliche Bude für Jahrgang 1928!
Tja, über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten. :lol: Auch ich fand das traditionsreiche Posthotel als Baukörper nie besonders spannend, genauso wenig, wie das links davon liegende und gleich alte Haus Hold (seit neustem jedoch mit interessanter Fassade im Hundertwasser-Stil ausgestattet). In Fachkreisen (z.B. Matthias Noell, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich) gelten jedoch beide Bauten als repräsentative und damit grundsätzlich erhaltenswerte Vertreter der architektonischen Moderne. Das Innenleben des Posthotels machte jedenfalls bis zuletzt keine schlechte Falle:
http://posthotel-arosa.ch/

Hier noch ein Kurzbericht über die begonnenen Abbrucharbeiten (rätoromanisch mit deutschen Interviews):
http://www.rtr.ch/play/tv/telesguar...arosa?id=f2f4060b-2593-46f2-9a8c-e56c0eeb5d96
 
Weiß man inzwischen näheres über die Brandursache?
 
Bis jetzt ist hierzu noch nichts näheres bekannt geworden. Das Feuer entfachte sich ja offenbar im Untergeschoss links unter der Trattoria. Sollte Fahrlässigkeit oder gar Brandstiftung ein Thema sein, was ich persönlich nicht annehme, wird man das zu gegebener Zeit bestimmt erfahren.
 
Der dem Tschuggen Grand Hotel gehörende Coaster Tschuggen-Express in Arosa wird im August/September 2017 renoviert. Die Erneuerung umfasst im Wesentlichen den Wechsel des Antriebssystems von einem Selbstfahrer- auf eine seilgezogenes System mit Antrieb am Berg. Weiter werden die zwei Kabinen und die Fahrbahn erneuert, mit einer leichten Korrektur auf der Höhe der Tschuggen-Bergoase. Der technische Unterhalt wird weiterhin von den Arosa Bergbahnen gewährleistet.
 
Macht Sinn, der Coaster ist ja nicht das wofür das System mal entwickelt wurde. Eigentlich fungiert er schon bisher eher wie ein Schrägaufzug oder eine Winden-SSB.
 
Ja das macht Sinn, der Coaster war ja bisher aufgrund seiner diversen technischen Unzulänglichkeiten nicht unbedingt die grosse Erfolgsgeschichte für die Eigentümerschaft. :roll:

Derweil wurde zudem bekannt, dass am Heimberg in Parpan für 1,8 Millionen Franken ein neues Infrastruktur-Gebäude für den Wintersport realisiert werden kann. Die Baute soll das örtliche Langlaufzentrum, die Skischule sowie technische Ausrüstung der Lenzerheide Bergbahnen beherbergen:

http://www.suedostschweiz.ch/wirtsc...d-mieten-an-einem-ort-da-freut-sich-kollegger
 
Wie gestern im Rahmen einer privaten Veranstaltung von einem GL-Mitglied der Arosa Bergbahnen zu erfahren war, planen diese inzwischen, ab 2018 auf die Sesselbahn Brüggerhorn gänzlich zu verzichten. Statt dessen soll spätestens ab Dezember 2019 als neue Attraktion eine Achtersesselbahn von Bartholet im Porsche-Design mit Sitzheizung und Hauben von der Sattelhütte hinauf zum Weisshorngipfel führen. Die entsprechenden Planungen seien bereits im Gange, die Baueingabe erfolgt offenbar im Herbst 2018.
 
Das wurde aber auch Zeit, nachdem die Brüggerhorn-Sesselbahn seit Jahren fast immer leer lief. Mit der Bahn Sattelhütte-Weisshorn haben sie meiner Meinung die richtige Entscheidung getroffen, damit sind endlich Wiederholungsfahrten auf der schöneren oberen Hälfte der Piste vom Weisshorn möglich. Hoffentlich dehnen sie dann das Novemberhoch auf die neue Anlage aus, die liegt ja noch etwas höher als die Hörnli-Sesselbahn.
Aber warum soll die Bahn erst 2019 in Betrieb gehen?
 
Zurück
Oben