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Neues in Arosa Lenzerheide

MrGaunt schrieb:
Interessante Option. Ist so etwas schon mal realisiert worden? Technisch heutzutage wohl gar nicht so schwer umzusetzen.

Ja, Kombianlagen mit Sesseln ab/ bis Mittelstation gibt es schon. Beispiele sind Auenfeldjet/Weibermahd in Lech & Gletscherjet 3+4 am Kitzsteinhorn.
 
Ein neuer Talstationsort wäre skifahrerisch tatsächlich sehr begrüssenswert. Je nachdem könnte das für Restaurant Alpenblick aber nicht so ideal sein. Bin gespannt.

Eine Kombibahn im oberen Teil mit Sesseln wäre zwar eine lässig Sache, aber dann wäre es an den windigen (Föhn-)Tagen, an denen die EUB nicht mehr läuft, der Hörnlisessel aber noch die letzte (unangenehme) Rückfahrt zur Lenzerheide sicherstellt, vorbei. Mehr als einmal schon war ich froh um den.
 
Warum sollte bei der neuen Bahn der Wind ein Problem sein?
In der Mittelstation gibt es ja eine Wendeschlaufe für die Sessel.
Das heisst entweder besteht die Bahn aus zwei Sektionen die zusammen oder getrennt betrieben werden können.
Oder sonst werden halt die Gondeln garagiert und das Seil läuft im ersten Teil der Strecke leer mit.
 
Ich bezweifle, dass dies so möglich ist, zumal die Sessel dann wohl mit Hauben ausgerüstet werden. Bei Windalarm wird dann wohl einfach die ganze Bahn ausser Betrieb genommen.
Mir wäre lieber, sie würden eine ganz normale EUB mit Mittelstation bauen und die jetztige 4KSB unverändert weiterbetreiben.
 
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Reaktionen: TPD
Ich denke eher dass bei Wind die Sessel garagiert würden und die 10-er Gondeln auf beiden Sektionen weiterlaufen können. In den letzten Jahren haben sich die modernen 10-EUBs ja als durchaus sehr windstabil erwiesen. Ist eine 10er-EUB nicht sogar weniger anfällig als die alte 4er-Sesselbahn (wenngleich ohne Hauben)?
 
ski-chrigel schrieb:
Ich bezweifle, dass dies so möglich ist, zumal die Sessel dann wohl mit Hauben ausgerüstet werden. Bei Windalarm wird dann wohl einfach die ganze Bahn ausser Betrieb genommen.
Mir wäre lieber, sie würden eine ganz normale EUB mit Mittelstation bauen und die jetztige 4KSB unverändert weiterbetreiben.

Suchst Du da nicht ein Problem, das keines ist?
Wenn den Bahnbetreiber die Windproblematik bewusst ist, dann werden sie wohl kaum Haubensessel beschaffen, sondern eher die offenen oder sogar die Lochsessel? Oder eben vielleicht sind die Gondeln sogar weniger windanfällig als ein Sessel.
Und die jetzige 4KSB hat auch schon ein anständiges Alter erreicht... Somit fraglich ob man sich dann wirklich den Luxus einer Mittelstation und einer mehr oder weniger parallel dazu führenden KSB leisten kann.

P.S
Die Bedankung war ein Fehlklick ;)
 
Bewusst ist es ihnen sicher, aber vielleicht wird dem Thema zu wenig Gewicht verleiht? Anders kann ich mir zB den Ersatz des Gran Sometta SL in Valtournenche auch nicht erklären. Oder andere Beispiele, bei denen im Nachhinein Änderungen nötig waren, weil ein Problem zu spät erkannt oder zu wenig gewichtet wurde.
Ja, eine Mittelstation ist Luxus. Die günstigste Variante wäre wahrscheinlich der bereits schon mal angekündigte 1:1-Ersatz. Die KSB kann noch länger laufen.
 
Beim Ersatz gibt es nicht nur die Windproblematik die nicht einfach zu lösen ist. Die jetzige Bergstation ist instabil und in Bewegung und es wird kaum Sinn machen an gleicher Stelle zu bauen. Schon allein dieser Punkt spricht gegen dass Stehen lassen der 4er Sesselbahn. Denn dort wo diese steht ist es stabil und all zu viel Platz hat es nun mal nicht auf dem Hörnli. Was die Talstation angeht wäre ein anderer Standort sicher besser. Aber in der heutigen Zeit wohl kaum noch umsetzbar...leider. Bzw würde das Projekt verzögern um Jahre.
Denke es wird eine 10- Kabinenbahn geben mit Mittelstation oberhalb des Alpenblicks auf der Fläche. Bezüglich Windstabilität wäre diese sicher besser als die jetzige Gondelbahn. Und was übrigens auch gegen dass Stehen lassen der Sesselbahn spricht sind die Betriebswirtschaftlichen Aspekte (wieso zwei Anlagen betreiben wenn es auch mit einer geht) und auch rein optisch ist eine Anlage viel schöner. Nachhaltiger ist es sowieso!
 
Also den Hörnlisessel da noch rumstehen zu lassen find auch ich etwas sinnbefreit. Wenn die neue Hörnligondel kommt ist das Ding über 30 Jahre alt; also auch wenn man sicher noch ein paar Jährchen den Betrieb sicher stellen könnte, muss man wahrscheinlich spätestens 2034 das Ding stilllegen, wenn man nicht die Anlage generalsaniert.
 
Der jetzige Standort ist seit 60 Jahren etabliert, Infrastruktur und Erschliessung ausreichend. Eine neue Talstation beim Mühleboden wäre mMn nicht besser als jetzt, zu abgelegen, und die Zufahrtsstrassen sind nicht geeignet für den Ortsbus, da viel zu schmal. Andere Standorte drängen sich ebenfalls nicht auf, ich wüsste nicht wo. Am Schluss wird man daher den Hörnli Express wohl einfach mit einer neuen Anlage telquel ersetzen, was den Zweck vollauf erfüllt. Die Konzession der Hörnli Sesselbahn läuft noch bis Frühling 2039. Die kann man also ruhig noch ein paar Jahre so stehen lassen und als zweite unabhängige Seilbahnkette zum Hörnli aufrecht erhalten.
 
Von mir aus kann die Talstation ebenfalls bleiben wo sie ist. Ich hatte hier ja sogar dafür plädiert, den HEx einfach zu modernisieren statt zu ersetzen.
In der nächsten Phase geht es darum, die nutzungsplanerischen Voraussetzungen für den idealen Standort der Talstation mit Pistenzuführung zu schaffen.
Ich versteh den zit Satz nun aber so, dass man inzw bereits einen konkreten neuen StaO evaluiert hat, der aber infrastruktur- und pistentechn noch (vollständig) zu erschliessen ist. Wäre spannend zu wissen, wo dieser „ideale“ StaO ist. IMHO kann damit nur der Mühliboda gemeint sein.
 
švi-nigel schrieb:
Von mir aus kann die Talstation ebenfalls bleiben wo sie ist. Ich hatte hier ja sogar dafür plädiert, den HEx einfach zu modernisieren statt zu ersetzen.
In der nächsten Phase geht es darum, die nutzungsplanerischen Voraussetzungen für den idealen Standort der Talstation mit Pistenzuführung zu schaffen.
Ich versteh den zit Satz nun aber so, dass man inzw bereits einen konkreten neuen StaO evaluiert hat, der aber infrastruktur- und pistentechn noch (vollständig) zu erschliessen ist. Wäre spannend zu wissen, wo dieser „ideale“ StaO ist. IMHO kann damit nur der Mühliboda gemeint sein.

Oder grad ganz in der Isla/ARA? ;) Nein.

Das Hörnli Bike Skill Center würde auch massiv abgewertet werden, falls am jetzigen Standort der Talstation kein Einstieg mehr sein sollte. Ich denke kaum, dass es 4 Stationen Müliboda, Hörnli Tal (bestehend), Alpenblick/Oberberg, Hörnli Berg geben sollte.
 
Es gibt schon noch andere alternative Standorte für die Talstation ausser Müliboden :wink:
Perfekt wäre ein Tunnel von der Kulmwiese unter der Strasse hindurch und die Talstation somit nur um ca. 500m nach hinten bzw. unten verschieben in den Hang. Keine Strassenüberquerung mehr bei der Piste und super Anbindung an Parkhaus Innerarosa und Bushaltestelle Kulm. Aber wie schon geschrieben alles eher unwahrscheinlich da Kosten massiv höher und Projekt würde wohl um Jahre verzögert werden. Einsprache Anwohner usw...
Darum wird wohl die Talstation am Schluss dort bleiben wo sie ist.
 
Wenn man das Interview mit Philipp Holenstein liest, scheint in Sachen Hörnli Express auch für die ABB das Meiste noch unklar zu sein. Kommt die Talstation nicht mehr am heutigen Ort "am Wasser" zu stehen, wird es dort kaum eine neue Zwischenstation geben. Eine solche gäbe es wohl nur oben beim Wasserboden, wenn man sich für eine Kombibahn entscheidet, die auch den wenig komfortablen Hörnlisessel ersetzt. Wo die ABB den „idealen“ Standort für die neue Talstation sehen, ist tatsächlich etwas schleierhaft (selbst der Raum Untersee wurde gerüchteweise schon genannt, was absurd wäre). Rein standorttechnisch betrachtet stünde die Talstation idealerweise zuunterst auf der Kulmwiese, was aber natürlich aus diversen Gründen keine realistische Option ist. Man darf aber gespannt sein, wie es hier weitergeht und ob an der bevorstehenden GV bereits mehr informiert wird.
 
Kulmwiese. Ja klar, das wär ntrlch der Knüller aber ebven ein no-go. Frag mich grad, warum man den HEx nicht von anfang an dort gebaut hatte, als man das noch hätte tun können.
 
Mit einer (zusätzlichen) Mittelstation wäre eine Talstation auf der Kulm-Wiese ansich ja immer noch möglich, ohne dass Häuser überfahren werden müssten. Aber ob man Freude an den Masten vor dem Bergkirchli hätte?
 
Auf der Kulmwiese geht sich sowas heute nicht mehr aus, auch mit einer Mittelstation (wo denn?) nicht. In der Gruoba gibt es seit Urzeiten eine Skischutzzone. Der Skicrossweltcup wäre Geschichte und das Anfängergelände zerfleddert. Das Luxushotel nebenan hätte köstliche Freude an dem konstanten Gewummere einer Seilbahn, ebenso die übrigen Anwohner. Unrealistisch zudem die nötigen Überleitungsrechte über das angrenzende Gebiet, vom kontaminierten Ortsbild gar nicht zu reden. :nein:
 
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