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Neues in Davos Klosters

Ja, es ist wohl so beabsichtigt, dass man von Hauptertäli Berg und Meierhoftäli Berg die neue Sesselbahn direkt erreicht, und nicht mehr den mühsamen Umweg übers Joch machen muss, um zum Gipfel zu gelangen.
 
Warum hat man eigentlich nie von wolfgang aus, also am Ende der schwarzen pisten Nummer 13 und 16 eine zusätzliche Zubringer Gondel entweder Richtung parsennhütte oder Meierhofertäli ?!? Nachdem ja die eigentliche 1. Sektion der Schiferbahm vom tal aus nie gebaut wurde hat man lediglich eine pendelbahn und eine Standseilbahn als Zubringer die beide nicht sonderlich Kapazitätsstark sind.
 
@Basalt Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe den Link gefunden. Gibt es eigentlich Pläne den Lift ins Hauptertäli durch eine Sesselbahn zu ersetzen? Der Schlepplift hat eine sehr schneesicher Lage und wäre in der Frühsaison eine schöne Ergänzung.
 
Thunderbird80 schrieb:
Warum hat man eigentlich nie von wolfgang aus, also am Ende der schwarzen pisten Nummer 13 und 16 eine zusätzliche Zubringer Gondel entweder Richtung parsennhütte oder Meierhofertäli ?!? Nachdem ja die eigentliche 1. Sektion der Schiferbahm vom tal aus nie gebaut wurde hat man lediglich eine pendelbahn und eine Standseilbahn als Zubringer die beide nicht sonderlich Kapazitätsstark sind.

In den 70er Jahren war nicht nur eine Umlaufbahn Serneus-Schifer-Obersäss-Weissfluhjoch sondern auch eine Pendelbahn Wolfgang-Weissfluhjoch geplant.
Gegen die Anbindung ab Serneus sprach sich die Stimmbevölkerung (in Klosters) aus.
Eine Anbindung ab Wolfgang war schwierig, da es an Flächen für Parkraum mangelte und die Förderleistung einer solch langen Pendelbahn in einer Sektion nicht sehr hoch war.
Zusätzlich gab es mit den Skigebieten Pischa und Strela ausreichend Möglichkeiten, den Warteschlangen an der Parsenn-Standseilbahn auszuweichen.

Vor dem Umbau der 1. Sektion der Standseilbahn 2002 wurden auch andere Seilbahn-Systeme geprüft, u.a. eine Umlaufbahn ab der Seewiesenstr. am Davoser See mit grossem Parkhaus.
Man entschied aber durchaus nachvollziehbar, den Bahntyp und die Talstation beizubehalten und die Standseilbahn mit einer Förderleistung von 2300 Personen/Stunde als eine der leistungsstärksten Anlagen neu zu bauen.
 
Skifreak_1 schrieb:
@Basalt Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe den Link gefunden. Gibt es eigentlich Pläne den Lift ins Hauptertäli durch eine Sesselbahn zu ersetzen? Der Schlepplift hat eine sehr schneesicher Lage und wäre in der Frühsaison eine schöne Ergänzung.

Nach meinem Verständnis ist der Hauptertäli-Lift nicht im vollen Besitz der Davos Klosters Bergbahnen. Sondern gehört der Hauptertäli AG, welche aus 50% Beteiligung der Schatzalp Bahnen und 50% der Davos Klosters Bergbahnen AG besteht. Damit ist wahrscheinlich die Weiterentwicklung dieser Anlage nicht in der alleinigen Entscheidung der Davos Klosters Bergbahnen und wohl nur im Einklang dieser AG möglich. Könnte mir vorstellen, dass dies die Weiterentwicklung dieser Anlage erschwert.
 
Pläne für eine Sesselbahn im Hauptertäli sind mir nicht bekannt, aber die Piste dort soll ja neu beschneit werden können. Der bestehende Lift dürfte den Anforderungen wohl noch längere Zeit genügen. Der statutarische Zweck der Hauptertäli AG mit Sitz in Langwies/Arosa ist die „touristische Erschliessung des Hauptertälis, insbesondere Übernahme der von der Alpkorporation Haupt erteilten Grunddienstbarkeiten“.

Ich gehe mal davon aus, dass dieser Gesellschaftszweck nicht nur den Lift sondern auch den Pistenbetrieb inklusive künftige Beschneiungsanlage im Hauptertäli umfasst. Die Hauptertäli AG scheint also durchaus handlungs- und entwicklungsfähig zu sein, was letztlich ja (zumindest finanziell) im Interesse von beiden Davoser Aktionären ist, auch wenn sich die Protagonisten Schertenleib und App auf „heimischem Boden“ offenbar nach wie vor nicht handelseinig werden.
 
Anbei noch mein Senf zu den aktuellen Themen:
- Eine Seilbahn vom Wolfgang Richtung Meierhoftälli ist ein Wunsch der Bergbahnen, den sie auch schon öffentlich geäussert haben. Auf dem Papier möchte man so eine Beschäftigungsanlage für die Besenbinder-Talabfahrt anbieten. Inoffiziell wird es wohl aber eher eine Entlastungsbahn für die Parsennbahn respektive eine redundante Zubringerachse, falls die Standseilbahn wieder mal den Geist aufgegeben sollte. Diese Wolfgang-Bahn dürfte zudem eher oben auf der Prioritätenliste der DKB sein. Denn immerhin hat man nun viel Geld in die Beschneiung der Besenbinder-Piste investiert, zudem wurde die Meierhoftälli-Sesselbahn letztes Jahr ja recht grosszügig umgebaut, was für mich ebenfalls dafür spricht, dass diese bereits als zweite Sektion der neuen Zubringerachse angedacht ist.

- Die Sesselbahn von der Chleinen Wasserscheidi auf den Weissfluhgipfel war vor etwa 15 Jahren schon mal ein Thema, damals auch recht konkret. Ob die wirklich jemals kommt, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich wurden nun einfach die raumplanerischen Grundlagen gelegt, um später allenfalls eine solche Sesselbahn realisieren zu können. Die Frage würde dann aber sein, was mit der bestehenden PB zum Gipfel passiert. Auf Parsenn gäbe es dann mit Totalp/Hüttenbahn und Rapid/Parsennbahn gleich drei Achsen, auf denen je zwei fast parallel verlaufende Bahnen stehen. Dies entspräche wohl kaum dem stark ausgeprägtem marktwirtschaftlichen Gedanken der DKB.

- Beschneiung Hauptertälli: Diese befürworte ich klar. Jedoch scheinen die DKB in ihrer Argumentation etwas auf die Tränendrüse gedrückt zu haben. Das Hauptertälli scheint in meinen Augen ein recht schneesiherer Ort zu sein. Lediglich wenige Abschnitte leiden unter Schneeverwehungen. Aber egal, hauptsache, die Beschneiung kommt auch dort.
 
Schöditaz schrieb:
- Die Sesselbahn von der Chleinen Wasserscheidi auf den Weissfluhgipfel war vor etwa 15 Jahren schon mal ein Thema, damals auch recht konkret. Ob die wirklich jemals kommt, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich wurden nun einfach die raumplanerischen Grundlagen gelegt, um später allenfalls eine solche Sesselbahn realisieren zu können. Die Frage würde dann aber sein, was mit der bestehenden PB zum Gipfel passiert. Auf Parsenn gäbe es dann mit Totalp/Hüttenbahn und Rapid/Parsennbahn gleich drei Achsen, auf denen je zwei fast parallel verlaufende Bahnen stehen. Dies entspräche wohl kaum dem stark ausgeprägtem marktwirtschaftlichen Gedanken der DKB.
Die Eckdaten der Sesselbahn sind aber schon sehr konkret, Garaventa hat da sicher bereits ein ausgefeiltes Vorprojekt gemacht. Klingt für mich nicht nach einem Vielleicht-irgendwann-Vorhaben. Die diversen Redundanzen haben sich über die Jahrzehnte halt so ergeben, zuerst Zubringer und später dann jeweils Anlagen für Wiederholungsfahrten bzw. zur Entlastung. Die direkte Seilbahnkette Davos-Höhenweg-Weissfluhjoch-Weissfluhgipfel wird man m.M.n. schon aus logistischen Gründen nicht aufgeben können. Anders sieht das vielleicht bei der Hüttenbahn aus, aber auch da waren die DKB schon mehr als einmal froh, diese noch als Joker zu haben. Wolfgangbahn wäre natürlich toll, zeichnet sich im Moment aber noch nicht wirklich ab.
 
In der heutigen Ausgabe der Davoser Zeitung wurde über die Teilrevision der Ortsplanung berichtet. Gemäss DZ muss die Teilrevision der Ortsplanung neben Arosa auch vom Stimmvolk aus Klosters abgesegnet werden. Konkrete Projektpläne bestünden noch nicht.
 
Richie schrieb:

Warum wird die aus meiner Sicht naheliegendste Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung nicht in Betracht gezogen, eine Kapitalerhöhung? Ich bin überzeugt, dass sich hier ausreichend Kapital einsammeln ließe...
 
Aber es braucht ein vernünftiges Konzept für den Berg. Das sehe ich hier nicht.

Ich denke das war es mit dem Bereich.

Schließen. Rückbau. Renaturierung. Auf das läuft es hinaus.
 
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