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Neues in Davos Klosters

Schöditaz schrieb:
Ja, hier lief wohl nicht alles wirklich gut ab. Die Initiantin habe erst etwa einen Monat, bevor die Stützen demontiert wurde, mit der Unterschriftensammlung begonnen. Wahrscheinlich wurde seitens der Gemeinde bzw. Seitens der Madrisabahn nicht gut kommuniziert.

Es wurde ein Baugesuch eingegeben, dagegen kann Einspruch erhoben werden, wenn das niemand macht wird gebaut. Zimlich einfach.
 
Die Aroser Zeitung befasst sich in ihrer aktuellen Ausgabe nochmals mit dem Silbervogel und hat ein wenig Hintergrundinfos recherchiert. Interessant – wenn wohl auch nicht überraschend – ist in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass sich die DKM in einem Brief an das Bundesamt für Verkehr offenbar explizit gegen eine Verbindung Strela – Hauptertälli ausgesprochen haben, was laut Pius App nicht unwesentlich zum Rückbauentscheid beigetragen hat.

Weiter wollen die DKM auch nichts von einer neuen Direktverbindung Strelapass – Weissfluhgipfel wissen, die im kantonalen Richtplan als sogenannte Vororientierung aufgenommen wurde. Diese Verbindung sei nicht nötig, da auf der Zubringerachse Davos Dorf – Weissfluhjoch genügend Transportkapazität vorhanden sei.

Im perfiden, destruktiven DKM-Powerplay um die Zukunft von Schatzalp-Strela scheint sich somit nach wie vor kein Ende abzuzeichnen.

http://up.picr.de/31975234fm.jpg
http://up.picr.de/31975235ei.jpg
 
Vielen Dank an Basalt fürs Bereitstellen dieses Artikels. Einfach unfassbar, mit wie viel Ignoranz die DKM hier vorgehen.

Leider wird im Artikel eher darauf eingegangen, dass der Silbervogel als Teil einer Zubringer-Achse zu verstehen sei. Aber seit dem Abriss der Strela-Gondelbahn ist die Achse Davos Platz-Schatzalp- Strelapass-Hauptertälli in der Tat nicht mehr so attraktiv (viel Umsteigen, Hochlaufen vom Strelapass zur Talstation Silbervogel etc.). Die Verbindungsbahn dient aber auch der Verbindung von der Parsenn zur Schatzalp. Diese Sicht wird leider zu wenig beleuchtet.
 
Hallo zusammen

Ich finde den Entscheid auch schade, aber wenigstens kommt der Entscheid vom Bundesamt für Verkehr. Ich hätte dann also noch zügig über die Bücher gehen müssen mit meinem Wissen, wenn es anders gewesen wäre...

Gruss Chrigi
 
Die DKM hat ein neues Logo im Internet und in der App, Grauenvoll :nein:
 
Vincent schrieb:
Die DKM hat ein neues Logo im Internet und in der App, Grauenvoll :nein:
Dies ist nicht das Logo von den Davos Klosters Mountains, sondern von der Davos Destinations Organisation.

Unter uns Davosern ist diese Umstellung nicht wirklich auf grosse Freude gestossen. Das klassische Davos-Logo ist zeitlos und hätte gut noch weiterverwendet werden können. Man hat nun mehrere Jahre investiert, und ist nun zum Schluss gekommen, dass man den Claim "sports unlimited" einführen will. Oh wunder - schon 1932 hatte man die Idee, den Sport in den Vordergrund zu rücken, was dieses historische Plakat zeigt: https://ferienshop.davos.ch/de/index.php/product/index/detail/id/950030/. Aber man verschenkt das Geld lieber an teuere Marketingheinis, die hierzu aufwändige Konzepte ausarbeiten. Zudem wurde der Claim schon von der Lenzerheide verwendet: https://www.suedostschweiz.ch/politik/2017-11-24/der-neue-davoser-slogan-ist-nicht-neu
 
Zwischen den Gebieten Parsenn und Schatzalp ist eine 366 Meter lange Hängebrücke projektiert. Es wäre gemäss Medienbericht die längste dieser Art von Freiluft-Verbindung in Graubünden. Begehbar wäre die Brücke im Sommer für Wanderer und Biker und im Winter für Schneesportler. Mit dem neuen "Zaubersteg" entstünde ein indirekter (Teil)Ersatz für den Silbervogel, u.U. sogar für den maroden Felsenweg am Strelapass.

https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2018-05-19/ein-zaubersteg-fuer-davos
 
Besten Dank für den Link!

Nun ja, gerade vom Hocker reisst mich diese Idee nicht. Auch wenn eine Ski-Verbindung von der Parsenn zur Schatzalp sehr zu begrüssen wäre...

Trotzdem sollte der Felsenweg dringend saniert werden (Galerien verstärken, Geschiebesammler leeren). Der Felsenweg verläuft an einem ganz anderen Ort als die geplante Hängebrücke, sodass ich hier keinesfalls von einem indirekten Ersatz sprechen würde.
 
Besten Dank für den Link!

Nun ja, gerade vom Hocker reisst mich diese Idee nicht. Auch wenn eine Ski-Verbindung von der Parsenn zur Schatzalp sehr zu begrüssen wäre...

Trotzdem sollte der Felsenweg dringend saniert werden (Galerien verstärken, Geschiebesammler leeren). Der Felsenweg verläuft an einem ganz anderen Ort als die geplante Hängebrücke, sodass ich hier keinesfalls von einem indirekten Ersatz sprechen würde.
 
Ich wüsste nicht wie man das mit der Ski Verbindung über eine Hängebrücke funktionieren sollte? Außerdem stellt sich mir die Frage wer das Projekt finanziert: DKB, Schatzalp AG, oder sogar die Davos Destination Organisation?
 
Der Höhenunterschied zwischen den beiden Brückenenden beträgt rund 25 Meter. Das Gefälle ist also nicht sehr gross, weshalb es ohne Schieben/Gehen kaum funktionieren dürfte. Gemäss der Visualisierung hält sich allerdings auch der Brücken-Durchhang in Grenzen. Die Finanzierung soll unter anderem durch Mittel aus dem Davoser Anlagefonds erfolgen.
 
Das Geld sollten sie lieber in die verfallende bestehende Infrastruktur stecken anstatt immer neue Baustellen auf zu machen.
 
Für Skifahrern würde es für mich wenig Sinn ergeben, wenn es nicht noch eine Verbindung in die andere Richtung gibt. Und der Skipass muss natürlich in beiden Gebieten gelten.
Aber vielleicht sind auch nur Tourenskifahrer gemeint.
 
RogerWilco schrieb:
Für Skifahrern würde es für mich wenig Sinn ergeben, wenn es nicht noch eine Verbindung in die andere Richtung gibt. Und der Skipass muss natürlich in beiden Gebieten gelten.
Aber vielleicht sind auch nur Tourenskifahrer gemeint.

Ich stelle mir den Betrieb aus lawinentechnischen gründen im Winter auch nicht unbedenklich vor, nicht ohne Grund ist das Klein-Schiahorn an seinem Osthang massiv mit Lawinenverbauungen gesichert.
 
Komm, ne hunderte Meter lange Hängebrücke, das ist sicher nicht für normale Skifahrer im Winter gedacht.
 
j-d-s schrieb:
Komm, ne hunderte Meter lange Hängebrücke, das ist sicher nicht für normale Skifahrer im Winter gedacht.
Auch Winterwanderwege müssen vor alpinen Gefahren wie Lawinen sicher sein.
 
Gemäss Bericht in der gestrigen Davoser Zeitung soll die Brücke 1.40 m breit werden und mit einer Schneeschleuder befahrbar sein. Ich frage mich allerdings, ob sich wirklich ein Betreiber für den Winter finden lässt.
Bezüglich Lawinengefahr: Jetzt und wurde ja erstmal ein erstes Baugesuch eingereicht. Solche Fragen wie bspw. Gefährdung durch Lawinen werden hier sicherlich geprüft.
 
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