Baubilder Skiverbindung Mellau – Damüls ... „Klappe die Erste“
Nachdem ich mir gestern vor Ort ein Bild von den Bauarbeiten zur Skiverbindung von Mellau und Damüls gemacht habe, wird klar, dass es ein enormes Bauvorhaben ist. Man erkennt auch, warum es nicht möglich ist, die Verbindung auf die kommende Saison zu realisieren und man erst auf 09/10 ein Skigebiet genießen kann.
Zum einen hat man im Bauareal der Gipfelbahn und der kommenden Pistenverbindung mit sehr schweren Bodenverhältnissen zu kämpfen. Der Boden ist sehr feucht und nicht mit Baumschinen zu befahren, so dass erst befahrbare Wege angelegt werden müssen. Und dies ist sehr zeitintenisv. Daher ist ein Vergleich zu den Bauvorhaben wie z.B. in SFL nicht möglich.
Aber nun zu den Bildern:
^^ Informationsmanagement
^^ Dito ... aber halt, warum holzen sie an der Trasse der 4 EUB aus ... die werden doch wohl etwa nicht ...
^^ Direkt neben der Bergstation der 4 EUB wird massiv abgeholzt
^^ Dito
^^ Mit transportabler Materialseilbahn
^^ Hmmm ... wird da etwa eine Trasse ausgeholzt?
Sieht so aus, aber wie ich in Erfahrung bringen konnte, benötigt man das Holz zur Befestigung der Fahrwege im Rahmen des Baus der Gipfelbahn, da wie oben erwähnt das Gelände sonst nicht befahrbar wäre. Die Abholzung steht in keiner direkten Verbindung eines Bahnneubaus.
Auf den ersten Blick sah es so aus, als ob sie die 4 EUB auf etwas versetzter Trasse ersetzten.
^^ Hier der Standort der Talstation der Gipfelbahn, hinten die Roßstelleschlepper, rechts geht der neu angelegte Fahrweg zur Baustelle hinauf.
^^ Fuhre um Fuhre, beim Bagger der Talstationsstandort, rechts geht’s zur Baustelle hoch
^^ Fahrweg hinauf
^^ Nochmal Blick zum Standort der neuen Talstation
^^ Vorne die KSB Wildgunten, links der Bauweg und über dem vorderen Waldstück erkennt man die Fortführung des Bauweges, der später eine Skipiste verkörpern wird.
^^ Hier nochmal etwas klarer der Bauweg zu erkennen.
^^ dito
^^ Dann habe ich mich anhand von Bauangaben mal versucht, die Trasse einzuzeichen.
Höhe Talstation: 1.413 m
Höhe Bergstation: 1.922 m
Stützen 1A, 1B und 2 kommen in unmittelbarer Nähe zur Talstation
Stützen 3 bis 5 auf den Skihang der Doppelschlepplifte, oberhalb der Stütze 5 wird der Doppelschlepplift gekreuzt.
Stützen 6 und 7 kommen auf die Geländekuppe, wo der Bauweg sichtbar ist
Stützen 8 und 9 werden am Bettlerkopf errichtet, in unmittelbarer Nähe des Wanderweges
Stütze 10 vor dem südlichen steilen Abfall zur Kares Kanisalpe
Stützen 11A und 11B im steilen Hangbereich vor der Bergstation
Die größten Spannfelder liegen zwischen den Stützen 7 & 8 sowie 9 & 10 sowie 10 & 11. Hier entstehen Seilhöhen von 70 m sowie 50 m sowie 45 m.
Ich wage mal zu behaupten, dass das eine imposante Bahn werden dürfte.
^^ Nochmal zurückblickend auf den Bauweg.
^^ Am Grat, Blick in den ungefähren Einstieg der Skipiste. In der Bildmitte der Bettlerkopf. Weiß schraffiert, der Teil des Bettlerkopfes, der für den Pistenbau weichen wird, auf der Rückseite haben Markierungen darauf hingewiesen, die Bilder kommen noch.
Dort wo sich die roten Kreise befinden dürften die Stützen 8&9 (Bettlerkopf) bzw. 10 errichtet werden, mit einer ungefähren Seilhöhe von 50 m.
^^ Oben der Grat, der die Skigebietsverbindung darstellen wird, oben links am Grat etwas im Nebel, die KSB Hohe Wacht. Hier wird dann die Skipiste hinunterführen, bis zu diesem Punkt sind keine Planierungmaßnahmen geplant, das stark kupierte Gelände soll so erhalten bleiben. Hinter mir befindet sich die Ausläufer des Bettlerkopfes.
^^ Das der Bereich, der abgetragen wird, um die Skipiste herumzuführen
^^ Dito, den momentan kann man den Bettlerkopf nur auf dem schmalen Wanderweg umgehen, fürs Skifahren doch was zu schmal
^^ Blick zurück, oben vom Grat kommt dann die Skipiste
^^ Auf einmal eine Markierung am Wanderweg, wofür genau war nicht zu erkennen.
^^ Dann erblickte man die Baustelle der Piste, zur linken der Bettlerkopf. Die Piste wird am Hang verlaufen. Das am Berg abgetragene Material wird an Ort und Stelle direkt zur Auffüllung verwendet. Hier wird die EUB gekreuzt und hinten im Wald verschwindet die Skipiste zur Roßstelle.
^^ Etwas näher
^^ Diverse Markierungen zeigen das zu bearbeitende Areal
^^ Dito
^^ Dito
^^ Oben wird abgetragen und unten aufgefüllt
^^ Blick zurück, nun erkennt man, den Teil des Bettlerkopfes, der „im Weg“ ist. Zumindest sind alle Markierungen in diese Richtung ausgerichtet. Ist Momentan sehr schwer vorstellbar, aber dabei dürfte es sich um das geringste zu entfernende Gesteinsvolumen handeln, da der Bettlerkopf selber (rechts im Bild die Ausläufer) wesentlich massiver ist.
^^ Das was oben anfällt, wird unten verfüllt
^^ Blick von weiter unten, die Piste dürfte dann links ins Bild kommen
^^ Und von noch weiter unten: In der Bildmitte mit der „Spitze“ der Bettlerkopf, davor wird unterhalb die Piste verlaufen, im Kreis sind grad die Bagger am wühlen.
So das war es erstmal zu den ersten Bauarbeiten zur Skiverbindung. Momentan ist es nur schwer nachvollziehbar, wie es aussehen wird, weil grad rund um den Bettlerkopf außer den nordseitigen Markierungen nichts erkennbar ist. Aber definitiv sind dort noch ordentlich Abraum zu bewegen, nicht umsonst hat man 95.000 m³ angesetzt.
Demnächst werden die ersten Sprengungen durchgeführt, alles kann man ja auch nicht mit Baggern abtragen.
Weil hier eine Frage auftauchte, ob die Piste auf die nächste Saison schon befahrbar sei: NEIN!!!
Bewußt wird man die Piste nicht fertigstellen, damit einige Experten nicht um 16:00 Uhr mit Pippi in den Augen auf der Roßstelle stehen und nicht mehr zurückkommen
Dann noch ein Bild aus Mellau:
^^ Material zum Ausbau der Bescheiung im Bereich Wildguntenalpe
Dann noch Bilder aus Damüls:
^^ Speicherteich
^^ Etwas Abraum liegt noch am Grund
^^ Zu erkennen ist der Schacht für die Wasserentnahme (zwischen dem Abraum und dem Bagger)
^^ Lediglich am Kammende musste künstlich aufgeschüttet werden, ansonsten ist der Teich durch die natürliche Geländekannte abgegrenzt und ist dadurch von unten recht unauffällig.