Hab da Mal ne Theorie, so eine Art Masterplan für Parsenn.
Hauptprobleme Bahnen:
- Parsennfurkalifte sind alt (ich weis um die Probleme bzw. Grundeigentümer usw.)
- Totalp chronisch überlastet
- Gruobenalp chronisch überlastet
Lösung:
- neuer 6er Parsennfurka
- neuer 6er Gruobenalp, Linienführung zwischen Gruobenalp und Parsennmähder, leicht runtergezogen, so dass die mühsame Anfahrt entfällt, ersetzt auch den Parsennmähderlift
- gebrauchter Gruobenalp wird im Seetälli aufgestellt (vielleicht neue Sessel dran und dann ist der noch super)
Vorteile:
Es entstehen im Zentrum des Gebietes gleich 3 neue Beschäftigungsanlagen zu bezahlbaren Preisen
Totalp wird so massgeblich entlastet, am Gruobenalp genügt ein 6er denn die Ströme werden wesentlich besser verteilt, Personal für den Mähderlift wird eingespart, das Seetälli aufgewertet. Mit relativ wenig Mittel wird mit den Worten von Reto Gurtner der Berg "neu konfiguriert". An sonniger Lage steht neu eine Reihe von KSB`s bereit. Und zwar als richtige Beschäftigungsanlagen und keine Verbindungs- oder Randzonenmusemsstücke die einfach nach mehr aussehen auf dem Pistenplan. Denn im Moment werden die Massen von wenigen und überlasteten Anlagen bewegt. Auch Schifer wird entlastet. Ausserdem müsste man den Gruobenalp nicht billig verscherbeln und man könnte ihn noch nutzen. Der Gotschnahang würde viel besser genutzt. 5 Anlagen werden durch 2 neue ab Stange und einer eigenen Occasion direkt vor Ort ersetzt (man schiele ans Daunjoch), faktisch aber mehr tolle Anlagen also zuvor und im Kontext des Gebietes eine epochale Verbesserung. Das ganze Gebiet würde extrem aufgemotzt für bescheidene ca. 25 Millionen.
Überlegungen:
Problem Totalp lässt sich nicht oder nur teuer lösen: eine Gondelbahn als Ersatz für die PB wäre Mist, versetzten des 4ers Totalp aufwendig und wirtschaftlich Nonsens, Neubau als 6er oder mehr wäre auch schlecht, denn der Platz auf dem WFJ reicht für diese Masse an Skifahrern nicht aus. Also: die Massen gleichmässig verteilen. Das Potential wird weder am Parsennfurka noch am Seetälli und am Gruobenalp ausgenutzt, das sind die geheimen Reserven, die noch vorhanden sind im Skigebiet. Der Sektor Mitte und der Sektor Gotschna würden auf einen Schlag extrem aufgewertet... Der Gruobenalp steht für mich nur als überlastete 90er-Jahre-Notlösung auf schlecht geplanter Trassee als Rückbringervehiekel in der Gegend rum...
was denkt ihr so darüber? habe lange überlegt, aber viel bessere Lösungen sehe ich nicht. Für eine Gipfelsesselbahn gäbe es sicher Probleme mit Bewilligung, sonst gibts nichts sinnvoll zu ersetzen um die Engpässe zu lösen und so wären die bestehenden Hausaufgaben auf einen Schlag gelöst und es würden ziemlich lange keine grossen Investitionen mehr anstehen, so wäre diese Lösung auch zu finanzieren.