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Neues in Davos Klosters

In vielen anderen Antworten ging es ja auch garnicht um die Schatzalp
 
Die neue Jakobshornbahn (Davos- Ischalp) lässt noch ein wenig auf sich warten. Quelle: Mitarbeiter der Bergbahnen ("Nächsten Sommer kommt die sicher noch nicht"). Übrigens sind auch noch keine Bauprofile bei Berg- oder Talstation aufgsetellt.
 
Auf dem Rinerhorn ist offenbar wirklich ein Speichersee gebaut worden, den ich aber auch noch nie zu Gesicht bekommen habe. Der Standart liege auf der Riederalp. Bis anhin hätte man nur bis zum Saisonstart richtig beschneien können, da früher das Wasser aus den Reservoirs der Bergrestaurants bezogen wurde. Nun aber ist man top ausgerüstet für die Zukunft. Der Bau habe 3.2 Millionen Fr. gekostet (wenn ich das richtig im Kopf habe).
 
DAs ist sehr schön. Endlich investiert die Dkm auch mal mehr in kleinere Gebiete
 
Vincent schrieb:
DAs ist sehr schön. Endlich investiert die Dkm auch mal mehr in kleinere Gebiete
Das muss man ein bisschen differenzieren. Die Bergbahnen Rinerhorn AG haben diese Investition alleine getätigt, ohne Hilfe der Muttergesellschaft. Schertenleib ist nicht daran interessiert, die Tochtergesellschaften der Davos Klosters Bergbahnen AG zu unterstützen :(
 
Schöditaz schrieb:
Vincent schrieb:
DAs ist sehr schön. Endlich investiert die Dkm auch mal mehr in kleinere Gebiete
Das muss man ein bisschen differenzieren. Die Bergbahnen Rinerhorn AG haben diese Investition alleine getätigt, ohne Hilfe der Muttergesellschaft. Schertenleib ist nicht daran interessiert, die Tochtergesellschaften der Davos Klosters Bergbahnen AG zu unterstützen :(
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Die Welt ist schlecht :sauer: :sauer:
 
Vincent schrieb:
Ach und gibt es wieder ein bautagebuch

Wenn jemand Interesse hätte, würde ich es machen. Da ich es sowieso als Schulprojekt mache, könnte ich es auch ins Forum stellen.
 
Dieser Artikel betrifft eigentlich weniger die infrastrukturellen Neuigkeiten: Jedem Berg seinen Charakter Eine Neuigkeit enthält er aber doch:
...Um künftig in den kalten Herbstnächten schneller ein Schneefundament herzustellen, wird die Beschneiung optimiert. Diesen Sommer wird beim Jakobshorn ein zweiter künstlicher See gebaut...
 
Und Jakobshorn und Rinerhorn lassen sich auch nicht mehr verbinden oder was?

Erschrocken bin ich ab der Aussage "40 der insgesamt 58 Anlagen würden ausreichen". Ist der Schertenleib auf den Kopf geflogen oder hat ihn das Gstaad- Syndrom erwischt?
Schertenleib mag ja gute Zahlen gemacht haben, aber die Methoden sind fragwürdig. Zum Beispiel letztes Jahr haben die drei kleinen Gebiet schon vor Ostern zu gemacht. Dafür waren dann Parsenn und Jakobshorn pumpenvoll. Wenigstens Rinerhorn oder Madrisa hätte man doch länger aufmachen können. Aber nein das geht ihm ja nicht in den Kopf.

Auch das mit den Hotels ist eine Geschichte... Na gut, wenn die Bergbahnen ein Hotel wie z.B. das Montana kaufen kann mir das recht sein, aber das was sie mit dem Hotel Flüela gemacht haben geht echt gar nicht. Da kauft man ein Traditionshaus, feuert den Direktor und vertuckert das ganze nach ca. einem Jahr an eine (dubiose) türkische Hotelkette.

Übrigens war heute in der Gipfel Zytig eine Umfrage unter Zweitwohnungsbesitzer zu lesen. Da haben einige Stimmen gesagt, dass sie dieser Streit zw. App und Schertenleib extrem stört. Aber das geht natürlich auch nicht in Schertis Dickschädel rein.
 
40 der insgesamt 58 Anlagen

Pischa, Stilllegen: -4, Madris, Schafffürgli I, Glattenegg und Trainerlift I -3, Jakobshorn, Bolgen, Jatz Trainer: -2
Parsenn, Mäder, Seetäli, Hauptertäli, Parsennhütte, Furka I: -5, Rinerhorn, Hubel, Trainer, Nüllisch I, Jounli I,: -4

Sind doch die 18 Anlagen oder?
 
Naja, also zumindest Schatzalp-Parsenn und Jakobshorn-Rinerhorn liesse sich sehr gut verbinden. Und auch eine Verbindung Schatzalp-Jakobshorn wäre am Rand von Davos-Dorf durchaus machbar, allerdings wäre das vermutlich betriebswirtschaftlich fragwürdig. Dass man "zuviel" Anlagen hat wundert mich nicht. Wenn man Skilifte durch Sesselbahnen ersetzt, wird in der Regel die Kapazität gesteigert. Wenn man dann aber im Gegenzug die Pistenfläche reduziert (müsste man ja fast, so viele redundante Anlagen gibt es in Davos auch wieder nicht) hat man dem Skifahrer m.E. auch keinen Dienst erwiesen.

Madrisa und Pischa stehen halt abseits... Für Pischa sehe ich langfristig eh ziemlich schwarz, denn im Gegensatz zur Madrisa und (in geringerem Ausmass) dem Rinerhorn kann sich die Pischa pistenmässig leider nicht von den zentralen "Mainstream-Gebieten" Jakobshorn und Parsenn-Gotschna abheben.
 
Schöditaz schrieb:
Erschrocken bin ich ab der Aussage "40 der insgesamt 58 Anlagen würden ausreichen". Ist der Schertenleib auf den Kopf geflogen oder hat ihn das Gstaad- Syndrom erwischt?
Davos hat in seinen Gebieten noch einige Doppelskilifte, die jeweils durch eine Anlage ersetzt werden könnten. Dazu kommen Parallellifte wie die Parsennfurka-Luftseilbahn neben dem Totalp-4er. Und zu letzt traue ich den Davosern auch zu, dass sie schwach frequentierte "Nebenhänge" (z. B. Seetäli, Hauptertäli auf Parsenn) einstellen. Trotzdem wäre eine Streichung von gleich 18 Anlagen zuviel des guten, gerade angesichts der gesalzenen Skipasspreise.

Zwischen den Zeilen lässt sich aber schön herauslesen, das Schertenleib die kleineren Gebiete nur zu gerne loswerden würde, ihn der "politische Druck" aber (noch) daran hindert.
Madrisa und Rinerhorn dürften gesichert sein, aber für Pischa sehe ich extrem schwarz. Ich gehe davon aus, dass spätestens dann, wenn Investitionen in die Erneuerung (Luftseilbahn?) anstehen, das Gebiet zu geht...
 
oberländer schrieb:
Ich gehe davon aus, dass spätestens dann, wenn Investitionen in die Erneuerung (Luftseilbahn?) anstehen, das Gebiet zu geht...
Da bin ich mir auch ganz sicher und die ganze Politik der letzten Jahre zeigt das ja eindeutig, wohin der Weg führt... Man könnte dem aktuellen Betrieb momentan auch noch "Gnadenfrist" sagen. Oder "Attraktivitätsminderung", damit man in ein paar Jahren bequem sagen kann, dass die Frequenzen eh zu tief sind undrum nun schliesst...
 
Also was Hr. Schertenleib wohl unterschätzt, ist die Wichtigkeit der Vielfältigkeit bei der Auswahl einer Skidestination. Ich selbst war schon 2x eine Woche in Klosters zum Schifahren - und wenn uns bloß Parsenn-Gotschna & Jakobshorn zur Verfügung gestanden wären, wären wir garantiert nicht hingefahren... Ein bisschen Weitsicht ist da gefragt. Wir z.b. waren in beiden Wochen auf allen 6 Schibergen und genau die Abwechslung und verschiedenen Charakteristiken machen den Reiz der Destination Klosters-Davos aus. Darum ist Quersubvention absolut sinnvoll und die Region in der Gesamtheit zu betrachten.
 
Also was Hr. Schertenleib wohl unterschätzt, ist die Wichtigkeit der Vielfältigkeit bei der Auswahl einer Skidestination.

Naja, ich war bis jetzt insgesammt drei Wochen da in den Skiferien. So gross ist die Abwechslung leider auch nicht. Praktisch alle Gebiete halte ich kaum mehr als einen halben Tag aus... Pischa, Rinerhorn und Jakobshorn bestehen alle mehr oder weniger aus einem einzigen Hang. Das Rinerhorn ist noch knapp in Ordnung wegen den Talabfahren und dem Hubel-Lift. Jakobshorn hat mir dieses Mal ganz und gar nicht zugesagt, nach 3 Stunden bin ich wieder heim... Neben dem mageren Gebiet oben fehlen anständige Talabfahrten. Auf der Pischa wurde das Angebot zwar zurückgefahren, aber auch wenn der vierte Skilift wieder laufen würde: Pistenmässig würde sich nicht viel tun... Es bleiben drei Skilifte, die alle den selben Hang erschliessen. Parsenn-Gotschna hat ein paar gute Pisten, aber das Skigebiet ist nicht flüssig verbunden. Andauernd Ziehwege und Schiebestrecken... Das einzige wirklich tolle Gebiet fand ich dieses Mal die Madrisa. Wenn man wollte, könnte man aber gerade das Parsenngebiet massiv aufwerten. Mit der einten oder anderen Umplatzierung und einer brauchbaren Verbindung zur Schatzalp (definitv nicht mit der bestehenden PB).

Davos hat in seinen Gebieten noch einige Doppelskilifte, die jeweils durch eine Anlage ersetzt werden könnten.

Damit senkst du die Kosten aber nicht wirklich. Ganz im Gegenteil. Ich glaube nicht, dass das das war, was Schertenleib meinte... :wink:
 
Muss wieder mal mein Leiden bezüglich Pischa zum Ausdruck bringen. Obwohl nur ein Kleinstgebiet ist es für mich eine wahre Perle:

> Landschaftlich traumhaft;
> Schön besonnt;
> Wunderbar coupierte Naturpisten;
> Pisten immer bestens präpariert;
> zahlreiche off-Pist-Varianten;
> Und als Familienvater zentral: Nie Verkehr auf den Pisten, somit mit Kinder praktisch gefahrlos zu geniessen. Ich starte daher oft meinen Skitag 0815h alleine in der Parsenn und hole dann die Familie gegen 10h ab, um dann auf die Pischa zu dislozieren.

Wie Vorredner schreiben wird aber bezüglich Pischa schon beinahe aktive Sterbehilfe unternommen:

1. Nur mit der Investition in 1 Sessellift können neue Gäste gewonnen werden. Perfekter Bahnverlauf wäre: Start bei der Talstation des jetztigen Mitteltäli-Skilifts, Ende etwas über der Bergstation des stillgelegten östlichen Skilifts. Mit dieser Bahn könnte der ganze Hangrücken mit zahlreichen attraktiven Pisten erschlossen werden. Und vielleicht würde sich dann wieder mal Gäste in die Pischa wagen, die Angst vor Skiliften haben resp. den Komfort von Sesselliften verlangen.

2. Bergrestaurants: Nur wer undbedingt erleben will, wie Bergrestaurants in den 70-er Jahren ausgesehen haben, findet das jetztige "Gipfel"restaurant attraktiv. Dazu kommt: Der jetzige Pächter ist bezüglich Lieblosigkeit kaum zu übertreffen: Sämtliche Mitarbeiter laufen permanent mit T-Shirts und Pullover mit Aufdrucken "Flugplatz Altenrhein" herum, null Identität mit der Pischa. Der Pächter scheint wohl dort ebenfalls noch ein Lokal zu betreiben. Auf der Aussenterrasse befndet sich auch bei bestem Wetter nur noch etwa die Hälfte des mehr als in die Jahre gekommenen Mobiliars. Und traurigerweise wird auch die schöne Mäderbeiz, ein Lokal mit viel Potential, vom gleichen Pächter betrieben. Auch dort werden die wunderhübschen Altenrhein-Kleider stolz zur Schau getragen ...

Fazit: Ein Wegfall von Pischa wäre für mich ein dramatischer Angebotsverlust. Genau die Vielfalt und damit auch die Ausweichmöglichkeiten an Hochfrequenztagen machen für mich den Reiz von Davos aus. Zudem: Parsenn & Jakobshorn sind völlig familienuntauglich, und das Rinherhorn ist mir im Hochwinter zu schattig und zu weit von Davos entfernt. Ich hoffe daher sehr, dass nach Jahrzehnten des Abbaus wieder mal ein Investitionsbatzen nach Pischa fliesst. Mich würde sehr wunder nehmen, wie fest dies mit neuen Gästen/zusätzlichen Frequenzen belohnt würde.
 
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