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Neues in Davos Klosters

Eigentlich wollte ich euch noch folgendes zeigen:

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Treasure Island schrieb:
Parsenn, Jakobshorn, Rinerhorn sind für die heutigen Bedürfnisse der allermeisten Touristen mehr als genügend. Pischa liegt nun einmal einfach ungünstig. Das Gebiet zu modernisieren würde Unmengen an Geld kosten, das anderweitig besser eingesetzt werden kann. Nur schon eine neue Seilbahn und zwei Sessellifte würde CHF 30-40 Mio. kosten! Wer soll das bezahlen, wenn auch in die anderen Gebiete laufend investiert werden muss? Schertenleib mag nicht ein begnadeter Kommunikator sein. Aber er hat die letzten 10 Jahre die Investitionen genau richtig fokussiert:

1. warme Betten retten. Zum Glück haben die Bergbahnen die meisten Hotels, die zum Verkauf standen, erworben. So sind viele günstige Übernachtungsmöglichkeiten für junge Skifahrer/Snowboarder erhalten geblieben.
2. künstliche Beschneiung. Davos ist in der Lage, auch katastrophale Schneesituationen zu meistern und früh in die Saison zu starten.
3. Leistungsfähige Zubringerbahnen.

Die Zahlen geben Schertenleib meines Erachtens recht. Konstant hohe EBITDA-Marge, hoher Cash Flow, Schuldenabbau. Auch vor einem Vergleich mit dem hochgelobten Laax muss Davos nicht scheuen. Laax hat in den letzten fünf Jahren genau gleich viele Ersteintritte verloren (prozentual) wie Davos. Zum Glück sind die Bergbahnen in der Lage, ohne Finanzhilfen von Gemeinde und Mäzenen die anstehenden Investitionen zu leisten.

Den Streit mit der Schatzalp kann ich aber auch absolut nicht verstehen. Vielleicht liegt die Schuld dafür ja auch nicht bei den DKM allein ...
Ökonomisch hast du recht. Schertenleib hat es geschafft Parsenn vor der Pleite zu retten, er hat Schulden abgebaut, die Bergbahnen sind in der Lage ihre Investitionen aus eigener Kraft zu tätigen ohne Kredite im Gegensatz zu zum Beispiel Flims-Laax. Aber was diese Zahlen verdecken ist dass Davos von der Vergangenheit zerrt. Die Leute kommen wegen des Rufes welchen sich Davos aufgebaut hat. Und Beschneiung ist ohne Frage wichtig aber es wird seit 15 Jahren fast ausschließlich dort investiert. Touristen achten heute vor allem auf moderne Sessellifte und nicht auf die Anzahl der beschneiten Pisten km. KSBs sind heute Standart und kein Luxus. Es mag sein, dass die DKB mit Pischa und Rinerhorn kein Vermögen verdienen, aber diese nehmen ja auch ihre Rolle als Ausweichskigebiete war. Das Problem ist, dass man aufgrund der Zerstückelung der Gebiete sieht, welche Teile unrentabel sind. Ich bezweifle zum Beispiel, dass die Graubergbahn Flims in nackten Zahlen rentabel ist. Deswegen muss man sie nicht gleich schließen, sondern eher als Teil des Gesamtkonzepts sehen. Im Tourismus funktioniert nicht immer alles in nach ökonomischen Maßstäben. Allgemein ist der Vergleich mit Flims-Laax und Davos interessant. Beide hatten vor 20 Jahren eine ähnliche Ausgangslage. Während Flims-Laax kräftig in neue Bahnen investiert hat und dafür die Beschneiung vernachlässigt hat, hat Davos alles in Beschneiung gesetzt und kaum in Bahnen investiert (oder sogar geschlossen). Die Zukunft wird zeigen wer recht behält.

Treasure Island schrieb:
zwei Sessellifte würde CHF 30-40 Mio. kosten!

Keiner erwartet dass die Pischa modernisiert wird. Bestandserhaltung währe schon angebracht. Ein paar Millionen in die Modernisierung der Pischabahn und man hat die nächsten 20 Jahre kein Problem mehr. Mal ein zwei Jahre auf seine 4 CHF Dividende verzichten und man hat das Geld. Die Lifte sind doch bestimmt schon längst abgeschrieben, es gibt keine Beschneiung. So teuer kann das doch nicht sein!


Bergbahnen ohne Investitionsbereitschaft und ohne Visionen, eine Gemeinde welche sich überhaupt nicht für den Sporttourismus interessiert, und ein Verwaltungsrat welcher die absolute Kontrolle über die Bergbahnen besitzt und die selbige seit Jahrzehnten runterwirtschaft das alles ist ein schlechte Kombi.
 
Schöditaz schrieb:
Man hat in den letzten Jahren meiner Meinung nach FALSCH investiert, nämlich völlig asymmetrisch. Jakobshorn und Parsenn haben durch ihre Lage schon einen Standortvorteil, die Leute kommen dort noch eher. Es hätte mehr Ausgeglichenheit gebracht, wenn man in den weiter entfernten Gebieten investiert hätte, um dort Leute anzulocken. Z.B. die Brämabüel-Sesselbahn: Diesen einen Skilift auf dem Jakosbhorn hat niemanden gross gestört. Aber anstatt dieses Geld der Pischa oder dem Rinerhorn zur Verfügung zu stellen, investiert man selber in etwas Überflüssiges.

Brämenbüel war zwingend notwendig.
Der Tageskartenpreis für das Jakobshorn ist überrissen, wenn dann am Brämenbüel auch noch so ein Schlepper stehen würde, dann hat es fast nur noch einen sinnvoll erschlossenen Hang welcher mit KSB Bahnen erschlossen ist.
Da kann man in günstigere Gebiete gehen und man bekommt mehr Pisten welche mit KSB Bahnen erschlossen sind. (Nur mit KSB erschlossene Pisten zählen für den Massentouristen alles andere ist nur für Forenleser interessant)

In Davos kommt noch der ganze Witz mit den Ersteintritten hinzu.
Am Morgen auf mit den Skiern auf Parsenn/Jakobshorn und am Nachmittag in die ruhigeren Gebiete wie Rinerhorn, Pischa und Madrisa zu wechseln ist eine spannende Option, aber was dann im Verbund wieder zählt sind ja dann nur die Ersteintritte.
 
Das hat etwas. Anderseits war das auch schon vor 5 Jahren so. Zudem sind die Davoser Skigebiete für eine Destination dieses Kalibers nicht gerade riesig. Oder anders gesagt wechselt man in Films oder Zermatt halt das Teilgebiet, während man in Davos das Skigebiet wechseln kann. Wäre irgendwie auch komisch, wenn letzteres zu mehr Ersteintritten (oder wie die Kennzahl dann heissen würde) führen würde.
 
Vorab zum Guten: Davos ist mE. punkto technischer Beschneiung und Pistenqualität erstklassig, zB. Laax diesbezüglich deutlich überlegen, und dies nicht nur bezüglich den MOEGLICHKEITEN (Infrastruktur), sondern auch bezüglich WILLE. Hierfür von meiner Seite ein grosses Lob! Und ja, ich fand es auch smart, dass die DKM durch deren Investitionen zahlreiche warme Betten gerettet haben.

Nun zum weniger Erfreulichen: Natürlich rege ich mich auch über den Angebotsabbau auf, v.a. das faktische Stilllegen der Pischa ist für mich unerträglich und trägt dazu bei, dass Davos inskünftig noch weniger als Familienskigebiet wahrgenommen wird. Zudem: An Spitzentagen habe ich es immer a.o. geschätzt, nach einem frühmorgendlichen Start in der Parsenn von den dortigen Massen zu flüchten und in wenigen Busminuten zur Pischa zu gelangen (generiert aber auf Pischa keine Ersteintritt ...). Der permanente Abbau des Bahnangebots steht in starkem Kontrast zu den Investitionen der lokalen (Laax, Arosa-Lenzi) und der östlichen Konkurrenz und schadet damit der Wettbewerbsfähigkeit von Davos. Und schliesslich weckt es bei mir nur Unverständnis, wenn die Leistungen für die Topcard-Benutzer ständig reduziert werden (Wegfall Arosa-Lenzi (Ischgl ist für mich aus geographischen Gründen keine wirkliche Alternative), nun faktische Schliessung Pischa) und dann trotz zudem negativer Teuerung die Abopreise ständig erhöht werden. Und dann verstehen die Bergbahnbetreiber nicht, dass ihre (ehemaligen) Kunden über die CH-Preise jammern ... Und schliesslich noch: Die zunehmenden Aktionen und Rabattierungen sind wohl eine lustige Sache für Schnäppchenjäger, machen aber den Kauf eines Jahresabos zunehmend vergleichsweise uninteressant.

Ich teile die Ansicht von Schöditaz, dass in den letzten rund 10-15J. die Investitionen zu einseitig im Jakobshorngebiet angefallen sind, dem notabene weniger frequentierten Gebiet als Parsenn. Parsenn hat in dieser Zeit keine wirkliche Innovation erfahren, abgesehen von den von mir geschätzten, eingangs erwähnten Investitionen in die technische Beschneiung. Aber dass das wunderbare Schifergebiet nur von einer einzigen, unkomfortabel zusteigbaren und demodierten Bahn erschlossen wird, spricht nicht für das Management der DKM.

Fazit/Handlungsbedarf: Wieder mal mit einer Investitionsneuigkeit die Parsenn in den Vordergrund rücken, Pischa nicht sterben lassen (aber dies ist wohl die Hoffnung eines Träumers), und schliesslich die Zahlungsbereitschaft der Topcard-Benutzer nicht überschätzen ...
 
Volle Zustimmung!
Genau das habe ich mit...

ski-chrigel schrieb:
Treasure Island schrieb:
Aber er hat die letzten 10 Jahre die Investitionen genau richtig fokussiert:
Da kann man durchaus anderer Meinung sein...

...gemeint. Du hast es wirklich genau auf den Punkt gebracht.
Um es nochmals zu unterstreichen: Dank der guten Beschneiungsanlage und dem entsprechenden Willen kann Parsenn in der Vorsaison ein attraktives Angebot machen, da hinkt Laax meilenweit hinterher (siehe meine Berichte im Dezember). Und die Präparation auf Parsenn ist wirklich immer top.
(Höchstens in Sachen Topcard geht mich das etwas weniger an, weil ich eh immer den Snowpass GR kaufe.)
 
Gab es noch keine Pläne die Madrisa mit Gargellen zu verbinden? Auf einen ersten Blick scheint es dort taugliches Skigelände zu geben und mit 2-5 Bahnen hat man einen Zusammenschluß. Das würde beide Gebiete enorm aufwerten.
 
Whistlercarver schrieb:
Gab es noch keine Pläne die Madrisa mit Gargellen zu verbinden? Auf einen ersten Blick scheint es dort taugliches Skigelände zu geben und mit 2-5 Bahnen hat man einen Zusammenschluß. Das würde beide Gebiete enorm aufwerten.
Auf Österreichischer Seite ginge das wohl, aber auf der Schweizer Seite liegt genau zwischen den beiden Gebieten ein Landschaftsschutzgebiet. Wenn überhaupt dann ginge hier eine Lösung wie der Urdenbahn (was wieder zu viel kostet).

Allgemein ist ein Blick auf die Richtplankarte interessant. Vor allem mit Blick auf die Furggalifte. Dieses Nadelöhr ist ja laut DKM "nicht ersetzbar" da der Grundbesitzer was dagegen hat. Aber hier stehen nun Varianten wie man das Problem lösen könnte:

Variante 1:
Sessellift von der Stützalp auf die Totalp. Vorteil hier währe, dass man sogar ein bisschen neue Piste erschließen würde, und dass die Totalp wirklich "Tot" ist d.h. von seiten des Naturschutzes wirklich unbedenklich. Nachteil währe, dass der untere bereich etwas steil ist. Da müsste man so etwas wie ein Ziehweg bauen.

Variante 2:
Eine Bahn auf den Nebengipfel zwischen Parsennfurgga und Seetälli. Vorteil hier währe, dass gleich zwei Schlepper wegfallen würden (Furgga und Seetälli). Der Nachteil währe, dass man wohl ein Paar Geländeanpassungen machen müsste im oberen Gipfelbereich.

Die von den DKM als oft "unlösbar" dargestellten sind lösbar mit ein bisschen Kreativität und Durchhaltevermögen. Ich glaube auch was viele hier kritisieren ist, dass man einfach nicht weiß was die DKM planen oder nicht planen. Die neue Jakobshornbahn wurde auch nur ein Jahr im Voraus bekanntgegeben. Viele Bergbahnunternehmen geben oft schon Jahre im Voraus bekannt wenn sie etwas ersetzen wollen.

Firnfan schrieb:
. Aber dass das wunderbare Schifergebiet nur von einer einzigen, unkomfortabel zusteigbaren und demodierten Bahn erschlossen wird, spricht nicht für das Management der DKM.
Wie sollte das Schifergebiet denn sonst erschlossen werden? Wenn man da Sessellifte hinknallen würde, würde es doch seinen einzigartigen Character verlieren.
 
Sessellift von der Stützalp auf die Totalp. Vorteil hier währe, dass man sogar ein bisschen neue Piste erschließen würde, und dass die Totalp wirklich "Tot" ist d.h. von seiten des Naturschutzes wirklich unbedenklich. Nachteil währe, dass der untere bereich etwas steil ist. Da müsste man so etwas wie ein Ziehweg bauen.

Stützalp fände ich effektiv einen guten Startpunkt, hätte auch den Vorteil, dass ich den Stau in Gruobenalp umgehen und so schneller zur Totalp etc zurückkehren kann. Aber warum von der Stützalp her mit einem leistungsfähigen Sessel nicht gleich hoch bis zur Parsennfurgga resp. noch besser zu dem von Tiob erwähnten Nebengipfel zwischen Parsennfurgga und Seetäli (sofern machbar).

Wie sollte das Schifergebiet denn sonst erschlossen werden? Wenn man da Sessellifte hinknallen würde, würde es doch seinen einzigartigen Character verlieren.

Wer redet denn da von zupflastern? Und was nützt mir der Reiz, wenn ich mangels attraktiven Transportanlagen das Gebiet allerhöchstens 1x täglich befahre? Für mich ausreichend wäre 1 Sessel mit Startpunkt Gauderloch/unmittelbar "im Loch" unterhalb Obersäss, und von da bis etwas oberhalb Abbieger Kreuzweg. Mit einem solchen Sessel würde auch der Druck auf einen Ersatz der Schiferbahn abnehmen, diese könnte dann bis zu ihrem Lebensende weiterbetrieben werden (dann aber ein Ersatz, bei welchem man komfortabler zusteigen kann und welcher die ewiglange Strecke bis zum Joch schneller überwindet).
 
Ich glaube auch was viele hier kritisieren ist, dass man einfach nicht weiß was die DKM planen oder nicht planen. Die neue Jakobshornbahn wurde auch nur ein Jahr im Voraus bekanntgegeben. Viele Bergbahnunternehmen geben oft schon Jahre im Voraus bekannt wenn sie etwas ersetzen wollen.

Da stimme ich Tiob vollständig zu, es wäre für Aktionäre/Touristen/Bevölkerung von Nutzen, wenn diesbezüglich mehr kommuniziert wurde. Und zudem würde es mE. auch für DKM einen Vorteil darstellen, wenn sie allfällige Infrastruktur-Kritiken mit dem Hinweis, "befindet sich in Planung", kontern könnten (resp. die Kritiken deswegen, im Hinblick auf die künftige Realsierung, gar nicht mehr geäussert würden).
 
Firnfan schrieb:
Ich glaube auch was viele hier kritisieren ist, dass man einfach nicht weiß was die DKM planen oder nicht planen. Die neue Jakobshornbahn wurde auch nur ein Jahr im Voraus bekanntgegeben. Viele Bergbahnunternehmen geben oft schon Jahre im Voraus bekannt wenn sie etwas ersetzen wollen.

Da stimme ich Tiob vollständig zu, es wäre für Aktionäre/Touristen/Bevölkerung von Nutzen, wenn diesbezüglich mehr kommuniziert wurde. Und zudem würde es mE. auch für DKM einen Vorteil darstellen, wenn sie allfällige Infrastruktur-Kritiken mit dem Hinweis, "befindet sich in Planung", kontern könnten (resp. die Kritiken deswegen, im Hinblick auf die künftige Realsierung, gar nicht mehr geäussert würden).
Da könnte Davos von Laax was lernen. :wink: Gurtner kündet Projekte an, die nie realisiert werden und verkauft die "Revolution am Berg" medial attraktiv.
Oder erst recht von Saas Fee. Dort wimmelt es ja nur so von Visionen in den Medien!
Allerdings geht der Schuss bei beiden dann auch nach hinten los, wenn den Worten keine Taten folgen.
 
Wir können noch lange hier diskutieren über neue Bahnen (es kommen wirklich gute Vorschläge), aber den Bergbahnen geht das am Allerwertesten vorbei. Auch auf der Innovations-Plattform auf davos.ch gibt es unzählige Vorschläge, was man bei den BB ändern könnte. Zu diesen Anregungen kommen aber nie irgendwelche Rückmeldungen. Picknickräume in den Skigebieten, Single-lines bei den Sesselbahnen, besseres Angebot für Familien: Nicht einmal solche kleineren Sachen werden beachtet und umgesetzt, ja mit der Schliessung der Pischa-Lifte geht man da sogar einen Schritt rückwärts. Das ist genau das, was mich so wütend macht.


Stattdessen schmückt man sich mit Federn, wie z.B. hier:
Erfindungen, Entdeckungen, Abenteuer und Erfolge. Passion, Visionen und Pioniergeist. Das alles hat Davos Klosters zu dem gemacht, was es heute ist. Wie unsere Vorfahren packen wir die Zukunft mit Pioniertaten an. Jetzt. Ein echter Ferienklassiker besticht schliesslich durch seine reiche Vergangenheit, vor allem aber durch seine zeitlose Gegenwart, die ihm eine erstklassige Zukunft verspricht. Story to be continued...
Pioniertaten? Wo? habe ich was verpasst?

ski-chrigel schrieb:
Da könnte Davos von Laax was lernen. :wink: Gurtner kündet Projekte an, die nie realisiert werden und verkauft die "Revolution am Berg" medial attraktiv.
Oder erst recht von Saas Fee. Dort wimmelt es ja nur so von Visionen in den Medien!
Allerdings geht der Schuss bei beiden dann auch nach hinten los, wenn den Worten keine Taten folgen.
Wenn man ohne grosses Tam Tam in einer Ecke der Website eine Liste mit Projekten machen würde, wäre das in der Tat eine gute Sache.

Firnfan schrieb:
Wie sollte das Schifergebiet denn sonst erschlossen werden? Wenn man da Sessellifte hinknallen würde, würde es doch seinen einzigartigen Character verlieren.

Wer redet denn da von zupflastern? Und was nützt mir der Reiz, wenn ich mangels attraktiven Transportanlagen das Gebiet allerhöchstens 1x täglich befahre? Für mich ausreichend wäre 1 Sessel mit Startpunkt Gauderloch/unmittelbar "im Loch" unterhalb Obersäss, und von da bis etwas oberhalb Abbieger Kreuzweg. Mit einem solchen Sessel würde auch der Druck auf einen Ersatz der Schiferbahn abnehmen, diese könnte dann bis zu ihrem Lebensende weiterbetrieben werden (dann aber ein Ersatz, bei welchem man komfortabler zusteigen kann und welcher die ewiglange Strecke bis zum Joch schneller überwindet).
Die Idee wäre nicht schlecht. Ein Ersatz des Kreuzweg-Liftes wäre dann aber nötig.
 
Schöditaz schrieb:
Stattdessen schmückt man sich mit Federn, wie z.B. hier:
Erfindungen, Entdeckungen, Abenteuer und Erfolge. Passion, Visionen und Pioniergeist. Das alles hat Davos Klosters zu dem gemacht, was es heute ist. Wie unsere Vorfahren packen wir die Zukunft mit Pioniertaten an.
:lach: Bitte hör auf, ich kann diesen Pioneer-Sch... nicht mehr hören und lesen. :biggrin: Sogar das Davos-Logo musste man damit ergänzen... :roll:

Was wurde eigentlich aus dem Projekt der Sesselbahn Wasserscheide-Weissfluhgipfel? :?:
 
Blue Boarder schrieb:
Was wurde eigentlich aus dem Projekt der Sesselbahn Wasserscheide-Weissfluhgipfel? :?:

Gab es sowas mal? Die Gondelbahn ist doch wichtig um das technische Zeugs auf dem Gipfel zu versorgen.
 
Tiob schrieb:
Blue Boarder schrieb:
Was wurde eigentlich aus dem Projekt der Sesselbahn Wasserscheide-Weissfluhgipfel? :?:

Gab es sowas mal? Die Gondelbahn ist doch wichtig um das technische Zeugs auf dem Gipfel zu versorgen.
Die aktuelle Gipfelbahn ist eine Pendelbahn und keine Gondelbahn. Vor 2 Jahren hat sie eine neue Steuerung erhalten und glaub auch noch einen neuen Antrieb. Von dem her kann sie wieder für einige Jahre weiterlaufen.

Falls man das Wasserscheidi-Gipfel-Projekt weiterverfolgt hätte, dann hätte man sicherlich mehr davon gehört. Ich persönlich bin aber froh, dass es um diese Schnapsidee ruhig geworden ist.
 
Schöditaz schrieb:
Tiob schrieb:
Blue Boarder schrieb:
Was wurde eigentlich aus dem Projekt der Sesselbahn Wasserscheide-Weissfluhgipfel? :?:

Gab es sowas mal? Die Gondelbahn ist doch wichtig um das technische Zeugs auf dem Gipfel zu versorgen.
Die aktuelle Gipfelbahn ist eine Pendelbahn und keine Gondelbahn. Vor 2 Jahren hat sie eine neue Steuerung erhalten und glaub auch noch einen neuen Antrieb. Von dem her kann sie wieder für einige Jahre weiterlaufen.

Falls man das Wasserscheidi-Gipfel-Projekt weiterverfolgt hätte, dann hätte man sicherlich mehr davon gehört. Ich persönlich bin aber froh, dass es um diese Schnapsidee ruhig geworden ist.
Es ist ja auch ziemlich Sinnlos auf so einem gern vom Wind befallenen Berg ne Sesselbahn zu bauen. Das ist einer der Orte wo selbst ich für eine PB bin :wink: :biggrin:
 
Bin gespannt wie es wird. Werde es ja kommende Saison sehen
 
Das ist für mich einfach ein weiteres Beispiel für solche einseitigen Investitionen. Als ob man in der Region keine dringenderen Probleme hätte als die Jatzhütte zu ersetzen. Pfui, DKB.
 
@Schöditaz
Anscheinend verdienen sie Geld mit der Hütte, sonst würden sie es nicht machen. Nun rechnen sie, dass sie mit einem Neubau, noch mehr Geld verdienen. :ja:
 
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