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Neues in Davos Klosters

Vielen Dank für die Bilder.
Ich finde die neue Sesselbahn total missraten (wie alle Doppelmayr Anlagen die in den letzten fünf Jahren gebaut wurden).Hätte man vor zehn Jahren gebaut oder noch zwei Jahre gewartet wäre der Sessellift um einiges komfortabler geworden.
Hoffentlich wird der Furka Sessellift eine D-Line Bahn!

Die Pischa ist vor allem für die Stammgäste ein herber Verlust.
Aber ich glaube nicht, dass nur ein Gast weniger nach Davos kommt nach der Schließung. Auch ist ein Abbau der Anlagen bei dem neuen Konzept nur konsequent, da die Stützen die Landschaft verschandeln, und das nun vermarktete Naturerlebnis stören. Jetzt müsste nur noch das Konzept vertieft werden.
Das hieße für mich, dass es wieder einen Sommerbetrieb geben müsste (vor allem für Mountainbiker bietet die Pischa ein ideales Gelände), auch müsste das völlig überdimensionierte und veraltete Bergrestaurant abgerissen werden und neu gebaut werden. Die Pischabahn braucht wohl auch die ein oder andere Investition (spätestens dann 2024).
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Verluste begrenzt werden können und uns die Pischa noch lange erhalten bleibt.
 
Tiob schrieb:
Vielen Dank für die Bilder.
Ich finde die neue Sesselbahn total missraten (wie alle Doppelmayr Anlagen die in den letzten fünf Jahren gebaut wurden).Hätte man vor zehn Jahren gebaut oder noch zwei Jahre gewartet wäre der Sessellift um einiges komfortabler geworden.
Hoffentlich wird der Furka Sessellift eine D-Line Bahn!
Harte Worte! Ich bin also zufrieden mit der neuen Schaffürggli-Bahn. Das ist eine TOP-Bahn. Offensichtlich ist dir noch nicht aufgefallen, dass die Bahn für Kinder perfekt ist, vorallem auch durch den höhenverstellbaren Boden bei der Talstation.
Zudem hängt in jeder Gondel der Madrisabahn eine Anleitung, wie man die Sesselbahn zu benutzen hat. So kann sich jedermann vorbereiten. Ich weiss nicht, was du gegen diese Bahn hast.

Aber ja, Furka wird eine D-Line. Seit ca. 3 Wochen hängt bei der Talstation des Doppelliftes ein Plakat, das für die neue Bahn wirbt. Werde das bei Gelegenheit mal fotografieren.

Tiob schrieb:
Aber ich glaube nicht, dass nur ein Gast weniger nach Davos kommt nach der Schließung. Auch ist ein Abbau der Anlagen bei dem neuen Konzept nur konsequent, da die Stützen die Landschaft verschandeln, und das nun vermarktete Naturerlebnis stören. Jetzt müsste nur noch das Konzept vertieft werden.
Das hieße für mich, dass es wieder einen Sommerbetrieb geben müsste (vor allem für Mountainbiker bietet die Pischa ein ideales Gelände), auch müsste das völlig überdimensionierte und veraltete Bergrestaurant abgerissen werden und neu gebaut werden. Die Pischabahn braucht wohl auch die ein oder andere Investition (spätestens dann 2024).
Eine Öffnung im Sommer wäre natürlich sehr wünschenswert. Warten wir mal ab, bis die Zahlen der laufenden Saison bekannt werden. Wenn sich die Bahn finanziell erholt, könnte eine Sommer-Öffnung evtl wieder zum Thema werden. Das Bergrestaurant abzureissen ist jedoch dumm. Das Gebäude ist ja nur aus heutiger Sicht überdimensioniert, früher war das jeweils punpenvoll und auch von Seminaren etc. genutzt. Die jetzige Situation mit dem Pischa-Kafi ist nicht mal eine soo schlechte Lösung, auch wenn ich persönlich lieber wieder eine richtige Beiz dort oben hätte.
 
Schöditaz schrieb:
Offensichtlich ist dir noch nicht aufgefallen, dass die Bahn für Kinder perfekt ist, vorallem auch durch den höhenverstellbaren Boden bei der Talstation.
Zudem hängt in jeder Gondel der Madrisabahn eine Anleitung, wie man die Sesselbahn zu benutzen hat. So kann sich jedermann vorbereiten. Ich weiss nicht, was du gegen diese Bahn hast.
Der höhenverstellbare Boden ist nicht das Problem. Die Fußraster sind viel zu klein, sodass die Skier immer runterrutschen (geschweigenden Snowboards :rolleyes: ), die Sitzabgrenzungen sind einengend oder zumindest sind die Sitze zu schmal, und auf die Heizung hätte ich auch verzichten können.
Das mit der Sicherheit ist Marketingblödsinn, da es so gut wie unmöglich ist aus einem Sessellift rauszurutschen.
Es ist wirklich eine Schande, dass der (noch!) Weltmarktführer im Seilbahnbau ausschließlich solche verhunzten Sessellifte herstellt. Nicht ohne Grund gewinnen Leitner und BMF gefühlt immer mehr Ausschreibungen :twisted:
 
Es ist beschämend, dass nun auch der Mitteltällilift abgerissen wird. :evil: :evil:

Aber Schertenleib will wohl bevor er aufhört, bei Pischa klare Tatsachen schaffen, so dass es schwierig wird in Zukunft auch bei Interesse von ausserhalb zu investieren um eventuell wieder Skibetrieb anzubieten.

Ja, das ist wirklich ein Jammer. Und folgende Zusatzgedanken meinerseits:

> Wäre es taktisch nicht schlau gewesen, diese Skiliftrückbauten wenigsten als Pfand für allfällige parsennseitige Skigebietserweiterungen zB. im Raum Obersäss/Kreuzweg (westlich der bestehenden Schiferbahn) einzusetzen?
> Ein normalerweise zuverlässig informierter Insider liess mich wissen, dass Red Bull am Kauf des Pischa-Gebiets interessiert gewesen sei. Dies wäre für die Destination Davos-Kloster eine Riesenchance gewesen, v.a. bezüglich Anziehungskraft für jüngere Skitouristen. Mir ist dieses Jahr aufgefallen, dass das durchschnittliche Publikum in Laax deutlich jünger ist als in Davos. Mit RedBull hätte diesem Davoser-Ueberalterungsrisiko entgegengetreten werden können - kann jemand dieses Oesterreicher-Interesse bestätigen? Zudem: Mit einem geeigneten Zusammenarbeitsvertrag/-serviceagreement hätte sich sicher auch das Konkurrenzrisiko für die Bergbahnen gut steuern lassen, und dank der mittel- und lgfr höheren Attraktivität der Region hätten sicher auch die etablierten Gebiete Parsenn & Jakobshorn profitiert.
> Ein Frage würde ich gerne mal von den Bergbahn-Betreibern beantwortet erhalten: Wo in Davos sollen skibegeisterte Familien den Wintersport geniessen (ausser denjenigen, die in Davos Platz wohnen oder denen es egal ist, in einem überhitzten Bus jeweils 25 Minuten ab Davos Dorf nach Rinerhorn zu tuckern (keine bequeme RHB-Verbindung vorhanden) - ein attraktivierte Pischa wäre der perfekte Ort für Familien.
 
Firnfan schrieb:
> Wäre es taktisch nicht schlau gewesen, diese Skiliftrückbauten wenigsten als Pfand für allfällige parsennseitige Skigebietserweiterungen zB. im Raum Obersäss/Kreuzweg (westlich der bestehenden Schiferbahn) einzusetzen?
Ich muss immer schmunzeln, wenn im Forum zu solchen Umtauschaktionen geraten wird. Sei es hier oder Lagalp oder Andermatt. Hab ihr echt das Gefühl Umweltverbände funktionieren nach dem Hohl das Stöckchen Prinzip? Frei nach dem Schema, "Wir haben den ersten Berg verschandelt, war wohl kein Erfolg, hier könnt ihn wieder haben, wir verschandeln dafür den Nächsten"?? :lach:
Die Fodei hatte mal Lifte, dank den Parsennbahnen gibt es da keine mehr. Für teures Steuergeld und durch die Armee wurde das Ganze renaturiert. Glaubt ernsthaft einer, man würde jetzt nochmals für teures Steuergeld Pischa Renaturieren um die Fondei wieder zu verkabeln? Mal abgesehen davon, dass für einen Konzessionsinhaben eine Rückbaupflich besteht, wenn er eine Anlage nicht mehr betreibt und unterhält, die Betriebsbewilligung oder Konzession erlischt.
 
Danke ATV für deine Worte. Du sprichst mir aus dem Herzen.
Firnfan schrieb:
> Ein normalerweise zuverlässig informierter Insider liess mich wissen, dass Red Bull am Kauf des Pischa-Gebiets interessiert gewesen sei. Dies wäre für die Destination Davos-Kloster eine Riesenchance gewesen, v.a. bezüglich Anziehungskraft für jüngere Skitouristen. Mir ist dieses Jahr aufgefallen, dass das durchschnittliche Publikum in Laax deutlich jünger ist als in Davos. Mit RedBull hätte diesem Davoser-Ueberalterungsrisiko entgegengetreten werden können - kann jemand dieses Oesterreicher-Interesse bestätigen? Zudem: Mit einem geeigneten Zusammenarbeitsvertrag/-serviceagreement hätte sich sicher auch das Konkurrenzrisiko für die Bergbahnen gut steuern lassen, und dank der mittel- und lgfr höheren Attraktivität der Region hätten sicher auch die etablierten Gebiete Parsenn & Jakobshorn profitiert.
Eigentlich haben wir die ganze Pischa-Geschichte schon zur genüge hier diskutiert. Dass Red Bull Pischa kaufen wollte, erzählt man sich in ganz Davos, und das schon seit einigen Jahren. Da dürfte sicherlich etwas dran sein. Dass diese Offerte abgelehnt wurde, zeigt einfach einmal mehr, dass das Führungregime der Bergbahnen kurzsichtig und sturköpfig handelt.

Firnfan schrieb:
> Ein Frage würde ich gerne mal von den Bergbahn-Betreibern beantwortet erhalten: Wo in Davos sollen skibegeisterte Familien den Wintersport geniessen (ausser denjenigen, die in Davos Platz wohnen oder denen es egal ist, in einem überhitzten Bus jeweils 25 Minuten ab Davos Dorf nach Rinerhorn zu tuckern (keine bequeme RHB-Verbindung vorhanden) - ein attraktivierte Pischa wäre der perfekte Ort für Familien.
Ob man nun vom Dorf nach Glaris zum Rinerhorn fährt oder vom Platz zur Pischa ist etwa "Hans was Heiri". Ich sehe da kein Problem. Die Bus-Fahrt vom Dorf nach Glaris ist in 20 Minuten hinter sich gebracht, das ist keine Hexerei.

Ich bin aber gespannt wie ein Regenschirm, wie viel die Madrisa in diesem Winter zulegen konnte. Ich bin überzeugt, dass die Zahlen gut aussehen und sich die Investitionen gelohnt haben.
 
Tiob schrieb:
Der höhenverstellbare Boden ist nicht das Problem. Die Fußraster sind viel zu klein, sodass die Skier immer runterrutschen (geschweigenden Snowboards :rolleyes: ), .... :twisted:
Ach herrjeh, die komischen Dreiecke. Ich sehe es jetzt erst. :tot:
Mag für Kiddies vielleicht hilfreich sein, ich bevorzuge mit längeren Beinen definitiv die (bisher) normalen Fußraster mit etwas Platz. Da kann man auch mal ein wenig zum Entspannen die Beine bewegen und zur Seite kippen. Mit den Dreiecken muss man sich fast schon konzentrieren.
 
Firnfan schrieb:
> Ein Frage würde ich gerne mal von den Bergbahn-Betreibern beantwortet erhalten: Wo in Davos sollen skibegeisterte Familien den Wintersport geniessen (ausser denjenigen, die in Davos Platz wohnen oder denen es egal ist, in einem überhitzten Bus jeweils 25 Minuten ab Davos Dorf nach Rinerhorn zu tuckern (keine bequeme RHB-Verbindung vorhanden) - ein attraktivierte Pischa wäre der perfekte Ort für Familien.
Schertenleib handelt eben im Interesse seines Geldbeutels, und nicht im Interesse des Davoser Tourismus. Wobei man ihm das auch nur zum Teil einen Vorwurf machen kann, da die DKB eben ein Privates gewinnorientiertes Unternehmen sind.
Die Gemeinde Davos ist mindestens genauso schuld, da sie tatenlos dem Niedergang zuschaut ohne etwas zu tun (der Erhalt der Pischa ist ja durchaus ein "common interest"). Pradaschier in Lenzerheide zeigt doch wie es anders geht: Hätte sich die Gemeinde Churwalden dort vor zehn Jahren nicht so engagiert wäre dieser Skigebietsteil schon längst geschlossen. Heute wird dort wieder investiert, und mit dem "Portal Churwalden" gibt es sogar wieder ein strategisches Interesse an der Ecke des Skigebietes.

ATV schrieb:
Ich muss immer schmunzeln, wenn im Forum zu solchen Umtauschaktionen geraten wird. Sei es hier oder Lagalp oder Andermatt. Hab ihr echt das Gefühl Umweltverbände funktionieren nach dem Hohl das Stöckchen Prinzip? Frei nach dem Schema, "Wir haben den ersten Berg verschandelt, war wohl kein Erfolg, hier könnt ihn wieder haben, wir verschandeln dafür den Nächsten"?? :lach:
Die Fodei hatte mal Lifte, dank den Parsennbahnen gibt es da keine mehr. Für teures Steuergeld und durch die Armee wurde das Ganze renaturiert. Glaubt ernsthaft einer, man würde jetzt nochmals für teures Steuergeld Pischa Renaturieren um die Fondei wieder zu verkabeln? Mal abgesehen davon, dass für einen Konzessionsinhaben eine Rückbaupflich besteht, wenn er eine Anlage nicht mehr betreibt und unterhält, die Betriebsbewilligung oder Konzession erlischt.
Umweltverbände handeln eben nicht immer rational und nach logischen Argumente. Da geht es viel um Politik, und wenn man den Ökos das Gefühl gibt, dass als Ausgleich ein anderer Teil der Alpen "renaturiert" wird sind diese durchaus einfacher zu überzeugen. Im Beispiel Lagalb waren die Umweltverbände zum Beispiel durchaus gesprächsbereit.
Ich verstehe nicht warum die DKB diesen Joker so einfach aus der Hand geben. Beispielsweise eine Verbindung Jakobshorn Rinerhorn ließe sich wahrscheinlich nur durchdrücken wenn man Ausgleichsmaßnahmen anbieten könnte da einiges an Bäume gefällt werden müssten (in dem Land mit den strengsten Umweltgesetzen der Welt :rolleyes: )
 
Tiob schrieb:
Das mit der Sicherheit ist Marketingblödsinn, da es so gut wie unmöglich ist aus einem Sessellift rauszurutschen.

Das hat wohl weniger mit Sicherheit zu tun als mit gesetzlichen Vorschriften. Durch den automatisch schliessenden Schliessbügel mit Verriegelung (Der Bügel kann wärend der Fahrt nicht geöffnet werden) und dem kindergerechten Einstieg dürfen 5 Kinder mit 1 Erwachsenen Person mitfahren. Ohne den automatischen Schliessbügel müsste für jedes Kind 1 erwachsene Person mitfahren, sprich maximal 3 Kinder pro Sessel.
 
IcelandBully schrieb:
Tiob schrieb:
Das mit der Sicherheit ist Marketingblödsinn, da es so gut wie unmöglich ist aus einem Sessellift rauszurutschen.

Das hat wohl weniger mit Sicherheit zu tun als mit gesetzlichen Vorschriften. Durch den automatisch schliessenden Schliessbügel mit Verriegelung (Der Bügel kann wärend der Fahrt nicht geöffnet werden) und dem kindergerechten Einstieg dürfen 5 Kinder mit 1 Erwachsenen Person mitfahren. Ohne den automatischen Schliessbügel müsste für jedes Kind 1 erwachsene Person mitfahren, sprich maximal 3 Kinder pro Sessel.
Ich meine dieses Gesetz gilt nur in AT, in der Schweiz muss pro Kind unter 1,25 m ein Erwachsener mitfahren (mit oder ohne Kindersicherung). Der automatisch verriegelte Bügel ist auch nicht das Problem, sondern das Design der Sessel. Eine gute Lösung hat man zum Beispiel bei der neuen Sesselbahn Curtinella auf dem Corvatsch gefunden: Da werden noch die klassischen Fußraster und Sitze verbaut, aber als Kindersicherung dienen mittige Keile an den Bügeln.
 
Tiob schrieb:
Ich meine dieses Gesetz gilt nur in AT, in der Schweiz muss pro Kind unter 1,25 m ein Erwachsener mitfahren (mit oder ohne Kindersicherung).

Nein das ist in der Schweiz auch so.

Die automatischen Schliessbügel funktionieren nicht mit dem herkömlichen Fussraster. Hätte man die breiten Rohre, wäre die Unfallgefahr viel zu gross beim Schliess- und Öffnungsvorgang.
 
IcelandBully schrieb:
Tiob schrieb:
Ich meine dieses Gesetz gilt nur in AT, in der Schweiz muss pro Kind unter 1,25 m ein Erwachsener mitfahren (mit oder ohne Kindersicherung).

Nein das ist in der Schweiz auch so.

Die automatischen Schliessbügel funktionieren nicht mit dem herkömlichen Fussraster. Hätte man die breiten Rohre, wäre die Unfallgefahr viel zu gross beim Schliess- und Öffnungsvorgang.

Mit der Schaffürgglibahn ist die Regel aber definitiv so, dass 5 Kinder + 1 Erwachsener pro Sessel mitfahren dürfen. Wahrscheinlich liegt dies am höhenverstellbaren Förderband. Bei herkömmlichen Bahnen ist es schon sinnvoll, dass je ein Erwachsener ein Kind auf den Sessel hieven kann. Dieses Problem aber entfällt beim Schaffürggli.
madrisa.ch schrieb:
Neu können bis zu fünf Kinder – bereits ab 90 cm Körpergrösse - mit nur einer erwachsenen Begleitperson befördert werden.

Tiob schrieb:
Ich verstehe nicht warum die DKB diesen Joker so einfach aus der Hand geben. Beispielsweise eine Verbindung Jakobshorn Rinerhorn ließe sich wahrscheinlich nur durchdrücken wenn man Ausgleichsmaßnahmen anbieten könnte da einiges an Bäume gefällt werden müssten (in dem Land mit den strengsten Umweltgesetzen der Welt :rolleyes: )
Das Projekt "Verbindung Rinerhorn-Jakobshorn" wurde mittlerweile auf Eis gelegt. Die Kosten seien zu hoch.
 
Schöditaz schrieb:
Mit der Schaffürgglibahn ist die Regel aber definitiv so, dass 5 Kinder + 1 Erwachsener pro Sessel mitfahren dürfen. Wahrscheinlich liegt dies am höhenverstellbaren Förderband. Bei herkömmlichen Bahnen ist es schon sinnvoll, dass je ein Erwachsener ein Kind auf den Sessel hieven kann. Dieses Problem aber entfällt beim Schaffürggli.

Ja die 5+1 Regel ist wegen der Verriegelung des Bügels.
 
Und warum schauen denn Skilehrer quasi schweizweit, dass jeweils eine erwachsene Person auf dem Sessel ist? Das gilt auch für nicht speziell gesicherte Bahnen.
 
Schöditaz schrieb:
Das Projekt "Verbindung Rinerhorn-Jakobshorn" wurde mittlerweile auf Eis gelegt. Die Kosten seien zu hoch.
Habe ich auch mitbekommen, aber sag niemals nie ! Es scheint diese Jahr endlich mal wieder eine relativ gute Saison zu werden...

IcelandBully schrieb:
Tiob schrieb:
Ich meine dieses Gesetz gilt nur in AT, in der Schweiz muss pro Kind unter 1,25 m ein Erwachsener mitfahren (mit oder ohne Kindersicherung).

Nein das ist in der Schweiz auch so.

Die automatischen Schliessbügel funktionieren nicht mit dem herkömlichen Fussraster. Hätte man die breiten Rohre, wäre die Unfallgefahr viel zu gross beim Schliess- und Öffnungsvorgang.
Inwiefern ist die Unfallgefahr größer bei herkömmlichen Fussrastern? Die waren Jahrzentelang Standart ohne dass es beim Öffnen oder Schließen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko gab.
 
Schleitheim schrieb:
Und warum schauen denn Skilehrer quasi schweizweit, dass jeweils eine erwachsene Person auf dem Sessel ist? Das gilt auch für nicht speziell gesicherte Bahnen.

Weil dort die Bügel nicht automatisch schliessen und verriegeln.

Tiob schrieb:
Inwiefern wäre die Unfallgefahr größer bei herkömmlichen Fussrastern? Die waren Jahrzentelang Standart ohne dass es beim Öffnen oder Schließen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko gab.

Nur schliessen bei herkömlichen Fussrastern, den breiten Rohrträgern, die Skifahrer die Bügel selber. Bei der Schaffürgglibahn wird der Bügel automatisch, etwa 5 Sekunden nach dem Einstieg geschlossen. Bei den breiten Fussrastern wären beim Schliessvorgang Köpfe, Beine, Skis und was noch alles möglich ist direkt unter dem Raster, weil die meisten Personen noch nicht bereit sind in so kurzer Zeit. Mit den schmalen Fussrastern wird diese Gefahr auf ein absolutes Minimum reduziert.
 
IcelandBully schrieb:
Nur schliessen bei herkömlichen Fussrastern, den breiten Rohrträgern, die Skifahrer die Bügel selber. Bei der Schaffürgglibahn wird der Bügel automatisch, etwa 5 Sekunden nach dem Einstieg geschlossen. Bei den breiten Fussrastern wären beim Schliessvorgang Köpfe, Beine, Skis und was noch alles möglich ist direkt unter dem Raster, weil die meisten Personen noch nicht bereit sind in so kurzer Zeit. Mit den schmalen Fussrastern wird diese Gefahr auf ein absolutes Minimum reduziert.
Deswegen muss man aber nicht so Krüppel Fußraster bauen wo die Skier immer runterrutschen und man mit Snowboards gar keinen Halt mehr findet.
Mag ja sein, dass die Bauweise für Skischulen Vorteile bringt, aber für den Rest der Kunden (die zu 99,99% den Liftbetriebe mit ihren Tickets bezahlen) ist der Sessellift unbequem und lästig.
 
Icelandbully, jetzt widersprichst du dir selber. Anscheinend wird ja auch auf der Madrisa ein Erwachsener benötigt, aber gemäss dir würde andernorts drei Erwachsene benötigt. Das habe ich aber noch nie so gesehen.
 
Schleitheim schrieb:
Icelandbully, jetzt widersprichst du dir selber. Anscheinend wird ja auch auf der Madrisa ein Erwachsener benötigt, aber gemäss dir würde andernorts drei Erwachsene benötigt. Das habe ich aber noch nie so gesehen.

Ich sehe den Widerspruch nicht.

Kindergerechte Sesselbahn = 1 Erwachsener pro Sessel
keine kindergerechte Sesselbahn = 1 Erwachsener pro Kind

Bei einem 6er Sessel würde es bei 3 Kindern tatsächlich 3 Erwachsene benötigen. Ob das dann tatsächlich befolgt wird, ist eine andere Frage. Da gibt es aber noch einiges mehr das eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist, aber niemanden interessiert (Stichwort Rucksäcke).
 
Doch, meine ursprüngliche Aussage war, dass Skilehrer jeweils schauen, dass ein Erwachsener pro Sessel dabei ist, unabhängig von der Sesselbahn. "Kindergerechte" Bahnen meide ich sowieso, falls möglich.
 
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