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Ich finde das eh dämlich, wenn Schirouten schon präpariert und sogar beschneit sind (Zürs) was unterscheidet sie dann eigentlich noch von Pisten? Geht es da nur noch um die Modellierung des Untergrunds?
Also ich kenne viele Skirouten, die präpariert sind.
Ein Unterschied zwischen Piste und Skiroute ist meiner Meinung nach, dass diese meist nur 1-2 Pistenraupenspuren breit ist.
Auch mal Gegenanstieg oder flache Passagen haben kann.
U.U. nicht täglich präpariert wird.
Eine Gefahrensicherung wird aber wie bei Pisten durchgeführt.
Auch werden diese durch die Pistenrettung nach Liftschluss kontrolliert.
Andrang war zweifellos da, es gab öfter mal ein paar Minuten Wartezeit, aber nicht mehr so völlig katastrophal wie vor ein paar Wochen. Für die durch das Wetter weichen Pisten aber zu viel, teilweise sahen die wie bei den Nachbarn am Arlberg auch morgens schon so aus, wie sonst kurz vor Ende des Tages. Über den Tag wurde es nicht besser und am Ende dann für die Fähigkeiten von vielen zu viel. Deswegen haben wir uns die immer noch offene Talabfahrt nach Mellau auch nicht mehr gegeben, sondern noch gemütlich ein Getränk am Simma zu uns genommen und anschließend entspannt die Gondel ins Tal.
Meinungsschwenk der BH: Skiroute doch illegal
Die Route ist jetzt gesperrt und darf nicht mehr ausgeschildert und beworben werden. Gegen die Liftgesellschaft wurde ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet.
Was auch immer das heißen soll? Laut interaktiven Pistenplan ist die Route auch geschlossen.
Joa, aber vor Ort war keine Absperrung zu finden, wir sind sie heute Nachmittag noch gefahren.
Ich war aber selbst überrascht, dass die so offen war...
Habe mir mal die Gemeinde Protokolle durchgelesen.
In den letzten wird das Sünser Joch aber mit keiner Silbe genannt, allerdings ist das letzte Protokoll von Ende Januar.
Ich bin mal auf das Protokoll von Februar/März gespannt ob da was erwähnt wird.
auch am Sonntag vor einer Woche war sie offen und präpariert, dazu keinerlei Anstände irgendwen davon abzuhalten dort langzufahren, stattdessen weiterhin die Beschilderung für die Skigebietsrunde dort entlang.
Guten Morgen liebe Damüls Fans und Freunde,
heute wenden wir uns in eigener Sache an Euch. Wir würden uns sehr freuen, wenn ganz viele von Euch teilnehmen und diese Petition auch weiter teilen würden. Ganz herzlichen Dank!
Eine solche Petition hat zwar keinen rechtsbindenen Charakter, kann aber im Fall der Fälle dazu genutzt werden, ein öffentliches Interesse am Bestehen der Route zu begründen. Gar keine so schlechte Idee, wenn damit die Öffentliche Diskussion nicht zu sehr die Gegner auf den Plan ruft.
Allerdings kommt der Aufruf reichlich spät, weil die Saison ja bald vorbei ist und wahrscheinlich nicht mehr so viele Leute auf die Facebook Seite von Damüls Mellau schauen. Das Echo hätte zu einem früheren Zeitpunkt wohl größer sein können.
Ich denke mal, es soll damit erreicht werden, dass die Route dann ab Saison 19/20 offiziell geöffnet werden darf
Für diese Saison ist eh alles vorbei und man hat sich ja dafür entschieden die Route einfach offen zu lassen! Ich denke aber, dass das nächste Saison auf keinen Fall mehr ohne offizielle Genehmigung geht und die Gegner dieses mal mit Argos Augen darauf blicken werden ob die Route ohne Genehmigung einfach geöffnet wird!
Ich denke das wird Damüls nicht nochmal riskieren, da jetzt das öffentliche Interesse geweckt ist.
Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt erwähnt:
Ich bin nicht per se gegen diese Skiroute, im Gegenteil: Die Route (Piste) mit ihrer Aussicht gefällt mir als Skifahrer sogar außerordentlich gut.
Nur, wir Einheimische fühlen uns durch solche Vorgänge einfach verarscht:
Wenn wir ein Häuschen (im Tal, und nicht im sensiblen alpinen Gelände) bauen möchten, dann haben wir alle Vorschriften auf Punkt und Komma einzuhalten.
Damit man eine Baubewilligung erhält, muss sogar auf den Zentimeter genau definiert werden wie hoch die Mauer oder die Einfriedung wird bzw. ob das Naturgelände um +/- 20cm nach oben oder unten verändert wird.
Aber:
Unsere Ski-Kaiser können sich offensichtlich alles erlauben (Stichwort Pitztal). Wenn ich richtig informiert bin (lt. Medienberichten), wurde sogar beim Bau des Liftes Ragaz vorgeschrieben, dass in ebendiesem Gebiet KEINE Pistenführung erlaubt ist. Und was macht der Betreiber? Richtig: Eine Piste.
Wie wird das wohl bei uns Einheimischen aufgenommen, wenn hier nachträglich eine passende Rechtsgrundlage geschaffen wird, ganz getreu dem Motto "was nicht passt, wird passend gemacht"? Wir einfachen Bürger haben uns bei unseren Bauvorhaben auch an alle Richtlinien und Bescheide zu halten. So einfach ist das.
Ich würde aber gerne mal den Spieß umdrehen:
Wenn der Hans Müller aus Berchtesgarden gegen die bewilligte Hausgröße von 300m² verstößt und eine 600m² große Villa hinstellt. Soll der Müller dann auch eine Petition starten? Findet man dann auch 2.000 Österreicher, Holländer und Franzosen die eine Petition unterschreiben und fordern, dass das Haus wie gehabt bestehen soll?