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Neues in Davos Klosters

Hallo zusammen,

so ich muss nun auch mal etwas zur Diskussion hier beitragen. Was die DKM mit der Pisch agemacht hat ( Skilifte Mittelgrat und Flüelamäder ) einfach im letzten Winter abgebaut haben ist bedenklich zumal nun wohl nie neue Lifte gebaut werden können.... weil auf Pischa Pflanzenschutzgebiet ist.....

Auf Jakobshorn wurde dafür der Stadlerberg ( hinter Jatzlift ) und auf Rinerhorn Alp Seltenüeb ( hinter Hubel ) neu in die Wintersportzone aufgenommen.....

Was mich an der DKM am meisten nervt ist das damals der Klosters Madrisa ein Dahrlehen für den Bau der neuen Zubringerbahn ( 4er KEUB ) gewährt wurde aber so schient es am Rinerhorn hat man kein Interesse!!!! das ist Schade! denn meines erachtens ist nebst Parsenn gerade das Rinerhorn der attraktivste Skiberg! Nirgends gibt es eine 2km lange gerade mittelsteile Piste wie am Junonli am Rinerhorn!!

Es wäre an der Zeit ENDLICH AUCH AM RINERHORN zu investieren! 2 neue 4er Sesselbahnen ( Juonli und Nülli ) zu bauen. Dazu bei der Nülli Bergstation die Senke nach dem Liftausstieg dann als Speicherteich auf 2460M.ü.M zu bauen um die Nülli Standartabfahrt und die Piste am Junollift zu beschneien. ( Talabfahrt ist ja bereits flächendeckend beschneibar ebenso die Schlittelbahn )

Eine Verbindungsbahn Jakobshorn zum Rinerhorn verursacht meines erachtens wiederum nur hohe Kosten im vergleich zum Nutzen. Der im Skipass inbegriffene Bus Linie 7 fährt alle 20min zum Rinerhorn mit konfortablen Gelenkbussen, also wirklich kein Problem! Fahrt ca. 15min ab Bhf Platz Jakobshorn bis Bhf Glaris.

Meines erachten ist auch die 1. Sektion der Jakobshornbahn eine TOTAL ÜBERISSENE UNNÖTIG TEURE ( 35Mio. ) Prestige Investition.... Un warten auf die nächste Bahn muss man IMMER noch.... die Waldschneise wurde so stark ausgeholzt ( erinnere mich an das Theater der Grünen wegen ein paar Bäumen zum versetzten des Geisslochübungsliftes.... ) jetzt kein Thema. Da hätte man besser eine 12er Kabinen EUB gebaut neben der Bolgenplaza mit einer einfachen UNI-G Station in rot/schwarz welche bis zur Ischalp geführt hätte dort dann die Garagierung der Fahrzeuge und in einer nächsten Etappe dann den Durchlauf und die 2 Sektion Ischalp- Jakobshorn. So wäre ein reibungsloser und für die Fahrgäste SEHR konfortable Neuerschliessung und Modernisierung des Jakobshorns entstanden.....

War am Wochenende auf dem Jakobshorn.... und es war mühsam da bereits auf der 1 Sektion die halbe Kabine mit Bikes vollgestellt war... beim umsteigen in die nun kleinere 2.Sektion verschärfte sich dann das Problem noch mehr.... ( mit der Kabinen EUB kommen die Gäste schneller und regelmässig weg und die Bikes könnten ( 2Stk. / Kabine ) an speziellen Bikebügeln an den Türen befördert werden... ( wie z.B CWA Kabinen am Weissenstein )

Für solche Einschätzungen und Ideen braucht man keinen DOKTORTITEL oder höhere Fachschule.Warum solche Ideen der Geschäftsleitung der DKM nicht in den Sinn kommen weiss ich leider auch nicht.... schade um das verlochte Geld dessen Nutzen nicht wirklich ersichtlich ist..... :surprised: denn was zu teuer ist bringt nix... kenne wir ja aus der Vergangenheit... Stichwort: neue Parsennbahn.... da wurde auch viel Geld verlocht und am Schlus war es so einfach... Trasseen der Standseilbahn erneuern breitere Fahrspur, grössere Wagen, höhere Fahrgeschwindigkeit und perfekt ists :D :D :D
 
vielleicht dann noch ein Input zur Vorbereitung deines Vorstellungsgesprächs als Berater für die Bergbahnen ...

Das Bolgenplaza steht mitten in der Landwirtschaftszone. Neue Bauten sind dort nicht erlaubt. Nicht einmal ein Ausbau des bestehenden Bolgenplazas wurde den Bergbahnen damals erlaubt (in der Südostschweiz wurde damals lang und breit darüber berichtet). Und ob die Parzellen drumherum überhaupt den Bergbahnen gehören weiss ich auch nicht. Die neue 1. Sektion der Jakobshornbahn hat übrigens nicht 35 Mio. gekostet, sondern "nur" 23 Mio.

Bei Madrisa waren die DKB nur Minderheitsaktionär mit 40% des Aktienkapitals. Von den Investitionen in die neue Gondelbahn mussten die DKB im Jahr 2005 nur 1 Mio. selbst bezahlen. Der Rest wurde von Gemeinde, Bund und Kanton GR übernommen. Wirklich überschaubar. Zum Glück haben sich nun Investoren gefunden, die mit Klosters und der Madrisa verbunden sind und jetzt mit der grossen Kelle anrichten. Und die DKB können das Geld sparen und im Kerngebiet investieren.

Zum Kerngebiet gehört meines Erachtens auch das Rinerhorn. Die Investitionen in Beschneiung und, irgendwann einmal, Sesselbahnen, wird dort schon kommen. Sofern sich die DKB finanziell einigermassen auf dem heutigen Niveau halten können. Das Rinerhorn ist mit Pischa nicht vergleichbar. Pischa ist nun halt als Skiberg für Davos völlig unnötig, da abgelegen und klein. Jeder Franken Investition in die Ski-Infrastruktur von Pischa ist herausgeworfenes Geld. Aus Pischa könnte man eventuell etwas anderes machen, mir fehlen da aber auch die Ideen. Irgendetwas Spezielles wie z.B. Arosa mit dem Bärenland. Da müssten sich halt die Gemeinde, die Tourismus-Leute, die Hoteliers etc. etwas einfallen lassen. Gerade im Sommer ist Pischa eigentlich viel schöner als die Steinwüste Parsenn/Weissfluhjoch.
 
Treasure Island schrieb:
vielleicht dann noch ein Input zur Vorbereitung deines Vorstellungsgesprächs als Berater für die Bergbahnen ...
Und noch ein zweiter Tipp: Vor dem Absenden der Bewerbung diese zuerst nochmal durchlesen... :wink:
 
Treasure Island schrieb:
vielleicht dann noch ein Input zur Vorbereitung deines Vorstellungsgesprächs als Berater für die Bergbahnen ...

Das Bolgenplaza steht mitten in der Landwirtschaftszone. Neue Bauten sind dort nicht erlaubt. Nicht einmal ein Ausbau des bestehenden Bolgenplazas wurde den Bergbahnen damals erlaubt (in der Südostschweiz wurde damals lang und breit darüber berichtet). Und ob die Parzellen drumherum überhaupt den Bergbahnen gehören weiss ich auch nicht. Die neue 1. Sektion der Jakobshornbahn hat übrigens nicht 35 Mio. gekostet, sondern "nur" 23 Mio.

Bei Madrisa waren die DKB nur Minderheitsaktionär mit 40% des Aktienkapitals. Von den Investitionen in die neue Gondelbahn mussten die DKB im Jahr 2005 nur 1 Mio. selbst bezahlen. Der Rest wurde von Gemeinde, Bund und Kanton GR übernommen. Wirklich überschaubar. Zum Glück haben sich nun Investoren gefunden, die mit Klosters und der Madrisa verbunden sind und jetzt mit der grossen Kelle anrichten. Und die DKB können das Geld sparen und im Kerngebiet investieren.

Zum Kerngebiet gehört meines Erachtens auch das Rinerhorn. Die Investitionen in Beschneiung und, irgendwann einmal, Sesselbahnen, wird dort schon kommen. Sofern sich die DKB finanziell einigermassen auf dem heutigen Niveau halten können. Das Rinerhorn ist mit Pischa nicht vergleichbar. Pischa ist nun halt als Skiberg für Davos völlig unnötig, da abgelegen und klein. Jeder Franken Investition in die Ski-Infrastruktur von Pischa ist herausgeworfenes Geld. Aus Pischa könnte man eventuell etwas anderes machen, mir fehlen da aber auch die Ideen. Irgendetwas Spezielles wie z.B. Arosa mit dem Bärenland. Da müssten sich halt die Gemeinde, die Tourismus-Leute, die Hoteliers etc. etwas einfallen lassen. Gerade im Sommer ist Pischa eigentlich viel schöner als die Steinwüste Parsenn/Weissfluhjoch.


Hallo, uhmm das Darlehen an die Madrisabahn war höher als 1Mio..... kannst Du in den Geschäftsberichten Nachlesen... :ja: :ja: :ja:
Wie konnten denn vor einigen Jahren die neuen Wohnblöcke in dieselbe Wiese gebaut werden?!.... Das soll mir mal einer erklären.... :oops: :oops: :oops:

Finde es immer wieder lustig wie sich Leute in kleinen Details so behaften können.... es ging ja um die Kernaussage das die neue Pendelbahn einfach zu teuer ist im Verhältnis zum Nutzen und Komfort für die Fahrgäste.... desshalb bin ich überzeugt das eine EUB Gondelbahn da wesentlich mehr gebracht hätte und eine Erweiterung durch eine zweite Sektion als Ersatz für die 2Sektion 60er PB zum Gipfel wäre dann die perfekte Lösung gewesen..... ( Ich frag mich manchmal einfach warum solche einfachen Lösungen nihct mal geprüft werden.... ähnlicher Fehlentscheid war den Total Sessel als 4er statt als 6er zu bauen..... das ist eine HAUPTACHSE und Hauptbeschäftigungsanlage und Hauptrückbringer zum Weisfluhjoch..... :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein:

Selbstverständlich hätte man die neue EUB auch von der alten Talstation aus realisieren können.... keine Frage damit die Skifahrer weiterhin bequem zur Bahn stolpern können :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
 
Also ich persönlich fand die Investition in die neue Jakobshornbahn auch übertrieben. Ich hätte da einfach die alte PB noch ein paar Jahre weiter laufen gelassen.

Was die 2. Sektion Jaki betrifft: Offenbar scheinst du dich da besser auszukennen in Sachen Seilbahnbau... Die Trassee dort hoch ist auch nicht ohne. Eine Gondelbahn wäre wohl schon irgendwie möglich gewesen dort, aber sicher sehr teuer gewesen. Im Sommer ist es aber tatsächlich etwas ärgerlich, wenn die Kabine der 2. Sektion mit Bikes vollgestopft ist (das ist ja erst seit letztem Sommer erlaubt)

Wenn du dich aber so an der PB störst, wieso gehst du dann nicht via Fuxägufer ins Skigebiet?

Wegen diesem angeblichen Darlehen der DKB an die Madrisa (KMB): das würde mich wunder nehmen, wie viel die DKB da gehahlt haben. Hättest du die entsprechendene Quelle dazu?
Ich habe bis jetzt noch nie von dem gehört... Da hatten vorallem die Gemeinden Klosters und Saas viel Geld eingeschossen.

Wegen des Bolgen-Areals: Na, ich vermute stark, dass die Wohnblöcke in einer anderen Zone stehen oder das Gebiet mal umgezont wurde

@ Treasure Island: eigentlich unterstütze ich die meisten deiner Aussagen, aber der Kommentar zur Pischa kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Pischa war weder unnötig noch klein. Dazu haben wir aber schon oft diskutiert hier im Forum. Wenn du willst, kann ich die auch noch meine Maturaarbeit schicken, dann kannst du meine These nachlesen.

Nun kann man aber hoffen, dass mit dem Bau der Furka-Sesselbahn der Investitionsbedarf auf Jakobshorn, Parsenn und Gotschna vorerst gedeckt ist und man sich nun einigen Neuerungen auf dem Rinerhorn zuwenden kann. Obwohl- Schertenleib betonte immer wieder, dass sich jede Bergbahngesellschaft selber finanzieren müsse. So quasi "survival of the fittest".

Zum Schluss möchte auch ich mich noch einreihen in den Club deiner Berater: Satzzeichen sind keine Rudeltiere und dauerhafte Grossschreibung von Wörtern wird als UNANSTÄNDIG angesehen...
 
Was schon vermutet wurde, ist jetzt definitiv. Gemäss einem Bericht in der heutigen Klosterser-Zeitung wird der Heidlift auf die Saison 2017/18 auf die Madrisa gezügelt.
In der kommenden Saison wird er von der Madrisabahn das letzte Mal am bestehenden Standort betrieben. Der steigende Betriebsaufwand und zunehmend schneearme Winter haben die Skischule dazu bewogen, den Betrieb im Tal einzustellen.
Schön, dass der Lift nicht liquidert wird. Trotzdem irgendwie schade, dass der einzige Übungslift im Tal verschwindet. Der Skilift Selfanga ist ja bekanntlich kein Übungsgelände für Anfänger. Weiterhin im Tal unten betrieben wird der Snowgarden gegenüber Sportzentrum mit zwei Förderbändern.

Wo genau der Lift hinkommt, steht nicht. Irgendwo im Dreieck Kinderland - Albeinalift - exSkibar im Winter (weiss Name nicht mehr).
 
ski-chrigel schrieb:
Treasure Island schrieb:
vielleicht dann noch ein Input zur Vorbereitung deines Vorstellungsgesprächs als Berater für die Bergbahnen ...
Und noch ein zweiter Tipp: Vor dem Absenden der Bewerbung diese zuerst nochmal durchlesen... :wink:
Ich staune immer wieder ob den Ideen gewisser "Hobbybähnler" (sei es Eisenbahn oder Seilbahn) zu meinen, man könne von aussen vom Bürostuhl aus die Geschehnisse besser beurteilen als die direkt involvierten Personen, welche wirklich die Verantwortung tragen und täglich bei den Bahnen arbeiten, und sich vor allem anzumassen, man wisse in schönster Besserwissermanier besser als die ach so dummen und unfähigen Führungskräfte, welche Anlage/Investitition nun die richtige sei, inkl. "Bewerbung" nach dem Motto: "Jetzt zeige ich den studierten "da oben" wie der Hase läuft."

Ich bin auch nicht mit allem, was Schertenleib fabriziert, einverstanden, weiss Gott nicht. Siehe Pischa.
Aber ich bitte um Respekt ggü. den verantwortlichen Personen und ihrer Arbeit und vor allem darum diese auch richtig einzuordnen.
Davos ist keine Modelbahn, wo man schnell, schnell die gewünschte Bahn in der gewünschten Ausführung am gewünschten Ort hinstellen kann...
 
Blue Boarder schrieb:
Was schon vermutet wurde, ist jetzt definitiv. Gemäss einem Bericht in der heutigen Klosterser-Zeitung wird der Heidlift auf die Saison 2017/18 auf die Madrisa gezügelt.
In der kommenden Saison wird er von der Madrisabahn das letzte Mal am bestehenden Standort betrieben. Der steigende Betriebsaufwand und zunehmend schneearme Winter haben die Skischule dazu bewogen, den Betrieb im Tal einzustellen.
Schön, dass der Lift nicht liquidert wird. Trotzdem irgendwie schade, dass der einzige Übungslift im Tal verschwindet. Der Skilift Selfanga ist ja bekanntlich kein Übungsgelände für Anfänger. Weiterhin im Tal unten betrieben wird der Snowgarden gegenüber Sportzentrum mit zwei Förderbändern.

Wo genau der Lift hinkommt, steht nicht. Irgendwo im Dreieck Kinderland - Albeinalift - exSkibar im Winter (weiss Name nicht mehr).

Dazu noch die offizielle Mitteilung, hier aus der Gipfel-Zeitung geklaut:
C3wAOoCFb7hmMEAiUiDq3FLxpZERHygAoCG5Lrrkp30


Hier noch eine weitere Neuerung (Ersatz für Totalp-Bar):
uWJGxnARc-mkkPis9yzzoYwperA5BVQatm9czM3Jhv0
 
Schöditaz schrieb:
Dazu noch die offizielle Mitteilung, hier aus der Gipfel-Zeitung geklaut:
C3wAOoCFb7hmMEAiUiDq3FLxpZERHygAoCG5Lrrkp30


Hier noch eine weitere Neuerung (Ersatz für Totalp-Bar):
uWJGxnARc-mkkPis9yzzoYwperA5BVQatm9czM3Jhv0
ich sehe da nur "bild" geschrieben :-(
 
Das Neuste ist ja jetzt das die Mittagskarten ab 10:30 Uhr und nachmittagskarten ab 13 Uhr gestrichen wurden!!! Es gibt jetzt nur noch Tages- und Nachmittagskarten ab 12:15 Uhr ganz toll so wird der Andrang noch grösser... warum keine stündliche Preisabstufung? Es geht wieder rein um den Profit das mehr Leute vor 12:15 den Tagesskipass kaufen.... gerade Ferienwohnungsbesitzer werden so sicher nicht mehr sondern noch weniger Skifahren....

Ausser auf Parsenn und Jakobshorn wird nicht Investiert... dafür prozt man mit einer überteuerten Pendelbahn welche heute ausser bei Peak to Peak Bahnen keiner mehr baut..... am Jakobshorn folgt dann wohl bald der Ersatz der 2.Sektion auch wieder durch eine neue pompöse Pendelbahn na toll! Wieder nichts gelernt. :rolleyes: :rolleyes:
 
Ich finde es gut, dass du der DKM Arroganz zuschreibst, diese jedoch selbst ohne Frage in diesem Punkt deutlich übertriffst.

Die Sache ist, dir fehlen als Außenstehender einige wichtige Informationen. Und zwar, was haben die Alternativvorschläge gekostet, was haben sie für Vorteile/Nachteile, sind sie überhaupt möglich etc.

Zur Jakobshornbahn: Ich sehe das ähnlich wie Schöditaz, dass sie aus meiner subjektiven Sicht noch nicht erneuert werden hätte müsste. Jedoch weiß ich nicht, was in die alte Bahn investiert werden hätte müssen. Für diese kurze Strecke ist sicher eine Pendelbahn geeignet. Man kann einen 3 Minutentakt fahren (wenn man wollte). Für die Strecke lohnt noch keine 3S und eine EUB stelle ich mir persönlich schwierig vor. Für die 2. Sektion sollte jedoch aufgrund der Distanz eine 3S deutlich attraktiver sein, evtl sollte auch eine EUB möglich sein (bin in China mit recht krassen gefahren, da weiß ich aber nicht, ob hier die Behörden mitspielen, zB am Tianmen shan, dagegen wäre das Jaki nix).
 
Boarder80 schrieb:
Ich weiss nicht was Deine Funktion ist bei den DKM AG. Aber Deine Aussage trifft es auf den Punkt was genau dieses Unternehmen an Arroganz an den Tag legt.... wir sind die Besten etc. da wird Geld für teure Berater eingesetzt was am Ende nichts bringt.....

Das Neuste ist ja jetzt das die Mittagskarten ab 10:30 Uhr und nachmittagskarten ab 13 Uhr gestrichen wurden!!! Es gibt jetzt nur noch Tages- und Nachmittagskarten ab 12:15 Uhr ganz toll so wird der Andrang noch grösser... warum keine stündliche Preisabstufung? Es geht wieder rein um den Profit das mehr Leute vor 12:15 den Tagesskipass kaufen.... gerade Ferienwohnungsbesitzer werden so sicher nicht mehr sondern noch weniger Skifahren....

Ausser auf Parsenn und Jakobshorn wird nicht Investiert... dafür prozt man mit einer überteuerten Pendelbahn welche heute ausser bei Peak to Peak Bahnen keiner mehr baut..... am Jakobshorn folgt dann wohl bald der Ersatz der 2.Sektion auch wieder durch eine neue pompöse Pendelbahn na toll! Wieder nichts gelernt!

Mit wem sprichst du jetzt an dieser Stelle genau? Das habe ich irgendwie nicht so kapiert :gruebel:

Einige Korrekturen zu deinem Beitrag möchte ich gerne noch anbringen:

1. Es gibt keine DKM AG. Es gibt die Davos Klosters Bergbahnen AG, die 2002 aus einer Fusion der Parsenn-, Gotschna- und Jakobshornbahn hervorging. Das Rinerhorn und die Pischa werden als (Stief-)Tochtergesellschaften geführt (DKB = Mehrheitsaktionärin). Bis vor kurzem waren die DKB auch noch Minderheitsaktionärin der Madrisabahn.

2. Die Tarifstruktur der DKM wird auf den Winter hin tatsächlich geändert, allerdings darfst du nicht vergessen, dass nun eine Vormittagskarte eingeführt wird, die von vielen Seiten gewünscht worden ist. Das Zusammenschmelzen der Mittags- und Nachmittagskarte finde ich persönlich auch Käse.

3. "Ausser auf Parsenn und Jakobshorn wird nicht investiert". Na, das was derzeit auf Madrisa abläuft hat ja nichts mit investieren zu tun... Auch beim Rinerhorn tut sich immer mal wieder etwas - wenn auch nicht so viel (Ausbau Beschneiungsanlage, Aufbau Blockhuus etc.)

4. Ein Ersatz der 2. Sektion Jakobshornbahn dürfte nicht so bald kommen. 2014 wurde der Antrieb der guten alten PB erneuert. Eine 3-S oder eine Gondelbahn auf das "Jacky Hill" wäre wahrscheinlich schon machbar (wie Blablupp mit Beispielen deutlich macht), aber meines Erachtens ist das rausgeschmissenes Geld. Die PB reicht dort völlig aus, da im Winter zusätzlich der Bräma-Jet genutzt werden kann und mit der Achse Fuxägufer-Clavadeler-Güggel eine weitere leistungsstarke Verbindung zum Gipfel besteht. Im Sommer reicht die Bahn auch aus, sofern nicht zu viele Biker drin sind.



Hier noch das Bild, das ich euch schuldig bin zur neuen Totalp-Gastro:
ac84pkz2.jpg
 
Mit wem sprichst du jetzt an dieser Stelle genau? Das habe ich irgendwie nicht so kapiert :gruebel:
Er meint wohl mich. Allerdings würde dann das Zitat an den Anfang des Beitrages gehören.

Boarder80 schrieb:
Ich weiss nicht was Deine Funktion ist bei den DKM AG. Aber Deine Aussage trifft es auf den Punkt was genau dieses Unternehmen an Arroganz an den Tag legt.... wir sind die Besten etc. da wird Geld für teure Berater eingesetzt was am Ende nichts bringt.....
Ich habe gar keine Funktion bei den Davoser Bergbahnen, sondern wollte aufzeigen, dass Du es dir in deinen Schimpftiraden etwas sehr einfach machst.
Von wegen Arroganz und so würde ich mir mal die eigenen Beiträge anschauen. Du übst schärfste Kritik an den Davoser Bergbahnen und stellst Dich als derjenige hin, der einzig und alleine weiss, was für die Davoser Bergwelt das einzig richtige ist. Dass deine Ausführungen nicht ganz der Wahrheit entsprechen, haben die einmal mehr sehr sachkundigen Posts von Schöditaz dargelegt.

Man kann durchaus über die Investitionen in Davos diskutieren. Aber dann bitteschön auf sachliche Art und Weise, wie es die anderen User hier und in anderen Threads auch können.
Und nein, das sage ich nicht, weil ich mit den Davoser Bergbahnen zu tun habe, sondern das sage ich als neutraler User, der gerne über diese Themen sachlich diskutieren möchte.
 
Mit wem sprichst du jetzt an dieser Stelle genau? Das habe ich irgendwie nicht so kapiert :gruebel:
So erging es mir auch... Ganz schön grossmäulig für den bloss 3. Beitrag im AF...
Inhaltlich wurde schon alles gesagt. Auch die Diskussion der Sinnhaftigkeit einer PB hatten wir ausführlich diskutiert (ich hätte ebenfalls eine EUB gewünscht). Überall gibt es Entscheidungen, über die man diskutieren kann und rückblickend sind manche auch falsch, aber solches Stammtischgepolter brauchen wir hier wirklich nicht zu haben.
 
Ich erachte mich - wie wohl die meisten hier - auch als kritischen Beobachter der Investitionsentscheidungen der Davos Klosters Bergbahnen AG, als kleiner Aktionär auch noch aus persönlicher finanzieller Betroffenheit (wobei dies völlig nebensächlich ist, meine Optik ist primär die des glücklichzumachenden Bergbahnkonsumenten).

Um wieder mal etwas Positives loszuwerden: Der von Schöditaz gepostete Bericht von der neuen Gastrolokalität "Totalp" weckt Vorfreude. Dem Parsenngebiet, v.a. in diesem Teilbereich, tun neue und attraktive Gastroangebote gut, ich begrüsse diese Investition sehr, und auf den ersten Blick sieht dies optisch attraktiv aus. Allerdings kann ich mir aufgrund des Bildes nicht vorstellen, dass in dieser Lokalität schliesslich je 100 Innen- und Aussensitzpläte zur Verfügung stehen, das Ganze sieht hier zu klein aus.

Apropos optischer Attraktivität: Nach Ueberfliegen des Baugesuchs für den Furka-Sessel, befürchte ich, dass wie immer in Davos (letztmals Brämajet) wieder völlig gesichtslose 0815-Stationen gebaut werden. Ich bin der grossen Ueberzeugung, dass attraktive Bergbahnarchitektur von zunehmender Bedeutung für den Gast ist. Obwohl ich oft heftiger Kritiker der Laaxer bin, finde ich deren schlichte, einheitliche und modern-natürliche Sesselbahnstationsbauten als sehr gelungen und vorbildhaft. Ich hoffe, dass die Davoser diesbezüglich in Zukunft auch etwas stilvoller werden.
 
Lieber die Standartstationen nehmen und das gesparte Geld für etwas anderes wie Beschneiung oder den nächsten Lift verwenden oder auch nur um die Ticketpreise nicht zu erhöhen.
 
Lieber die Standartstationen nehmen und das gesparte Geld für etwas anderes wie Beschneiung oder den nächsten Lift verwenden oder auch nur um die Ticketpreise nicht zu erhöhen.

Ich habe grundsätzlich Verständnis für diesen Standpunkt, bin aber der Ansicht, dass gelungene Bergarchitektur nicht zwingend oder höchstens unwesentlich teurer ist als lieblose Zweckbauten - ich denke, die supereinfach gebauten, immer gleich aussehenden Laaxer Stationsbauten sind wohl vergleichsweise preiswert erstellt worden, sind aber in der Erscheinung den Davoser Bauten deutlich überlegen. Auch Arosa hat bei der Carmenna-Sesselbahn diesbezüglich gute Arbeit geleistet.
 
Ich habe heute auf Skiinfo.de folgenden Satz über den Neubau auf der Madrisa gelesen:
Davos-Klosters [...] verpasst gleich einen ganzen Berg ein neues Design: Auf Madrisa sollen die behindertengerechte Sechsersesselbahn Schaffürggli und ein neues Restaurant der Startschuss sein, um das Gebiet zu Europas führendem Pistenrevier für behinderte Schneesportler zu machen.
http://www.skiinfo.de/news/a/621605...deln--neue-lifte--neue-skigebietsverbindungen

Das ist ja ein interessanter Aspket, der mir bislang nicht bekannt war.
Soll mit dem Madrisa-Gebiet explizit ein behindertengerechtes Schneesport-Gebiet gebaut werden?
 
Ja, die Madrisa hat sich schon seit längerer Zeit auf Behinderte spezialisiert. Das Madrida-Land wurde damals ebenfalls rollstuhlgerecht erstellt. Unterstützt werden sie dabei von einem Förderverein.
 
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