Gemäss heutiger Ausgabe der Davoser Zeitung wurde vom Kanton Graubünden verfügt, die Verbindungsbahn "Silbervogel" Strela-Parsenn abzureissen. Dies,obwohl sie jährlich einmal in Betrieb war und somit betriebsfähig gehalten wurde. Pius App, Mitbesitzer der Schatzalp, wehrte sich gegen diesen Entscheid, hat nun aber definitiv verloren.
Mein Kommentar:
Ein weiterer Fall, der beweist, wie dumm und visionslos die Bergbahn- und Tourismus-Verantwortlichen in Davos handeln. Falls man die Verbindungsbahn wieder in Betrieb genommen hätte, wäre die Parsenn quasi per Knopfdruck um einige schöne Pisten erweitert worden. Die Sturheit der touristischen Faulenzer hat leider erneut gesiegt.
Herrn App mache ich keinen Vorwurf, er hat scheinbar ja alles versucht, um die Bahn zu erhalten. Schämen sollten sich vielmehr die Verantwortlichen der Gemeinde und der Tourismusorganisation sowie die Davos-Klosters-Bergbahnen. Dass man bestehende Infrastruktur, die von gesamtwirtschaftlichem Interesse ist, einfach links liegen lässt, ist für mich unverständlich.