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Neues in Davos Klosters

Die Planunterlagen für die Erneuerung der 2. Sektion aufs Jakobshorn können nun in der Gemeinde Davos eingesehen werden. Da es sich Umbaumaßnahmen handelt, wird vorerst keine UVP nötig.
 
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/alte-kabinen-werden-ausgemustert

Die zweite Sektion Jakobshorn bekommt gemäss dem Artikel, leider hinter Bezahlschranke, neue Kabinen, neue Steuerung, neuen Antrieb. Es gibt bauliche Anpassungen an den Stationen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetz und Fassadensanierungen. Seilbahnmasten und Fundamente werden "ertüchtigt". Die neuen Kabinen transportieren 53 Personen, in der Stunde können 460 Personen transportiert werden, Fahrzeit knapp fünf Minuten (eigene Anmerkung: 460 Personen/ 53 pro Fahrt ergibt ca. 8.6 Fahrten pro Stunde...). Die Kapazität sei etwas geringer als mit den alten Kabinen (530 pro Stunde). Es gibt Kabinen vom Typ "Kronos" (eigene Anmerkung: CWA). Baubeginn nach Ostern, Wiederinbetriebnahme Mitte Juli geplant. Anlieferung der Kabinen Ende Mai. Kosten 6 Millionen, ein Neubau hätte gemäss DKB 26 Millionen gekostet.
 
Es ist absolut sinnvoll dass man jetzt den deutlich günstigeren Retrofit wählt. Auch schön dass der Weg zum Jakobshorn Gipfel nun komplett Barrierefrei wird. Hoffen wir nun dass die sanierte Anlage besser funktioniert als die sanierte Totalp Bahn.
 
Vielleicht darf ich mir im Zusammenhang mit der Jakobshornbahn eine Anmerkung zu den Stützen erlauben. Die ursprüngliche Bahn wurde 1958 von Heckel gebaut und war damit eine der wenigen Heckel-Seilbahnen in der Schweiz. Beim Umbau durch Garaventa 1983 wurden „lediglich“ die Stützenköpfe, nicht jedoch die Stützenschäfte erneuert. Die heutige Jakobshornbahn verfügt daher immer noch über die Heckel-Stützenschäfte und auch die Fundamente stammen noch von 1958. Das bei einer nun anstehenden Sanierung der Bahn diese nun immerhin 64 Jahre alten „Heckel-Konstruktionen“ ebenfalls einer Sanierung unterworfen werden, ist nicht verwunderlich. Es spricht aber für die hervorragende Qualität der Heckel-Seilbahnen, dass die Konstruktion immerhin über 60 Jahre gehalten hat und bei den regelmäßigen Überprüfungen keine Beanstandungen erfolgten. Auch die alte Eibseeseilbahn stellte die hohe Heckel-Qualität über Jahrzehnte unter Beweis.

Viele Grüße
Matthias
 
Heckel schrieb:
Beim Umbau durch Garaventa 1983 wurden „lediglich“ die Stützenköpfe, nicht jedoch die Stützenschäfte erneuert. Die heutige Jakobshornbahn verfügt daher immer noch über die Heckel-Stützenschäfte und auch die Fundamente stammen noch von 1958.
Das ist nicht ganz korrekt.

Die Anzahl der Slützen blieb unverändert bei vier Stück. Um den höheren Belastungen standzuhallen, versah man die bestehenden Fundamente mit je zwei Felsankern. Der Stahlbau der Masten bis zum Stützenhals wurde
belassen, jedoch soweit als notwendig durch Aufdoppelung der Profile verstärkt. Alle Stützen erhielten neue Köpfe mit Doppelsätteln aufgesetzt.
Quelle: https://www.seilbahnen.org/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=10582

main.php
 
Tiob schrieb:
Oben hat man dann die Option in gemeinsam die Nüllibar zu gehen wenn man sich versteht oder wieder runter zu fahren für die/den nächste/n Partner/in.
Wusst ich gar nicht dass die Nüllibar noch existiert. :male: :female: :bussi:
 
Ja, aber für den Mainstream hier im AF dürft das erst mal reichen. ;-)
 
švi-nigel schrieb:
Tiob schrieb:
Oben hat man dann die Option in gemeinsam die Nüllibar zu gehen wenn man sich versteht oder wieder runter zu fahren für die/den nächste/n Partner/in.
Wusst ich gar nicht dass die Nüllibar noch existiert. :male: :female: :bussi:
Die Nüllibar ist ab Mitte Februar bei gutem Wetter geöffnet. Vorher ist es da oben vermutlich zu kalt und schattig.

Interessante Idee mit dem Speed Dating. Wobei so ein Schlepplift natürlich ein eher mäßig romantischer Ort ist. Zumindest weißt er mit über 2km eine ordentliche Länge auf, da kann man sich eine Weile unterhalten.
 
Ob Hotelneubau, Bahnhofumbau, Parkhaus, Tempo30-Zonen: in Klosters gibt es prinzipiell immer Widerstand. Furchtbare Gemeinde...
 
Skipapi schrieb:
Ob Hotelneubau, Bahnhofumbau, Parkhaus, Tempo30-Zonen: in Klosters gibt es prinzipiell immer Widerstand. Furchtbare Gemeinde...

Vielleicht sieht es deswegen auch nicht ganz so wie in Davos oder St. Moritz Bad aus?
 
Klosters ist ein sehr schöner Ort und hat unglaublich durch den Gotdchnatunnel gewonnen. Es muss trotzdem etwas in Punkto Verkehr passieren. Zumindest wird jetzt bald das Parkhaus Casanna gebaut. Leider hat der Ort sehr viel Hotellerie verloren in den letzten Jahrzehnten. Das Projekt eines Resorts an der Madrisa ist also eine sehr gute Idee.
 
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