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Neues in Bürchen/​Törbel – Moosalp

Erweiterung der künstlichen Beschneiung auf der Moosalp

Glaubt man einem Schild am Moosalp-Pass, wurde die künstliche Beschneiung erweitert. Wenn man sich die Maschine vor Ort und die Grabungsspuren ansieht, ist dies offensichtlich der Fall. Wie der Plan unten zeigt, sind es die Pisten 10 und 11, die damit ausgestattet wurden (zusätzlich zu den Pisten 1, 5, 6, 7, 9 und 16, die bereits damit ausgestattet waren). Konkret bedeutet dies, dass der Großteil des unteren Teils des Gebiets nun künstlich beschneit werden kann (Sessellift Chalte Bodu, Skilift Ronalp und Skilift Moosalp). Die neu beschneiten Pisten sind eine schwarze Talabfahrt und eine Verbindung zwischen Törbel und Bürchen. Die Verbindung ist somit gewährleistet. Leider sind die oberen Anlagen (Törbeltal- und Unterrat-Lift) nicht mit Kanonen ausgestattet und es mangelt sehr oft an Schnee... Die derzeitige Investition ist jedoch bereits eine sehr gute Sache.

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Die Moosalp Bergbahnen haben das Minimalziel von CHF 500'000.- für die Aktienkapitalerhöhung erreicht.
 
Es wird eine Seilbahn zwischen Stalden (Bahnhofplatz) nach Törbel (Fussballplatz) geplant. (Quelle: 1815.ch, 06.11.2023)

Es gibt aber Diskussionen über die öffentliche Erschliessung beim Wegfall der Postautostrecke zwischen diesen beiden Orten...
 
benito schrieb:
Es wird eine Seilbahn zwischen Stalden (Bahnhofplatz) nach Törbel (Fussballplatz) geplant. (Quelle: 1815.ch, 06.11.2023)

Es gibt aber Diskussionen über die öffentliche Erschliessung beim Wegfall der Postautostrecke zwischen diesen beiden Orten...
Das wäre topografisch sehr logisch: Törbel liegt wirklich oberhalb von Stalden. Außerdem ist Törbel letztlich gar kein so kleines Dorf.
Und die Fahrt mit dem Postauto ist zwar sehr schön, aber wirklich lang. Eine Seilbahn wäre viel effizienter.
 
Die Postauto Linie soll nicht vollständig aufgehoben werden, jedoch würde der Fahrplan reduziert werden. Die Kurse sollen auch künftig morgens, mittags und abends parallel zur Seilbahn verkehren. Dies ist auch zwingend notwendig, da insbesondere im Winter die Skilifte Moosalp und Törbeltälli nicht mehr mit dem ÖV erschlossen wären. Auch in den Sommermonaten ist nicht zu unterschätzen wie viele Ausflügler via Törbel auf die Moosalp anreisen. Immerhin hat es zwischen Stalden "Stahle" und Törbel "Kirche" nicht weniger als dreizehn Haltestellen die mit der Seilbahn nicht bedient werden können.
 
Tolles Projekt, vor allem wenn es bis zur Moosalp weitergeht!
Die derzeitige Strasse ist sehr schön, aber jeden Tag mit dem Bus zu fahren, ist sicher etwas lästig.
 
Diese traurige Nachricht findet sich auf moosalp.ch :

12. DEZEMBER 2023
Information Törbeltallift
Liebe Gäste Bei Instandhaltungs- und Kontrollarbeiten im Spätsommer 2023 musste leider festgestellt werden, dass die Masten 11-14, aufgrund von Geländeverschiebungen über die Jahre, bis zu 50 cm aus der Achse sind. Nach diversen Rücksprachen mit Experten, ist ein Betrieb des Liftes sicherheitstechnisch nicht zu verantworten. Aus diesem Grund kann der Törbeltallift in dieser Saison nicht…

Schade, für die erste Saison im Magicpass... Hoffentlich werden sie im nächsten Sommer die notwendigen Arbeiten durchführen...
 
Wollte genau diese Saison den Erstbesuch in dieser Region machen. Schade, den mit dem Wegfall scheint gefühlt angebotsmässig weniger als die Hälfte zur Verfügung zu stehen :( .

Drücke die Daumen, dass es nächste Saison klappt.
 
Kabinenzug schrieb:
Wollte genau diese Saison den Erstbesuch in dieser Region machen. Schade, den mit dem Wegfall scheint gefühlt angebotsmässig weniger als die Hälfte zur Verfügung zu stehen :( .
genau gleich
 
Das ist leider eine absolute Hiobs-Botschaft. Ohne diesen Lift verliert das Gebiet Bürchen Törbel massiv an Attraktivität. Sehr, sehr schade.
 
Törbetltällilift - Crowdfunding für die Wiedereröffnung

An vier Masten auf dem oberen Teil der Strecke kam es im Laufe der Zeit zu Bodenbewegungen, die die Sockel aus dem Lot brachten. Der Skilift konnte trotz guter Schneeverhältnisse nicht für den Winter 2023-24 eröffnet werden, da die zu großen Abweichungen ein einfaches Bewegen der Rollenbatterie unmöglich machten und die Gesellschaft gezwungen war, den Skilift zu schließen.
Die Moosalp Bergbahnen möchten den Skilift im nächsten Winter wieder in Betrieb nehmen, da er ein wichtiger Bestandteil des Skigebiets ist (Skilift mit dem größten Höhenunterschied der Schweiz, lange schwarze Pisten und der höchste Punkt des Skigebiets). Das Unternehmen ist jedoch finanziell schwach und befindet sich in einer Sanierungsphase, die recht gut verläuft, aber keine neuen Investitionen außer den bereits geplanten zulässt, d. h. Instandhaltung der Anlagen und Ausbau des Netzes für die künstliche Beschneiung. Die Kosten für die Instandsetzung des Törbeltällilifts belaufen sich auf 1'050'000 Franken inkl. MwSt., wovon 200'000 Franken vom Betreiber finanziert werden. Es müssen also noch 850'000.- Franken von Privatpersonen und eventuell von der Gemeinde aufgebracht werden.
Es stehen mehrere Spendenkategorien (Gold, Silber, Bronze, ...) oder ein freier Betrag zur Verfügung.

Internet : https://www.moosalpregion.ch/sanierung-tellilift/
Prospekt : https://www.moosalpregion.ch/wp-content/uploads/2024/03/Flyer_Sponsoren_Moosalp.pdf
 
Crowdfunding für das Törbeltallift

Leider reicht der gesammelte Betrag noch bei weitem nicht aus. Bisher wurden seit März 2024 141'550.- CHF gefunden. Die Bergbahnen Moosalp AG ist in der Lage, 200'000.- CHF zu investieren, was insgesamt 341'550.- CHF ergibt, was 1/3 der Endsumme von 1'050'000.- CHF entspricht. Die Spendenperiode wird bis zum Ende des Frühjahrs 2025 verlängert. Es müssen also noch 700'000.- CHF aufgebracht werden, um die Törbeltallift zu retten, da sie ansonsten im Mai 2025 endgültig geschlossen wird (das IKSS wird die Anlage 2025 überprüfen, um die Konzession zu verlängern oder nicht).

Persönlich bin ich erstaunt über die geringe Spendensumme und das geringe Engagement der Einheimischen (24%, im Vergleich zu 34% bei den Zweitwohnsitzern und 36% beim Sponsoring durch Unternehmen). Ich denke, dass die Törbeltallift erhalten werden muss, wenn Moosalp attraktiv bleiben und Magic-Pass-Kunden anziehen will.

Webseite : https://www.moosalpregion.ch/sanierung-tellilift/
Flyer : https://www.moosalpregion.ch/wp-content/uploads/2024/03/Flyer_Sponsoren_Moosalp.pdf

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Es wäre wirklich Schade, wenn die Törbeltällilift endgültig den Betrieb einstellen muss, vor allem da die Anlage wegen der Länge und Lage ziemlich einzigartig ist. Da wollte ich gerne noch mal hin.
 
und das geringe Engagement der Einheimischen (24%, im Vergleich zu 34% bei den Zweitwohnsitzern und 36% beim Sponsoring durch Unternehmen).

Erstaunt mich nicht.
Die Zweitwohnungsbesitzer dürften wohl schon mal solventer sein als die Einwohner? Zudem haben die Zweitwohnungsbesitzer sicher auch ein fundamentales Interessen, dass das Gebiet attraktiv bleibt. Sonst verlieren sie selbst das Interessen an dem verkleinerten Skigebiet und im schlimmsten Fall muss die Zweitwohnung sogar mit einem Wertverlust verkauft werden.

Bei den Einwohner stellt sich dann halt die Frage wie sehr sie selbst wirklich von dem Tourismus abhängig sind?
Zudem gut möglich, dass auch die Gemeinde schon genügend Geld in das Skigebiet einschiesst? Dann schwindet das Interessen erst recht noch selber einen Zustupf zu leisten.
 
Am Hochwang wurde das Spendenziel von 800 Tsd. CHF komplett torpediert, am Ende ist fast doppelt so viel eingegangen. Auch andere Spendenläufe sind in der Vergangenheit in der Schweiz durchaus erfolgreich abgelaufen. Natürlich ging es hier um Rettung des gesamten Skigebiets, allerdings scheint der Törbeltällilift eine immense Rolle für das Skigebiet Moosalp zu spielen. Dass hier so wenig Geld eingesammelt wurde, ist schon irgendwo traurig. Allerdings steht die geforderte Summe zumindest gefühlt nicht unbedingt im Verhältnis zur erbrachten Leistung; Über eine Million für ein paar frische Fundamente und Stützen hört sich halt nach wenig Leistung für viel Geld an, auch wenn ich mir sicher bin, dass man geschaut hat, so wenig Fremdkapital wie möglich zu besorgen.
 
TPD schrieb:
und das geringe Engagement der Einheimischen (24%, im Vergleich zu 34% bei den Zweitwohnsitzern und 36% beim Sponsoring durch Unternehmen).

Erstaunt mich nicht.
Die Zweitwohnungsbesitzer dürften wohl schon mal solventer sein als die Einwohner? Zudem haben die Zweitwohnungsbesitzer sicher auch ein fundamentales Interessen, dass das Gebiet attraktiv bleibt. Sonst verlieren sie selbst das Interessen an dem verkleinerten Skigebiet und im schlimmsten Fall muss die Zweitwohnung sogar mit einem Wertverlust verkauft werden.

Bei den Einwohner stellt sich dann halt die Frage wie sehr sie selbst wirklich von dem Tourismus abhängig sind?
Zudem gut möglich, dass auch die Gemeinde schon genügend Geld in das Skigebiet einschiesst? Dann schwindet das Interessen erst recht noch selber einen Zustupf zu leisten.

Die Zweitwohnsitzbesitzer haben mehr zu verlieren als die Einheimischen, und sie haben ihre Chalets wahrscheinlich auch aus Spaß am Skifahren gebaut und sind daher daran interessiert, dass das Skigebiet am Leben bleibt.
Die Einheimischen leben vom Tourismus, aber das ist wahrscheinlich nur ein Minderheitsanteil. Ich würde eher an eine Unterstützung aus sentimentalen Gründen oder für die Jugend denken, als an eine wirtschaftliche Sorge. Die Einheimischen, die wirtschaftlich vom Skigebiet betroffen sind, haben wahrscheinlich über ihre Unternehmen unterstützt.

Ich weiß nicht, ob die Gemeinde das Skigebiet jährlich subventioniert oder nicht. Wenn dies der Fall ist, kann ich verstehen, dass die Einwohner nicht viel bezahlen wollen. Wenn die Gemeinde hingegen nicht subventioniert, fände ich es erstaunlich, wenn sie dieses Jahr nichts für das Törbeltallift spenden würde.
Aber es muss auch einige Streitereien zwischen den Einwohnern, zwischen den beiden betroffenen Gemeinden usw. geben. Wie immer.

rxphl schrieb:
Allerdings steht die geforderte Summe zumindest gefühlt nicht unbedingt im Verhältnis zur erbrachten Leistung; Über eine Million für ein paar frische Fundamente und Stützen hört sich halt nach wenig Leistung für viel Geld an, auch wenn ich mir sicher bin, dass man geschaut hat, so wenig Fremdkapital wie möglich zu besorgen.
das ist zum Teil, um die neuen Masten zu bezahlen, aber auch, um den neuen Motor und die elektrische Steuerung zu bezahlen, sowie das Kabel, wenn ich mich nicht irre. Diese Arbeiten müssen durchgeführt werden, um die Verlängerung der Konzession zu gewährleisten, die 2025 ausläuft.
 
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