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Neues in Arosa Lenzerheide

HeidFreak schrieb:
Man hört von langjährigen Gästen, dass der obere (teilweise sehr steile) Teil der Skilifttrasse oft wegen Eis, Schneemangel (Verwehungen) geschlossen war und der effektive Ausstieg bereits da stattfand wo der Lift heute endet. Bei einem Sessellift und einer Piste mit Beschneiungsanlage wäre das allerdings ja alles kein Thema mehr und deshalb potentiell attraktiv.

Das letzte Stück war sehr steil und eisig. Und die Schneemengen sind auch massiv zurückgegangen. Und es hat viele Steine gehabt. Ohne massive Beschneiung bringt das überhaupt nichts.

Übrigens war auch der Scalottas Lift sehr steil. Dort kam es sogar zu einem tödlichen Unfall, als jemand unglücklich rückwärts aus dem Lift gefallen ist und mit einem Pfeiler zusammengestossen ist. Daraufhin wurde endlich die jetzige KSB gebaut.
 
Was mir am Scalottas gelegentlich fehlt sind Windschutzhauben.

maria13 schrieb:
Bin gespannt, welche neuen Akzente Ariane Ehrat beim Verkauf/Vertrieb zu setzen gedenkt. Es steht ja z.B. immer noch die Idee des benutzungsabhängigen Pricings im Raum, von der man in letzter Zeit nicht mehr viel gehört hat.

BTW habe ich gerade kürzlich mal wieder auf der Homepage von Jörg Walker gestöbert und bin dabei auf dieses Bild der noch jungen, angehenden Weltcupfahrerin gestossen. Weitere interessante Fotos aus jener Zeit (und älter) finden sich dort übrigens auch von anderen Toggenburger Skigrössen wie Karl Alpiger oder Willi Forrer.
 
Die Strohkurve unterhalb der Tschuggenhütte wird nun optimiert:
30138262gv.jpg


Auch am Tschuggen-Express (Coaster, oben rechts) haben die Umbauarbeiten begonnen:
30138263we.jpg


Aushub für den neuen Seilantrieb bei der Bergstation:
30138264lu.jpg
 
Am kommenden Donnerstag, 31. August, erfolgt der Spatenstich im Gelände des zukünftigen Arosa Bärenlands bei der Mittelstation der Weisshornbahn. Hier eine aktuelle Visualisierung des Bauprojekts. Das Bärengehege und die zugehörige Besucher-Infrastruktur werden voraussichtlich im Sommer 2018 eröffnet.
 
Die ABB können sich wirklich glücklich schätzen, dass sie so eine Sommerattraktion wie das Bärenland quasi geschenkt bekommen :roll:
 
Ja, ich denke das Bärenland ist eine schöne Sache für Arosa und die ganze Region. Es hat in dieser Form ein gewisses Alleinstellungspotential. Ob die vorteilhaften Umstände des Zustandekommens dieses Projekts wirklich schon von allen Arosern erkannt wurden, weiss ich allerdings nicht. :|
 
Die neue Mottahütte nimmt weiter Formen an
 

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Basalt schrieb:
Der Verlust beträgt sogar 2,1 Mio. Franken:

Das ist richtig, aber die von mir erwähnte Verlust von CHF 0.6 Mio betrifft das Vorjahr, also 2015/16.

Es sieht sogar noch schlechter aus, da kein Einsparpotential vorhanden ist, so dass eine Fusion mit Arosa nicht ausgeschlossen sein kann. Auch wurde die Erlösaufteilung von 60 : 40 um 2 Jahre verlängert.

https://www.schweizeraktien.net/blog/2017/09/12/lenzerheide-bergbahnen-tiefrote-zahlen-im-geschaeftsjahr-201617-moderne-infrastruktur-laesst-kosten-ansteigen-selbsterhaltung-als-strategie-16797/

Zitat:

"Eine Fusion der beiden Firmen wäre sicherlich nicht falsch, auch wenn die Arosa Bergbahnen keinesfalls auf Rosen gebettet ist. Die LBB sieht den Aussagen des Geschäftsberichts zufolge denn auch kein deutliches Kostensenkungspotenzial, das zu einer Entspannung der Lage führen könnte. Dies im Gegensatz zu anderen Bergbahngesellschaften, die im letzten Jahr mit deutlichen Kostensenkungen auf die tieferen Einnahmen reagierten. Zudem sieht sich die LBB auch als nicht gewinnorientiert an. All diese Faktoren deuten darauf hin, dass die Aktien der LBB sich nicht (mehr) für ein Investment eignen."

"Für zwei Jahre fortgeführt wird der als „Zauberformel“ bezeichnete Verteilschlüssel der Einnahmen der beiden Bahnen, wonach die LBB 60% und die Arosa Bergbahnen 40% erhalten."
 
Die LBB AG ist im eigentlichen Sinne kein profitorientiertes Unternehmen,
sondern vor allem auf Selbsterhaltung ausgerichtet.
Erwirtschaftete Gewinne wurden nicht ausgeschüttet,
sondern investiert
Diese Aussage finde ich (im negativen Sinne) bemerkenswert. Die LBB hat jahrelang Dividende ausgeschüttet zusätzlich zu den Naturalleistungen in Form von Vergünstigungen für die Aktionäre. Die Aussage stimmt also schlichtweg nicht. Wenn die LBB jetzt anfangen sich nicht mehr als gewinnorientiertes Unternehmen sonder als "Service public" zu begreifen ist das sehr gefährlich. Dann drohen sie nämlich zu einem Fass ohne Boden für die öffentliche Hand zu werden wie z.B die Bergbahnen Gstaad. Ohnehin ist es merkwürdig, dass die Bergbahnen Lenzerheide so ein schlechtes Geschäftsjahr hatten. Andere Bergbahnunternehmen der Region wie zum Beispiel die WAG oder die DKB haben alle Gewinne in Millionenhöhe geschrieben.
 
Also wenn bei Bruttoinvestitionen von 11.9 Mio das Gesamtfremdkapital sogar noch um 0.3 Mio sinkt und der Wert der Sachanlagen in den Büchern nahezu gleichbleibend ist kann man auch nicht so wahnsinnig viel falsch gemacht haben.
Die haben noch einen Bilanzgewinn von 9.5 Mio in den Büchern stehen, der muss auch irgendwie runter.
 
Dass der VR der LBB die mittelfristigen Renditeerwartungen dämpft ist in der aktuellen Situation nachvollziehbar. Zuerst müssen jetzt mal die grossen Investitionsbrocken "verdaut" werden. :fastfood:

Die Diskussion über eine Fusion zwischen LBB und ABB halte ich für verfrüht. Betrieblich ergäben sich zwar einige Synergien, aber die wirtschaftlichen Sachzwänge - und auch die (psychologische) Bereitschaft in Arosa und Lenzerheide zu einer Aufgabe der jeweiligen betrieblichen "Eigenständigkeit" - sind nach vier gemeinsamen Wintersaisons wohl noch nicht gross genug.
 
Bei der Baustelle des Arosa Bärenlands steht nun eine Webcam:
http://camserver.z-online.ch/getpic.asp?cam=ar2o

Die betreffenden Bären werden übrigens per Flugzeug in die Schweiz gelangen. Der Transport von Zürich nach Arosa erfolgt dann per Eisenbahn, und die letzte Strecke zur Mittelstation LAW wird mit der Weisshornbahn absolviert. Die Eintrittsgebühr für die Plattform (inkl. Fahrt mit der LAW 1) dürfte - Informationsstand heute - gegen 20 Franken kosten, für Kinder die Hälfte. Inhaber der Gästekarte bezahlen 5 Franken.
 
Skiticket an der Tageskasse am teuersten

Es hätte das modernste Ticket der Schweiz werden sollen: Ein Chip oder ein Handy-App am Morgen aktivieren, den Skitag geniessen und abends auf der Kreditkartenabrechnung sehen, was der Tag gekostet hat.
Dieses ehrgeizige Projekt der Bergbahnen Lenzerheide scheiterte offenbar und wurde abgebrochen. «Es ist in unserem Wintersportgebiet technisch leider nicht umsetzbar», sagt der CEO der Lenzerheide Bergbahnen, Peter Engler.

Jetzt setzen die Bergbahnen auf ein anderes, bereits bewährtes Ticket-System: Je nach Auslastung, Saison, Nachfrage und vor allem – je nach Zeitpunkt der Buchung – variiert der Ticketpreis im Internet.
Wie das System im Detail funktioniert, will der CEO erst an der Generalversammlung der Bergbahnen nächste Woche offenlegen. Sicher aber ist: Für das Skiticket muss man an der Tageskasse immer den vollen Preis bezahlen. 75 Franken werden es in dieser Wintersaison sein – drei Franken mehr als bisher.
Quelle: http://www.srf.ch/news/regional/gra...hnen-skiticket-an-der-tageskasse-am-teuersten
 
Schleitheim schrieb:
Jetzt setzen die Bergbahnen auf ein anderes, bereits bewährtes Ticket-System: Je nach Auslastung, Saison, Nachfrage und vor allem – je nach Zeitpunkt der Buchung – variiert der Ticketpreis im Internet.
Wie das System im Detail funktioniert, will der CEO erst an der Generalversammlung der Bergbahnen nächste Woche offenlegen.

Wie an der GV der LBB zu erfahren war, wird nun also zusammen mit den ABB das neue dynamische Online-Ticketsystem unter dem Slogan First Minute Deal lanciert. Die im System hinterlegten Tarife bzw. Rabattstufen werden je nach Wochentag oder Saison variieren, sind aber in ihrer Menge fixiert. Je mehr Tickets für einen bestimmten Tag schon verkauft wurden, umso tiefer der Rabatt. Anders als bei den bekannten Systemen der Fluggesellschaften oder z.B. Ticketcorner sinkt der Preis für ein bestimmtes Ticket nicht weiter. Die Tickets können ab dem 13. November 2017 gebucht werden.

Übrigens verlief die GV nicht ohne Nebengeräusche. Neben dem schlechten Geschäftsgang war hierfür vor allem ein ganzseitiger offener Brief des Heidner alt Hoteliers Ernst Frauchiger in der Südostschweiz vom 27.9.17 verantwortlich, der u.a. das Führungskader der LBB frontal angriff und diesem "Grössenwahn" vorwarf (https://www.suedostschweiz.ch/wirts...er-macht-seinem-aerger-luft-schwarz-auf-weiss). Der VR seinerseits verteidigte die bisherige Investitionsstrategie der LBB und kündigte Sparmassnahmen an. Frauchigers gesamte "Wutschrift" kann hier nachgelesen werden.
 
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