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Neues in Davos Klosters

Schöditaz schrieb:
P.S.: Danke an Chlosterdörfler für die Infos! So eine Investition in DKB-Aktien ist doch eine Überlegun wert.

Mein Vorschlag währe: Jeder kauft sich hier ein kleines Aktienpaket der DKB und ihrer Tochtergesellschaften. Dann bündeln wir das und schicken einen Vertreter auf die Hauptversammlung , der ein paar unangenehme Fragen an die Geschäftsleitung stellt die hier immer im Forum diskutiert werden (so ähnlich wie bei der DSW)
 
Vincent schrieb:
Will auch, aber jetzt mal ernst: wäre es nicht schlau beim aktuellen Zinssatz neue Kredite aufzunehmen um so die alten komplett zu bedienen? Wenn das möglich wäre würde das sehr viel Geld sparen und Investitionen erleichtern...
Nur leider ist es nicht möglich einfach Kredite zurückzuzahlen.
Die Banken verdienen ja mit den Zinsen Geld, wenn Kredite einfach abgelöst werden könnten würde die Bank dadurch Geld verlieren.
Deshalb lässt sie es sich gut bezahlen wenn mein seinen Kredit früher zurück zahlt.
Und dann ist es eine einfache Rechnung ob sich das umschichten der Kredite lohnt.
 
Vincent schrieb:
Will auch, aber jetzt mal ernst: wäre es nicht schlau beim aktuellen Zinssatz neue Kredite aufzunehmen um so die alten komplett zu bedienen? Wenn das möglich wäre würde das sehr viel Geld sparen und Investitionen erleichtern...
So einfach ist das nicht. Meistens werden dann Strafzahlungen fällig. Da muss man dann ausrechnen, was auf die Dauer günstiger ist.
 
Liebe Forumskollegen

Die letzten Beiträge betreffend Aktien der DKM dienen nicht gerade der Glaubwürdigkeit unseres Forums und lassen allfällig interessierte Leser aus den Kreisen des DKB-Managements zu Recht an unserer finanziellen Kompetenz zweifeln. Folgende Bemerkungen meinerseits:

> Der von Schöditaz erwähnte Dividendensatz von 36% bezieht sich auf den Nominalwert der Aktie (CHF 10.-), ist aber völlig irrelevant bezüglich Dividendenrendite. Die Dividendenrendite setzt die Dividende zum Kurswert der Aktie (rund CHF 200.-) in Relation, so dass im Fall der DKB eine Dividendenrendite von aktuell rund 1.8% resultiert.
> Die Dividende ist weder absolut noch relativ zu hoch: Relativ nicht, weil der Schweizer Aktienmarkt momentan eine Dividendenrendite von rd 3% erzielt, und das mit durchschnittlich deutlich risikoärmeren Titeln als die DKM-Aktie. Absolut nicht, weil nur rund 6% des erarbeiteten Cash Flows ausgeschüttet werden, massiv weniger als bei "normalen" Titeln.
> Die Aktionäre stellen der Gesellschaft das Risikokapital zur Verfügung. Sie müssen minimal gepflegt werden, weil ansonsten im Falle einer benötigten Kapitalerhöhung kein neues Risikokapital gefunden werden kann. Die ausbezahlte Dividende von CHF 3.60/Aktie stellt daher mE einen absoluten Minimalbetrag dar, insbesondere auch, weil den Aktionären der DKB keine weiteren "Goodies" zustehen (wie beispielsweise vergünstigter Ticketkauf). Andere Bergbahntitel bieten ihren Aktionären deutlich mehr, sei es durch höhere Dividenden (zB Titlisbergbahnen) oder durch Sachwerte wie Gratistageskarten oder rabattierte Saisonabos.
> Wenn die Dividendenrendite oder die Ertragssituation der DKB derart attraktiv wäre, dann hätte sich wohl der Kurs der DKB-Aktie nicht derart lausig entwickelt -> praktisch unveränderter Kurs seit 6 Jahren, während sich der SMI seit Ende der Finanzkrise/in dieser Zeit ca. verdoppelt hat.

Ich hoffe, ich werde nicht als zu oberlehrerhaft empfunden. Finde aber halt auch, dass die Beiträge hier eine minimale Qualität aufweisen sollten, und wenn man von einem Thema wenig versteht, dann sollte man dies nicht vor der ganzen Forumwelt demonstrieren.
 
Will auch, aber jetzt mal ernst: wäre es nicht schlau beim aktuellen Zinssatz neue Kredite aufzunehmen um so die alten komplett zu bedienen? Wenn das möglich wäre würde das sehr viel Geld sparen und Investitionen erleichtern...


Auch dieser Forumsbeitrag wird keinen Preis für wirtschaftlich-rechtliches Verständnis gewinnen:

> DKB hat per 30.4.2014 (die 15-er-Zahlen werden erst im Herbst publiziert) rund 50 Mio. langfristiges Fremdkapital -> die Zins- und Rückzahlungsbedingungen sind vertraglich fixiert und können nicht je nach Zinssituation einseitig durch die DKB geändert werden (langfristige Finanzierungen dienen auch der Zinssicherheit, Zinsprognosen sind extrem schwer und die unternehmerische Sorgfalt verlangt eine zeitliche Staffelung von Krediten. Und wer behauptet, er kenne die Zinszukunft und er ist trotzdem nicht Multimillionär, so jemanden würde ich dann als eher wenig schlau qualifizieren).
> Der durchschnittliche FK-Zinssatz per 30.4.2014 betrug 2.14% - zum damaligen Zeitpunkt für ein Bergbahnunternehmen ein sehr tiefer Wert, dieser dürfte per 30.4.2015 vermutlich noch tiefer liegen.
 
Firnfan schrieb:
> Die Dividende ist weder absolut noch relativ zu hoch: Relativ nicht, weil der Schweizer Aktienmarkt momentan eine Dividendenrendite von rd 3% erzielt, und das mit durchschnittlich deutlich risikoärmeren Titeln als die DKM-Aktie. Absolut nicht, weil nur rund 6% des erarbeiteten Cash Flows ausgeschüttet werden, massiv weniger als bei "normalen" Titeln.
Die Bergbahnen-Branche ist auch keine Branche wie jede andere. Es mag sein, dass die Dividendenredite durchschnitt ist. Aber man kann doch nicht die DKB mit Konzernen wie Nestlé oder Roche vergleichen. Außerdem ist der Aktienmarkt der Bergbahnunternehmen nicht vergleichbar mit anderen Märkten. Ein Kauf ist meistens ein "ideelles" Investment in dem es beisipielsweise darum geht an der Hauptversammlung teilnehmen zu können, oder die Verbundenheit mit der Region zu zeigen. Deswegen bezweifle ich, dass der Kurs der DKB stark fallen würde wenn man die Dividende halbieren würde. Die WAG hat zum Beispiel über Jahre nie Geld ausgeschüttet und es hat dem Kurs nicht geschadet (Die haben das Glück einen Vorsitzenden zu haben welchem die Zukunft der Bergbahnen am Herzen liegt und nicht nur das Unternehmen als "Cashcow" sieht :sauer: )

Firnfan schrieb:
> Die Aktionäre stellen der Gesellschaft das Risikokapital zur Verfügung. Sie müssen minimal gepflegt werden, weil ansonsten im Falle einer benötigten Kapitalerhöhung kein neues Risikokapital gefunden werden kann.
Ich bezweifle, dass Schertenleib seinen Anteil mit einer Kapitalerhöhung verwässern würde, und selbst wenn würden sich genug Investoren finden. Wenn sich immer wieder für (objektiv betrachtete) Schrottpapiere wie Aktien der Madrisabahnen oder der Saastal Bergbahnen finden, dann würden sich auch Aktionäre für die (profitablen!) Davos Klosters Bergbahnen finden.

Firnfan schrieb:
> Wenn die Dividendenrendite oder die Ertragssituation der DKB derart attraktiv wäre, dann hätte sich wohl der Kurs der DKB-Aktie nicht derart lausig entwickelt -> praktisch unveränderter Kurs seit 6 Jahren, während sich der SMI seit Ende der Finanzkrise/in dieser Zeit ca. verdoppelt hat.
Momentan stürzt die Aktie ziemlich ab: http://www.finanzen.net/aktien/Davos_Klosters_Bergbahnen-Aktie

Firnfan schrieb:
> DKB hat per 30.4.2014 (die 15-er-Zahlen werden erst im Herbst publiziert) rund 50 Mio. langfristiges Fremdkapital -> die Zins- und Rückzahlungsbedingungen sind vertraglich fixiert und können nicht je nach Zinssituation einseitig durch die DKB geändert werden (langfristige Finanzierungen dienen auch der Zinssicherheit, Zinsprognosen sind extrem schwer und die unternehmerische Sorgfalt verlangt eine zeitliche Staffelung von Krediten. Und wer behauptet, er kenne die Zinszukunft und er ist trotzdem nicht Multimillionär, so jemanden würde ich dann als eher wenig schlau qualifizieren).
> Der durchschnittliche FK-Zinssatz per 30.4.2014 betrug 2.14% - zum damaligen Zeitpunkt für ein Bergbahnunternehmen ein sehr tiefer Wert, dieser dürfte per 30.4.2015 vermutlich noch tiefer liegen.

In Amerika war, und ist es durchaus üblich alte mit neuen Krediten zu bedienen. Das funktioniert aber nur solange die Zinsen immer weiter sinken. Das war auch zum Beispiel ein Mitgrund der Immobilienblase 2007 in den USA. Aber da stimme ich zu, Bergbahnunternehmen sollten sich nicht an solch riskanten Zinsspekulationen beteiligen. Dafür gibt es ja die Banken.

Firnfan schrieb:
Die letzten Beiträge betreffend Aktien der DKM dienen nicht gerade der Glaubwürdigkeit unseres Forums und lassen allfällig interessierte Leser aus den Kreisen des DKB-Managements zu Recht an unserer finanziellen Kompetenz zweifeln.
Das hier ist auch das Alpinforum nicht das Finanzforum, da kann man mal Fehler verzeihen :wink: . In solchen Fragen darf man für Bergbahnunternehmen nicht die selben Maßstäbe ansetzten wie für "normale" Firmen, hier gelten besondere Regeln.
 
Das hier ist auch das Alpinforum nicht das Finanzforum, da kann man mal Fehler verzeihen :wink: .

Ja, Tiob, da bin ich mit Dir ja schon einig. Dennoch wäre bei fachlicher Unsicherheit etwas mehr Zurückhaltung statt lautem "Herausgehupe" empfehlenswert (meine nicht Deine Beiträge).

Deswegen bezweifle ich, dass der Kurs der DKB stark fallen würde wenn man die Dividende halbieren würde. Die WAG hat zum Beispiel über Jahre nie Geld ausgeschüttet und es hat dem Kurs nicht geschadet (Die haben das Glück einen Vorsitzenden zu haben welchem die Zukunft der Bergbahnen am Herzen liegt und nicht nur das Unternehmen als "Cashcow" sieht :sauer: )

Thiob, das muss ich aber kommentieren: Ich habe seit mehr als 20J WAG-Aktien, und der jetzige Kurs ist deutlich unter meinem Einstandswert, aus Aktionärssicht habe ich also noch wenig von der gurtnerschen Genialität profitiert. Und die positive Entwicklung des WAG-Kurses der letzten 2-3 Jahre hängt mE. v.a. auch damit zusammen, dass seither wieder eine Dividende bezahlt wird (in etwa in analoger Höhe wie bei DKB) und dass zweitens ab einem gewissen Aktienbestand die Topcard 10% vergünstigt bezogen werden kann.
 
In der heutigen Gipfel Zytig erschien ein 2-Seiten langer Bericht, der die Haltung der Davos-Klosters Bergbahnen stark kritisiert und somit wahrscheinlich vielen Einheimischen aus dem Herzen spricht. Wer den Artikel lesen will, der klicke hier.
 
Ich kann den Artikel irgendwie nicht öffnen. Wenn ich drauf klicke, macht es mir meine eigene Dropbox auf...??!
 
Schöditaz schrieb:
In der heutigen Gipfel Zytig erschien ein 2-Seiten langer Bericht, der die Haltung der Davos-Klosters Bergbahnen stark kritisiert und somit wahrscheinlich vielen Einheimischen aus dem Herzen spricht. Wer den Artikel lesen will, der klicke hier.
Danke für solche Infos die man oft nicht mitbekommt.

ski-chrigel schrieb:
Ich kann den Artikel irgendwie nicht öffnen. Wenn ich drauf klicke, macht es mir meine eigene Dropbox auf...??!
Ist aber bei mir leider genau so.
 
Hat funktioniert, herzlichen Dank. Ist allerdings ein sehr einseitiger Artikel...
 
KnM schrieb:
Hat funktioniert, herzlichen Dank. Ist allerdings ein sehr einseitiger Artikel...
Auch von mir ein Danke dafür. Der Artikel ist allerdings weniger ein klassischer journalistischer Artikel, sondern eher ein Kommentar. Er gibt ein paar Informationen, aber ist in erster Linie eine Meinungsäußerung. Das ist auch legitim, sollte aber als solche gekennzeichnet sein.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Die Klosters-Madrisa Bergbahnnen AG ist mit der Kapitalerhöhung auf Kurs.

Im ersten Winter unter Führung der neuen Besitzergruppe zählte die Madrisabahn rund 97 000 Ersteintritte (Vorjahr 96 000 Ersteintritte).
Quelle: http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/kapitalerhoehung-fuer-klosterser-madrisabahn-auf-kurs

Schöne erfolge für die neue Eigentümerschaft ob das bei dem benachbarten Unternehmen auf der andren Talseite auch so sieht.

Wie kann man sich den an der Kapitalerhöhung als Neuaktionär beteiligen? Ich konnte leider keine WKN oder ISIN der Madrisabahnen finden. Reicht hier ein Depot bei einer normalen Bank? Um Aktien der DKB zu kaufen muss man ja ein Konto bei der Berner Kantonalbank haben.
 
Tiob schrieb:
Wie kann man sich den an der Kapitalerhöhung als Neuaktionär beteiligen? Ich konnte leider keine WKN oder ISIN der Madrisabahnen finden. Reicht hier ein Depot bei einer normalen Bank? Um Aktien der DKB zu kaufen muss man ja ein Konto bei der Berner Kantonalbank haben.

Das habe ich auf die schnelle gefunden die neue Aktien hat ein Wert von 25.-- SFr. pro Stück.


PDF Eintragungsgesuch für natürliche Personen von der Homepage runterladen und an deine Hausbank ausgefüllt (was bekannt ist) weiterleiten.

Link: http://www.madrisa.ch/dynasite.cfm?dsmid=118923

Bis zur Generalversammlung sammelt der Verwaltungsrat die Zeichnungsabsichten mittels Interessenbekundungen. Die verbindlichen Zeichnungen erfolgen anschliessend nach dem Entscheid der Generalversammlung und Vorliegen des Emissionsprospekts auf den dafür vorgesehenen Zeichnungsscheinen während der Bezugsperiode.

Die ordentliche Generalversammlung wird voraussichtlich am 26.06.2015 stattfinden.
Quelle: Mitteilung vom 19.02.2015
 
Chlosterdörfler schrieb:
PDF Eintragungsgesuch für natürliche Personen von der Homepage runterladen und an deine Hausbank ausgefüllt (was bekannt ist) weiterleiten.

Link: http://www.madrisa.ch/dynasite.cfm?dsmid=118923

Bis zur Generalversammlung sammelt der Verwaltungsrat die Zeichnungsabsichten mittels Interessenbekundungen. Die verbindlichen Zeichnungen erfolgen anschliessend nach dem Entscheid der Generalversammlung und Vorliegen des Emissionsprospekts auf den dafür vorgesehenen Zeichnungsscheinen während der Bezugsperiode.

Die ordentliche Generalversammlung wird voraussichtlich am 26.06.2015 stattfinden.
Quelle: Mitteilung vom 19.02.2015
Aber bei den Dokument geht es doch nur um die Umwandlung der aktuellen Inhaberaktien in Namensaktien. Das betrifft doch nur Altaktionäre. Oder? Die Frage ist doch, wo man diese Interessenbekundungen angeben kann?
 
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